Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten

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"Mutantenschlampen mit dem Gesicht zur Wand, Hände über den Kopf." //
Fabricia ließ vor Schreck den Korb fallen.//
"Pass gefälligst auf, FM." Er schlug ihr hart ins Gesicht. //
Im Jahre 2145 werden Mutanten von der Regierung gejagt. Der siebzehnjährige Avriel ist überzeugter Anhänger der Doktrin des Weltpräsidenten und hasst die mutierten Menschen von ganzem Herzen. Bis ihm klar wird, dass er selbst einer von ihnen ist. Er muss fliehen. Unterschlupf findet er bei Fabricia, der Anführerin der Verfolgten. Als sie verschwindet, kommt es zum Putsch und der Kampf gegen das Regime des Präsidenten beginnt.//
Eine beklemmende Near Future-Dystopie!//
Parallelen zu gegenwärtigen und vergangenen politischen Ereignissen und Strukturen sind nicht zufällig.

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»Was sind die­se So­ci­al-Din­ger?«

Ah, Ju­gend­li­che. Ver­mut­lich hat­te er kein Wort von dem ver­stan­den, was sie er­klärt hat­te. »Ein So­ci­al Net­work ist ein Ort, an dem man Bil­der, Vi­deos und noch mehr Nach­rich­ten aus­tau­schen kann. Auch wenn das heu­te nicht mehr ak­tu­ell ist – was bringt man euch in der Schu­le bei?«

»Ge­schich­te, Ma­the, Ras­sen­kun­de …«

Sie seufz­te. »Schon gut. Al­so. Die­ses Pad ist je­den­falls ge­gen staat­li­che Über­wa­chung ge­schützt und kann da­mit für den Wi­der­stand be­nutzt wer­den.«

»Wie soll das ge­hen?«

Er schloss die Au­gen und drück­te die Fin­ger auf die Li­der.

Aria­ne ver­stand, dass sie sich lang­sam auf das Se­hen im Dun­keln spe­zia­li­sier­ten. »Ne­xus-Netz, sag­te ich doch. Schwie­rig auf die Schnel­le zu er­klä­ren, es kommt je­den­falls nie­mand rein, der nichts da­von weiß und nicht ein­ge­la­den ist.«

»Wa­rum er­zählst du mir das al­les? Das gan­ze ver­bo­te­ne Zeug?« Sei­ne Stim­me hat­te jetzt einen dumpf-ge­quäl­ten Klang.

»Weil du oh­ne­hin ge­sucht wirst und es auf einen Ge­set­zes­ver­stoß mehr oder we­ni­ger nicht an­kommt?«

Er seufz­te. Dann hob er sei­ne Tee­tas­se an die Lip­pen und trank ih­ren In­halt in ei­nem lan­gen Schluck leer.

»Aber ich glau­be nicht«, fuhr Aria­ne fort, »dass du her­ge­kom­men bist, um Tee zu trin­ken.«

»Nein. Es ist kom­pli­zier­ter.«

20. Avriel Adamski – Atlanta – 08.07.2145

Er ver­trau­te Aria­ne. Et­was in ih­rem Ge­sicht schi­en ihm auf ei­ne in­stink­ti­ve Art ver­traut, auch wenn er es nicht be­nen­nen konn­te.

»Wa­rum bist du al­so hier?« Sie nipp­te an ih­rem Tee und lä­chel­te ihn freund­lich an.

»Wa­rum hast du mich ins Wai­sen­haus ge­bracht?«

»Wo­her weißt du das?« Sie hob bei­de Au­gen­brau­en.

»Ich ha­be mei­ne Ak­te ge­se­hen.«

»Es war der ein­zi­ge Weg, um dich zu ret­ten. Ich ha­be be­haup­tet, dass du vor mei­ne Tür­schwel­le ge­legt wur­dest. Es ist nicht mög­lich, Ba­bys auf das Mu­tan­ten­gen zu tes­ten. Es kann erst bei Tee­na­gern nach­ge­wie­sen wer­den. Wenn man al­so nicht weiß, wer dei­ne El­tern sind, dann giltst du au­to­ma­tisch als Mensch.«

Er schluck­te im­mer wie­der, aber der Kloß in sei­nem Hals blieb und drück­te ihm die Luft ab. Sie wuss­te, wer sei­ne El­tern wa­ren. Sie wuss­te, wer er war.

Sie wuss­te es.

»Al­les in Ord­nung? Du bist so still.«

»Es wä­re bes­ser ge­we­sen, wenn ich ge­stor­ben wä­re.«

Sie streck­te die Hand aus, über den Tisch hin­weg, strich über sei­nen Är­mel. »Nein. Wä­re es nicht.«

»Doch, wä­re es.« Mit ei­nem Mal ver­spür­te er das drin­gen­de Be­dürf­nis, sich al­les von der See­le zu re­den. »Ich weiß erst seit ges­tern, dass du exis­tierst. Aber an­de­re Hin­wei­se zu mei­ner Her­kunft ha­be ich nicht.«

Er fühl­te sich selt­sam, als wür­de sein Ge­hirn in ei­ner viel zu en­gen, mit Wat­te ge­füll­ten Kis­te lie­gen, als wür­den sei­ne Ge­dan­ken nicht funk­tio­nie­ren, wie er woll­te. Avri­el fühl­te sich hilf­los, woll­te un­be­dingt spre­chen und konn­te nicht, streck­te Aria­ne statt­des­sen ein­fach sei­ne ID ent­ge­gen.

Aria­ne las die Da­ten laut vor: »Avri­el Adam­ski, ge­bo­ren am 8. Ju­li 2128 in At­lan­ta, Ver­wal­tungs­ein­heit Ge­or­gia, Groß­raum Nord­ame­ri­ka, gül­tig bis zum 21. Ja­nu­ar 2148, wohn­haft in Gor­don Ci­ty, 1.70m groß, blond, grü­ne Au­gen, Ras­se ho­mo sa­pi­ens sa­pi­ens.«

Sei­ner Mei­nung nach sah er auf dem bio­me­tri­schen Fo­to nicht wirk­lich aus wie er selbst, aber wer tat das schon? Den­noch er­kann­ten ihn die Ka­me­ras in der Schu­le, je­den­falls be­grüß­te ihn im­mer ei­ne Ro­bo­ter­stim­me am Ein­gang.

»In ei­nem Punkt hat sich der Aus­s­tel­ler ge­irrt. Du bist ei­gent­lich ein ho­mo sa­pi­ens mu­t­ans , wie die Eu­ge­ni­ker un­se­re Ras­se be­zeich­nen. Ich fin­de das, wenn ich ehr­lich bin, reich­lich wi­der­lich, klingt mehr nach Zom­bie-Apo­ka­lyp­se als nach We­sen, die sich von Men­schen kaum un­ter­schei­den.«

Avri­el nick­te nur. Seit er wuss­te, was er wirk­lich war, hat­te er sich schmut­zig ge­fühlt, oh­ne einen Grund da­für an­ge­ben zu kön­nen. Vi­el­leicht fand Avri­el ih­re Aus­sa­ge des­we­gen so tröst­lich, dass er sie spon­tan um­arm­te.

Sie wur­de leicht rot und schob ihn sanft von sich. Ih­re Au­gen wur­den feucht, als ob er et­was Trau­ri­ges ge­tan hät­te, da­bei war es nur ei­ne Umar­mung ge­we­sen. Oder hat­te er sich das nur ein­ge­bil­det? Denn im nächs­ten Mo­ment war ihr Ge­sicht wie­der völ­lig ge­fasst.

»Hast du kei­nen Ver­dacht ge­schöpft? Ich mei­ne, man spürt über­deut­lich, dass man mu­tiert.«

»Doch, schon. Ich woll­te es aber igno­rie­ren. Vor ei­ni­gen Wo­chen ha­be ich halt Pro­ble­me mit der Ge­sund­heit be­kom­men. Ich konn­te auf ein­mal schlecht at­men, wenn die Luft sehr tro­cken war. Und wenn die Son­ne im Som­mer her­un­ter­knall­te, war ich wie blind. Dann konn­te ich im­mer schlech­ter schla­fen und war aus die­sem Grund in der Schu­le mü­de. Mei­ne Freun­din Va­len­ti­ne …« Er schluck­te. Es tat weh, an Va­len­ti­ne zu den­ken, raub­te ihm fast wie­der die Spra­che.

»Was hat sie ge­sagt?«

»Sie hat ge­sagt, dass sie glaubt, ich wä­re ein Mu­tant, und ich woll­te ihr nicht so recht glau­ben. Weil … ich ei­gent­lich vor­hat­te, mit ihr ei­ne Fa­mi­lie zu grün­den, al­so was Erns­tes … und ich wuss­te ganz ge­nau, dass das nicht geht, wenn ich wirk­lich ein Mu­tant bin … Als ich sie an­ge­grif­fen ha­be, war es ein Un­fall, und da­nach … Ich bin auf der Flucht.« Et­was an sei­ner ei­ge­nen Ge­schich­te ver­wirr­te ihn. Nur was?

Auch Aria­ne schi­en in Ge­dan­ken zu sein. »Wa­rum hast du sie an­ge­grif­fen? Ein­fach so pas­siert das nicht, so­weit ich weiß.«

Avri­el spür­te, wie er rot wur­de. »Ich ha­be sie ge­küsst und sie hat mich geohr­feigt.«

Aria­ne nick­te. »Und das hat es get­rig­gert. So et­was pas­siert lei­der häu­fi­ger …«

»Wie kannst du …« Er konn­te nicht wei­ter­spre­chen. Sie hat­te das so ge­sagt, als wä­re es et­was Nor­ma­les, als wä­re nichts da­bei, wenn ein Mensch ge­tö­tet wur­de. »Sie ist tot! Tot! Und ich …« Er sprang auf und starr­te sie an. »Ich will wis­sen …«

Sie er­hob sich und drück­te ihn auf den Stuhl. »Sei doch still, ich er­klä­re dir ja al­les, so­weit ich kann.«

Aber wie konn­te er still sein, wenn es in ihm schrie?

21. Allegra – bei Camden – 08.07.2145

Sie hat­te das Kaff zu Fuß ver­las­sen und da­nach zu­ge­se­hen, dass sie sich par­al­lel zu dem von ih­rem UniCom vor­ge­ge­be­nen Weg hielt, am Highway ent­lang. Zu­min­dest so lan­ge, bis der UniCom sich voll­stän­dig ent­la­den hat­te.

Und na­tür­lich gab es weit und breit kei­ne La­de­vor­rich­tung, ge­gen die sie das Gerät hal­ten konn­te, um wie­der an Strom zu kom­men.

Al­le­gra grins­te sar­kas­tisch. Sie hät­te ja ein paar nütz­li­che Din­ge aus ih­rem Ruck­sack neh­men kön­nen, be­vor sie ihn den An­grei­fern um die Ohren ge­pfef­fert hät­te. Jetzt hat­te sie nur noch einen UniCom oh­ne Ak­ku und ih­re ID.

Sehr nütz­lich.

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