Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten

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"Mutantenschlampen mit dem Gesicht zur Wand, Hände über den Kopf." //
Fabricia ließ vor Schreck den Korb fallen.//
"Pass gefälligst auf, FM." Er schlug ihr hart ins Gesicht. //
Im Jahre 2145 werden Mutanten von der Regierung gejagt. Der siebzehnjährige Avriel ist überzeugter Anhänger der Doktrin des Weltpräsidenten und hasst die mutierten Menschen von ganzem Herzen. Bis ihm klar wird, dass er selbst einer von ihnen ist. Er muss fliehen. Unterschlupf findet er bei Fabricia, der Anführerin der Verfolgten. Als sie verschwindet, kommt es zum Putsch und der Kampf gegen das Regime des Präsidenten beginnt.//
Eine beklemmende Near Future-Dystopie!//
Parallelen zu gegenwärtigen und vergangenen politischen Ereignissen und Strukturen sind nicht zufällig.

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Zehn Mi­nu­ten brauch­te das Gerät, um ein­satz­be­reit zu sein, und Hen­dryk starr­te ner­vös auf das Dis­play an sei­nem UniCom. Hof­fent­lich war er in der Nä­he, der Wär­mes­can­ner wür­de sie bei ei­ner Ver­fol­gung zu sehr be­hin­dern.

Voll­tref­fer. Das Gerät zeig­te gleich zwei deut­lich un­ter­kühl­te mensch­li­che Sil­hou­et­ten in ei­nem Haus in der Nä­he. Und ei­ne da­von ge­hör­te laut Aus­wer­tungs­mo­dul mut­maß­lich ei­nem männ­li­chen Tee­na­ger.

Hen­dryk gab die Adres­se ein – und stell­te fest, dass der jun­ge Mann nicht dort ge­mel­det war. Die Frau wohn­te al­lein in dem Haus. Zeit für einen abend­li­chen Be­such. Und da­nach hof­fent­lich Fei­er­abend.

Er ließ den Scan­ner wie­der her­un­ter­fah­ren und ging vor­aus.

23. Ariane Faw – Atlanta – 08.07.2145

Der Jun­ge war wahn­sin­nig. Er hat­te di­gi­ta­le Spu­ren in sol­chem Aus­maß hin­ter­las­sen, dass es ein Wun­der war, wenn die Re­gie­rung ihm noch nicht auf den Fer­sen war. Aria­ne schlug sich die Hand vor die Stirn. So viel Ri­si­ko. Und das al­les nur, um …

»Ich muss wis­sen, wo ich her­kom­me. Wer mei­ne El­tern sind. Du hast mich als Kind ins Wai­sen­haus ge­bracht.« Er woll­te sich durch die Haa­re fah­ren, spür­te ih­re Kür­ze und zuck­te zu­sam­men.

»Das ha­be ich.«

»Dann weißt du, wer sie sind?«

»Ich …« Sie hat­te die Pf­licht, es ihm zu sa­gen. Aber hat­te sie auch das Recht da­zu? Fa­bri­cia hat­te sorg­sam al­le Spu­ren ver­nich­tet, die zu ihm füh­ren konn­ten und sie hat­te gu­te Grün­de da­für, aber der Jun­ge war oh­ne­hin in Ge­fahr. Das biss­chen In­for­ma­ti­on än­der­te nicht mehr viel. »Ich weiß tat­säch­lich, wer sie sind. Sie ist ei­ne Mu­tan­tin, und er ist …«

Es war un­na­tür­lich still. Kei­ne Ju­gend­li­chen, die sich trotz Sperr­stun­de vor ih­ren Fens­tern her­um­drück­ten. Kei­ne selbst­fah­ren­den Last­wa­gen. Aber sie war sich si­cher, ein Geräusch durch die Stil­le wahr­zu­neh­men, das nicht hier­her­ge­hör­te. Nur wel­ches?

Aria­ne spür­te auf ein­mal ei­ne drän­gen­de Un­ru­he. Ir­gen­det­was stimm­te nicht. »War­te.« Sie stand auf und schau­te aus dem Fens­ter. Gera­de recht­zei­tig, um zu se­hen, dass ei­ne Mi­liz­squad auf ihr Haus zu­steu­er­te.

Das war es al­so, was sie ge­hört hat­te. Den Stech­schritt.

Sie hat­te kei­ne Ah­nung, wie sie aus­ge­rech­net auf ihr Haus ka­men, aber das spiel­te kei­ne Rol­le. Nun muss­te sie han­deln – wo­zu hat­te sie ei­ne Hin­ter­tür?

»Avri­el, du musst jetzt fort. Und zwar schnell!«

»Wa­rum? Was ist denn pas­siert?« Er starr­te sie aus großen Au­gen an. »Ich muss es wis­sen!«

»Kei­ne Zeit. Du musst hier weg.« Sie woll­te ihn auf kei­nen Fall in Pa­nik ver­set­zen, schei­ter­te je­doch. »Du kannst doch ein Elek­tro­mo­tor­rad steu­ern?«

»Ähm, schon, ist mit Au­to­pi­lot nicht wei­ter schwie­rig, aber was hat das …«

»Schön. Dann gehst du jetzt da raus, ich ge­be dir mein Pad in ei­nem Ruck­sack mit. Über­gib es Fa­bri­cia in New Or­leans, sie wird dir al­les er­klä­ren.« Hoff­te Aria­ne zu­min­dest. Wäh­rend sie re­de­te, pack­te sie das Gerät in den Ruck­sack, leg­te ei­ni­ge Kon­ser­ven­do­sen da­zu und schob ihn re­gel­recht aus der Hin­ter­tür.

Es klopf­te. »Auf­ma­chen! Mu­tan­ten-Raz­zia!«

»Ich kom­me gleich! Muss mir nur erst was an­zie­hen! Ich ha­be näm­lich nichts an!«

Avri­el senk­te sei­ne Stim­me. »Und wie soll ich die­se Fa­bri­cia er­ken­nen?«

»Schwar­ze Haa­re, blaue Au­gen, Zopf. Frag nach ihr, so­bald du da bist.« Aria­nes Hän­de schwitz­ten. Kei­ne Zeit, zu trö­deln. »Du kannst nicht zu lan­ge an ei­nem Ort blei­ben, oh­ne dass man dich fin­det. Und jetzt fahr end­lich, be­eil dich!« Sie schubs­te ihn nach drau­ßen, schloss lei­se die Tür und lehn­te sich da­ge­gen, um zu lau­schen.

Es dau­er­te nur Se­kun­den – sie hör­te den Kies in ih­rem Hin­ter­hof knir­schen, das Elek­tro­mo­tor­rad selbst gab kei­nen Laut von sich, und wuss­te, dass Avri­el sich auf den Weg nach Süd­wes­ten ge­macht hat­te. Wuss­te er, dass New Or­leans vor Jah­ren schon von der Re­gie­rung auf­ge­ge­ben wor­den war? Oder dass sei­ne Chan­ce, dort auch an­zu­kom­men, eher ge­ring war? Aber wenn er hier­blieb, war sie bei null …

Es klopf­te er­neut an ih­rer Tür.

Aria­ne ver­wu­schel­te sich die Haa­re, öff­ne­te ei­ni­ge Knöp­fe an ih­rer Blu­se und klatsch­te sich Was­ser aus der Mi­ne­ral­was­ser­fla­sche auf Ge­sicht und Aus­schnitt. Dann erst mach­te sie auf. Sie sah im Halb­dun­kel hof­fent­lich heiß aus. Vi­el­leicht konn­te sie so wert­vol­le Zeit ge­win­nen – so­lan­ge sie mit ihr be­schäf­tigt wa­ren, wür­den sie nicht nach Avri­el su­chen.

Ei­ner der Sol­da­ten vor ih­rer Tür sah so­gar di­rekt sym­pa­thisch und ziem­lich un­glück­lich aus, als wür­de er den Job nicht all­zu ger­ne ma­chen.

»Wie kann ich euch denn hel­fen?« Sie lehn­te sich las­ziv ge­gen den Tür­rah­men.

»Wir … ähem … al­so …« Ihr Aus­se­hen hat­te ih­nen of­fen­bar die Spra­che ver­schla­gen und nur der trau­ri­ge Sol­dat gab ei­ne Ant­wort. »Wir su­chen nach ei­nem ge­fähr­li­chen Mu­tan­ten. Ha­ben Sie et­was Ver­däch­ti­ges be­merkt? Hat je­mand viel­leicht ver­sucht, in ihr Haus ein­zu­bre­chen? Ich … Vor­hin ha­ben wir zwei Per­so­nen in die­sem Haus fest­ge­stellt, aber jetzt sind nur noch Sie da.« So­fort wur­de er rot, als wür­de er sich schä­men, ei­ne so däm­li­che Fra­ge zu stel­len.

»Nein, ich ha­be kei­nen ge­fähr­li­chen Mu­tan­ten ge­se­hen.« Sie schmun­zel­te. »Nur mich selbst im Spie­gel, aber ich glau­be nicht, dass ich ge­fähr­lich bin. Wie sieht er denn aus?«

»Ma­dam, es gab ei­ne Rund­mail des Prä­si­den­ten, Sie müss­ten …«

Aria­ne fuhr ihm ins Wort. »Dann ho­le ich mein Pad und ru­fe mei­ne Nach­richt ab, das ha­be ich noch nicht ge­tan. Könnt ihr so lan­ge hier war­ten? Dann kann ich euch de­fi­ni­tiv sa­gen, ob ich ihn ge­se­hen ha­be.«

»Ma­dam, das ist ne­ben­säch­lich, wir wis­sen ge­nau, dass zwei Per­so…«

»Wollt ihr viel­leicht ei­ne Tas­se Tee oder Kaf­fee?« Aria­ne lä­chel­te im­mer noch. Sie muss­te Zeit schin­den, um je­den Preis. Wenn sie ihn un­ter­brach, konn­te das zwei Fol­gen ha­ben. Ent­we­der war er über­rum­pelt oder wür­de sie an­grei­fen. Bei­des half Avri­el.

Der Mann schüt­tel­te den Kopf. »Nein, ei­gent­lich nicht. Wir sind auf Pa­trouil­le und soll­ten noch heu­te Nacht den Mu­tan­ten fin­den und …«

»Hab dich nicht so, Com­man­der. Ist es nicht rei­zend von die­ser Frau, uns zu ent­loh­nen?« Der Sol­dat lä­chel­te zwei­deu­tig.

»Dann ver­dient euch die­sen … Lohn. Durch­sucht das Haus. So­fort.«

Aria­ne tri­um­phier­te in­ner­lich. Sie wür­den nichts fin­den. Nicht mehr.

24. Avriel Adamski – unterwegs – 09.07.2145

Wäh­rend er mit­ten in der Nacht über den men­schen­lee­ren Highway braus­te, dach­te Avri­el zum ers­ten Mal rich­tig nach. All die Ge­scheh­nis­se der letz­ten Ta­ge wir­bel­ten wirr durch sei­nen Kopf.

Va­len­ti­nes blut­über­ström­tes Ge­sicht tauch­te vor sei­nem in­ne­ren Au­ge auf. Al­les lief falsch, völ­lig falsch! Die­ser Abend … Er hat­te ihn ge­plant, hat­te schon vor Mo­na­ten den Ring ge­kauft, doch dann …

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