Andreas Nolte - Am Sandpass

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Eine kleine Stadt in einer kargen Landschaft, wo niemand lebt; die einzigen Attraktionen der Gegend sind die Höhlen und der Sandpass, wo man hinfährt, wenn man von allem genug hat.
Eine 18jährige verschwindet spurlos; das Einzige, was man weiß: Suse ist mit ihrem Freund Jakob im Auto weggefahren.
Viel wird spekuliert: Haben sich die beiden in den Höhlen verirrt? Aber wo ist dann das Auto? Sind sie etwa einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen? Aber der ortsbekannte Sexualverbrecher steht unter permanenter Bewachung. Oder sind sie einfach abgehauen, weg in die Städte, weil ihre Eltern ihnen verboten haben, sich zu treffen?
Allein Freddy, Suses Kusine, will genau wissen, was passiert ist. Manche halten Freddy für einen Jungen, niemand nimmt sie ernst, nur der Polizist Kowalski. Er ist griesgrämig, desillusioniert, gesundheitlich angeschlagen und –man muss es leider sagen– ziemlich unfähig als Ermittler. Aber die beiden sind es, die die Suche nach Suse vorantreiben.
Dann wird ihr Auto gefunden.

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„Kein Problem.“

Als ihr Ralph die Schlüssel und Papiere aushändigte, erschien für einen Moment ein schmales Lächeln auf ihrem Gesicht: „Danke.“

Er öffnete die Flügeltüren, die Tochter startete und fuhr in ihrem rasanten Stil auf die Straße. Herr Haraldson war sitzen geblieben. „Ein schönes Geschäft haben Sie“, sagte er. „Mein Hotel–.“ Er schluckte seine Klagen herunter. „Haben Sie schon gehört. Der Kaczek ist wieder raus.“

„Kaczek, Kaczek?“ Ralph hatte den Namen schon mal gehört. „Ach ja, war da nicht letztens eine Notiz in der Zeitung?“

„Ja, sie wollen es möglichst klein halten“, antwortete Haraldson.

Ralph erinnerte sich: Kaczek, der Vergewaltiger; der, der dreimal Frauen in die Höhlen verschleppt hatte, eine war später an den Folgen der Misshandlung gestorben; ein Kinderschänder, eine der Frauen war ein Mädchen von 15 Jahren gewesen; hatte Lebenslang bekommen, und war jetzt nach 15 Jahren probehalber entlassen. „Lebt er nicht neuerdings wieder bei seinem Bruder hier in Sabel?“

„Allerdings! Keine Sicherungsverwahrung, und er ist nicht mal therapiert worden.“ Haraldson beugte sich in seinem Stuhl so weit vor, dass sein Kinn fast die Schreibtischplatte berührte. „Ist das GERECHT?“

„Na ja“, antwortete Ralph.

„Wir haben beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen.“

„Wer?“

„WIR, die Bürger von Sabel.“

„Hat der Stadtrat das beschlossen?“

„Der Stadtrat! Der Stadtrat! Bis die was beschließen, sind unsere Frauen alle–.“

„Na ja.“ Ralph war der Ton unangenehm; was ereifert der sich so? War seine Frau betroffen damals? Nein. Seine Schwester? Nein. Niemand in seiner Familie.

„Das kann man doch nicht zulassen! Schließen Sie sich uns an!“

„Was denn?“

„Eine Mahnwache. Vor dem Haus von dem Bruder. Wir bewachen ihn Tag und Nacht, dass er nichts anstellen kann. Unterstützen Sie uns.“ Er versuchte Ralph in derselben Art anzuschauen, wie es seine Tochter vorhin gemacht hatte; aber er hatte nicht diesen Röntgenblick. „Es ist wichtig“, fügte er hinzu.

„Ach, wissen Sie. Das Geschäft, die Familie, es gibt so viel zu tun.“

Haraldson ließ sich in den Stuhl zurückfallen. „Ja, ich verstehe schon.“ Plötzlich sprang er auf und streckte Ralph die Hand entgegen: „Ich habe ja auch viel zu tun. Das Hotel und– damit alles schön für die Gäste ist.“

Er eilte zu seinem Wagen zurück und stieg ein. Doch als Ralph eine Minute später noch einmal rausschaute, stand der Wagen immer noch da, und Haraldson saß bewegungslos hinter dem Steuer, als hätte ihn sein abrupter Aufbruch zu sehr erschöpft. Haraldsons Hotel war einmal das erste in der Stadt gewesen. Bis eine der landesweiten Billigketten ein Gebäude aus Fertigteilen am Stadtrand errichtet hatte und die Geschäftsleute auf der Durchreise abfing.

Endlich startete er den Wagen. Diese alten Motoren haben doch noch einen unverwechselbaren Klang, dachte Ralph. Früher, als er und sein Bruder nach der Schule zum Vater ins Autohaus gekommen waren, machten sie immer einen Wettbewerb daraus: Wer erkennt als erster am Klang Marke und Typ der vorbeifahrenden Autos. Sein Bruder war meistens schneller, so wie er überhaupt geeigneter war für Autos. Aber sein Bruder ist seit zehn Jahren tot. Nur deshalb ist es jetzt seine Aufgabe, die Familientradition fortzuführen.

Der Werkstattmeister kam kurz herein, um sich einen Kaffee zu nehmen. Alle Mitarbeiter hatten die Erlaubnis dazu. „Chef, wir müssen heute Überstunden machen.“

„Ich werde gleich nach Hause fahren. Denken Sie an die Alarmanlage, wenn Sie gehen, ja?“

„Wird gemacht, Chef.“

Wenigstens die Werkstatt läuft gut: Die Autos heute, die alle gleich klingen, haben auch alle die gleichen Probleme. Automatik hier, Assistent da, meist liegt der Fehler in der Elektronik. Es wäre wohl besser, wenn sich sein Unternehmen auf Reparaturen spezialisieren würde, den Autoverkauf sollten sie aufgeben. Aber was für eine Aufgabe hätte ich dann noch? Hab ja nicht mal ein ordentliches Handwerk gelernt.

– 4 –

FREI! Frei. Frei? Über ihren Ellenbogen im Fensterrahmen strich der Wind, während sie das Lenkrad locker festhielt. Mit der anderen Hand holte sie die Zigarettenschachtel aus ihrer Tasche. Sie drückte den Zigarettenanzünder hinein. Endlich kann sie fahren, muss niemandem mehr erklären, wohin, bis wann, mit wem. Ihr Phone hatte sie ausgeschaltet; kann man doch nie wissen, wer einem hinterher spioniert.

Nach 10 Kilometern bog sie von der Hauptstraße ab, auf einen schmalen Weg. An einigen Stellen war der Asphalt noch erhalten, der Rest war Schotter. Im Rückspiegel sah sie lediglich eine dichte Staubwolke, die hinter dem Wagen in den Himmel stieg. Hier draußen also wohnt er: Jakob. JAKOB! Ein schöner Name, biblisch. Ihr eigener hingegen so langweilig: Suse. Jakob, mit dem sie erst zwei oder dreimal auf dem Schulhof gesprochen hatte. Jakob, der so eine weiche Stimme hat. Jakob mit dem Flaum auf der Oberlippe– Hör auf zu schwärmen, Frau!

Der Weg wurde immer schlechter, ausgehöhlt vom Winterregen. Sie war sich nicht einmal sicher, ob sie wirklich auf dem richtigen Weg war; sie hatte es bei Google nachgeschaut; wie weit draußen die wohnen! Ihr Vater hätte nicht wissen dürfen, dass sie hier ist, bei den TAUGENICHTSEN. Ihr Vater ist nicht gut auf Jakobs Familie zu sprechen. Vor Urzeiten muss da mal was gewesen sein, wegen einer Frau.

Büschel von Gras, dazwischen der karstige Boden, eine Landschaft ohne Farbe. In der Ferne tauchte die Farm auf. Je näher sie kam, desto kleiner erschien sie. Als sie das Tor zum Grundstück erreicht hatte, war es nicht mehr als ein flaches Haus, eher eine Hütte, mit einem Schober daneben, der langsam verfiel. Jakob arbeitete hinten am Zaun, er hämmerte Pfosten in den Boden. Sie stieg aus. Als sie sich näherte, schaute er hoch. Sie rief: „Was machst du da?“

„Ich flick die Zäune. Und was machst du hier?“

Sie stellte sich neben ihn, er arbeitete weiter. „Sollen wir `ne Tour machen?“ Sie zeigte auf ihr Auto.

Für einen Moment schaute er dorthin. „Schick“, sagte er, „ist das deins?“

„Ja, seit eben. Und? Machst du eine Tour mit?“

Er kratzte sich an der Stirn. Ihr fiel auf, wie schlank seine Finger sind; keine Hände für grobes Werkzeug.

„Weißt du, mein Alter–“, fing er an.

„Hast du Schiss?“ Ist er etwa ein Angsthase? „Kannst ja sagen, wir müssen was für die Schule machen.“

„Okay. Aber setz dich ins Auto, er muss dich ja nicht gleich sehen.“

Sie ging zurück, während er im Haus verschwand. Nach gut fünf Minuten kam er wieder, die Haare noch feucht, ein neues T-Shirt an. „Na, du hast aber schnell geduscht“, sagte sie. Sie nahm ihre Tasche vom Beifahrersitz und warf sie auf den Rücksitz.

„Man tut, was man kann.“ Er ließ sich neben sie fallen. „Dann mal los!“

„Wo sollen wir hin?“ fragte sie.

„Fahr mal.“

Sie fuhren zurück zur Hauptstraße. „Links? Rechts?“

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