1 ...6 7 8 10 11 12 ...24 Lous leidenschaftliche Küsse rauben ihr den Verstand. Sie darf nicht … Einen Scheiß darf sie. Jetzt will Rebecca nur noch von ihm angefasst werden und seine Kraft in sich fühlen.
Er packt sie an der Hüfte und hebt sie problemlos auf den Tisch in der letzten Bankreihe herauf, während er weiter hitzig mit seiner Zunge ihren Mund erkundet.
Der Reißverschluss seiner engen schwarzen Jeans ist um Nu geöffnet, Rebeccas Kleid Richtung Hüfte zügig hinaufgeschoben. Seine neugierigen Berührungen entringen ihr immer neue Reize. Er widmet sich ihrem Oberschenkel und dringt danach zu ihrem Schambereich vor. Den Spitzenstring, den sie darunter trägt, umspielt er kokett mit seinen Fingern. Er will jede Minute auskosten.
Die Gewissheit, von ins Zimmer stürmenden Schülern oder Lehrern erwischt zu werden, lässt Rebeccas Herz vor Angst flattern, aber ihren Unterleib vor Lust erzittern.
Seine lüsternen Worte, die er ihr ins Ohr haucht, bringen Rebeccas Blut zum Aufkochen: »Ich habe die gesamte Stunde über Ihren Arsch betrachtet und konnte mir bereits vorstellen, wie er sich in meinen Händen anfühlt. Wissen Sie, wie geil Sie mich damit gemacht haben? Ich bin schon beim Sitzen hart geworden.«
Bei diesen Worten streicht ihr Daumen über die Wölbung seiner Shorts. Damit entlockt sie ihrem Schüler ein kurzes Stöhnen. Lou zögert nicht, sondern streift ihr im nächsten Moment den Slip vom Po und verteilt mit seinen samtigen Fingern die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln. Ein atemberaubendes Gefühl.
»Ich will Sie jetzt auf dem Tisch ficken«, keucht er ihr heißblütig ins Ohr. Rebecca quittiert seinen Satz mit einem anzüglichen Blick. Sie kann nicht anders, als erneut mit der Hand über den Stoff seiner Shorts zu fahren. Neugierig umkreist ihr Daumen die straffe Eichel. Kühn wandern ihre Finger weiter, hinein in seine Unterhose. Mit seinem zuckenden Glied in ihren Händen könnte sie alles mit ihm anstellen.
»Hol ihn raus!«, flüstert er lustvoll. Mit den feinen Äderchen sieht sein Penis einfach perfekt aus, wie alles an ihm.
Rebeccas Hand entlockt ihrem Schüler ein tiefes Stöhnen, als sie seinen Schaft mit einem Auf und Ab bedenkt. Er fühlt sich so hart und gleichzeitig weich an, dass sie nur noch will, dass er sie gierig auf den Tisch nieder presst.
Ein Ruck und schon hat er Rebecca an sich herangezogen. Die Leidenschaft, mit der er in sie eindringt, überwältigt ihren überreizten Körper. Da ist dieses heiße Prickeln, das sie durchzuckt, als er sich mit absolut kontrollierten Bewegungen in ihr bewegt.
Er presst sie mit seinem Gewicht auf den Tisch nieder, während seine Zunge weiterhin besitzergreifend in ihren Mund stößt und sie spürt, dass er seine Lust nicht mehr lange zurückhalten kann. Fest umklammert sie mit ihren Beinen sein Becken, um seine Bewegungen noch intensiver in sich aufzunehmen.
Er stemmt seinen Unterkörper gegen ihre Hüfte, während sein Glied kräftiger wird und verlangend in ihr zuckt. Seine Stöße verstärken sich von Minute zu Minute, bis er sich mit einem kurzen Aufbäumen zum Höhepunkt gebracht hat. »Mehr«, stöhnt sie leidenschaftlich in sein Ohr.
Rebecca schlug die Augen auf und spürte das starke Pochen in ihrem Beckenbereich. Eine unheilvolle Ahnung durchstreifte sie: Diese verbotene Begierde, die sie gerade verspürte, würde irgendwann Befriedigung verlangen.
Endlich Wochenende. Obwohl für Anfang März nicht ungewöhnlich, hatte es in der Nacht von Freitag auf Samstag ununterbrochen geschneit, sodass sich über der Einfahrt und den Garten eine dicke Schicht Schnee gelegt hatte.
Rebecca wünschte sich nichts sehnlicher, als dass die Tage wieder länger wurden und sie endlich auf der Terrasse im Garten sitzen konnte. So aber musste sie mit der Couch und Paul neben sich vorliebnehmen, nachdem sie vom Schneeschieben nach drinnen gekommen war.
Ihr Freund hatte seinen Laptop auf dem Schoß stehen und surfte gelangweilt durch das Netz. Normalerweise hatte Rebecca so viel mit der Unterrichtsvorbereitung zu tun, dass ihr gar nicht in den Sinn kam, Langeweile zu empfinden. Doch das Schneeschieben hatte sie ausgelaugt.
Außerdem durchflutete sie ein gutes Gefühl bei der Vorstellung, am Sonntag alles zu schaffen und dafür heute nichts machen zu müssen. Paul schaute sich auf einer Baumschul-Website Kiefern an. Da Rebecca wenig an seinen Gartenvorstellungen interessiert war, lag sie auf der anderen Seite des Sofas und sah ihrem Partner, der nur ein verschwitztes Unterhemd und eine löchrige Jeans trug, dabei zu, wie er auf die Tastatur seines Laptops einhämmerte.
Manchmal schaute Paul etwas interessierter, wenn er meinte, ein passendes Formgehölz gefunden zu haben. Er rieb sich dabei über die grauen Bartstoppeln seines Kinns und murmelte unverständliche Worte vor sich hin. »Was für ein Wucher!«, platzte es aus ihm heraus. »Und das immer am Anfang des Jahres, wenn …« Rebecca war in Gedanken bei ihrem Schüler und ihrer erotischen Fantasie von vor wenigen Tagen. Doch solange sich Paul in ihrer Nähe befand, wollte es ihr trotz geschlossener Augen nicht gelingen, sich erotische Positionen mit Lou vorzustellen.
Noch in Gedanken versunken, wurde sie jäh durch das Klingeln des Telefons aufgerüttelt. Paul hatte schon den Hörer gegriffen. In den wenigen Sekunden der Pause schaute er zu Rebecca auf.
»Hallo, Tom«, sagte er. Wieder entstand eine Stille, in der Paul mehrmals nickte. Dann sagte er: »Ja, Zeit hätten wir. Wann passt es euch?« Erneut Ruhe. »Gut, bis dann.«
Paul legte den Hörer wieder auf die Vorrichtung des Telefons. »Tom war dran. Er hat uns für heute Abend zum Essen bei sich und Lydia eingeladen. Ich habe zugesagt.«
Unfassbar, wie sie bei der Entscheidungsfindung übergangen wurde. »Ist doch in Ordnung, oder?«
Sie zuckte gleichgültig mit den Schultern: »Ja, geht klar. Haben sowieso nichts vor.«
Sie schaute Paul teilnahmslos an. Der Blickkontakt zwischen ihnen: emotionslos, kalt. Schweigen umfing sie wie eine leere Hülle, in der sie seit Jahren eingeschlossen waren.
»Welche Zeit sollen wir da sein?«
»Halb sechs.«
Erneutes Schweigen. Die Standuhr auf dem Kamin zeigte noch nicht einmal vier Uhr an.
»Was machen wir solange?«
In den Rechner schauend, murmelte er: »Hast du nichts für die Schule vorzubereiten?«
Wollte er sie wie ein nerviges Anhängsel loswerden, um seine Ruhe zu bekommen? »Doch. Keine Lust. Eigentlich reicht es, wenn ich mich morgen darum kümmere.«
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