Tira Beige - Rebeccas Schüler

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Rebeccas Schüler: краткое содержание, описание и аннотация

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Rebecca ist erst Anfang 30, steht aber bereits vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz: Die Partnerschaft mit Paul ist durch Alltagsroutine und fehlendes Verlangen geprägt. Auch in ihrem Job als Lehrerin fühlt sie sich unwohl, da es insbesondere mit den Schülern und Eltern ihrer eigenen 8. Klasse immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.
Um ihr bequemes Leben nicht aufgeben zu müssen, vor allem aber zu feige dazu, einen Schlussstrich unter den verhassten Beruf und die fantasielose Beziehung zu setzen, sucht Rebecca die Nähe zu dem manisch-depressiven Lou. Da sich die Junglehrerin von Anfang an von dem 20-jährigen neuen Schüler ihres Grundkurses magisch angezogen fühlt, entwickelt sich aus den ersten zaghaften Annäherungen binnen Kurzem eine leidenschaftliche Affäre.
Während Rebecca noch glaubt, die Kontrolle über die Liaison zu besitzen, muss sie schon bald erkennen, dass sie immer tiefer in einen Strudel aus Selbstlügen hineingezogen wird, dem sie nicht mehr entkommen kann und dass die größte Gefahr von der Unberechenbarkeit ihres psychisch labilen Schülers ausgeht.

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Es hat­te be­reits zur Stun­de ge­klin­gelt, aber weil sie nicht pünkt­lich den Raum der Siebt­kläss­ler ab­schlie­ßen konn­te, war sie zu spät dran und muss­te über den Gang ren­nen, um noch pünkt­lich den Kuns­t­raum zu er­rei­chen. Eine un­an­ge­neh­me, pein­li­che Si­tua­ti­on, die sie auf dem Gang wild vor sich hin flu­chen ließ. Sie kam nie zu spät!

Schon von Wei­tem hör­te sie eine auf­ge­brach­te Meu­te durch die Gän­ge des Kunst­flü­gels ru­fen und grö­len. »Kommt die Alte heu­te etwa nicht?«, gröl­ten sie. Wahr­schein­lich ver­ri­e­ten sie die Ab­sät­ze ih­rer Schu­he, die laut auf dem Fuß­bo­den auf­schlu­gen. Zu­min­dest wur­de es lei­ser, als sich Re­bec­ca dem Raum nä­her­te.

Ab­ge­ar­bei­tet und er­schöpft er­reich­te sie die Schü­ler­hor­de, fand aber in der Eile ih­ren Schlüs­sel nicht, mit dem sie mein­te, so­eben den Raum der Siebt­kläss­ler ab­ge­schlos­sen zu ha­ben. Wie irr wühl­te sie in der – ihr in die­sem Mo­ment über­pro­por­ti­o­nal groß er­schei­nen­den – Ta­sche.

Die Un­ru­he bran­de­te wie­der auf und schon schau­te Kol­le­gin Fröh­lich aus ih­rem Raum her­aus, wer die Laut­stär­ke auf dem Gang ver­ur­sach­te.

Nach ei­ner ge­fühl­ten Ewig­keit des Su­chens be­merk­te Re­bec­ca, dass sie den Schlüs­sel gar nicht in der Schul-, son­dern in ih­rer Ho­sen­ta­sche hat­te, aus der sie ihn nun um­ständ­lich her­vor­kra­men muss­te.

Ge­nervt schloss sie den Raum auf und wälz­te ihre schier end­los er­schei­nen­den Un­ter­la­gen, die aus Bü­chern und A 3 – Blät­tern be­stan­den, um­ständ­lich auf dem Lehrer­tisch ab.

Eine schüch­ter­ne Schü­le­rin kam nach vorn ge­lau­fen und ent­fal­te­te einen Zet­tel. Da­für hat­te sie ge­ra­de kei­nen Nerv! »Was ist denn, Su­san­na?«

Durch den ei­si­gen Ton­fall blieb dem Mäd­chen der Mund of­fen ste­hen. »Ich habe einen …«, stam­mel­te sie vor sich hin, wäh­rend sie ein Stück Pa­pier auf und zu fal­te­te, »… Kran­ken­schein, den ich Ih­nen ge­ben woll­te.«

»Ja gut, leg’ ihn auf den Tisch.« Su­san­na tat wie an­ge­kün­digt und schlich ein­ge­schüch­tert da­von.

War­um muss­te ihre mie­se Lau­ne über das Zu­sp­ät­kom­men aus­ge­rech­net die falschen Kin­der tref­fen? Die Un­ru­he wur­de nicht we­ni­ger und nun fehl­te auch noch das Lehr­buch der Acht­kläss­ler!

Als Re­bec­ca für einen kur­z­en Au­gen­blick auf­schau­te, nahm sie wahr, dass noch im­mer nicht alle Ju­gend­li­chen ihr Schul­zeug aus den Ta­schen und Ran­zen ge­holt hat­ten. »Packt zü­gig aus, wir fan­gen heu­te mit ei­nem neu­en Kunst­pro­jekt an; da­für braucht ihr viel Zeit!«, brüll­te sie in die nicht zu­hö­ren wol­len­de Schü­ler­meu­te.

Nach ei­ner wei­te­ren ge­fühl­ten Ewig­keit hat­te sich die Klas­se in­so­weit be­ru­higt, dass der Un­ter­richt be­gin­nen konn­te. Zehn Mi­nu­ten und mit ih­nen die gute Lau­ne von Re­bec­ca wa­ren ver­stri­chen.

»Okay. Wie ihr wisst, be­gin­nen wir heu­te mit ei­nem neu­en Kunst­pro­jekt. Es geht um Ta­ges­zei­ten und ihre Dar­stel­lung in der Kunst. Wir wol­len uns ein paar sol­cher Wer­ke an­se­hen und be­schrei­ben. Ihr fin­det sie im Lehr­buch, Sei­te …«

Sie ging an den mitt­le­ren Tisch in der vor­ders­ten Rei­he, an dem ihr »Lieb­lings­schü­ler« Mar­tin saß. »Sei­te 139«, sag­te sie zü­gig, die eben ein­kehr­te Ruhe aus­nut­zend.

Doch schon hat­te El­len einen dum­men Spruch pa­rat, mit dem sie Re­bec­ca aus der Fas­sung brin­gen konn­te. »Frau Pe­ters hat ihr Lehr­buch nicht mit. Jetzt be­kommt sie einen Ein­trag ins Haus­auf­ga­ben­heft«, gei­fer­te sie, da­bei sie­ges­si­cher zu ih­rer Cli­que schau­end, die aus Jule, Mar­tin und Andy be­stand. El­len hob eine Hand nach oben, um High-Five zu si­gna­li­sie­ren und lach­te Jule dre­ckig an.

Die Schü­le­rin wuss­te nicht, ob sie sich ge­trau­en soll­te, eben­falls einen Kom­men­tar los­zu­las­sen und un­ter­ließ es lie­ber. Weil Re­bec­ca nichts auf El­lens Wor­te er­wi­der­te, keim­te die Un­ru­he wie­der auf.

»Su­san­na«, über­ging sie El­lens Kom­men­tar, »lies uns doch bit­te auf Sei­te 139 den Ein­gangs­text zu den Dar­stel­lun­gen in der Kunst vor.« Böse fun­kel­te Re­bec­ca El­len an, de­ren La­chen ersta­rb. Für heu­te si­gna­li­sier­te sie Stand­haf­tig­keit, aber ins­ge­heim wuss­te sie: Der Kampf zwi­schen ihr und den Ju­gend­li­chen war noch lan­ge nicht vor­bei.

Nach neun­zig Mi­nu­ten er­tön­te das Klin­gel­zei­chen, das Re­bec­ca er­lös­te. End­lich gro­ße Pau­se. Sie at­me­te er­leich­tert auf, als die Tee­n­a­ger den Raum ver­lie­ßen. Ei­ni­ge der pu­ber­tie­ren­den Mäd­chen wa­ren noch im Zim­mer und feix­ten aus hei­te­rem Him­mel.

Re­bec­ca blick­te zu den Schü­le­rin­nen auf, die fas­zi­niert den Tür­rah­men be­gut­ach­te­ten. Dort stand Elou­an. »Frau Pe­ters?« Ver­dutzt trat Re­bec­ca an ihn her­an.

»Was gibt es?« Er war tat­säch­lich da. In der Hand hielt er das Ar­beits­blatt der Re­de­ana­ly­se der ver­gan­ge­nen Stun­de.

Die Acht­kläss­le­rin­nen husch­ten scheu mit ge­röte­ten Wan­gen an dem Ober­stu­fen­schü­ler vor­bei, der ih­nen ein zar­tes Lä­cheln schenk­te. Auf dem Gang hör­te Re­bec­ca, wie sie sich an­ge­regt un­ter­hiel­ten, sich nach ih­nen um­dreh­ten und dann lach­ten.

»Ges­tern sag­ten Sie mir, dass ich falsch lie­gen wür­de mit mei­ner Deu­tung. Ich glau­be, ich lie­ge gar nicht so ver­kehrt da­mit.«

Un­fass­bar, dass sich ein Ju­gend­li­cher über die Un­ter­richts­stun­de hin­aus frei­wil­lig mit dem Stoff be­schäf­tig­te. Lou fal­te­te das zer­knit­ter­te Ar­beits­blatt mit der Rede von Weiz­sä­cker aus­ein­an­der.

Er stand so dicht ne­ben ihr, dass sein sanf­ter Atem über ihre lin­ke Wan­ge strich und sein Duft ihr in die Nase stieg. Die Nähe und der Kör­per­kon­takt sorg­ten da­für, dass Re­bec­ca kei­nen kla­ren Ge­dan­ken fas­sen konn­te und wie­der nicht in der Lage war, den Aus­füh­run­gen ih­res Schü­lers zu fol­gen. Ver­schwom­me­ne Wor­te dran­gen an ihr Ohr.

»Und, was sa­gen Sie dazu? Bril­lant, oder? Zu­mal die­ses sprach­li­che Mit­tel hier«, wo­bei er auf eine x-be­lie­bi­ge Text­stel­le zeig­te, »mei­ne The­se noch un­ter­mau­ert, nicht wahr?«

Sei­ne Au­gen strahl­ten, ge­nau wie sein Mund, der ein di­ckes Grin­sen zeig­te. Da er Be­stä­ti­gung ver­lang­te, sag­te Re­bec­ca: »Du hast recht. Wenn du es mir ges­tern ge­nau­so er­klärt hät­test, dann hät­te ich dir auch zu­stim­men kön­nen.«

Was er wirk­lich ge­sagt hat­te, wür­de ihr für ewig ver­bor­gen blei­ben. Ob sie in kla­rem Zu­stand sei­nen Wor­ten über­haupt zu­ge­stimmt hät­te? Egal. Was zähl­te war, dass Elou­an wie­der strahl­te und dies er­zeug­te eine tie­fe in­ne­re Zu­frie­den­heit in ihr.

Er fal­te­te den Zet­tel zu­sam­men und ging, in sich hin­ein grin­send, da­von. »Lou?« Kurz be­vor er den Raum ver­ließ, dreh­te sich Elou­an noch ein­mal zu Re­bec­ca her­um.

»Ja, Frau Pe­ters?« Sie ver­rin­ger­te den Ab­stand zu ihm.

»War­um hast du mich auf­ge­sucht?« Er zog die Stirn in Fal­ten.

»Ich be­ste­he gern auf mei­ner Mei­nung.«

Ein kur­z­er Mo­ment der Ruhe kehr­te ein und ein Au­gen­kon­takt, der ein we­nig zu lang war, ent­stand. »Ach so. Na gut, dann bis mor­gen«, sag­te sie und lä­chel­te Lou flüch­tig an. Das reich­te, um ein klei­nes Lä­cheln von ihm zu­rück­zu­er­hal­ten.

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