Tira Beige - Rebeccas Schüler

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Rebeccas Schüler: краткое содержание, описание и аннотация

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Rebecca ist erst Anfang 30, steht aber bereits vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz: Die Partnerschaft mit Paul ist durch Alltagsroutine und fehlendes Verlangen geprägt. Auch in ihrem Job als Lehrerin fühlt sie sich unwohl, da es insbesondere mit den Schülern und Eltern ihrer eigenen 8. Klasse immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.
Um ihr bequemes Leben nicht aufgeben zu müssen, vor allem aber zu feige dazu, einen Schlussstrich unter den verhassten Beruf und die fantasielose Beziehung zu setzen, sucht Rebecca die Nähe zu dem manisch-depressiven Lou. Da sich die Junglehrerin von Anfang an von dem 20-jährigen neuen Schüler ihres Grundkurses magisch angezogen fühlt, entwickelt sich aus den ersten zaghaften Annäherungen binnen Kurzem eine leidenschaftliche Affäre.
Während Rebecca noch glaubt, die Kontrolle über die Liaison zu besitzen, muss sie schon bald erkennen, dass sie immer tiefer in einen Strudel aus Selbstlügen hineingezogen wird, dem sie nicht mehr entkommen kann und dass die größte Gefahr von der Unberechenbarkeit ihres psychisch labilen Schülers ausgeht.

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Der äl­te­re Mann räus­per­te sich, mach­te eine klei­ne Kunst­pau­se. »Elou­an Kla­ge war schon ein­mal bei uns.«

»War er ein Jahr im Aus­land und kommt jetzt wie­der oder was?«

Wie­der ein Räus­pern. Er leg­te die Ga­bel bei­sei­te, beug­te sich leicht nach vorn und sag­te dann be­stimmt: »Nein, Elou­an war vor …«, über­leg­te er, »drei oder vier Jah­ren bei uns an der Schu­le. Ich glau­be Mit­te der elf­ten Klas­se war er plötz­lich weg. Von der da­ma­li­gen Klas­sen­leh­re­rin er­fuh­ren wir, dass der Jun­ge psy­chi­sche Pro­ble­me hat­te und da­her in eine Ner­ven­heil­an­stalt ge­kom­men war. Müss­te in den Un­ter­la­gen noch al­les zu fin­den sein.«

»Ver­ste­he.« Re­bec­ca über­leg­te kurz. »Wenn er nach drei Jah­ren in die Klas­se 11 ein­steigt, dann ist er ja …«

»Auf alle Fäl­le voll­jäh­rig«, grins­te Ha­rald. »Mal se­hen, wie er sich dies­mal an­stellt …«

Er nahm sei­ne Ga­bel wie­der in die Hand und aß wei­ter. »Was meinst du da­mit?«

»Nun ja, Elou­an«, sag­te er, »war ein cle­ver­es Kerl­chen, aber mit sei­ner ver­rück­ten Art hat er sich kei­ne Freun­de ge­macht. Trat auf, als wäre er der Schul­lei­ter hier, kleb­te am Leh­rer dran, misch­te sich ein, wäh­rend Er­wach­se­ne spra­chen.«

Schwei­gen leg­te sich über sie. Sei­ne Wor­te hall­ten in Re­bec­cas Kopf nach. Auf sie wirk­te er ganz nor­mal.

Mit der Wurst­stul­le in der Hand stand Re­bec­ca am Diens­tag vor dem Ver­tre­tungs­plan des Leh­rer­zim­mers, als Hei­di, Elou­ans Tu­to­rin, den Raum be­trat. »Und, hat­test du schon Deutsch bei Lou?«

Re­bec­ca, die ge­ra­de da­bei war, das Ge­wirr an Zet­teln am Schwa­r­zen Brett zu sor­tie­ren, er­schrak und schau­te Hei­di ins Ge­sicht. Wen mein­te die Bio­lo­gie­kol­le­gin?

»Du un­ter­rich­test doch Deutsch in mei­nem Kurs. Hast du Elou­an schon ken­nen­ge­lernt?«

Re­bec­ca schüt­tel­te den Kopf. »Nein, die kom­men­de Stun­de erst. Aber sag mal, Hei­di, ich habe mich ges­tern mit Ha­rald un­ter­hal­ten. Über Elou­an.«

Hei­di lach­te auf. »Be­stimmt hat er ihn für ver­rückt er­klärt.« Re­bec­ca nick­te.

»Du soll­test dir ein ei­ge­nes Ur­teil bil­den. Bei ei­nem Kol­le­gen ist er so, beim an­de­ren so.«

»Wie alt ist er?«

»Zwan­zig.« Hei­di schau­te auf die Uhr, die auch Re­bec­ca dar­an er­in­ner­te, dass der Un­ter­richt bald be­gann. »Wir re­den mal, wenn wir un­ge­stört sind, ja?«

Re­bec­ca schul­ter­te ihre Schul­ta­sche und ver­ließ das Leh­rer­zim­mer, das in­zwi­schen zu ei­nem Stall vol­ler wild ge­wor­de­ner Hen­nen und auf­ge­bla­se­n­er Häh­ne mu­tiert war. Im Ge­gen­satz dazu herrsch­te auf dem lee­ren Gang eine an­ge­neh­me Stil­le. Nur die Ab­sät­ze ih­rer Stie­fel er­zeug­ten einen har­ten Takt, der an den Wän­den des Ge­bäu­des wi­der­hall­te.

Am Kurs­raum an­ge­kom­men, pack­te sie das Deutsch­buch und ihre Un­ter­la­gen aus. Vor­freu­de er­füll­te sie an­ge­sichts des an­ste­hen­den Ken­nen­ler­nens mit dem ihr noch un­be­kann­ten, aber höchst in­ter­es­sant er­schei­nen­den Schü­ler.

Wäh­rend die letz­ten Stim­men auf dem Schul­hof ver­schwan­den, be­tra­ten die ers­ten Elft­kläss­ler den Raum. Ei­ner nach dem an­de­ren ging zu sei­nem ge­wohn­ten Platz, pack­te die Schul­sa­chen aus und war­te­te auf das Klin­gel­zei­chen. Bis auf Elou­an wa­ren alle da.

Die Elft­kläss­ler wärm­ten die Stüh­le an und starr­ten ge­lang­weilt vor sich hin oder re­de­ten mit dem Ban­knach­barn.

»Wir be­kom­men heu­te einen neu­en Schü­ler. Hat ihn schon je­mand ge­se­hen?«, frag­te Re­bec­ca in die lust­lo­se Run­de, nach­dem der Un­ter­richt be­gon­nen hat­te. Ali­cia, ein cle­ver­es, gut aus­se­hen­des Mäd­chen be­jah­te die Fra­ge.

»Weiß Elou­an, wo er jetzt Un­ter­richt hat?« Die Schü­le­rin zuck­te die Schul­tern.

»Ich sehe mal nach«, sag­te Re­bec­ca und öff­ne­te be­hut­sam einen Spalt der Klas­sen­zim­mer­tür. Ihr Blick schweif­te nach drau­ßen auf den men­schen­lee­ren Gang.

Sie trat aus dem Raum und bli­cke um sich. Aber so wie sie den Schritt hin­aus wag­te, stand un­er­war­tet ein schlan­ker jun­ger Mann vor ihr und lä­chel­te sie freund­lich an. Er war Re­bec­ca so nahe, dass sie sein männ­lich her­bes Pa­r­fum rie­chen konn­te. Er ver­ström­te eine Aura, die nicht mit Wor­ten zu er­klä­ren war. Ob er ihre Schüch­tern­heit spür­te? Re­bec­ca fühl­te die auf­stei­gen­de Wär­me in ih­rem In­ne­ren. Ihre Wan­gen muss­ten glü­hen!

»Gu­ten Tag«, sag­te er freund­lich, aber be­stimmt. Sei­ne Stim­me war ju­gend­lich kräf­tig. Sie strahl­te Männ­lich­keit und Sanft­mut glei­cher­ma­ßen aus.

»Ich bin Frau Pe­ters.«

»Elou­an.«

Wie ly­risch weich er sei­nen un­ge­wöhn­li­chen Na­men aus­sprach.

»Nen­nen Sie mich doch bit­te Lou.« Da­bei schüt­tel­te er ihre Hand. Der Griff war fest, aber nicht so ker­nig wie bei al­ten Män­nern.

Da war die­ses voll­kom­me­ne Ge­sicht, in das Re­bec­ca ein­tauch­te.

Der Mo­ment dehn­te sich. Der Hän­de­druck war eine Se­kun­de zu lang, ge­nau wie der Blick­kon­takt. Sei­ne blau­en Au­gen schie­nen ihre brau­nen zu durch­boh­ren und für sich ein­neh­men zu wol­len. Den Kampf hat­te sie schon jetzt ver­lo­ren.

Mit ei­nem Male fie­len Re­bec­ca die Schü­ler im Zim­mer ein, die auf die Fort­s­et­zung der Un­ter­richts­stun­de war­te­ten. »Komm rein. Such’ dir einen Platz aus«, sag­te sie mit ge­senk­tem, hoch­ro­tem Kopf. Die Wär­me sei­ner Be­rüh­rung durch­flu­te­te sie noch im­mer.

Elou­an pack­te sei­ne Un­ter­richt­s­u­ten­si­li­en aus und sah sich nach den Mit­schü­lern um. Einen in­ten­si­ver­en Blick wid­me­te er der hübsch an­zu­se­hen­den Ali­cia, die er freund­lich an­lä­chel­te. Dann be­gann für Re­bec­ca die ers­te Un­ter­richts­stun­de mit ih­rem neu­en Schü­ler.

Ka­pi­tel 2

Elou­an zog es vor, al­lein zu sit­zen. Ab­seits von ihm: die üb­ri­gen Elft­kläss­ler. Der er­wach­sen wir­ken­de, mys­te­riöse neue Schü­ler be­frem­de­te sie. Freun­de schien der Neu­an­kömm­ling in der Run­de des lust­lo­sen Deutsch­kur­ses nicht zu fin­den. Neu­er­dings be­trat er zu­sam­men mit Ali­cia den Raum, setz­te sich je­doch nicht ne­ben sie. Re­bec­ca in­ter­es­sier­te, wor­über sie sich aus­tausch­ten, konn­te je­doch nie Wort­fet­zen auf­fan­gen.

Wäh­rend die Ju­gend­li­chen ar­bei­te­ten, schau­te sie sich im Kurs um und sah, wie Lou zu sei­ner Mit­schü­le­rin schau­te. Der Grund­kurs be­stand fast aus­schließ­lich aus Jun­gen. Nur vier Mäd­chen sa­ßen Re­bec­ca ge­gen­über. Da­von zog die leis­tungs­star­ke, hübsch an­zu­se­hen­de Ali­cia die größ­te Auf­merk­sam­keit von Elou­an auf sich.

In Ein­zel­a­r­beits­pha­sen nutz­te Re­bec­ca die Ge­le­gen­heit, sich Lou aus der Nähe an­zu­se­hen. Mit sei­nen zwan­zig Jah­ren stach er aus der Mas­se der Ju­gend­li­chen deut­lich her­vor: Sein mar­kan­tes Kinn mit den ro­bus­ten schwa­r­zen Bart­stop­peln ließ sein Ge­sicht ab­ge­klär­ter und rei­fer wir­ken als das der an­de­ren Jungs. Mal kam er frisch ra­siert in die Schu­le, mal trug er einen ge­pfleg­ten Drei­ta­ge­bart.

Sei­ne blau­en Au­gen lug­ten des Öf­te­ren von dem Deutsch­buch auf und schau­ten sich im Klas­sen­raum um. Un­ver­mit­telt tra­fen sie auf die von Re­bec­ca. »Frau Pe­ters, könn­ten Sie bit­te zu mir kom­men, ich habe eine Fra­ge«, sag­te er über­trie­ben höf­lich.

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