Tira Beige - Rebeccas Schüler

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Rebeccas Schüler: краткое содержание, описание и аннотация

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Rebecca ist erst Anfang 30, steht aber bereits vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz: Die Partnerschaft mit Paul ist durch Alltagsroutine und fehlendes Verlangen geprägt. Auch in ihrem Job als Lehrerin fühlt sie sich unwohl, da es insbesondere mit den Schülern und Eltern ihrer eigenen 8. Klasse immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.
Um ihr bequemes Leben nicht aufgeben zu müssen, vor allem aber zu feige dazu, einen Schlussstrich unter den verhassten Beruf und die fantasielose Beziehung zu setzen, sucht Rebecca die Nähe zu dem manisch-depressiven Lou. Da sich die Junglehrerin von Anfang an von dem 20-jährigen neuen Schüler ihres Grundkurses magisch angezogen fühlt, entwickelt sich aus den ersten zaghaften Annäherungen binnen Kurzem eine leidenschaftliche Affäre.
Während Rebecca noch glaubt, die Kontrolle über die Liaison zu besitzen, muss sie schon bald erkennen, dass sie immer tiefer in einen Strudel aus Selbstlügen hineingezogen wird, dem sie nicht mehr entkommen kann und dass die größte Gefahr von der Unberechenbarkeit ihres psychisch labilen Schülers ausgeht.

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Sie öff­net die Tür und steht mit bei­den Bei­nen im Was­ser. Die Ti­sche sind wüst durch­ein­an­der an­ge­ord­net. Nack­te und halb­nack­te Schü­ler drän­gen sich in dem Raum, plan­schen in dem auf dem Bo­den be­find­li­chen Was­ser. Ro­bert liegt auf dem Rü­cken, wäh­rend Na­ta­lie in Sie­ger­po­se über ihm steht und ihm den Fuß auf sei­ne Brust drückt.

Da sind auch Mar­tin und El­len aus der ach­ten Klas­se, die eng bei­ein­an­der ste­hen und la­chen. Ein Jun­ge aus der elf­ten Klas­se hält auf­rei­zend eine Siebt­kläss­le­rin im Arm. So viel Was­ser un­ter ih­ren Fü­ßen. Der Schul­hof ist das Meer. An die Au­ßen­wand des Ge­bäu­des schla­gen hohe Wel­len an. Paul steht mit ei­ner Ba­de­ho­se be­klei­det am Fens­ter und will nach drau­ßen sprin­gen. »Auf La Re­uni­on gibt es Haie, Paul, das weißt du doch. Schwimm’ nicht zu weit raus!« Doch er hört nicht. Ruck­ar­tig springt er vom Fens­ter­brett des Klas­sen­raums in den Oze­an hin­ein.

Piep Piep Piep Piep Piep Piep. 5:00 Uhr mor­gens. Re­bec­ca rich­te­te sich schlaf­trun­ken im Bett auf, um den gel­len­den Ap­pa­rat auf dem Nacht­tisch aus­zu­schal­ten.

Ihr blieb nicht viel Zeit, die wir­ren Ein­drü­cke im Kopf zu sor­tie­ren. Gäh­nend schlepp­te sie sich ins Ba­de­zim­mer, wo die kur­ze Nacht­ru­he un­auf­hör­lich ih­ren Tri­but for­der­te. Un­ter der Du­sche ste­hend über­zog sich ihr Kör­per mit Gän­se­haut. Nur müh­sam konn­te sie die Au­gen of­fen­hal­ten, wäh­rend Aus­schnit­te aus dem Traum vor­bei­zo­gen.

Als Re­bec­ca das Schlaf­zim­mer wie­der be­trat, schlum­mer­te Paul fried­lich vor sich hin, ver­barg je­doch sein Ge­sicht un­ter der Bett­de­cke, als er das ein­ge­schal­te­te Licht be­merk­te. Ein Ge­fühl der Ei­fer­sucht durch­flu­te­te Re­bec­ca. Neid auf den Part­ner, der erst in we­ni­gen Stun­den auf­ste­hen muss­te.

Trotz Schlaf­de­fi­zit ließ sie kei­ne Hek­tik zu: Auf­ste­hen, Du­schen, An­zie­hen, even­tu­ell Haa­re wa­schen, föh­nen, es­sen, Toi­let­te, Zäh­ne put­zen, die mit­zu­neh­men­den Schul­ma­te­ri­a­li­en kon­trol­lie­ren, Ta­sche ein­räu­men, zum Auto ge­hen. Das war an­ge­sichts der Ge­wohn­heit in we­ni­ger als ei­ner Stun­de mög­lich. Au­ßer heu­te Mor­gen.

Um nicht zu sehr die Au­gen zu­knei­fen zu müs­sen, dimm­te Re­bec­ca die De­cken­be­leuch­tung in der Kü­che. Schumm­rig voll­zog sie die rou­ti­nier­ten Schrit­te, um halb­wegs Nor­ma­li­tät nach den zwei Wo­chen Fe­ri­en her­zu­stel­len.

6:05 Uhr. Die über zwan­zig Ki­lo­me­ter Fahrt zwi­schen Zu­hau­se und der Ar­beits­stel­le wur­den heu­te, am ers­ten Schul­tag nach den Win­ter­fe­ri­en, zu ei­ner ge­dan­ken­ver­lo­re­nen An­ge­le­gen­heit. Gel­be und wei­ße Lich­ter ka­men auf der an­de­ren Stra­ßen­sei­te ent­ge­gen. Sie blie­ben an­onym und fa­rb­los, die Fah­rer hat­ten kein Ge­sicht. Hel­le Lich­ter fuh­ren in Ket­ten vor­bei und wur­den im Rück­spie­gel zu ro­ten, klei­ner wer­den­den Punk­ten. Manch­mal über­hol­te ein gel­bes Licht und wur­de zu zwei ro­ten Punk­ten vor dem Auto. Bis­wei­len fuhr eine gan­ze Ket­te ro­ter Lich­ter vor ihr her.

Es war noch im­mer fins­ter, als Re­bec­ca wie fast je­den Mor­gen als eine der Ers­ten auf dem Park­platz der Schu­le ein­traf. Das nächs­te rou­ti­nier­te Mor­gen­pro­gramm wur­de durch­ge­zo­gen: Ko­pie­ren, Lo­chen, E-Mails che­cken und Klas­sen­buch kon­trol­lie­ren. Ko­pi­en für die Siebt­kläss­ler wa­ren an­zu­fer­ti­gen.

Wäh­rend sie gäh­nend vor dem Ko­pie­rer auf des­sen Ein­satz­be­reit­schaft war­te­te, be­trat Ha­rald das Leh­rer­zim­mer und be­grüß­te sie mit ei­nem lang ge­zo­ge­nen »Gu­ten Mor­gen. Bist ja wie­der zei­tig heu­te da.« Er­neu­tes Gäh­nen.

»Mor­gen, Ha­rald. Na, hat­test du ein paar schö­ne Fe­ri­en?« Das üb­li­che Bla Bla, wenn man sich zwei Wo­chen nicht ge­se­hen hat­te.

Ha­rald ge­hör­te zu Re­bec­cas en­ge­rem Freun­des­kreis im Kol­le­gi­um, un­ter­rich­te­te ge­nau wie sie Deutsch. Sei­ne schloh­wei­ßen Haa­re glänz­ten in der mor­gend­li­chen Be­leuch­tung des Leh­rer­zim­mers.

»An­ge­la und ich wa­ren zu Hau­se. Ich habe ein paar Ar­bei­ten kon­trol­liert und mich er­holt. Nichts Auf­re­gen­des.«

Im Ge­gen­satz zu ihm war Ge­las­sen­heit für Re­bec­ca zum Fremd­wort ge­wor­den. Was auf Ar­beit pas­sier­te, muss­te mit nach Hau­se ge­nom­men und aus­la­dend er­ör­tert wer­den, selbst wenn es nichts mehr zu än­dern gab. Wenn sie im glei­chen Tem­po wie bis­her wei­ter­a­r­bei­te­te, wür­de ein Herz­in­farkt un­aus­weich­lich sein. Dass sie noch über drei­ßig Jah­re ar­bei­ten ge­hen muss­te, er­zeug­te einen Wi­der­wil­len in ihr, der ihr Angst be­rei­te­te.

»Hast du einen an­stren­gen­den Tag vor dir? Wirkst ge­nervt«, stell­te Ha­rald fest.

»Hm«, brumm­te Re­bec­ca vor sich hin. »Freue mich auf das Mit­tag­es­sen.«

Ihre Mund­win­kel zo­gen sich nach oben und ein ge­küns­tel­tes Grin­sen blieb zu­rück. Der Blick muss­te ge­quält aus­se­hen, denn Ha­rald sag­te: »Das wird schon« und klopf­te ihr er­mu­ti­gend auf die Schul­ter.

Wenn es bloß mit ein paar mo­ti­vie­ren­den Wor­ten ge­tan wäre! Da­von wur­de ihre seit Jah­ren be­ste­hen­de Un­fä­hig­keit, Kin­der ver­nünf­tig zu ver­ste­hen, nicht be­ho­ben. Heu­te wa­ren es »bloß« die Siebt­kläss­ler, bei de­nen Re­bec­ca gleich Deutsch un­ter­rich­ten wür­de. Mehr noch grau­te ihr vor ih­rer ei­ge­nen un­be­re­chen­ba­ren ach­ten Klas­se.

Wenn sie an den lang­wei­li­gen Grund­kurs in Deutsch dach­te, bes­ser­te sich ihre Lau­ne eben­falls nicht. Da­bei soll­te er das Herz­stück ih­res Un­ter­richt­s­all­tags wer­den: Als sie vor den Som­mer­fe­ri­en er­fah­ren hat­te, dass sie zum ers­ten Mal in ih­rer Be­rufs­lauf­bahn einen Kurs be­kom­men wür­de, kann­te die Freu­de dar­über kei­ne Gren­zen: End­lich ru­hi­ger Un­ter­richt, mo­ti­vier­te Schü­ler, an­re­gen­de Dis­kus­si­o­nen über li­te­ra­ri­sche Tex­te.

Doch dann das: schlep­pen­der Un­ter­richt, feh­len­de Mit­a­r­beit. Man konn­te nicht be­haup­ten, dass die zwölf Schü­ler stör­ten, im Ge­gen­teil. Sie be­a­r­bei­te­ten, was man ih­nen auf­trug. Sie la­sen, wenn sie le­sen soll­ten, sie schrie­ben, wenn sie schrei­ben soll­ten. Aber sie re­de­ten nicht.

So in Ge­dan­ken ver­sun­ken, hät­te Re­bec­ca bei­nah einen neu­en Zet­tel über­se­hen, der am Schwa­r­zen Brett des Leh­rer­zim­mers aus­hing. Der Ober­stu­fen­be­ra­ter hat­te ihn ver­mut­lich kurz vor den Fe­ri­en aus­ge­hängt und am obe­ren rech­ten Rand mit ei­nem ro­ten Stift eine Art Blitz dar­auf ge­malt. Un­ter dem in Groß­buch­sta­ben ge­schrie­be­nen Na­men ELOU­AN KLA­GE er­kann­te sie sei­nen Stun­den­plan.

»Ist das ein neu­er Schü­ler?« Ha­rald rück­te sei­ne Bril­le auf der Nase zu­recht und be­trach­te­te ein­ge­hend das Ge­schrie­be­ne.

»Nein, ich ken­ne …«, re­de­te er lang­sam vor sich hin. »Elou­an war schon ein­mal vor ei­ni­gen Jah­ren bei uns. Ich kann dir beim Es­sen mehr über ihn er­zäh­len, wenn du magst.«

Der neue Schü­ler wür­de die elf­te Klas­se be­su­chen und diens­tags und don­ners­tags bei ihr im Grund­kurs Deutsch ha­ben.

Mitt­ler­wei­le er­reich­te die Laut­stär­ke im Leh­rer­zim­mer ein für Re­bec­cas Oh­ren un­ge­kann­tes Höchst­maß, das ihre in den Fe­ri­en so hart er­kämpf­te Stil­le be­en­de­te. Im­mer mehr Kol­le­gen ström­ten hin­ein und tausch­ten sich über ihre Fe­ri­en­wo­chen aus. Was für eine ober­fläch­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on! Das lau­te Ge­trat­sche er­zeug­te einen Ts­un­a­mi in ih­rem Kopf und sie be­schloss, sich auf den Weg zum Klas­sen­zim­mer der 7a zu ma­chen.

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