Tira Beige - Rebeccas Schüler

Здесь есть возможность читать онлайн «Tira Beige - Rebeccas Schüler» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Rebeccas Schüler: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Rebeccas Schüler»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Rebecca ist erst Anfang 30, steht aber bereits vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz: Die Partnerschaft mit Paul ist durch Alltagsroutine und fehlendes Verlangen geprägt. Auch in ihrem Job als Lehrerin fühlt sie sich unwohl, da es insbesondere mit den Schülern und Eltern ihrer eigenen 8. Klasse immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.
Um ihr bequemes Leben nicht aufgeben zu müssen, vor allem aber zu feige dazu, einen Schlussstrich unter den verhassten Beruf und die fantasielose Beziehung zu setzen, sucht Rebecca die Nähe zu dem manisch-depressiven Lou. Da sich die Junglehrerin von Anfang an von dem 20-jährigen neuen Schüler ihres Grundkurses magisch angezogen fühlt, entwickelt sich aus den ersten zaghaften Annäherungen binnen Kurzem eine leidenschaftliche Affäre.
Während Rebecca noch glaubt, die Kontrolle über die Liaison zu besitzen, muss sie schon bald erkennen, dass sie immer tiefer in einen Strudel aus Selbstlügen hineingezogen wird, dem sie nicht mehr entkommen kann und dass die größte Gefahr von der Unberechenbarkeit ihres psychisch labilen Schülers ausgeht.

Rebeccas Schüler — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Rebeccas Schüler», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ein kur­z­er Griff zu den Schul­ma­te­ri­a­li­en, die ein­sor­tiert wer­den muss­ten. Dann mach­te sie sich auf den Weg Rich­tung Leh­rer­zim­mer. Die schwe­re Ta­sche zog ihre Schul­tern nach un­ten und ließ sie den Blick starr auf den nack­ten, grau­en Bo­den rich­ten.

Im Leh­rer­zim­mer an­ge­kom­men, fand sie einen No­tiz­zet­tel der Se­kre­tä­rin in ih­rem Fach vor: »Frau Kres­ser wünscht Rü­ck­ruf we­gen Mar­tin«. Die Fest­netz­num­mer hat­te Frau Schnei­der mit Rot dar­un­ter ge­schrie­ben.

Re­bec­ca stöhn­te. Mar­tin war der pro­ble­ma­tischs­te Schü­ler in ih­rer Klas­se: Sei­ne Leis­tun­gen wa­ren mi­se­ra­bel. Bis­her reich­ten sie je­des Schul­jahr, um nicht sit­zen­zu­blei­ben. Aber nun schien die Si­tua­ti­on aus­weg­los.

Ne­ben den un­ter­durch­schnitt­lich schlech­ten Leis­tun­gen hat­te Mar­tin mas­si­ve Pro­ble­me da­mit, sich an Re­geln und Ab­spra­chen zu hal­ten. Er kom­men­tier­te per­ma­nent die Ent­schei­dun­gen der Lehr­kraft, stör­te, misch­te den Un­ter­richt und sei­ne Mit­schü­ler auf oder sorg­te in den Pau­sen für laut­star­ke Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit sei­nen Klas­sen­ka­me­ra­den. An ein ru­hi­ges Ar­bei­ten mit ihm im Un­ter­richt war nicht zu den­ken. Re­bec­ca wünsch­te sich, dass er die Schu­le am Schul­jah­res­en­de ver­ließ und sie ihn nie mehr wie­der­se­hen muss­te.

Es schnei­te im­mer noch leicht, als sie sich auf den Weg ins Se­kre­ta­ri­at be­gab. An den Fens­tern des Schul­ge­bäu­des perl­ten die Trop­fen ab. Das trost­lo­se Wet­ter und die trist auf der Stra­ße fah­ren­den Au­tos, die wie graue Mäu­se über den As­phalt husch­ten, spie­gel­ten ihre ei­ge­ne de­so­la­te Ge­fühl­sla­ge wi­der.

Re­bec­ca klopf­te an die Tür zum Se­kre­ta­ri­at an und trat ein. »Frau Schnei­der, Sie ha­ben mir einen Zet­tel ins Fach ge­legt. Ich möch­te den An­ruf gleich er­le­di­gen.« Die Se­kre­tä­rin nick­te und wies ihr den Platz ge­gen­über ih­res Schreib­ti­sches zu. Nach der Über­g­a­be des Te­le­fons wähl­te Re­bec­ca die Num­mer. Es klin­gel­te, aber nie­mand hob ab. »Ko­misch. Ei­gent­lich müss­te sie zu Hau­se sein. Ich war­te kurz und ver­su­che es dann noch mal.«

Sie fiel in den Stuhl zu­rück, des­sen wei­che Leh­ne sich an ih­ren Rü­cken an­schmieg­te. Für einen kur­z­en Mo­ment der Ruhe stütz­te sie den El­len­bo­gen auf dem Tisch ab und leg­te eine Hand an die Wan­ge.

Die Se­kre­tä­rin hat­te sich in­zwi­schen dem Com­pu­ter zu­ge­wandt und be­gann da­mit, et­was ein­zu­tip­pen. Die Zeit strich da­hin und Re­bec­ca rich­te­te ih­ren Blick aber­mals aus dem Fens­ter hin­aus, wo sie noch im­mer das grau-graue Win­ter­wet­ter vor­fand.

Sie zuck­te zu­sam­men, als ein lau­tes Öff­nen der Tür hin­ter ihr er­tön­te. Schul­lei­ter Tan­nen­ber­ger trat mit ei­nem Mann, ei­ner Frau und ei­nem Ju­gend­li­chen her­aus. »Also, wenn et­was sein soll­te, Sie kön­nen sich je­der­zeit bei mir mel­den, wir fin­den einen Ter­min«, sag­te der Di­rek­tor in freund­li­chem Ton­fall und gab den Drei­en förm­lich die Hand. Ein klei­nes Lä­cheln husch­te über sein Ge­sicht, als er Re­bec­ca er­blick­te.

Sie schau­te zu den drei aus dem Büro her­aus­tre­ten­den Per­so­nen, die sich am Tre­sen des Se­kre­ta­ri­ats be­fan­den und im Be­griff wa­ren, den Raum zu ver­las­sen.

Nur flüch­tig streif­te Re­bec­ca der Blick des etwa zwan­zig­jäh­ri­gen Man­nes. Er griff in sei­ne dun­kel­brau­nen, fast schwa­r­zen Haa­re und sah zu Bo­den, wirk­te an­ge­spannt.

In dem kur­z­en Mo­ment, in dem sie sein eben­mä­ßi­ges Ge­sicht wahr­nahm, durch­fuhr sie eine un­ge­ahn­te Sehn­sucht, die­ses nä­her zu er­grün­den. Auch sein Body wirk­te we­nig jun­gen­haft. Un­ter dem schwa­r­zen Pull­over zeich­ne­te sich ein gut trai­nier­ter Kör­per ab. Als die Fa­mi­lie das Se­kre­ta­ri­at ver­ließ, er­wi­sch­te sich Re­bec­ca da­bei, dem jun­gen Mann auf den Hin­tern zu star­ren, der sich un­ter der eng an­lie­gen­den Hose ab­zeich­ne­te.

»Frau Pe­ters, wol­len Sie zu mir?«, frag­te der Schul­lei­ter, der noch im­mer im Tür­rah­men stand. Re­bec­ca dreh­te sich ruck­ar­tig zu ihm her­um.

»Wie bit­te?«

Er lach­te auf. »Ich dach­te, Sie wol­len zu mir, weil Sie hier war­ten.«

»Nein, ich muss je­man­den an­ru­fen«, er­wi­der­te sie knapp.

»Ach so.« Tan­nen­ber­ger ver­schwand, die Tür hin­ter sich zu­schla­gend, in sei­nem Büro.

»Sa­gen Sie, Frau Schnei­der: Ken­nen Sie die Fa­mi­lie, die eben beim Schul­lei­ter war? Ich habe die Leu­te noch nie vor­her ge­se­hen.« Die Se­kre­tä­rin schau­te im Ter­min­ka­len­der des Di­rek­tors nach.

»Fa­mi­lie Kla­ge«, mein­te sie, ohne vom Ka­len­der auf­zu­bli­cken. »Ihr Sohn Elou­an wird ab mor­gen hier zur Schu­le ge­hen.«

Re­bec­ca muss­te bei der Vor­stel­lung, ih­rem zu­künf­ti­gen Schü­ler un­ge­ni­ert auf den Po ge­st­arrt zu ha­ben, schmun­zeln.

Dann griff sie zum Te­le­fon­hö­rer und wähl­te er­neut. Ohne Er­folg. Das hieß eine Über­stun­de mehr für heu­te Nach­mit­tag.

Nach dem Un­ter­richt in Klas­se 10 stand Re­bec­ca ge­dan­ken­ver­lo­ren am Fens­ter und starr­te in den Schul­hof hin­ab, in dem sich die Schü­ler trotz der win­ter­li­chen Käl­te tum­mel­ten. Der Wind hat­te auf­ge­frischt und es schnei­te kräf­ti­ger. Die bun­ten Ge­stal­ten auf dem Hof trotz­ten der Käl­te, wa­r­fen sich Schnee­bäl­le ins Ge­sicht und seif­ten sich ge­gen­sei­tig ein.

Die gro­ße Bu­che, die Re­bec­ca vom Fens­ter aus sah, wirk­te wie ein tau­sen­de Jah­re al­tes Boll­werk in­mit­ten der stän­dig wech­seln­den Jah­res­zei­ten und Ge­sich­ter, auf die sie Tag für Tag, Jahr ein Jahr aus her­abblick­te. Sie wür­de die Zei­ten über­dau­ern und in hun­dert Jah­ren noch be­hü­tend über den Kin­dern wa­chen.

Aber Gott, was war das für ein Tag! Das war nur ei­ner von vie­len! Wo wür­de sie in ver­damm­ten zehn, zwan­zig oder mehr Jah­ren ste­hen? Wür­de sie end­lich die Leh­re­rin sein, die sie sein woll­te – re­spek­tiert und ge­ach­tet? Wür­den die Kor­rek­tu­ren we­ni­ger wer­den? Wür­de sie mehr Frei­zeit ha­ben?

Wäh­rend sie noch dar­über nach­dach­te, leer­te sich der Schul­hof zum Ende der Pau­se. Re­bec­ca griff nach ih­rer schwa­r­zen Schul­ta­sche, hol­te die Ja­cke aus dem Leh­rer­zim­mer und ging in Rich­tung Men­sa. Schrei­en­de, auf­ge­reg­te Scha­ren von Pu­ber­tie­ren­den kreuz­ten ih­ren Weg.

Ha­rald saß schon am Tisch, als Re­bec­ca ein­traf. Er hat­te einen Tel­ler Nu­deln mit To­ma­ten­so­ße und Wurst­stü­ck­chen vor sich ste­hen und kau­te lang­sam auf ih­nen her­um.

»Und wie war dein ers­ter Tag?«, woll­te Ha­rald wis­sen, als sie sich hin­setz­te.

Re­bec­ca at­me­te tief durch. »Ging. Die Sie­be­ner ha­ben er­war­tungs­ge­mäß ge­stört. Mor­gen habe ich die El­fer, da ist es ru­hi­ger«, sag­te sie leicht lä­chelnd und schob sich einen Hap­pen Nu­deln in den Mund.

Ihr war be­wusst, dass die Ober­stu­fen­schü­ler ihre Ruhe ha­ben woll­ten und da­her nicht stör­ten. »Ach siehst du, da fällt mir ein: Ich habe doch einen neu­en Schü­ler bei mir im Kurs sit­zen: Elou­an Kla­ge. Er und sei­ne El­tern wa­ren heu­te beim Schul­lei­ter. Ich war zu­fäl­lig im Se­kre­ta­ri­at und habe sie ge­se­hen. Du sag­test doch, du wür­dest ihn ken­nen.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Rebeccas Schüler»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Rebeccas Schüler» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Rebeccas Schüler»

Обсуждение, отзывы о книге «Rebeccas Schüler» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x