Tira Beige - Rebeccas Schüler

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Rebeccas Schüler: краткое содержание, описание и аннотация

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Rebecca ist erst Anfang 30, steht aber bereits vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz: Die Partnerschaft mit Paul ist durch Alltagsroutine und fehlendes Verlangen geprägt. Auch in ihrem Job als Lehrerin fühlt sie sich unwohl, da es insbesondere mit den Schülern und Eltern ihrer eigenen 8. Klasse immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.
Um ihr bequemes Leben nicht aufgeben zu müssen, vor allem aber zu feige dazu, einen Schlussstrich unter den verhassten Beruf und die fantasielose Beziehung zu setzen, sucht Rebecca die Nähe zu dem manisch-depressiven Lou. Da sich die Junglehrerin von Anfang an von dem 20-jährigen neuen Schüler ihres Grundkurses magisch angezogen fühlt, entwickelt sich aus den ersten zaghaften Annäherungen binnen Kurzem eine leidenschaftliche Affäre.
Während Rebecca noch glaubt, die Kontrolle über die Liaison zu besitzen, muss sie schon bald erkennen, dass sie immer tiefer in einen Strudel aus Selbstlügen hineingezogen wird, dem sie nicht mehr entkommen kann und dass die größte Gefahr von der Unberechenbarkeit ihres psychisch labilen Schülers ausgeht.

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Schon beim Öff­nen der Tür roll­te ihr eine Wol­ke aus ab­ge­stan­de­ner, muf­fi­ger Luft ent­ge­gen. Trotz win­ter­li­cher Käl­te öff­ne­te Re­bec­ca die seit zwei Wo­chen ge­schlos­se­nen Fens­ter, stell­te ihre Ta­sche auf den Bo­den ab und setz­te sich auf den Leh­rer­stuhl. In zehn Mi­nu­ten wür­den die ers­ten Schü­ler kom­men. Eine er­quick­li­che Ruhe vor dem Sturm leg­te sich über den Raum. Ihr Blick schweif­te nach drau­ßen, wo es an­ge­fan­gen hat­te zu schnei­en. Lang­sam glit­ten die Flo­cken vom Him­mel in den gro­ßen Schul­hof her­ab. Ei­ni­ge Un­ter­richts­räu­me, die sie von ih­rem aus über­bli­cken konn­te, wa­ren eben­falls be­leuch­tet: Kol­le­gen, die einen Ta­fel­an­schrieb vor­nah­men, auf die Schü­ler war­ten­de Leh­rer.

Re­bec­ca stand auf und be­gab sich an die Hei­zung. Die woh­li­ge Wär­me, die ent­ström­te, ar­bei­te­te sich ih­ren Rü­cken hoch. Ein letz­tes Mal Ruhe, gleich war es vor­bei da­mit, denn auf dem Gang hör­te sie die ers­ten Stim­men und Schuh­ge­trap­pel. Die Stim­men ka­men nä­her. An­span­nung. Mit ei­nem Ruck flog die Tür auf. Ma­r­cus, ein ru­hi­ger Schü­ler, be­trat als Ers­ter den Raum. Ein Ni­cken in Rich­tung Hei­zung. Nach ihm er­schie­nen drei wei­te­re Jun­gen, die Re­bec­ca mit ei­nem teil­nahms­lo­sen »Mor­gen, Frau Pe­ters!« be­grüß­ten und sich dann zu ih­ren Plät­zen be­ga­ben, um ihre Un­ter­richts­ma­te­ri­a­li­en aus­zu­pa­cken.

Zwei pu­ber­tie­ren­de Mäd­chen, la­chend und auf­rei­zend ge­stylt, johl­ten ein fre­ches »Gu­ten Moooor­gen!« in den Klas­sen­raum hin­ein. Na­tür­lich! Da­mit je­der mit­be­kam, dass die zwei Di­ven da wa­ren. Eins der Mäd­chen, Na­ta­lie, ga­cker­te be­son­ders laut, um die Auf­merk­sam­keit der männ­li­chen Mit­schü­ler auf sich zu zie­hen. Mit Er­folg. Nach­dem die Drei­zehn­jäh­ri­ge ihre Ja­cke an die Gar­de­ro­be des Klas­sen­raums ge­hängt hat­te, rich­te­te sie ihr knap­pes rosa Shirt zu­recht, das für die Jah­res­zeit deut­lich zu dünn war. Ihr Po wur­de durch eine blaue, sehr eng sit­zen­de Röh­ren­jeans pas­send zur Gel­tung ge­bracht. Ganz schön ge­wagt für eine Tee­n­a­ge­rin ih­res Al­ters. Re­bec­ca sin­nier­te dar­über nach, ob sie als Mut­ter ihre Toch­ter so aus dem Haus ge­hen las­sen wür­de.

Na­ta­lies lan­ge, hell­brau­ne Haa­re fie­len ihr in Lo­cken ge­schmei­dig über die Schul­tern. Wie be­ab­sich­tigt rich­te­ten sich die Bli­cke der pu­ber­tie­ren­den Jun­gen auf das Mäd­chen.

Mit dem Auf­fül­len des Klas­sen­raums ma­xi­mier­te sich die Laut­stär­ke. Noch drei Mi­nu­ten bis zum Stun­den­be­ginn. Re­bec­ca trot­te­te am Lehrer­tisch auf und ab. Ein letz­tes Mal sor­tier­te sie ihre Un­ter­la­gen, über­prüf­te, ob ge­nug Krei­de be­reit­lag, leg­te ihr Lehr­buch griff­be­reit hin, schau­te auf die Arm­band­uhr, glich sie mit der Wand­uhr ab. Dann er­tön­te das Klin­gel­zei­chen. Ein kräf­ti­ges Zie­hen an der Tür si­gna­li­sier­te: Jetzt kann es los­ge­hen! Doch die Schü­ler ver­harr­ten an ih­ren Plät­zen und tausch­ten sich über die Fe­ri­en aus.

»Es hat ge­klin­gelt!«, brüll­te Re­bec­ca. Den Er­war­tun­gen ge­mäß re­a­gier­te bloß ein Teil der Ju­gend­li­chen auf ihre Wor­te. »Es hat ge­klin­gelt, Herr­schaf­ten!« Ihre lau­ter ge­wor­de­ne Stim­me zwang ei­ni­ge un­auf­merk­sa­me Schü­ler dazu, sich von ih­ren Plät­zen zu er­he­ben.

»Wir ha­ben viel Zeit. Wir kön­nen auch län­ger ma­chen.« Sie könn­te sich so­fort ohr­fei­gen für die­se zwei un­be­dacht aus­ge­spro­che­nen Sät­ze, die die Un­ru­he be­he­ben soll­ten. Die Siebt­kläss­ler be­lä­chel­ten müde den Ver­such. Sie wuss­ten, dass die An­dro­hung sel­ten durch­ge­zo­gen wur­de.

Re­bec­ca muss­te er­ken­nen, dass die Fe­rie­n­i­dyl­le schon nach den ers­ten Mi­nu­ten dem har­ten Schulall­tag ge­wi­chen war.

Nach an­stren­gen­den fünf Mi­nu­ten er­folg­te end­lich die Be­grü­ßung, auch wenn sich ein­zel­ne Schü­ler wei­ter­hin um­dreh­ten oder mit­ein­an­der spra­chen. »Gu­ten Mor­gen!«, er­tön­te ihre stren­ge Leh­rer­stim­me. Un­mo­ti­viert mur­mel­te die Klas­se ihre Be­grü­ßung ent­ge­gen.

Eine Ab­bil­dung zum The­ma Zei­chen­set­zung soll­te die Auf­merk­sam­keit der Pu­ber­tie­ren­den auf den neu­en Un­ter­richts­in­halt len­ken. »Sven­ja, be­schrei­be bit­te die Ka­ri­ka­tur!«, for­der­te Re­bec­ca am Over­head­pro­jek­tor ste­hend die Schü­le­rin auf, die so kurz nach Stun­den­be­ginn wie­der mit Na­ta­lie im Ge­spräch ver­sun­ken war. Ver­mut­lich be­quatsch­ten die bei­den, wie lan­ge Na­ta­lie in den Fe­ri­en Net­flix ge­schaut oder mit wem Sven­ja wil­de Nach­rich­ten auf Whats­App aus­ge­tauscht hat­te.

»Was?«, frag­te die Ju­gend­li­che geis­tes­ab­we­send. Ei­ni­ge Mit­schü­ler stöhn­ten und er­klär­ten ihr die Auf­ga­be. »Na ja, ich sehe einen Jun­gen, der nicht weiß, ob er ein Kom­ma set­zen soll.«

Re­bec­ca stieß einen schwe­ren Seuf­zer aus. »Ka­ri­ka­tu­ren habt ihr doch im Ge­schichts­un­ter­richt …« Laut­stär­ke bran­de­te auf. Hei­k­les The­ma. Sie selbst hat­te schon Pro­ble­me ge­nug, Dis­zi­plin in die­se Schul­klas­se zu brin­gen. Der Ge­schichts­leh­rer war noch üb­ler dran.

Ei­ni­ge Schü­ler lach­ten oder wink­ten ab. »Bei Herrn Glä­ser ler­nen wir nichts, Frau Pe­ters«, rief Bas­ti aus der hin­te­ren Bank­rei­he nach vorn. »Der kann nicht er­klä­ren«, er­gänz­te ein wei­te­rer Schü­ler ganz vorn.

Wei­te­re Siebt­kläss­ler schal­te­ten sich in die Dis­kus­si­on ein. Plötz­lich ging es nicht mehr um die Ka­ri­ka­tur, son­dern nur noch um den Leh­rer, der von den Schü­lern her­un­ter­ge­putzt wur­de. Die Si­tua­ti­on droh­te Re­bec­ca zu ent­glei­ten. Wie so oft.

»Okay! Okay! Ruhe jetzt! Ist ja gut!«, rief sie ver­zwei­felt in die grö­len­de Men­ge hin­ein.

Als es lei­ser wur­de, er­klär­te sie die Me­tho­de und nahm eine stil­le Schü­le­rin dran, die das Bild sou­ve­rän be­schrieb. Drei Mi­nu­ten soll­te die Ein­stiegs­pha­se dau­ern – ver­stri­chen wa­ren zehn.

Selbst da­nach drang Re­bec­ca nicht zu den Ju­gend­li­chen durch, die ih­ren Un­mut laut­stark kund­ta­ten: »Wozu müs­sen wir das denn schon wie­der be­han­deln?«

Ein­fach un­be­irrt wei­ter­ma­chen und die Dis­kus­si­o­nen un­ter­bin­den, so wie es im Re­fe­ren­da­ri­at ge­lehrt wur­de. Aber das war leich­ter ge­sagt als ge­tan.

Kur­zer­hand igno­rier­te Re­bec­ca die Stö­rer, er­mahn­te zur Ruhe und zog das Tem­po an. »Leu­te, ihr macht die meis­ten Feh­ler im Be­reich der Kom­ma­set­zung. Ihr braucht drin­gend eine Wie­der­ho­lung! Au­ßer­dem müsst ihr Kom­mas set­zen kön­nen, wenn ihr Be­wer­bun­gen schreibt oder Brie­fe. Ver­steht doch, dass …«

Bis auf we­ni­ge Aus­nah­men hör­te ihr nie­mand der drei­und­zwan­zig Schü­ler zu. Ei­ni­ge Ju­gend­li­che schau­ten ge­lang­weilt an die Ta­fel und be­ka­men zu­min­dest einen Teil der Übun­gen und Er­klä­run­gen mit. An­de­re re­de­ten mit dem Ban­knach­barn oder mal­ten auf ih­ren Un­ter­la­gen her­um.

End­lich – das Klin­gel­zei­chen nach ei­ner Drei­vier­tel­stun­de Schwerst­a­r­beit. Die Schü­ler ver­lie­ßen quas­selnd den Raum, wäh­rend Re­bec­ca wie er­schos­sen in ih­ren Stuhl zu­rücksank und an­ge­sichts der an­ste­hen­den zwei Frei­stun­den auf­at­me­te. Ruhe.

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