Adele Mann - Bittersüß - davor & danach 2

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Bittersüß - davor & danach 2: краткое содержание, описание и аннотация

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Liebe zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Ella lebt nun in Berlin. Von Jan hat sie zwei Monate lang nichts gehört. Immer schwerer fällt es ihr, noch daran zu glauben, dass Jan um ihre Beziehung kämpfen wird.
Als er unerwartet vor ihr steht, sind der Schock und die Unsicherheit groß. Doch die Anziehung ist noch größer. Gerade als Ella und Jan wieder zueinanderfinden, kommen ihnen erneut ihre Vergangenheit und ihre Zweifel dazwischen. Jan kämpft um Ella, wie er es versprochen hat.
Doch kann Liebe ohne Vertrauen halten? Und wie kann man dem Mann vertrauen, der einem schon einmal das Herz gebrochen hat? Oder ist man verdammt, den anderen zu verlieren, auch wenn man ihn liebt?
Romantik und Erotik. Mit einem Hauch Drama.
– Dieser Roman ist Teil einer Reihe: Band 2/2 -

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„Du solltest mich besser nicht hier fragen, wie und vor allem was ich mir alles vorstelle, wenn ich dich so ansehe“, flüstert er mir zu. Jan hat wieder diesen Blick, der mich schier wahnsinnig macht. Doch das geht nicht. Nicht hier und schon gar nicht nach zwei Monaten, in denen er sich nicht gemeldet hat. Er kann nicht einfach so tun, als hätte es die letzten Wochen nicht gegeben.

Ich will ihm gerade die Leviten lesen, als mir plötzlich etwas klar wird. Vor mir steht nicht nur der Jan Herzog von vor ein paar Wochen, vor mir steht irgendwie auch der alte Jan, der selbstbewusste Verführer von damals, vor dem Unfall. Erstaunt blicke ich ihn an. Verschwunden scheinen Angst und Bitterkeit. Jedenfalls kann ich sie in seinem Gesicht nirgends entdecken. Außerdem versteckt er seine Narben nicht, trägt sie ganz offen hinter dem zugegeben sehr sexy aussehenden Bartschatten. Und seit er hier aufgetaucht ist, hat er nicht einmal seine linke Gesichtshälfte verborgen oder ist sich über den Mund gefahren. Selbst dann nicht, als ich ihn eindeutig angestarrt habe.

Was hat das zu bedeuten? Was ist die letzten zwei Monate mit Jan passiert? Oder ist das nur Show? Ein Trick?

Saskia steht plötzlich wieder neben mir mit einem Papierstapel in der Hand und räuspert sich. Abwartend sieht sie zwischen uns hin und her. Kurz schüttle ich den Kopf, um zu mir zu kommen, während ich mir die Mappe mit den losen Blättern schnappe, die sie mir aufdringlich entgegenhält.

„Danke … Könntest du Herrn Herzog bitte einchecken?“

„Ja, natürlich“, erwidert sie. Ehrlich, ich bekomme kaum mit, was die beiden miteinander reden oder ob Jan mich noch mal ansieht. In einer Art Schockstarre sehe ich aus den großen Glasfenstern und höre dem schweren Regen zu, den der Spätherbst seit ein paar Tagen in die Stadt gebracht hat. Erschrocken zucke ich zusammen, als ich Jans Stimme höre.

„Ich habe ihr gesagt, dass du mir mein Zimmer zeigen würdest.“ Sanft lächelt er mich an und hält mir seine Zimmerkarte entgegen. Wie in Trance lese ich die Nummer darauf und gehe zu den Fahrstühlen. Jan folgt mir. Ich weiß es, auch ohne es zu sehen. Deutlich spüre ich seine Blicke auf mir. Meine Brust zieht sich schmerzvoll und warm zusammen. Die Aufzugtüren öffnen sich zum Glück sofort. Ich betrete die leere Kabine und drehe mich erst um, als die verspiegelte Tür sich schließt und Jan neben mir steht. Völlig von der Rolle beobachte ich unsere beiden Spiegelbilder vor uns.

„Ich hatte eigentlich gehofft, du würdest dich freuen, mich zu sehen“, lässt er mich flüsternd wissen. Jetzt, wo wir alleine in diesem winzigen Raum sind, ist er wieder so, wie ich ihn in Erinnerung habe. Nervös. Ehrlich.

„Es waren zwei Monate, Jan. Zwei verdammt lange Monate.“

„Ich weiß.“

Unser angespannter Atem füllt den Raum. So lange ist mir die Fahrt bisher nie vorgekommen. Endlich öffnen sich die Aufzugtüren wieder und wir betreten die dritte Etage.

„Hier sind wir. Zimmer 307.“ Er schnippt die Schlüsselkarte immer wieder gegen seinen Handballen und sieht mich dabei abwartend an.

„Ich nehme an, du wirst jetzt nicht mit reinkommen.“

Hitze schießt mir in die Wangen und meine Haut kribbelt, alleine bei der Vorstellung. Aber seine Annahme ist berechtigt, das kann ich nicht machen. Vorsichtig schüttle ich den Kopf.

„Schon in Ordnung. Ich habe ja fast einen Monat Zeit, dich umzustimmen.“ Wieder dieses teuflische Lächeln.

„Jan, ich …“ Doch weiter komme ich nicht. Er hat mich an die Wand im Flur vor seiner Suite gedrängt und sieht mir fest in die Augen. Seine Hände stützen sich links und rechts neben meinem Kopf ab. Eine sehr deutliche Ansage. Ich schlucke und halte die Luft an.

„Nur damit das klar ist: Ich bin deinetwegen hier. Denn ich habe verdammt ernst gemeint, was ich dir am Telefon sagte. Ich gebe uns nicht auf, und ich kämpfe um dich. Das hier ist erst der Anfang, Ella … Also bereite dich darauf vor!“ Seine blauen Augen sehen eindringlich in meine.

Kurz denke ich, dass er mich küssen wird, doch er lehnt sich nur weiter zu mir, bis ich seinen hektischen Atem an meinem Mund fühlen kann, ehe er sich langsam wieder zurückzieht. Ich kann nicht verhindern, dass mir ein Wimmern entkommt. Alleine der Gedanke, ihn zu küssen oder ihn wieder zu berühren, kehrt mein Innerstes nach außen.

Jan stemmt sich von mir, sieht mich noch mal von oben bis unten an, ehe er die Karte ins Schloss steckt und in seinem Zimmer verschwindet.

Was zur Hölle ist gerade passiert? Ich stehe zitternd, aufgebracht, verschwitzt und erregt im Hotelflur und habe das Gefühl, gleich schreien zu müssen.

Ich habe mich doch vor zwei Monaten gefragt, ob ich mit meinen Gefühlen für Jan Herzog umgehen könnte. Jetzt habe ich die Antwort.

Ich kann es nicht.

Kapitel 4

Ella – Wien, 2011

Ich starre seit mindestens fünf Minuten mein eigenes Brieffach an und finde nicht den Mut, nachzusehen. Die letzten drei Tage quäle ich mich nun damit herum, nach Hause zu kommen und auf mein graues Kästchen zu starren, in der Angst, den Schlüssel darin zu finden und zu wissen, dass Jan ihn dort zurückgelassen hat. Alleine der Gedanke dreht mir den Magen um. Bisher war das ganze Theater umsonst. Aber schließlich ist es doch das, was ich will. Oder?

Vorsichtig stecke ich den Schlüssel ins Schloss und öffne das Postfach. Erleichtert atme ich aus, als ich lediglich bunte Werbeprospekte zu sehen bekomme. Ich schnappe mir den Stoß und fühle, wie mir heiß und kalt wird, als ich auf dem Boden liegend meinen Wohnungsschlüssel sehe, ein Stück silbernes Metall, sonst nichts. Keine Nachricht.

Verdammt, Ella! Als ob es da noch etwas zu sagen gebe.

Was stimmt nur nicht mit mir? Seit Tagen heule ich mir die Augen aus dem Kopf, kann nicht mehr essen und fühle mich hundeelend. Nicht einmal an ihn denken kann ich, ohne dass ich mich leer und roh und wütend fühle. Wieso machte es mir dann so viel aus, den Schlüssel zu sehen und zu wissen, dass es damit nun endgültig vorbei ist?

Kopfschüttelnd stecke ich den Zweitschlüssel ein und gehe rüber zu meiner Wohnung. Als ich sie betrete, ist alles wie immer. Der winzige Flur ist gemütlich warm und vertraut, doch der Hauptraum jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken. Die verstreuten T-Shirts sind weg und auch seine Sporttasche, die immer neben dem Kleiderschrank stand. Sein MP3-Player, der heute Morgen noch auf der Kommode lag, ist verschwunden. Vorsichtig gehe ich nach hinten und werfe einen Blick in die Küche. Seine Lieblingstasse hat Jan mitgenommen, alles andere hat er dagelassen. Ich mache Licht im Bad und sehe sofort, dass all seine Sachen nicht mehr da sind. Es sind nur Kleinigkeiten, die niemandem außer mir auffallen würden, schließlich haben wir nicht zusammengewohnt. Dennoch schlägt es ein Loch in mein Inneres, das sich ohnehin leer anfühlt, seit ich diese verdammte SMS gelesen habe. Seit ich ihn für immer weggeschickt habe. Langsam gehe ich zurück und setze mich auf das Sofa. Ich habe immer noch meine Jacke an.

Ich kann nicht glauben, dass er mich betrogen hat. Und doch ist es wahr. Ich habe es in seinen Augen gesehen. Noch nie hat etwas so wehgetan wie die Schuld, die ich dort erkennen musste. Und zu hören, dass er mich noch liebt. Der Gedanke verursacht ein Stechen in der Brust, das mir Angst macht, weil ich es nicht kontrollieren kann, genauso wenig wie die Tränen, die schon wieder hervorbrechen.

Vor ein paar Tagen noch habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, ob ich den Abschluss schaffe, und Jan hat mir erzählt, er wolle mit mir zur Feier meines so gut wie sicheren Abschlusses nach Budapest fahren, in das gleiche Hotel, in dem ich damals als Kind war. Damals war ich so glücklich, so verliebt und so dumm. Jetzt wird das alles nie passieren. Ich werde natürlich meinen Abschluss machen, das lasse ich mir von niemandem nehmen. Aber er wird nicht dabei sein. Noch habe ich es niemandem erzählt. Ich weiß nicht, wie ich es meiner Familie erklären soll. Erst letztes Wochenende habe ich meiner Mutter erzählt, dass wir vielleicht bald zusammenziehen, und jetzt …

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