Adele Mann - Bittersüß - davor & danach 2

Здесь есть возможность читать онлайн «Adele Mann - Bittersüß - davor & danach 2» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Bittersüß - davor & danach 2: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Bittersüß - davor & danach 2»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Liebe zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Ella lebt nun in Berlin. Von Jan hat sie zwei Monate lang nichts gehört. Immer schwerer fällt es ihr, noch daran zu glauben, dass Jan um ihre Beziehung kämpfen wird.
Als er unerwartet vor ihr steht, sind der Schock und die Unsicherheit groß. Doch die Anziehung ist noch größer. Gerade als Ella und Jan wieder zueinanderfinden, kommen ihnen erneut ihre Vergangenheit und ihre Zweifel dazwischen. Jan kämpft um Ella, wie er es versprochen hat.
Doch kann Liebe ohne Vertrauen halten? Und wie kann man dem Mann vertrauen, der einem schon einmal das Herz gebrochen hat? Oder ist man verdammt, den anderen zu verlieren, auch wenn man ihn liebt?
Romantik und Erotik. Mit einem Hauch Drama.
– Dieser Roman ist Teil einer Reihe: Band 2/2 -

Bittersüß - davor & danach 2 — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Bittersüß - davor & danach 2», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Das ist nicht ungewöhnlich, Herr Herzog.“ Der jüngere Polizist verzieht mitleidig seinen Mund und richtet die schlecht sitzende Mütze.

„Weiß man schon, wieso der andere Fahrer auf meine Seite geraten ist?“, frage ich ihn und schlucke ein paarmal.

„Die Untersuchungen dazu laufen noch, und wir werden Ihnen natürlich Bescheid geben, sobald wir etwas Endgültiges wissen.“ Ernst sieht er mich an.

„Fest steht bisher nur, dass der Fahrer etliche Kilometer vor der Unfallstelle bereits zweimal auf die falsche Spur geraten ist. In der Notrufzentrale sind zwei Meldungen von Verkehrsteilnehmern dazu eingetroffen … Zu Ihrem Glück.“

Verständnislos sehe ich ihn an.

„Als die zweite Meldung über einen Fahrer bei uns eintraf, der beinahe mit einem Wagen zusammengekracht wäre, haben wir sofort eine Einheit losgeschickt, um die Strecke nach dem gemeldeten Fahrzeug abzusuchen. Dieses Einsatzfahrzeug hat Sie gefunden und den Notarzt gerufen, gerade noch rechtzeitig. Sonst wären Sie verblutet … Wissen Sie, auf dieser Strecke ist normalerweise um diese Zeit nicht besonders viel Verkehr.“

Eiskalt läuft es mir den Rücken hinab. Ich habe also nur überlebt, weil dieser Verrückte vor mir fast schon einmal mit einem anderen zusammengekracht wäre.

„Was ist mit dem anderen Fahrer?“ Wut brodelt in mir hoch.

„Ihr Unfallgegner ist tot. Er hat den Aufprall nicht überlebt.“

Ich schlucke, doch die Wut geht nicht weg. Sie ist wie eine harte Faust in meinem Magen. Er ist also tot. Und ich hätte auch tot sein können. Stattdessen liege ich hier und weiß noch nicht einmal, wie es um mich steht, weil der Arzt noch nicht mit mir gesprochen hat.

„Ist alles so weit in Ordnung, Herr Herzog?“, fragt der Beamte, der die ganze Zeit mitgeschrieben hat. Ich möchte schreien, dass nichts in Ordnung ist und er nicht so eine dumme Frage stellen oder sich zumindest eine anständige Mütze besorgen soll. Stattdessen nicke ich unbestimmt und schlucke alles andere runter.

„Mein Wagen … Er ist bestimmt ein Totalschaden.“

Jetzt sind es die beiden, die stumm nicken. Was soll’s. Ich werde einen neuen leasen, sobald ich hier rauskomme. Je früher, desto besser. Hier ist es nicht auszuhalten.

„Wir haben übrigens Ihre Eltern verständigt. Sie sind derzeit im Ausland und kommen so schnell sie können.“

Mit einem Lächeln wartet er auf meine Reaktion. Doch er wartet vergebens. Denn das ist nicht die aufmunternde Nachricht, die ich mir erhofft habe. Denn ich weiß, sobald sie hier sind, werden sie eine Show abziehen und mit ihrem Geld um sich werfen, mir aber dennoch still und heimlich verübeln, dass mein Unfall ihren Urlaub zunichtegemacht hat. Ich kenne meine Eltern. Diese Polizisten würden das nicht verstehen. Vermutlich würden ihre Eltern panisch vor dem Zimmer sitzen, voller Sorge, ihres Lebens nicht mehr froh, weil ihr geliebter Sohn hier drinnen liegt. Wütend darüber presse ich die Augen zu und schiebe Schmerzen vor.

„Könnten Sie jetzt vielleicht meinen Arzt reinschicken?“

„Natürlich. Wir waren ohnehin fertig. Fürs Erste.“

Erleichtert atme ich aus und warte, bis die Polizisten den Raum verlassen haben und der Arzt zurückkommt.

Dr. Nowak schließt die Tür hinter sich. Er kommt langsam und vorsichtig auf mich zu. In der Hand hält er ein Klemmbrett. Er nimmt auf einem Stuhl neben meinem Bett Platz und setzt dabei eine randlose Brille auf.

„Herr Herzog.“

„Herr Doktor.“

Sein Blick huscht über die Blätter auf dem Klemmbrett, ehe er mich direkt ansieht. Kurz atmet er tief ein. Sein Blick ist freundlich, aber besorgt. Ich spüre eine Gänsehaut.

„Bevor wir zu Ihrer Operation und den Narben in Ihrem Gesicht kommen, müssen wir über Ihr Bein sprechen.“

Mehr muss er gar nicht sagen. Sein Blick und seine Körpersprache reichen völlig aus. Meine Finger tasten nach Verbänden in meinem Gesicht. Oh Gott! Wieso habe ich das nicht vorher bemerkt? Haben sie mich deshalb so angestarrt?

Ich bin am Arsch. Ich weiß es. So schnell komme ich hier nicht weg. Er muss es gar nicht aussprechen, auch wenn er das gleich tun wird. Ich weiß auch so, dass mein Bein kaputt ist, dass ich kaputt bin. Und allein.

Kapitel 2

Ella – Berlin, 2014

Ich bin nun seit zwei Monaten, vier Tagen und ein paar Stunden in Berlin und seit zwei Monaten, sechs Tagen und ein paar Stunden mehr habe ich das letzte Mal mit Jan gesprochen.

Wenn ich an ihn denke, schmerzt es die meiste Zeit über. Er hat mir vor meiner Abreise gesagt, ich müsse Vertrauen haben, er würde um mich kämpfen, um uns. Seit diesem letzten Telefonat und diesen Worten, die so ernst und aufrichtig geklungen haben, habe ich nichts mehr von ihm gehört, nicht ein Wort. Keine Nachricht. Gar nichts.

Und es tut weh, verdammt weh. Also arbeite ich. So viel und so lange ich kann. Der rege Hotelbetrieb in Berlin hilft mir dabei, er lenkt mich ab. Und dafür bin ich dankbar.

„Willkommen im Hotel No.2 Berlin.“

Einladend lächle ich mein Gegenüber an, einen VIP-Kunden aus Frankfurt, der hier ist für eine große IT-Convention. Als Managerin des Hotels gehört der spezielle Service für die VIPs zu meinen Hauptaufgaben. Der Mann im grauen Businessanzug ist in den Vierzigern und sieht auf eine sehr erwachsene Art gut aus. Sein Benehmen ist tadellos, genau wie sein Händedruck.

„Wie schön, wenn man so herzlich begrüßt wird.“ Wenig zurückhaltend erwidert er mein Lächeln und folgt meiner Einladung, mir zum Empfangstresen nachzukommen.

Es könnte alles so schön sein, so einfach. Die Arbeit im Hotel läuft richtig gut, die neue Wohnung liegt nicht weit weg von der Arbeit, und meine Mitbewohnerin ist nett und wir verstehen uns, viel besser als erwartet sogar, zumindest wenn ich mal in der Wohnung bin. Aber nachts könnte ich die Wände hochgehen oder die ganze Nacht lang flennen, was ich am Anfang zugegebenermaßen einige Male auch getan habe. Man sieht es mir jetzt nicht an in meinem professionellen Hotelaufzug – beiger Taillenrock und rote Bluse – und mit dem stets positiven Ausdruck im Gesicht. Aber in meinem Innersten tobt das Chaos und die Angst, weil ein Teil von mir die Hoffnung verloren hat, dass Jan es ernst gemeint hat, als er sagte: „Es ist noch nicht vorbei.“

Ich darf nicht an ihn denken. Nicht hier. Nicht bei der Arbeit. Wie oft am Tag muss ich mich denn noch daran erinnern? Dennoch gelingt es mir nicht, ihn aus meinen Gedanken zu verbannen. Der bittere Schmerz der Enttäuschung erinnert mich ebenso an ihn und an alles, was zwischen uns passiert ist, wie die brennende Sehnsucht. Nachts ist es am schlimmsten, wenn ich wach werde und schwören könnte, ich fühle seine Arme um mich oder noch schlimmer, wenn ich für einen ganz kurzen wirren Moment glaube, ihn in mir zu spüren. Jedes Mal, wenn mir klar wird, dass es nur Einbildung ist oder einfach ein sehr realistischer Traum, könnte ich vor Wut und Enttäuschung zerspringen.

Ist Berlin ein gewaltiger Fehler? Oder war der wirkliche Fehler, je wieder etwas mit ihm anzufangen? Ich versuche, mich wieder auf den Gast vor mir zu konzentrieren.

Der Geschäftsmann liest sich in Ruhe das Spezialangebot des Hotels durch und blickt dabei ab und zu lächelnd zu mir auf. Zaghaft erwidere ich sein Lächeln, obwohl es ganz anders in mir aussieht und ich nicht will, dass er oder irgendjemand sonst es bemerkt.

Wie leicht wäre es, wenn ich mich in jemand anderes verlieben könnte? Wie leicht wäre es, wenn nicht jede Faser meiner Seele und meines Körpers nach Jan verlangen würde? Wütend darüber presse ich die Ledermappe an meiner Brust fester an mich und lächle noch breiter. Es hilft nur nicht.

„Das sieht alles sehr gut aus. Aber ich nehme mir lieber alle Angebote aufs Zimmer mit und sage Ihnen später Bescheid.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Bittersüß - davor & danach 2»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Bittersüß - davor & danach 2» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Bittersüß - davor & danach 2»

Обсуждение, отзывы о книге «Bittersüß - davor & danach 2» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x