Hubertus von Wick - Der verbotene Park

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Tobias und Philipp stromern durch das kleine Dorf, in das sie neu zugezogen sind und gelangen an einen verwilderten Park, der von einer hohen, mit Büschen und Efeu überwachsenen Mauer umschlossen ist. Obwohl sie von einer alten verwirrten Frau gewarnt wurden, hineinzugehen, und Dorfbewohner von Geistern mit leuchtenden Augen hinter der Mauer berichten, klettern sie aus Abenteuerlust und Neugier trotzdem hinüber und entdecken einen verlassenen Friedhof. Sie ahnen nicht, dass sie damit ein Abenteuer auslösen, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird, das Abenteuer um den verbotenen Park …

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„Wird sich auch finden“, wiederholte Philipp und zuckte mit den Schultern.

Sie wollten sich gerade erheben, als Tobias seinen Freund festhielt und mit einem Ruck herunterdrückte.

„Achtung, da ist jemand!“, zischte er Philipp zu.

Erschrocken hielten sie die Luft an. Etwa fünfzig Meter vor ihnen sahen sie eine Gestalt, die sich durch Unkraut und Gestrüpp arbeitete und sich ab und zu dabei zur Erde beugte, als würde sie Steine aufsammeln. Die Gestalt hatte einen langen, dunklen Mantel an, der offen um sie herumwehte.

„Ein Mann“, flüsterte Philipp.

„Ich glaube auch“, erwiderte Tobias leise, „aber was macht er da?“

„Keine Ahnung. Sieht so aus, als suchte er etwas.“

„Was machen wir, wenn er näherkommt?“ Philipp sah seinen Freund besorgt an.

„Liegenbleiben. Hier oben vermutet uns keiner.“ Tobias hoffte, dass er recht behalten würde.

Tatsächlich entfernte sich der Mann nach einiger Zeit, die den Jungen wie eine Ewigkeit vorkam.

„Wir hauen ab“, schlug Philipp vor und ließ sich langsam zur Seite die Dachfläche hinuntergleiten. Am Rande des Daches drehte er sich auf den Bauch und ließ sich die zwei Meter von der Dachkante zum Boden herunterfallen. Tobias rutschte auf gleichem Wege hinterher und war froh, als er unbeschadet unten gelandet war. Im Schutze der Gruft verschwanden sie in das rückwärtige Gestrüpp und hockten sich nieder.

Sie wagten kaum zu atmen und horchten in das Gelände hinein, ob ihnen vielleicht jemand gefolgt sei. Tobias gab Philipp einen Wink, weiterzulaufen, aber gerade, als sie sich erhoben hatten, hielt Philipp ihn zurück.

„Verdammt, ein Hund“, stieß er aus und zeigte zur Gruft zurück.

Ein großes, schwarzes Tier stöberte im Bereich der Gruft herum, bog dann um die Ecke und kam direkt auf sie zu.

„Ach du Schande“, sagte Tobias atemlos und wollte gerade loslaufen, als Philipp ihn erneut festhielt.

„Stehen bleiben“, zischte er. „Ruhig stehen bleiben, er hat uns noch nicht gesehen.“

Beide legten die Arme an den Körper und hielten den Atem an. Ihre Gesichter zeigten starr nach vorn, und keiner von beiden wagte es, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen.

Tatsächlich lief der Hund gute sechs Meter an ihnen vorbei, als ein gellender Pfiff aus dem vorderen Bereich des Geländes ertönte. Der Hund reagierte sofort. Er dreht auf dem Absatz um und lief ein zweites Mal an den im dichten Gestrüpp stehenden Jungen vorbei, um nach kurzer Zeit im Unterholz zu verschwinden.

Tobias atmete hörbar aus.

„Uff, das war knapp. Wieso warst du so sicher, dass er uns nicht sehen würde?“

„Ich bin mir jedenfalls ganz sicher, dass er uns entdeckt hätte, wenn wir wie zwei Verrückte vor ihm her durch das Unterholz gerannt wären.“

„Mann, deine Nerven möchte ich haben“, sagte Tobias anerkennend.

„Soll ich dir etwas verraten? Ich hätte mir vor Schiss beinahe in die Hose gemacht.“

Tobias sah seinen Freund bewundernd an. Er hatte noch nicht viele Jungen kennengelernt, die zugeben konnten, dass sie auch mal Angst hatten. Dass Philipp es ihm gegenüber zugegeben hatte, wertete er als Beweis seiner Freundschaft.

„Lass uns abhauen“, sagte er nach einem prüfenden Blick in Richtung Gruft. „Es wird schummrig, und wir müssen noch über die Mauer.“

Die Mauer war schnell und ohne Zwischenfälle erreicht. Es war die gleiche Stelle, an der sie vorhin von außen herübergeklettert waren. Nun standen sie vor dem Problem, hinaufzukommen.

„Räuberleiter“, sagte Philipp, als ginge es um das Alltäglichste der Welt.

Dieses Mal stellte er sich selbst vor die Mauer, aber Tobias konnte den Rand der Mauerkrone nicht erreichen.

„Stell dich auf meine Schulter“, sagte Philipp gepresst. Er kam langsam aus der Puste.

Tobias stellte seinen rechten Fuß auf Philipps linke Schulter und drückte sich langsam hoch, mit den Fingern die Mauer hinauftastend.

„Ich kann den oberen Rand erreichen“, meldete er. „Ich finde aber nichts, um mich festzuhalten. Es fehlen zwanzig Zentimeter.“

„Kannst du diesen verdammten Ast da oben nicht zu fassen kriegen?“, keuchte Philipp.

„Unmöglich. Der hängt ja noch ein Stück höher über der Mauer!“

„Dann komm runter. Ich kann dich nicht mehr halten!“

Tobias sprang von seiner Schulter, und beide ließen sich ins Gras fallen.

„Jetzt fehlt nur noch, dass der Köter hier auftaucht“, schnaufte Tobias. „Ich wusste gleich, dass wir da so leicht nicht wieder hinaufkommen.“

„Wir müssen irgendetwas finden, das etwa zwanzig Zentimeter dick ist“, stellte Philipp fest“, dann haben wir einen Sockel, auf den wir uns draufstellen können.“

„Ich hab’s“, rief Tobias aus. „Wir nehmen einen Grabstein! Die liegen doch hier überall herum.“

„Wir können es versuchen“, stimmte Philipp zu, „aber ich glaube, die sind tonnenschwer.“

Sie gingen auf die Suche und mussten ein ganzes Stück in Richtung Gruft zurückgehen, ehe sie eine alte Grabplatte fanden. Beiden war nicht wohl in ihrer Haut, schon wieder so weit in das Gelände vorgedrungen zu sein. Sie wussten, dass sie nicht allein waren. Wenn hier auch nicht der Tod lauerte, so doch auf jeden Fall ein Mann mit seinem Hund. Und der würde sicher nicht lange auf Erklärungen warten, was sie hier bei Einbruch der Dämmerung zu suchen hatten.

Gemeinsam versuchten sie, die Grabplatte anzuheben, aber der schwere Stein ließ sich höchstens um einen Zentimeter bewegen.

„Hast du noch eine gute Idee?“, fragte Philipp etwas ironisch.

„Vielleicht tut es auch ein Balken oder ein Baumstamm“, schlug Tobias vor.

In der Ferne erklang das tiefe Gebell eines großen Hundes.

„Wir müssen hier weg“, raunte Philipp und lief zur Mauer zurück. Tobias lief ihm in einem kleinen Bogen nach. Er wollte auf keinen Fall Trampelpfade hinterlassen.

Während er Philipp in einiger Entfernung folgte, sah er plötzlich, von Gras und Unkraut überwuchert, einen kleinen Haufen Bauschutt im Gestrüpp liegen. Aus dem Bauschutt ragte ein zehn Zentimeter dickes Kantholz von vielleicht fünfzig Zentimeter Länge. Er rüttelte es aus dem Schutt heraus und nahm es mit.

„Ein bisschen schmal, um damit auf die Mauer zu kommen“, urteilte Philipp, als ihm Tobias seine Entdeckung zeigte.

„Wir legen das Holz natürlich nicht quer vor die Mauer, sondern wir lehnen es aufrecht dagegen. Dann stehen wir nicht nur zwanzig Zentimeter höher, sondern einen halben Meter.“

Tobias stellte das Kantholz auf und lehnte es etwas schräg gegen die Mauer.

„Wer macht den Anfang?“, fragte er.

Das Hundegebell kam näher.

„Ich“, sagte Philipp schnell und erklomm das Holz.

„Ein paar Zentimeter musst du mir auf dem Holz schon lassen“, sagte Tobias. „Wie wollen wir sonst da oben eine Räuberleiter machen?“

Philipp versuchte, seinen Fuß ein Stück zur Seite zu nehmen, aber er verlor sein Gleichgewicht, das Holz fiel um, und er stürzte herunter.

„Gleich noch einmal“, ermunterte ihn Tobias. „Du musst deinen anderen Fuß in die Mauerritze da stellen. Dann hast du mehr Halt.“

Philipp versuchte es zum zweiten Mal. Dieses Mal stand er sicherer.

„Jetzt komm herauf“, forderte er Tobias auf.

Tobias stellte seinen rechten Fuß auf die fünf Zentimeter des Kantholzes, die Philipp ihm gelassen hatte. Dann zog er sich vorsichtig an ihm hoch und stellte seinen linken Fuß in den Steigbügel, den Philipp ihm hinhielt. Aber gerade, als er Philipps Steigbügel mit seinem ganzen Gewicht belastete, verlor dieser erneut das Gleichgewicht, und beide stürzten zu Boden.

„Wir kommen hier nie wieder heraus“, sagte Philipp resigniert.

Sein ganzes Selbstbewusstsein war auf einmal verschwunden.

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