Simon Green - Das dunkle Fort

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Das dunkle Fort: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Finsterholz nahe der Grenze herrscht stets das Dunkel der Nacht. Ein mächtiges Fort bewacht diesen unheimlichen Teil des Waldes, doch seit einiger Zeit ist der Kontakt abgerissen. Der Ranger Duncan MacNeil wird zusammen mit drei Gefährten ausgesandt, um das Schicksal des Forts und seiner Bewohner zu klären. Die Gruppe findet das Gebäude völlig verlassen vor, und alles deutet auf ein schreckliches Verbrechen hin. Bald stellt sich heraus, dass tief unter dem Fort etwas Unvorstellbares lauert. Und als auch noch Gesetzlose in das Gebäude eindringen, um einen angeblichen Goldschatz zu bergen, schlagen die Mächte der Finsternis zu, und die Ranger müssen sich mit den Verbrechern verbünden. Einer nach dem anderen fällt den Angriffen der Untoten und Trolle zum Opfer, bis Duncan dem mächtigsten aller Dämonen selbst gegenübertreten muss… Der düstere Geniestreich des erfolgreichen Autors von »Das Regenbogen-Schwert«.

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Sie drückte seine Hand und schaute ihm tief in die Augen. Plötzlich drang ein gellender, wiehernder Schrei durch die geschlossene Falltür und hallte durch den Kellerraum, so laut, dass die Eiskruste an den Wänden aufplatzte und die Zapfen von der Decke fielen. Im Nu standen Flint und der Tänzer auf den Füßen, die Schwerter kampfbereit in den Händen. Constance und Jack blickten aufgeschreckt umher, als suchten sie einen Feind, dem sie sich entgegenwerfen konnten. Der Schrei dauerte an, ohrenbetäubend laut und schrill. Dann aber verstummte er jäh.

»Sie haben das Biest entdeckt«, sagte Wilde.

»Womöglich sind sie auch selbst überrascht worden«, meinte die Hexe. Sie hob den Kopf und spitzte die Ohren, als sie in der Nähe eine Bewegung zu spüren glaubte. »Könnt ihr etwas hören?«

Alle lauschten angestrengt in die Stille. Aus irgendeinem Teil des Forts tönte eine Reihe leiser, unregelmäßiger Geräusche. Flint und der Tänzer tauschten fragende Blicke. Wilde stand auf und legte einen Pfeil auf die Bogensehne.

Flint sah ihn an und schüttelte den Kopf. »Nein, Edmond. Du bleibst mit der Hexe hier unten und bewachst die Falltür. Giles und ich werden nach oben gehen und nach dem Rechten sehen.«

Zuerst schien es, als wollte Wilde Protest einlegen, doch dann zuckte er nur mit den Schultern und nahm wieder Platz. Flint widerstand dem Drang zu erklären, dass sie nicht etwa aus Misstrauen gegen ihn so entschied. Er hätte ihr ohnehin nicht geglaubt. Sie eilte zur Kellertür und stieß sie auf. Die Geräusche schienen für einen Augenblick zu verstummen. Der Tänzer reichte Flint eine der Fackeln, die in den Ringen an der Wand steckten.

Sie nahm sie entgegen und ging die Treppe hinauf, die ins Parterre führte. Mit gezücktem Schwert folgte der Tänzer dichtauf. Constance machte hinter ihnen die Tür wieder zu.

Augen und Ohren weit aufgesperrt, stiegen Flint und der Tänzer vorsichtig nach oben und gelangten in einen engen Gang. Das Fackellicht schien hier, oberhalb des Kellers, sehr viel weiter zu tragen und flackerte durch einen leeren Korridor, der sich vor ihnen auftat. Flint krauste die Stirn. Die Geräusche waren um einiges lauter, aber immer noch nicht zu deuten oder zu lokalisieren.

In der Hauptsache handelte es sich um ein leises Schlurfen, das von überall und nirgends kam, zugleich von vorn und hinten. Mit Bestimmtheit wusste Flint nur, dass es keine natürlichen Geräusche waren.

»Vielleicht sind's Ratten«, meinte der Tänzer. »Ratten in den Zwischenräumen der Mauern.«

»Nein. Ratten hören sich anders an«, erwiderte Flint. »Kannst du ausmachen, woher die Laute kommen.«

Der Tänzer schüttelte den Kopf. »Jedenfalls kommt das, was sie verursacht, immer näher.«

Flint starrte in den Gang. Schatten huschten umher und sprangen wie aufgescheucht nach vorn, sooft sie die Fackel schwenkte. Anfangs war die Kälte noch erträglich gewesen. Doch jetzt fielen die Temperaturen dramatisch ab. Die bizarren Raureifgebilde an den Wänden wurden sichtlich dicker und in der unbewegten Luft schwebte ein feiner Nebelschleier. Flint blieb jählings stehen. Der Tänzer schloss zu ihr auf und sah sie fragend an, konnte aber nicht erkennen, was ihr durch den Kopf ging. Nebel? Innerhalb der Burgmauern? Unmöglich. Nein, nicht so tief im Innern des Forts, so weit entfernt von der Außenluft…

Das Biest träumt… es träumt von der Zeit, als es durch die Welt gegangen ist.

Flint dachte an die Worte der Hexe und erschauderte. Wie lange schlief das Biest denn schon, wenn es von einer Zeit träumte, in der es nur Nebel, Eis und Kälte gegeben hatte? Flint hielt das Schwert gepackt und schüttelte den Kopf. Über solche Fragen wollte sie sich, wenn überhaupt, irgendwann später den Kopfzerbrechen, nicht jetzt.

Jetzt galt es herauszufinden, woher diese verflixten Geräusche rührten und ob Gefahr davon ausging. Sie gab dem Tänzer zu verstehen, dass er zurückbleiben sollte, und ging langsam weiter. Schritt für Schritt hielt sie kurz inne, um zu lauschen. Die Geräusche wurden lauter und deutlicher; es schien, als näherten sie sich aus unbeschreiblicher Ferne. Darunter waren Laute, die wie ein Knurren, Fauchen und Zischen klangen und aus allen Richtungen zu kommen schienen, vom Boden, von der Decke und den Wänden. Dünne, lang gezogene Nebelschwaden schlängelten sich durch die Luft. Weil sie sich nicht allzu weit von ihrem Partner zu entfernen wagte, blieb Flint stehen und warf einen Blick zurück. Hinter ihr hatte sich der Nebel verdichtet, und von Giles war nur noch ein verschwommener Schatten zu erkennen. Flint eilte zurück. Die Schwerter in Bereitschaft, stellten sich die beiden Rücken an Rücken zueinander.

»Die Geräusche werden immer lauter«, bemerkte der Tänzer ruhig.

»Ja«, sagte Flint. »Und das gefällt mir nicht. Dahinter scheint… ein Plan zu stecken.«

»Was schlägst du vor? Dass wir uns in den Keller zurückziehen?«

»Ja. Hier sind wir allzu isoliert. Komm.«

Vorsichtig kehrten sie Richtung Kellertür zurück, die hinter dichtem grauen Dunst verborgen lag. So laut und bedrohlich tönten die Geräusche inzwischen, dass es schien, als hätte ihr Verursacher alle Zurückhaltung aufgegeben. Flint glaubte schon, in den Nebelschwaden Bewegungen ausmachen zu können. Dicht gefolgt von Giles, strebte sie der Kellertür entgegen. Dem, was da in der Nähe war, wollte keiner von beiden den Rücken zukehren. Flint war froh, den Tänzer bei sich zu wissen. Dank seiner Gelassenheit konnte auch sie ruhig bleiben.

Der Nebel wurde immer dichter und ballte sich zu milchig weißen Massen, aus denen ein gespenstisches Licht schimmerte. Darin bewegten sich Schatten, lange, hohe Schatten mit menschenähnlichen Umrissen. Sie traten mal mehr, mal weniger deutlich und in unbestimmter Anzahl in Erscheinung. Flint blickte ihren Partner an, um sich zu vergewissern, dass auch er die Schatten wahrnahm, und schöpfte Zuversicht aus seiner entspannten Miene und dem einsatzbereiten Schwert.

Die Schatten rückten näher, doch Flint wagte es nicht, einen Schritt zuzulegen, denn sie wollte nicht den Eindruck erwecken, dass sie vor irgendwem Reißaus nahm. Plötzlich trat einer der Schatten aus dem Nebel hervor und vor sie hin. Flint blieb wie versteinert stehen, die Augen weit aufgerissen. Das Wesen überragte sie um etliches; es kauerte gebeugt über ihr, um nicht mit dem Kopf unter die Decke zu stoßen. Es war von einem schmutzigen Weiß und erschreckend dünn, sodass es aussah wie ein Sammelsurium aus Knochen. Das Gerippe wurde von langen, sehnigen Muskeln zusammengehalten, die sich unter der pergamentenen Haut wie Würmer wanden. Die Arme waren so lang, dass die knochigen, klauenhaft gebogenen Hände bis weit über die Knie herabbaumelten. Der lang gezogene Kopf lief zu einer spitzen Schnauze zusammen, die grinsend spitze Zähne fletschte. Anstelle von Augen besaß es Schlitze, purpurrot und ohne erkennbare Iris oder Pupille. Die Knochenfüße klackten laut auf dem steinernen Boden, als sich das Ungeheuer langsam auf die Ranger zubewegte. Das scheußliche Grinsen wurde breiter, als es gierig die Lefzen auseinander zog.

»Was zum Teufel ist das?«, flüsterte der Tänzer. »Eine Art Dämon?«

»Nein«, sagte Flint, merklich um Fassung bemüht. »Ich vermute, es lebt hier schon so lange wie das Biest. Etwas Ähnliches habe ich auf Bildern gesehen, in einem Buch aus den Eissteppen im Norden. Trolle, so werden sie genannt. Sie sind angeblich längst ausgestorben.«

»Und was tun sie dann hier?«

»Das Biest… es erinnert sich an sie.«

»Es hat für meinen Geschmack ein viel zu gutes Gedächtnis. Was tun wir jetzt, Jessica?«

»Pass auf! Ich zähle bis drei, drehe mich dann um und renne los. Du hältst sie auf, bis ich die Kellertür erreicht habe, und machst dich dann selbst aus dem Staub. Verstanden?«

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