Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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»Nein!« preßte Owen zwischen den Zähnen hervor. »Nein!

Ich bin der Todtsteltzer! Ich wische meinen Dreck selbst auf!«

Owen zog den Dolch aus seinem Stiefel und stieß ihn fachmännisch ins Herz des Mädchens. Sie stöhnte nicht einmal, sondern hörte einfach nur auf zu atmen, und ihre Augen richteten sich in unendliche Fernen. Owen zog den Dolch aus ihrer Brust und setzte sich schweigend neben sie. Er wiegte sich leicht hin und her und versuchte, seine Emotionen unter Kontrolle zu halten. Hazel kniete neben ihm nieder und wußte nicht genau, was sie machen sollte. Sie hätte ihm gerne eine Hand auf die Schulter gelegt und ihn getröstet, hätte ihn gerne wissen lassen, daß sie da war und ihn verstand, aber sie war nicht sicher, wie er es aufnehmen würde. Er war ein so unglaublich starker Mann, und stolz obendrein, aber er zeigte unerwartete Schwächen. Und wenn man Schwächen hatte, dann würde diese verdammte Welt sie finden.

Hazel hatte keine Ahnung gehabt, daß der Todtsteltzer ein weiches Herz besaß. Er war ihr immer als der vollkommene Krieger und Aristokrat erschienen. Jetzt erkannte sie eine neue Seite an ihm, doch sie war sich nicht sicher, ob sie sie mochte oder nicht. Wenn man ein Gesetzloser war, dann konnte eine einzige Schwäche schon reichen, und man war tot. Sie legte zaghaft die Hand auf seine Schulter, bereit, sie jederzeit wieder zurückzuziehen, aber er schien ihre Gegenwart nicht einmal wahrzunehmen. Sie konnte spüren, wie verkrampft er war, und sie wußte, daß genausoviel Wut wie Sorgen in ihm brodelten. Hazel blickte zurück zu dem Hadenmann mit seinen unnatürlichen, goldenen Augen, und sie mußte den Blick abwenden. Plötzlich sprang Owen auf die Beine. Sein Blick war noch immer auf den armseligen kleinen Körper gerichtet.

»Es ist einfach nicht richtig«, sagte er tonlos. »Niemand sollte auf diese Weise leben müssen. Oder auf diese Weise sterben.«

»Aber es geschieht überall«, erwiderte Hazel. »Nicht nur auf Nebelwelt , sondern überall im gesamten Imperium. Du bist reich, besitzt einen Titel – was kannst du schon über das Leben der unteren Klassen wissen?«

»Ich hätte es wissen müssen. Ich bin Historiker. Ich habe die Aufzeichnungen studiert. Ich wußte, daß früher solche Dinge geschehen sind. Aber ich hätte nicht im Traum gedacht, daß…«

»Geschichte ist doch nur das, was das Imperium als Geschichte darstellt«, mischte sich Mond mit seiner rasselnden, summenden Stimme ein. »Das Imperium entscheidet, was aufgezeichnet wird. Aber selbst die leuchtendste Blume hat Dreck an ihren Wurzeln.«

»Nein!« sagte Owen. »Es darf nicht so bleiben, wie es jetzt ist. Dafür stehe ich mit meinem Namen. Ich bin der Todtsteltzer, und ich werde nicht erlauben, daß es so weitergeht.«

»Und was willst du dagegen unternehmen?« fragte Hazel.

»Das Imperium zerstören?«

Owen blickte sie lange schweigend an. Schließlich antwortete er: »Ich weiß es nicht. Vielleicht. Wenn es nötig ist, um das hier zu ändern.«

Er wandte Hazel und dem toten Kind den Rücken zu und ging zu dem Hadenmann hinüber. »Nach dem, was ich gehört habe, gibt es nur noch wenig mehr als ein Dutzend von Euch im gesamten Imperium. Was kann ich Eurer Meinung nach für Euch tun? Die Imperatorin hat alle Eurer Art zum Tode verurteilt, weil Ihr eine Gefahr für das Imperium und die gesamte Menschheit darstellt. Ich kann nicht sagen, daß ich ihr deswegen einen Vorwurf mache – wenn man bedenkt, welche Folgen Euer Aufstand hatte. Ihr habt Millionen getötet. Und wenn Ihr Erfolg gehabt hättet…«

»Hätten wir noch Millionen mehr getötet«, vollendete Mond Owens Satz. Es war schwierig, in dieser nichtmenschlichen, summenden Stimme Emotionen zu erkennen, aber Owen glaubte, genausoviel Bedauern wie Trotz gehört zu haben.

»Wir kämpften um unsere Freiheit. Um unser Überleben. Wir verloren die Schlacht, aber der Krieg ist noch nicht zu Ende.

Ich bin nicht der letzte von meiner Art. Auf der verlorenen Welt Haden, die allein durch das dunkle All treibt, liegt eine ganze Armee meines Volkes in der Gruft von Haden und wartet auf das Signal, das sie erwachen läßt. Wir haben die bittere Erfahrung gemacht, daß wir den Kampf nicht alleine gewinnen können. Wir benötigen Verbündete. Verbündete wie Euch, Owen Todtsteltzer. Und Eure einzige Chance zu überleben besteht darin, daß Ihr eine Armee aufstellt und der Imperatorin Löwenstein den Krieg erklärt. Ihr seid ein Todtsteltzer; viele würden Euch folgen, wohin sie niemand anderem folgen würden. Euer Name stand immer für Wahrheit und Gerechtigkeit und den Triumph in der Schlacht. Ich spreche für das Volk der Hadenmänner. Wir werden neben Euch kämpfen, wenn wir als Lohn unsere Freiheit erhalten.«

»Langsam, langsam«, sagte Owen und hob abwehrend die Hände. »Das geht mir alles viel zu schnell. Ich kann gar keine Rebellion anführen. Ich bin nur ein Historiker und kein Kämpfer.«

»Aber er hat recht«, mischte sich Hazel ein, »wenn er sagt, daß wir nicht bis in alle Ewigkeit weglaufen können. Irgendwann werden sie uns finden und töten. Wir sind zu wichtig geworden. Wenn wir selbst auf Nebelwelt nicht mehr sicher sind…?«

»Aber das reicht nicht!« erwiderte Owen. »Eine Rebellion gegen den Thron verstößt gegen alles, an das zu glauben ich erzogen wurde!«

»Nicht gegen den Thron«, korrigierte ihn Hazel. »Gegen die Imperatorin.«

Owen blickte sie an. »Ich dachte, ich hätte diese Unterscheidung bereits gemacht.«

»Ich weiß. Ich habe zugehört«, sagte Hazel und fuhr schnell fort, bevor jemand anderes etwas sagen konnte: »Denk wenigstens darüber nach, Owen. Du hast gesagt, du willst verhindern, daß in Zukunft solche Dinge wie eben mit dem Mädchen geschehen können.«

»Ich muß nachdenken«, erwiderte Owen. »Ihr verlangt zuviel von mir.«

»Die Zeit läuft gegen uns, Todtsteltzer«, sagte Mond. »Ihr müßt Euch rasch entscheiden, oder die Ereignisse werden Euch die Entscheidung aus der Hand nehmen.«

Owen blickte den Hadenmann wütend an. »Was wollt Ihr von mir, Mond?«

»Jetzt im Augenblick? Eine Mitfahrgelegenheit. Ihr besitzt ein Sternenschiff, und ich nicht. Ich möchte, daß Ihr mich zu der verlorenen Welt Haden und meinen wartenden Brüdern mitnehmt.«

Owen hätte alles erwartet, aber nicht das. Die Koordinaten des Planeten Haden waren eines der größten Rätsel des Imperiums. Sie waren gegen Ende der Rebellion verlorengegangen: der letzte, verzweifelte Schachzug der aufgerüsteten Menschen. Und trotz aller verzweifelter Anstrengungen auf Seiten des Imperiums war Haden seit nunmehr beinahe zwei Jahrhunderten von allen Sternenkarten und aus allen Datenbänken verschwunden. Ein Ding der Unmöglichkeit in einem Imperium, das auf Informationen beruhte – aber irgendwie hatten es die aufgerüsteten Hadenmänner (oder ihre Agenten) geschafft, jeden noch so kleinen Hinweis auf die Position des Planeten Haden und seiner Bewohner aus der Imperialen Matrix zu entfernen. Owen war es schwergefallen, diese Tatsache zu akzeptieren – immerhin war er Historiker –, doch nach mehreren Monaten ergebnisloser Recherchen, nachdem er jeder noch so schwachen Spur und jedem noch so vagen Gerücht nachgegangen war, ohne irgend etwas zu erreichen, hatte er sich gezwungen gesehen, seine Niederlage einzugestehen. Haden war verloren, weil seine Bewohner das so gewollt hatten, und dabei würde es auch bleiben. Und so verschwand Haden aus der Geschichte und wechselte hinüber in das Reich der Legenden, ein Alptraum, mit dem man ungehorsame Kinder einschüchterte.

Wenn du nicht artig bist , dann holen dich die Hadenmänner.

Nachdenklich blickte Owen Tobias Mond in die Augen.

»Ihr behauptet, die Koordinaten von Haden zu kennen?«

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