Simon Green - Der Eiserne Thron

Здесь есть возможность читать онлайн «Simon Green - Der Eiserne Thron» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: Bergisch Gladbach, Год выпуска: 1997, ISBN: 1997, Издательство: Bastei&Lübbe, Жанр: Фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Eiserne Thron: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Eiserne Thron»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

Der Eiserne Thron — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Eiserne Thron», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Owen und der Fremde senkten ihre Schwerter und sahen den Flüchtenden hinterher, dann warfen sie sich gegenseitig anerkennende Blicke zu. Hazel rannte zurück und gesellte sich zu den beiden und dann mußte sie den Arm um Owen legen, weil seine Knie nachzugeben drohten. Er zitterte wie ein Pferd nach einem Rennen, trotzdem brachte er ein verzerrtes Grinsen zustande.

»Wißt Ihr eigentlich«, begann er mit schwerer Zunge, »daß dies schon das zweite Mal ist, daß mich jemand anderes retten mußte? Ein einziges Mal würde ich es gerne alleine schaffen, in Ordnung? Ist das zuviel verlangt?«

»Mann, Todtsteltzer! Halt endlich den Mund und sieh zu, daß du wieder zu Atem kommst!« sagte Hazel. »Wenn du am Ertrinken wärst, würdest du dich doch tatsächlich noch über den Ast beschweren, den man dir hinstreckt, weil seine Qualität nicht deinen Ansprüchen genügt. Was hast du da eben eigentlich gebrüllt?«

» Shandrakor! Der Kampfruf meines Clans«, erwiderte Owen. Seine Stimme klang wieder kräftiger. »Ich habe ihn noch nie zuvor benutzt. Ich hätte nie gedacht, daß ich es eines Tages tun würde. Es ist doch überraschend, was einem so alles durch den Kopf geht, wenn man erkennt, daß man am Ende vielleicht doch noch mit dem Leben davonkommt.

Apropos Leben – wer ist eigentlich Euer tapferer neuer Freund hier?«

»Frag mich nicht«, entgegnete Hazel. »Ich dachte, es wäre ein Freund von dir!«

Sie wandten sich beide zu ihrem unerwarteten Retter um, und er blickte ruhig zurück. Sein Gesicht war tatsächlich nicht ganz menschlich, wie Hazel vermutet hatte: Irgendetwas stimmte nicht in den Proportionen; beinahe, als wäre es von fremdartigen, ungewohnten Emotionen geprägt. Aber am fremdartigsten waren noch die Augen. Ihr Anblick jagte eine Gänsehaut über Owens und Hazels Arme und ihre Nackenhaare standen zu Berge. Die Augen des Mannes leuchteten im schwachen Licht der Straße golden, als glühten sie durch ein geheimnisvolles Feuer von innen heraus. Sie verrieten den Fremden wie ein Kainsmal. Er war ein Hadenmann. Einer der legendären Krieger der verlorenen Welt Haden . Man traf sie heutzutage nur noch selten, vielleicht einen auf jeder hundertsten Welt des Imperiums: die wenigen Überlebenden der schrecklichen Rebellion der Hadenmänner, als von Menschen geschaffene Kyborgs versucht hatten, die Menschheit mit Stumpf und Stiel auszulöschen. Die Hadenmänner hatten verloren, aber es war sehr knapp gewesen. Und jetzt hatten sich die letzten Überlebenden über das gesamte Imperium verteilt, gefürchtet und verehrt als die besten Krieger, die das Imperium je besessen hatte. Sie waren vogelfrei, auf Anordnung der Imperatorin hin augenblicklich zu erschießen, wenn man ihnen begegnete – aber niemand war dumm genug, sich mit ihnen einzulassen, wenn er nicht mindestens eine Armee im Rücken wußte.

Wenige und weit verstreut, verloren und vergessen – die Reste eines einst glänzenden Traums.

»Mein Name ist Tobias Mond«, stellte sich der Hadenmann mit einer rauhen, summenden Stimme vor, die unmöglich einer menschlichen Kehle entspringen konnte. »Ich bin ein nur teilweise funktionierender aufgerüsteter Hadenmann. Die meisten meiner implantierten Energiekristalle sind erschöpft, und mir fehlen die Mittel, um sie wieder aufzuladen. Die meisten Implantate kann ich deshalb nicht mehr benutzen, aber ich bin trotzdem immer noch ganz gut imstande, mit ein paar Blutsüchtigen fertig zu werden.«

»Und woher hast du gewußt, daß wir Hilfe benötigen?« fragte Hazel.

»Ich bekam eine Nachricht von Cyder. Sie ließ mir mitteilen, daß Ihr vielleicht ein wenig Beistand gebrauchen könntet und daß wir uns vielleicht gegenseitig weiterhelfen könnten.«

Hoch oben auf einem Dach über der Straße seufzte Katze erleichtert auf. Ihm tat noch alles weh von seinem Sturz, aber die Schneewehe war Gott sei Dank hoch genug gewesen, um den Aufprall zu dämpfen. Jetzt, da der Hadenmann endlich in Erscheinung getreten war, konnte er zum Schwarzdorn zurückkehren und sich die bitter benötigte Ruhepause gönnen.

Hazel und Owen Todtsteltzer zu beschatten hatte sich als ein echter Vollzeitjob erwiesen. In der Begleitung von Tobias Mond sollten sie relativ sicher sein. Es gab nicht viele Leute, die dumm genug waren, einen Hadenmann zu verärgern.

Langsam machte Katze sich über die Dächer auf den Heimweg, und er hoffte inbrünstig, daß er keinen der drei je wiedersehen würde. Es war einfach zu gefährlich in ihrer Nähe.

Selbst in einer Stadt wie Nebelhafen .

Unten auf der Straße wirbelten Owen und Hazel herum, als sie unter den vielen blutigen Leichen im Schnee das Geräusch einer Bewegung vernahmen. Eine vereinzelte Gestalt versuchte davonzukriechen. Sie arbeitete sich allein mit den Armen voran und zog ihre seltsam schlaffen Beine in einer breiten Spur aus hellrotem Blut hinter sich her. Owen wollte sie verfolgen, aber Hazel legte ihre Hand auf seinen Arm und hielt ihn fest.

»Nicht nötig, ihn zu töten, Todtsteltzer. Er wird verbluten, bevor er weit kommt.«

Owen riß sich los. »Ich habe nicht vor, ihn zu töten. Ich will nachsehen, ob ich helfen kann.«

»Bist du übergeschnappt? Er ist ein Blutsüchtiger! Er hätte dich mit dem allergrößten Vergnügen getötet!«

»Der Kampf ist vorbei. Ich kann nicht einfach jemanden verbluten lassen, wenn Hilfe möglich ist. Wenn ich es täte, wäre ich kein Stück besser als sie. Vergeßt nicht, Hazel d’Arkich bin trotz allem noch immer ein Todtsteltzer, ganz gleich, was die Eiserne Hexe sagt, und wir sind ein ehrenhafter Clan. Und außerdem: nur ein paar Jahre früher, und Ihr hättet an seiner Stelle liegen können, Hazel.«

Owen stapfte rasch zu der davonkriechenden Gestalt und kniete neben ihr nieder. Er legte ihr freundlich die Hand auf die Schulter. Die Gestalt zuckte zusammen und gab einen schwachen, verzweifelten Schmerzenslaut von sich. Der Fremde war nicht besonders groß und in schmutzige Felle und Lumpen gewickelt. Seine Beine waren von den Oberschenkeln an abwärts voller Blut. Owen murmelte beruhigende Worte, bis der Fremde schließlich zu wimmern aufhörte – vielleicht auch nur, weil er bereits zu schwach dazu war.

Owen untersuchte die verwundeten Beine so sorgfältig, wie er es, ohne sie zu berühren, konnte, und schüttelte dann langsam den Kopf. Entweder er oder der Hadenmann hatten die Muskeln in beiden Beinen glatt durchtrennt. Der Fremde würde nie wieder gehen können. Verkrüppelnde Wunden auf einer Welt wie dieser hier. Owen zuckte unbehaglich die Schultern und zog die Kapuze des Fremden zurück. Als er das Gesicht erblickte, fuhr er entsetzt zurück und fühlte sich mit einem Mal elend. Sie war ein Mädchen, und sie konnte nicht älter sein als vierzehn. Das junge Ding schien halb verhungert, und ihre Wangenknochen zeichneten sich deutlich unter der gespannten Haut ab. Mit leeren Augen, jenseits von Hoffnung oder Verzweiflung, sah sie zu Owen auf. In ihren Augen war für nichts anderes Raum als Schmerz.

»Ein Plasmakind«, sagte Hazel leise hinter ihm. »Sie fangen schon sehr früh damit an, hier in Nebelhafen

»Sie ist noch ein Kind!« sagte Owen. »Mein Gott, was habe ich getan?«

»Sie hätte dich ohne zu zögern getötet«, sagte Hazel.

»Glaube mir, sie hätte keinen zweiten Gedanken mehr an dich verschwendet. Mach ein Ende, Owen. Wir müssen von hier verschwinden.«

Owen wandte sich wütend zu Hazel um. »Was meint Ihr mit ›nach ein Ende‹?«

»Willst du sie so hier liegenlassen? Wenn sie Glück hat, verblutet sie. Wenn nicht, und wenn der Wundbrand ihr nicht langsam den Garaus macht, dann ist sie für den Rest ihres Lebens ein Krüppel. Und was das bedeutet, kannst du dir ja wohl denken. Auf Nebelwelt ist kein Platz für Kranke und Schwache. Es ist gnädiger, wenn du ihrem Leben an Ort und Stelle ein Ende setzt. Oder soll ich es vielleicht für dich tun?«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Eiserne Thron»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Eiserne Thron» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Eiserne Thron»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Eiserne Thron» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.