Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Zuerst behinderte die Masse sich durch ihre schiere Menge selbst; sie waren nicht gewohnt zusammenzuarbeiten und standen sich gegenseitig im Weg. In ihnen brannte das schwarze Blut ihres toten Herrn, und sie kämpften gegeneinander um die Möglichkeit, sich auf den Mann zu stürzen, der ihren Gott getötet hatte. Owen benutzte das Schwert mit kalter Präzision. Er tötete leidenschaftslos und mit dem geringstmöglichen Einsatz seiner Kräfte. Die Blutsüchtigen starben und fielen zu Dutzenden, doch immer neue nahmen den Platz der Gefallenen ein. Hazel hielt ihm den Rücken frei, aber von allen Seiten drangen Schwerter, Macheten und Dolche auf die beiden ein. Owen wehrte sich verzweifelt gegen die drohende Niederlage. Der Zorn raste hell und kraftvoll in seinem Blut, aber er wußte nicht, wie lange er noch anhalten würde. Eine doppelt so helle Kerze brannte schließlich auch doppelt so schnell nieder.

Er durchbohrte einen Mann, der mager wie ein Skelett und in stinkende Felle gehüllt war, wich dem Hieb seines Hintermannes aus und zog seine Klinge brutal durch das Gesicht eines dritten, der sich zu nahe herangewagt hatte. Owen blutete inzwischen aus mehr als einem Dutzend kleinerer Wunden, aber er war viel zu angespannt, um Schmerz zu empfinden.

Ein Teil des Blutes, mit dem seine Kleidung besudelt war, stammte von ihm selbst. Er knurrte, trat und stieß mit seiner Waffe um sich und setzte all seine übernatürlichen Todtsteltzer-Kräfte ein, doch der Mob drang ununterbrochen vor, besinnungslos vor Wut und blindem Verlangen, Owen zu zerreißen. Glitzernder Stahl fuhr aus allen Richtungen gleichzeitig auf Owen und Hazel herab, und er konnte nicht alle Klingen gleichzeitig parieren oder kontern. Plötzlich erkannte er mit ruhiger Gelassenheit, daß Hazel und er den Kampf nicht überleben würden. Es waren einfach zu viele. Nur ein einziger Glückstreffer, und der Kampf wäre vorüber.

Eine verdammte Hölle von Tod für einen Todtsteltzer, von namenlosen Hunden in einer namenlosen Seitengasse niedergerissen zu werden. Owen grinste schwach, während er unablässig tötete. Dieses Gefühl hatte er schon einmal gehabt. Daheim auf Virimonde , als seine eigenen Leute ihn umzingelt hatten und wild auf seinen Kopf ausgewesen waren. Aber dann war Hazel wie aus dem Nichts erschienen und hatte ihn gerettet. Diesmal steckte sie in genauso großen Schwierigkeiten wie er selbst. Diesmal würde sie ihn nicht retten können … vielleicht konnte er sie retten . Er drehte und wendete den Gedanken in seinem Kopf und fand ihn gut. Owen verdankte ihr sein Leben, und Todtsteltzer bezahlten ihre Schulden immer. Auf diese Weise wäre sein Tod wenigstens nicht völlig sinnlos.

Er zwang die verzerrten Gesichter mit ein paar weit ausholenden, waagerechten Hieben zurück und verschaffte sich ein wenig Luft, dann zog er seinen Disruptor. Inzwischen war genügend Zeit vergangen, um den Kristall wieder aufzuladen.

Ein Teil des Mobs wich bereits beim Anblick der Waffe zurück. Owen neigte den Kopf zur Seite und schrie nach Hazel.

Er konnte ihren Rücken spüren, der gegen den seinen stieß und ihm zeigte, daß sie noch lebte und kämpfte, aber er vermochte nicht zu sagen, in welchem Zustand sie sich befand.

»Hazel, ich habe einen Plan!«

»Ich hoffe, es ist ein guter Plan, Todtsteltzer!«

»Ich schieße mit meinem Disruptor eine Gasse durch den Mob. Ihr rennt los, sobald Ihr die Lücke seht. Ich werde den Pöbel ablenken.«

»Bist du verrückt? Ich lass’ dich nicht einfach hier sterben!

Ich hab’ deinen Arsch nicht gerettet, um jetzt einfach davonzulaufen!«

»Hazel, ich kann uns nicht beide gleichzeitig retten. Wenn Ihr nicht rennt, dann werden wir beide sterben. Bitte, laßt mich Euch diesen Dienst erweisen! laßt mich wenigstens Euch retten!«

Eine kurze Pause, dann kehrte ihre Stimme zurück: »Du bist ein tapferer Kerl, Todtsteltzer. Ich wünschte, ich hätte dich schon früher kennengelernt. Mach’s.«

Owen nahm den letzten Rest seiner Kraft zusammen und stürzte sich auf den Mob. Das Blut hämmerte durch seinen Kopf und raste in seinen Adern, und seine Müdigkeit und seine Schmerzen verschwanden wie ein flüchtiger Gedanke. Sein Schwert schien zu einem Teil seines Körpers geworden zu sein, während es alles zerhackte, was ihm in den Weg kam.

Weiter und weiter trieb er die bösen Gesichter vor sich her, und die Klinge bewegte sich viel zu schnell für das menschliche Auge. Der Pöbel wich noch weiter zurück, und für einen Augenblick breitete sich so etwas wie Verwirrung ob dieser scheinbar unbezwinglichen, tödlichen Macht in ihrer Mitte aus. Owen nutzte die Gelegenheit, zog den Disruptor und feuerte. Die Plasmakinder versuchten sich zur Seite zu werfen, aber der sengende Strahl fuhr durch alle, die nicht schnell genug reagiert hatten. Für einen Augenblick entstand eine Lücke in der Menge.

»Lauft los!« schrie Owen, als er Hazel herumriß und auf die Lücke zuschob. Sie senkte den Kopf und stürzte vor. Hazel brach durch den Ring aus Angreifern und entkam in die verlassene Leere der dahinter liegenden Straße. Sie rannte einfach weiter, und nur langsam wurde ihr bewußt, daß niemand sie verfolgte. Hazel blieb stehen und blickte zurück, aber sie konnte nur die Rücken der Gestalten erkennen, die sich auf die sich wehrende Figur in ihrer Mitte stürzten. Langsam senkte Hazel ihr Schwert. In ihren Augen war plötzlich ein Brennen, als würden jeden Augenblick die Tränen hervorschießen. Er hatte sie nie besonders gemocht, genausowenig wie sie ihn, aber jetzt würde er sein Leben opfern, um das ihre zu retten. Eine Sekunde lang wollte sie zurückrennen und wieder neben ihm kämpfen, aber damit hätte sie wahrscheinlich die Chance vertan, die er ihr verschafft hatte. Während sie hinsah, schob sich der Mob von allen Seiten schlagend, hackend und stoßend vor, und schließlich verschwand der Todtsteltzer unter der Masse von Angreifern. Ein lautes Schluchzen erzwang sich seinen Weg aus Hazels bebendem Mund.

»Trauert nicht um ihn«, sagte eine leise, seltsam summende Stimme neben ihr. »Noch ist es nicht vorbei.«

Hazel wirbelte herum, das Schwert erhoben, und sah sich einer hühnenhaften Gestalt in einer unbekannten dunklen Uniform gegenüber. Sie erhaschte einen flüchtigen Blick auf ein unterschwellig nichtmenschliches Gesicht mit strahlend goldenen Augen, dann war die Gestalt auch schon an ihr vorbei und rannte mit unglaublicher Geschwindigkeit auf den Pöbel zu. Einige wandten sich um und erwarteten den neuen Gegner, doch innerhalb von Sekundenbruchteilen war er mitten im Gewühl und ließ sein Schwert in langen, tödlichen Bögen kreisen, die seine Opfer zerrissen und zur Seite schleuderten wie Marionetten, deren Fäden man durchschnitten hatte. Zu beiden Seiten fielen Männer und Frauen, und die Menge begann sich zögernd zu verteilen, außerstande, der unglaublichen Schnelligkeit und Kraft des Fremden etwas entgegenzusetzen. Plötzlich erhob sich inmitten des größten Getümmels von neuem eine blutüberströmte Gestalt und schwang noch immer mit wilder Wut ihr Schwert. Todtsteltzer. Seine Stimme erhob sich über den allgemeinen Lärm, und kraftvoll ertönte sein Ruf:

»Shandrakor! Shandrakor!«

Hazels Herz setzte einen Augenblick aus, als sie Owen erkannte. Sie mußte blinzeln, um ihre Tränen zurückzuhalten.

Sie hätte wissen müssen, daß dieser Teufelskerl nicht so leicht sterben würde. Gemeinsam mit dem Fremden bewegte er sich durch die immer weiter zurückweichende Menge wie ein unaufhaltsamer, tödlicher Alptraum, und blutige Gestalten sanken reihenweise vor ihnen zu Boden und rührten sich nicht mehr. Niemand konnte ihnen widerstehen, und nach wenigen Minuten versuchte es auch niemand mehr. Die wenigen überlebenden Blutsüchtigen wandten sich in wilder Flucht ab und rannten davon, und plötzlich war alles vorbei.

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