Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Wie konnten Menschen nur so leben? Hatten sie keine Ahnung, was auf sie zukam, wenn sie vor dem Imperium hierher flohen? Langsam kam ihm der Gedanke, daß sie sehr wohl wissen mußten, was sie hier erwartete. Und sie kamen trotzdem. Weil das Leben im Imperium für sie noch schlimmer war. Der Gedanke nagte an ihm und wollte sich nicht mehr vertreiben lassen. Das Imperium war ein Ort voller Luxus und Annehmlichkeiten für die Oberschicht, und voller Sicherheit und Stabilität für die unteren Klassen.

Außer, man war ein Klon.

Oder ein Esper.

Oder irgendeine andere Art von Unperson.

Oder man verärgerte jemanden mit Verbindungen nach oben.

Oder man erfüllte seine Quoten nicht.

Oder man wurde einmal zu oft krank.

In den unteren Klassen gab es keinen Platz für die Schwachen, oder die Kranken, oder die vom Pech verfolgten.

Owen dämmerte allmählich, daß er dies alles schon immer gewußt hatte. Er hatte nur nie richtig darüber nachgedacht.

Solange seine behagliche Welt nicht gestört wurde, hatte es auch keinen Anlaß dazu gegeben. Aber er konnte nicht sagen, er hätte nichts gewußt. Er war Historiker, und er wußte mehr als die meisten über die Realitäten, auf denen das Imperium basierte. Wie korrupt mußte das Imperium mit den Jahren geworden sein, damit eine Hölle wie Nebelwelt eine so große Verbesserung darstellte? Owen seufzte. Sein Kopf begann schon wieder zu schmerzen, wahrscheinlich, weil er die Stirn zu häufig in Falten legte. Er würde später darüber nachdenken. Er hatte das Gefühl, daß er in Zukunft massenhaft Zeit haben würde, über diese Dinge nachzudenken.

Die Schwarzdorn-Taverne stellte sich als angenehme Überraschung heraus. Es war ein behaglicher Ort, gemütlich, ohne vollgestopft zu wirken, und ganz offensichtlich hatte jemand eine Menge Geld in den Laden gesteckt. Ausstattung und Mobiliar waren von höchster Qualität, und die verrauchte Atmosphäre vermittelte das angenehme Gefühl eines Zufluchtortes vor der Härte und Erbarmungslosigkeit der kalten Welt da draußen.

Owen lehnte sich gegen den harten, polierten Tresen, nippte an einem Glas guten Weins und versuchte, das bösartige Kribbeln und den Schmerz der wieder einsetzenden Blutzirkulation zu unterdrücken. Der Schwarzdorn war gerammelt voll.

Es herrschte gute Laune, und der Lärmpegel war beinahe überwältigend, aber nicht unangenehm. Jedermann mußte schreien, um sich verständlich zu machen, und wer nicht mit Schreien beschäftigt war, der sang – mit mehr Schwung als Genauigkeit. Owen empfand die Atmosphäre als auf rustikale Weise angenehm, und er war bereit, sich so lange hier aufzuhalten, wie es notwendig sein sollte – wenn nicht länger. Insbesondere, wenn der Wein reichte.

Hazel redete gedämpft mit der Eigentümerin des Ladens, einer großen, gertenschlanken und platinblonden Frau namens Cyder. Sie standen Kopf an Kopf am anderen Ende des Tresens und lasen anscheinend genausosehr von den Lippen, wie sie zuhörten. Owen musterte Cyder neugierig. Sie schien überhaupt nicht in den Laden zu passen. In einer Gegend wie dieser hier, die von Halsabschneidern nur so wimmelte. Nach Hazels Worten hieß das Viertel Quartier der Diebe , und der Name hatte Owen kein Stück überrascht. Aller Wahrscheinlichkeit nach besaß Cyder eine kleine Armee guttrainierter Schläger, die bereitstanden, sich auf jeden zu stürzen, der irgendwie Ärger machte. Owen verbrachte einige Zeit damit, unauffällig herauszufinden, wo sich die Leibwächter aufhielten – falls er in Schwierigkeiten geriet, wollte er wenigstens wissen, aus welcher Richtung er mit einem Angriff zu rechnen hatte. Ohne Erfolg. Alle sahen gleichermaßen gewalttätig und zwielichtig aus.

Cyder blickte direkt an Hazel vorbei zu Owen, und er verharrte mit seinem Glas auf halbem Weg zum Mund. In diesem einen Augenblick wirkte Cyder hart, kompromißlos und extrem gefährlich. Das Blau ihrer Augen war kälter als alles, was er bisher gesehen hatte. Der Augenblick verging; dann lächelte sie ihm zu und winkte ihn zu sich und Hazel. Owen leerte sein Glas und schlenderte gemütlich zum anderen Ende des Tresens. Er hatte keinen Zweifel daran, daß Cyder ihm absichtlich das Eis unter ihrer freundlichen Oberfläche gezeigt hatte, aber er war nicht sicher, aus welchem Grund. Vielleicht, um in ihm den Eindruck zu erwecken, daß sie jemand war, den man ernst zu nehmen hatte. Owen lächelte sie mit seinem strahlendsten Lächeln an und hielt ansonsten seine Hand in der Nähe des Disruptors.

Cyder führte sie in einen privaten Raum im ersten Stock des Gebäudes, ein kleines, schlichtes Zimmer mit bequemen Stühlen und einem knisternden Feuer im offenen Kamin. Owen setzte sich so dicht daneben, wie er ertragen konnte, und versuchte, nicht zu interessiert dreinzublicken, während die beiden Frauen sich über die alten Zeiten in Nebelhafen unterhielten. Das meiste, was sie getan hatten, schien entweder zwielichtig oder illegal gewesen zu sein. Owen konnte nicht sagen, daß es ihn sonderlich überraschte. Schließlich kamen die beiden Frauen zurück in die Gegenwart und lächelten sich freundlich an.

»Du hast eine Menge Arbeit in diesen Laden gesteckt«, sagte Hazel schließlich. »Ich kann nicht glauben, daß das hier das gleiche alte Schlangenloch ist, in dem ich früher verkehrt bin.«

»Ich bin zu etwas Geld gekommen«, erwiderte Cyder und lächelte zurückhaltend. »Ich war in der Lage, mich zu… verbessern.«

»Wo steckt Katze?«

»Irgendwo draußen. So viele Menschen machen ihn nervös.« Cyder warf Owen einen spitzbübischen Blick zu. »Weiß dieser junge Herr hier von deiner Vergangenheit, Hazel? Hast du ihm erzählt, wie du das meiste von deinem Geld hier in Nebelhafen verdient hast?«

»Nein, und das wirst du ebenfalls nicht tun! Das braucht er nicht zu wissen.«

»Wieso? Es ist doch ein vollkommen ehrenwerter Beruf.

Wir alle haben ein paar Dinge getan, wenn das Geld knapp wurde, an die wir uns heute lieber nicht mehr erinnern.«

»Das mag sein, wie es will.« Hazel funkelte Owen böse an.

»Und du kannst dir diesen Blick abschminken, Todtsteltzer!

Ich weiß, was du jetzt denkst. Du irrst dich.«

»Ich habe nichts gedacht!« widersprach Owen und versuchte krampfhaft, nicht das Wort Hure zu denken. Oder sich zumindest nicht anmerken zu lassen, daß er es dachte.

Cyder lachte laut. »Mach dir keine Gedanken, Hazel. Dein Geheimnis ist bei mir sicher. Ziemlich lange her, daß du und ich und John Silver dick im Geschäft waren und gemeinsam nach einem Sinn in unserem Leben suchten, was? Er ein Pirat, ich eine Hehlerin, und du… hast getan, was du eben getan hast. Und jetzt ist John der Chef der Sicherheitsbehörde von Nebelhafen . Ausgerechnet John! Und ich bin die höchst ehrenwerte Besitzerin einer hochprofitablen Taverne. Auch eine ganz nette Karriere. Schon zehn Minuten nach der Landung eures… ein wenig auffälligen Schiffs ging die Meldung von eurer Ankunft um. Ich hätte nicht gedacht, daß jemals ein echter Lord seinen Fuß in meine Taverne setzen könnte. Geschweige denn jemand so Berühmtes wie Ihr, Lord Todtsteltzer.«

»Nennt mich Owen«, sagt Owen kühl. »Der Titel ist mir weggenommen worden. Seit wann wißt Ihr von uns?«

»Beruhigt Euch, mein Lieber. Ich liefere keine alten

Freunde aus. Das habe ich nicht mehr nötig, und außerdem gibt es gewisse Gründe, weswegen auch ich das Imperium hasse.«

Cyders Hand strich über ein paar schmale Narben in ihrem Gesicht. »Die halbe Stadt ist auf den Beinen und sucht nach euch beiden. Man hat euch bisher nur deswegen noch nicht gefaßt, weil ihr soviel herumgelaufen seid. Das ist der einzige Grund. Gott sei Dank ist bisher noch niemand auf die Idee gekommen, eine Verbindung zwischen dir und deinem letzten Aufenthalt auf Nebelwelt herzustellen, Hazel. Sonst würden sie deine alten Verstecke und Lokale überwachen. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis irgend einer von ihnen Glück hat.

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