Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Dann plötzlich hörte die Echse auf sich zu wehren und sprang statt dessen ihren Gegner an. Die schweren, klauenbewehrten Hinterbeine gruben sich tief in die große zentrale Masse des Pflanzenwesens, und die bösartigen Zähne packten zu wie Schraubstöcke und versanken tief in dem ledrigen Panzer, der den inneren Klumpen bedeckte. Der Saurier verlagerte sein Gewicht und hob die feindliche Pflanze vom Boden. Die Ranken schlugen hysterisch in jede Richtung, aber der Saurier ignorierte sie einfach. Er schüttelte die Pflanze, wie ein Hund eine Ratte schüttelte. Grüne Fasern flogen davon und landeten zuckend auf dem Boden. Die Zähne des Sauriers gruben sich erbarmungslos immer tiefer in den Panzer seines Gegners, und der Leib platzte auf. Das Reptil riß das freigelegte Herz des Pflanzenwesens heraus, und die zuckenden Ranken lagen plötzlich still.

Die Echse richtete sich auf und brüllte ihren Triumph in die Arena hinaus, bevor sie sich von den restlichen Ranken befreite und begann, die tote Pflanze methodisch zu zerfetzen, wobei sie große Stücke der reglosen Kreatur zwischen ihren Kiefern zerbiß und hinunterschlang.

Die Zuschauer jubelten der Echse zu, auch die, die gegen die Echse gewettet hatten. Es war ein guter Kampf gewesen, und jeder liebte die Sieger. Der Saurier ignorierte das Publikum und beschäftigte sich weiter mit seiner Beute.

Dann verstummte jedes Geräusch in der Arena, als den Menschen bewußt wurde, daß die Wärter nicht erschienen waren, um das Wesen in seinen Käfig zurückzubringen, wo es auf seinen nächsten Kampf warten würde. Die Nummer war noch nicht vorüber. Erwartungsvolles Raunen ging durch die Menge, als das Haupttor geöffnet wurde und eine einzelne Gestalt in den Dschungel trat. Ein Mann mit einem Schwert.

Ohne Eile schlenderte er zwischen den hoch aufragenden Holobäumen hindurch zur Lichtung, wo der Saurier fraß. Als die Zuschauer den Investigator Razor erkannten, trat für einen Augenblick völlige Stille ein. Leises Murmeln setzte ein, als man die Chancen diskutierte. Der Saurier war riesig und wild.

Ein natürlich geborenes Monster, eine Tötungsmaschine.

Aber… Razor war Investigator.

»Das kann nicht ihr Ernst sein«, protestierte Stephanie.

»Der Investigator hat seinen täglichen Kampf bereits bestritten. Selbst frisch und ausgeruht hätte er nicht die Spur einer Chance gegen dieses Monstrum. Es wird ihn zerreißen!«

Jakob lächelte seiner Tochter liebevoll zu und tätschelte ihr tröstend den Arm. Die wachsende Aufregung in ihrer Stimme war ihm nicht entgangen. »Wenn du eine Wette abschließen willst, meine Liebe, dann kann ich dir nur empfehlen, auf den Investigator zu setzen. Das Töten von Fremdwesen war immerhin einmal sein Beruf. Die Feldglöcks müssen höllisch viel Geld ausgegeben haben, um diesen Kampf zu arrangieren. Normalerweise kalkuliert die Arenaleitung zwanzig Kämpfe oder mehr, bevor so ein Wesen stirbt. Es besitzt Potential. Ich frage mich, wer als erster auf die Idee zu diesem Kampf gekommen ist. Die Feldglöcks, um ihr Prestige weiter zu steigern und einen guten Schnitt bei den Buchmachern zu erzielen? Oder war es Razor selbst, um zu beweisen, daß er noch immer unschlagbar ist?«

»Es ist mir egal, ob er ein Investigator ist«, mischte sich Daniel ein. »Diese Echse wird ihn in der Luft zerreißen und die Einzelteile ausspucken. Niemand, der auch nur halbwegs menschlich ist, könnte einem solchen Wesen widerstehen.

Vor allem dann nicht, wenn er nur mit einem Schwert bewaffnet ist.«

»Wer hat denn gesagt, daß Razor ein Mensch ist?« fragte Valentin. »Und außerdem – das ist kein einfaches Schwert, was er da bei sich trägt.«

Draußen auf den Rängen wurde es still, als Razor unter den Bäumen hervorkam und die düstere Lichtung betrat. Ruhig musterte er den großen Saurier, der plötzlich zu fressen aufhörte und den Schädel hob. Das Wesen schnüffelte deutlich hörbar. Dann spuckte die Echse eine halb zerkaute Masse Grünzeug aus und wirbelte mit rasender Geschwindigkeit herum, während ihr langer Schwanz hin und her zuckte, um das Körpergewicht auszubalancieren. Ihre Schuppen glänzten hell im Licht der purpurnen Sonne. Ihre Zähne waren deutlich zu sehen, als sie den Kopf hob und eine Herausforderung brüllte. Razor hob sein Schwert wie als Zeichen, daß er verstanden hatte, und zum ersten Mal erkannten die Zuschauer, daß die Waffe kein einfaches Schwert war. Ein schwaches, aber deutlich sichtbares Schimmern umgab die Klinge und verriet, daß eine Monofaser in die Schneide eingearbeitet war.

Ein unvorstellbar dünner Faden, mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Was bedeutete, daß diese besondere Klinge durch alles hindurchschneiden würde, was ihr in den Weg kam, solange der Energiekristall der Waffe das Feld aufrechterhielt, das die Klinge stabilisierte. Derartige Schwerter waren höchst ungewöhnlich. Sie waren beinahe unerschwinglich teuer, die Energiekristalle hielten nicht lange vor, und zumindest die meisten Aristokraten betrachteten den Einsatz eines Monofaserschwertes als nicht besonders ehrenhaft. Es schien allerdings zweifelhaft, ob Razor sich um die Meinung anderer Leute scherte. Investigatoren waren eher praktisch veranlagt.

Der Saurier senkte den Kopf und stürzte auf Razor zu. Der Investigator bereitete sich auf den Zusammenprall mit seinem riesigen Gegner vor, und dann fuhren die riesigen Kiefer herunter und schnappten an der Stelle zusammen, wo Razor sich noch eine Sekunde zuvor befunden hatte. Der Investigator war im allerletzten Augenblick mit beinahe unglaublicher Eleganz ausgewichen und zur Seite gesprungen. Er näherte sich dem linken Hinterbein der Echse, und das schimmernde Schwert beschrieb einen flachen Bogen und durchtrennte beinahe den Oberschenkel des Fremdwesens. Blut sprudelte hervor, und der Saurier brüllte vor Schmerz und Wut. Er schwang herum, doch Razor war schon wieder weg, und das Reptil wäre beinahe über sein verstümmeltes Bein gefallen. Die Monofaser hatte im Bruchteil einer Sekunde Muskeln und Sehnen durchtrennt und eine tiefe Kerbe in den Knochen geschnitten. Das Bein trug das Gewicht des Sauriers zwar noch… noch.

Während die Kreatur sich dessen bewußt zu werden schien, schoß der Investigator erneut vor. Die Klinge bohrte sich in die schwer atmende Seite des Wesens und kam in einer wahren Fontäne von Blut wieder zum Vorschein. Razor wich dem Schwall geschickt aus und bewegte sich so, daß er stets im toten Winkel der Kreatur blieb. Das Wesen stampfte unbeholfen vor und zurück, wobei es sein verwundetes Bein zu schonen versuchte. Sein Kopf pendelte hin und her in dem verzweifelten Bemühen, seinen Peiniger zu entdecken. Die mächtigen Kiefer schnappten wild auf und zu wie ein bösartiges, stählernes Fangeisen.

Plötzlich stand Razor genau vor dem Saurier, und der große Kopf stieß erneut mit aufgerissenen Kiefern herab. Razor rannte vor und sprang geschmeidig am gesunden Bein des Sauriers hoch. Die Klinge seines Schwertes senkte sich tief in die Kehle der Echse. Blut spritzte hervor und besudelte Gesicht und Brust des Investigators, noch mehr schoß aus dem aufgerissenen Rachen. Razor ignorierte es und zog die Klinge mit zwei ökonomisch wirkenden Bewegungen nach rechts und links. Der Kopf des Fremdwesens fiel ab. Die Monofaser hatte die Nackenwirbel sauber durchtrennt.

Razor sprang vom zuckenden Bein seines Gegners und machte Raum, damit die Echse in Ruhe sterben konnte. Der Kopf lag auf der Seite im blutgetränkten Sand. Der holographische Dschungel verschwand jetzt, nachdem der Kampf vorüber war. Die mächtigen Kiefer der Kreatur öffneten und schlossen sich noch einige Male wie in Zeitlupe, doch das Leben war bereits aus den verschleierten violetten Augen gewichen. Der kopflose Körper stampfte durch die Arena, und Blutfontänen spritzten aus der klaffenden Wunde am Hals.

Razor wich mit Leichtigkeit aus. Die Greifarme hoch oben an der Brust der Kreatur zuckten ins Leere, als wollten sie den Feind packen, der ihr so große Schmerzen zugefügt hatte.

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