Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Valentin ließ sich Zeit, die Dämonen zu studieren. Es schien ihm unangebracht, so zu tun, als wäre er auch nur eine Spur nervös oder unsicher. Manche der Schläger schienen genetisch verändert worden zu sein. Sie hatten ihre Körper wohl skrupellosen Medizinern geliehen, die immer Versuchskaninchen für ihre Experimente gebrauchen konnten. Mißgestaltete Gesichter und Körper waren die Narben derer, die Glück gehabt hatten. Sie lebten wenigstens noch. Manche besaßen verkrüppelte Hände oder nadelspitze Zähne, andere bewegten sich zuckend und unkontrolliert, was auf hochgezüchtete Adrenalindrüsen schließen ließ. Alle trugen ihre kleinen Geheimnisse mit sich herum, aber Valentin war sich ziemlich sicher, daß keiner von ihnen Tech-Verstärkungen besaß. Sie würden sich die Energiekristalle nicht leisten können, die zum Betrieb nötig waren. Alle trugen Waffen, die meisten Schwerter, manche Messer oder Macheten, und einige hielten lange, mit Eisendornen gespickte Ketten.

Valentin grinste sie mit seinem strahlendsten Lächeln an, um sie zu verunsichern, während seine Gedanken rasten. Die Dämonen befanden sich hier in unmittelbarer Nähe der Arena, weit außerhalb ihres eigenen Territoriums. Sie hätten eigentlich gar nicht hier sein dürfen. Die lokalen Wachen hätten sie unterwegs im gleichen Augenblick entdecken müssen, in dem sie ihre blauen Gesichter ins Licht gestreckt hatten. Irgend jemand mußte eine ganze Menge Geld unter die Leute gestreut haben, damit die Dämonen unbehelligt herkommen konnten. Irgend jemand wünschte sich dieses Zusammentreffen ganz dringend, aber er wollte nicht als der Urheber erkannt werden. Und Straßenschläger einzusetzen, war so anonym, wie überhaupt nur möglich. Sie machten für Geld so gut wie alles und gaben einen Dreck darauf, woher es kam.

Inzwischen hatten sich Valentins Augen vollständig an den Lichtwechsel gewöhnt, und er erkannte an den geröteten Gesichtern und glänzenden Augen der Dämonen, daß sie außerdem mit Drogen vollgepumpt waren. Billige Kampfdrogen wahrscheinlich.

Er kicherte anerkennend. Wenigstens nahm sein unbekannter Feind ihn ernst. Gute Kampfdrogen waren außerhalb des Militärs nur schwer zu bekommen, aber Valentin kannte eine Quelle. Wie für die meisten anderen Drogen auch. Die Zahl der Leute, die davon wußten, war sehr klein. Die Identität seines Feindes wurde in jedem Augenblick deutlicher. Er konzentrierte sich auf eine bestimmte Art und Weise und atmete tief durch, als ein Katalysator die Kampfdroge aktivierte, die in seinem Kreislauf schlummerte. Blut rauschte wie kochendes Wasser durch seine Venen. Die Welt um ihn herum schien sich plötzlich langsamer zu drehen, als seine Reflexe sich beschleunigten. Er kicherte leise und nickte den Dämonen zu.

»Zeit, daß wir mit der Schau beginnen, meine Herren. Warum laßt Ihr den armen Georgios nicht einfach gehen, so daß er uns bei unserer Angelegenheit nicht im Weg ist?«

Die Banditen stießen sich gegenseitig mit den Ellbogen in die Rippen und feixten. Nach der Schokolade zu urteilen, die um ihre Münder verschmiert war, hatten sie sich bereits an Georgios’ Kreationen gütlich getan. Valentin zuckte zusammen. Das Konfekt war ganz ohne Zweifel eine große Verschwendung an diese Barbaren gewesen. Die Banditen waren mit Sicherheit außerstande, die Subtilitäten darin zu schätzen.

»Der arme Georgios geht nirgendwohin«, sagte einer der Burschen. Er trug ein purpurnes Stirnband, das ihn als Anführer kennzeichnete. »Unsere Befehle lauten: keine Zeugen.«

»Und wer hat Euch Eure Befehle gegeben?« fragte Valentin freundlich.

Der Anführer lächelte spöttisch. »Das ist nicht Eure Angelegenheit. Was zählt, ist die Nachricht, die ich für Euch habe.

Eigentlich keine Nachricht, sondern eher eine Warnung. Man sagt, Ihr seid einmal zu oft ein Ärgernis gewesen, und unsere Auftraggeber haben uns angeheuert, damit wir sicherstellen, daß das nicht wieder geschieht.«

»Oje!« sagte Valentin leichthin. »Noch eine Morddrohung.

Wie schrecklich eintönig.«

»Wir werden Euch nicht töten«, erwiderte der Anführer immer noch grinsend. »Wir sind nicht so dumm, uns auf so eine Geschichte einzulassen. Töte einen verdammten Aristo, und alle Bullen der Stadt machen Jagd auf dich. Nein. Wir werden Euch nur beide Beine brechen. Und beide Arme. Und wir tanzen ein wenig auf Euren Rippen herum, bevor wir verschwinden und Euch in Ruhe lassen. Unsere Auftraggeber möchten, daß wir Euch weh tun und Euch erniedrigen, und wir kommen ihrem Wunsch nur zu gerne nach. Ganz besonders, wenn wir dafür eine so hübsche Summe kassieren.«

»Was immer sie zahlen, ich gebe Euch das Doppelte«, versuchte Valentin zu verhandeln.

Die Banditen feixten und kicherten erneut, doch das Grinsen des Anführers erlosch. »Es geht nicht nur ums Geld. Es ist eine einmalige Gelegenheit, es einem Aristo heimzuzahlen.

Ihr habt alles, wovon wir nur zu träumen wagen, und Ihr seid immer noch nicht zufrieden. Ihr kommt hierher, wo wir unsere Existenz fristen, und lacht uns wegen unseres drolligen, malerischen Lebens aus. Ihr zertrümmert unsere Lokale, stoßt unsere Frauen in den Dreck und laßt uns um die Krümel kämpfen, die Euch herunterfallen. Wir kriegen einen Haufen Geld, um dich zusammenzuschlagen, Wolfchen, aber wir hätten es sogar umsonst getan. Wir hassen dich, Aristo. Dich und das ganze adlige Pack.«

»Wir hassen Euch nicht«, entgegnete Valentin. »Wir nehmen keine Notiz von Euch. Genausowenig wie von dem ganzen anderen Abfall, der in den Rinnsteinen liegt.«

Die Dämonen hörten auf zu lachen, und plötzlich lag wilde Spannung in der Luft. Licht funkelte auf Stahl, als die

Schläger ihre Waffen hoben. Eine lange Eisenkette rasselte leise, als sie um eine Faust gewickelt wurde. Der Anführer nickte den beiden Burschen zu, die Georgios festhielten, und sie stießen den Ladenbesitzer auf die Knie. Georgios war ein kleiner, rundlicher Mann mit kahlrasiertem Kopf. Er wirkte wie ein Kind zwischen lauter Riesen. Der Anführer zog eine lange, schmale Klinge und trat zu Georgios.

»Haltet ihn fest. Ich glaube nicht, daß unser kleiner Aristo uns ernst nimmt. Vielleicht wird das hier seine Meinung ändern.«

Mit einer einzigen, sparsamen Bewegung schlitzte er Georgios’ Kehle von einer Seite zur anderen auf. Blut spritzte über den makellos sauberen Flur. Georgios bäumte sich auf und zappelte in den Händen seiner Peiniger, aber sie hielten ihn eisern fest. Er schaffte es noch nicht einmal, seine Hände auf den zweiten, blutigen Mund in seiner Kehle zu legen. Die Kräfte verließen ihn schnell, zusammen mit dem ausströmenden Blut, und er sank vornüber. Die beiden Kerle ließen ihn los, und Georgios fiel auf den Boden, wo er reglos in seinem Blut liegen blieb. Er starb so schnell, daß es schwer war, den genauen Zeitpunkt zu erkennen, an dem alles Leben seinen Körper verlassen hatte. Nur Valentin sah zu. Die Banditen beobachteten ihn. Langsam hob Valentin seine finsteren Augen und blickte zu den Dämonen, und plötzlich lag etwas Neues in der Luft. Das purpurne Lächeln des Aristokraten zeigte keinerlei Freundlichkeit mehr, und seine geschminkten Augen waren kalt wie Stahl. Er sah anders aus, und die Dämonen benötigten einen Augenblick, um zu erkennen, was sich geändert hatte. Er sah nicht mehr wehrlos aus.

»Das war eine Schande«, sagte Valentin leise. »Niemand hat so gutes Konfekt gemacht wie der liebe Georgios. Ich schätze, ich werde Euch dafür strafen müssen. Georgios war nicht besonders wichtig, aber er gehörte mir. Niemand nimmt mir etwas weg und lebt lange genug, um damit zu prahlen. Ich schätze, ich werde Euch alle dafür töten. Ich will versuchen, es nicht zu sehr zu genießen.«

Einen langen Augenblick sagte niemand ein Wort. Die Dämonen standen wie festgefroren da. Die Spannung ließ die Luft beinahe knistern. Dann lachte der Anführer leise, und alle richteten ihre Aufmerksamkeit auf ihn.

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