Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Der Dämon spuckte einen dicken Klumpen Blut auf den Boden zwischen seinen ausgestreckten Beinen und tastete mit der Zungenspitze nach einem lockeren Zahn. Er wich Valentins Blicken aus. Sie machten ihm zuviel angst.

»Ich kenne keine Namen. Sie haben sich nicht vorgestellt, und sie haben uns so viel Geld geboten, daß wir nicht danach fragten. Wir haben ihre Gesichter nie gesehen. Sie trugen Holomasken. Ein Mann und eine Frau. Jung, reich, arrogant.

Nach ihrem Akzent zu urteilen Aristos wie Ihr selbst, Herr.

Aber sie haben uns etwas dagelassen, das Euch vielleicht interessieren könnte, Herr. In meiner Tasche, dort drüben.«

Er deutete mit einem vorsichtigen Kopfnicken in Richtung einer Hüfttasche, die verloren am Rand der Kampfszene lag.

Sie war noch geschlossen. Valentin ging hinüber und nahm sie vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger auf. Er brachte sie zurück und warf sie dem Banditen in den Schoß. Der Dämon zuckte zusammen, und Valentin grinste ihn an.

»Macht sie auf. Und seid vorsichtig. Könnte doch sein, daß es eine Falle ist, nicht wahr?«

Der Dämon lächelte ohne Fröhlichkeit und fummelte mit zittrigen Fingern an der Tasche. Sein Gesicht war bleich, und hektische Flecken zeigten sich auf den Wangen. Offensichtlich begannen die Nachwirkungen der Drogen, ihren Tribut zu fordern. Valentin beobachtete ihn leidenschaftslos. Amateure sollten die Finger von Drogen lassen. Er wandte den Kopf und sah zur Eingangstür. Einer der Banditen hatte das im Glas eingebettete ›Geschlossen‹-Schild aktiviert. Das hatte andere abgehalten, auf der Suche nach Georgios in den Laden zu stürmen. Allerdings war der Kampf auch viel zu schnell vorbei gewesen. Die Frage war, wie lange sich Ladenbesucher durch das Schild noch abhalten ließen. Wahrscheinlich nicht mehr sehr lange. Manche Leute, ganz besonders, wenn sie Valentins Stand angehörten, würden das Schild sogar als Herausforderung betrachten. Wenn sie sich genügend ärgerten, konnten sie vielleicht sogar die Tür eintreten. Valentin hätte sich so verhalten. Und daß man ihn hier fand, umgeben von Leichen, deren Blut an seinen Kleidern klebte – das war das letzte, was er jetzt gebrauchen konnte. Es würde ihm schwerfallen, die Situation zu erklären, und noch schwerer, seine Worte zu beweisen. Die Behörden würden eine großangelegte, teure Untersuchung einleiten, und sein Vater würde toben.

Nein, das konnte er wirklich nicht gebrauchen.

Valentin fiel auf, daß der Dämon ungewöhnlich lange brauchte, um die Tasche zu öffnen. Er machte einen ungeduldigen Schritt auf den Banditen zu und blieb plötzlich wie angewurzelt stehen, als der Dämon in die Tasche griff und einen Disruptor hervorzog. Valentin erstarrte das Blut in den Adern.

Sein Verstand raste. Die Energiewaffe änderte alles. Ein Freizeitganove konnte auf keinen Fall über die normalen Kanäle an einen Disruptor gelangen. Für Leute wie ihn bedeutete allein der Besitz einer solchen Waffe bereits den Tod.

Aber die Pistole in der Hand des Banditen war real. Die mysteriösen Auftraggeber waren anscheinend tatsächlich Aristokraten gewesen. Valentin ging in Gedanken die Drogen durch, die in seinen Körperreservoirs übriggeblieben waren. Die meisten der nützlichen hatte er bereits verbraucht. Er war ziemlich sicher, daß der Dämon ihn im gleichen Augenblick erschießen würde, wo er versuchte, an seine silberne Pillenschachtel zu gelangen. Er könnte den anderen zwar anspringen und darauf vertrauen, daß seine Reflexe besser waren als die des Banditen, aber er konnte dabei genausogut getötet werden. Er entschied sich, erst einmal regungslos stehenzubleiben und darauf zu warten, daß ihm etwas einfiel.

Der Dämon hielt die Waffe auf Valentin gerichtet, aber er konnte sie kaum ruhig halten. In seinen Augen war eine Wildheit, die Valentin überhaupt nicht gefiel. Trotzdem. Irgendwie kam ihm der Gedanke, daß der Dämon reichlich Zeit gehabt hätte, ihn zu erschießen, wenn das sein Plan gewesen wäre. Und wenn er bereits die ganze Zeit eine Energiewaffe bei sich geführt hatte – warum hatte er sie nicht während des Kampfes eingesetzt?

Plötzlich, während Valentin noch überlegte, richtete der Bandit die Waffe auf sich selbst. Auf seinem Gesicht spiegelten sich Überraschung und Entsetzen, als er den Lauf gegen seine Schläfe richtete und den Abzug betätigte. Sein Kopf explodierte in einer blutigen Wolke von Gehirnfetzen, die im ganzen Laden herabregneten. Valentin fluchte leise. Offensichtlich hatten seine Auftraggeber den Banditen so programmiert, daß er keine Geheimnisse verraten würde. Das war interessant. Es ließ darauf schließen, daß die geheimnisvollen Hintermänner nicht nur Zugang zu Hochtechnologie besaßen, sondern daß die Dämonen auch Dinge erfahren hatten, die auf keinen Fall ans Licht kommen durften. Auf Valentins Gesicht begann sich ein böses Grinsen abzuzeichnen, als er mit einem duftenden Taschentuch das frische Blut von seinem Gesicht wischte. Er wußte, wer die Hintermänner waren. Es gab nur diese eine Möglichkeit. Es mußte so sein.

Er ging in den hinteren Teil des Ladens, wo Georgios’ Wohnung lag, und suchte nach einem Umhang, unter dem er seine blutbefleckte Kleidung verbergen konnte. Er würde sich umziehen müssen, bevor er zu seiner Familie stieß. Er hatte keine Lust, ihre dummen Fragen zu beantworten, und außerdem haßte er es, sich unter Menschen zu bewegen, wenn er nicht zurechtgemacht war. Schließlich hatte er einen Ruf zu verteidigen. Valentin blickte sich noch einmal nach den Leichen um, die auf dem Boden im Laden verstreut lagen. Armer Georgios.

Ah , mein liebes Brüderlein und meine kleine süße Schwester! Was soll ich nur mit euch beiden machen…?

Daniel und Stephanie Wolf, die jüngeren Geschwister Valentins, warteten in der Loge der Familie am Ende der Arena ungeduldig auf Neuigkeiten. Die Loge war recht groß, wie für Logen üblich, und mit jedem Luxus ausgestattet, den Geld und Einfluß verschaffen konnten. Der Sand lag nur drei Meter unter ihnen, so daß man die zahlreichen Kämpfe auf Leben und Tod aus unmittelbarer Nähe miterleben konnte, und sie war aus dem gleichen Grund mit einem eigenen Kraftfeld ausgerüstet, für den Fall, daß die Dinge dort unten außer Kontrolle gerieten und der Loge zu nahe kamen.

Stephanie marschierte mit vor der Brust verschränkten Armen auf und ab, während Daniel in entspannter Haltung an der Brüstung stand und mit finsterem Gesicht über die Arena blickte. Nach und nach begannen sich die Ränge mit Zuschauern zu füllen. Es war noch sehr früh. Niemand, der etwas auf sich hielt, würde freiwillig so früh vor Beginn der Kämpfe hier eintreffen. Normalerweise wären auch die beiden Wolf-Geschwister noch nicht hiergewesen, aber sie mußten ungestört sein, wenn die Information, auf die sie warteten, endlich eintraf. Und sie wollten sicherstellen, daß sie die Nachricht von ihrem Vater erhielten.

Daniel war der jüngste Wolf, gerade erst zwanzig geworden. Er hatte den hünenhaften Körperbau seines Vaters, aber weder die Muskeln noch die Erscheinung, um mit ihm mitzuhalten. Er war als Kind der reinste Tolpatsch gewesen. Sein Vater hatte versucht, es aus ihm herauszuprügeln – mit dem Ergebnis, daß er selbst heute noch seine Bewegungen so knapp wie nur möglich bemaß, wodurch ihnen eine übertriebene Eleganz und Bedächtigkeit anhaftete. Sein Haar bildete eine lange Mähne bronzeschimmernder Strähnen mit silbernen Farbtupfern darin, die allerneueste Mode. Daniel trug die formelle Kleidung, die sein Vater ihm für den Auftritt der Familie in der Öffentlichkeit vorgeschrieben hatte. Der Anzug war dunkel, langweilig und streng geschnitten, und Daniel fühlte sich überhaupt nicht wohl darin. Er wünschte sich oft, den Mut zu haben, seinem Vater die Stirn zu bieten, so wie sein Bruder Valentin – andererseits wünschte Daniel sich oft Dinge, die er nicht hatte. Was der Grund war, daß er immer wieder in Schwierigkeiten geriet.

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