Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Rund um die Arena lebten die Bürger der Stadt in ständig sich ausdehnenden Kreisen: die Händler, die Dienstleistungsindustrien, die, die bereits gekämpft hatten, und die, die erst noch planten, auf dem blutigen Sand zu kämpfen. Die Spiele standen allen offen. Der Appetit der Massen war grenzenlos, und es gab immer Bedarf für frisches Fleisch. Und so kamen sie herbei, aus allen Ecken des Reiches, auf der Suche nach Ruhm und Reichtum, nach Unterhaltung und Nervenkitzel, oder nur nach einem Platz, um in der Sonne zu sterben. Niemand wurde jemals abgewiesen. Der Tod ist eine sehr demokratische Angelegenheit.

Die Straßen in der näheren Umgebung der Arena waren wie immer vollgestopft mit Menschen, die kamen oder gingen oder versuchten, den Kommenden oder Gehenden etwas zu verkaufen. Das Rufen der Marktschreier übertönte das allgemeine Geschwätz wie das Gekreisch von Vögeln, die ihr Territorium abgrenzten; unmöglich zu überhören, wenn man vorbeikam. Aber selbst ihr Überschwang schien ein wenig gedämpft zu werden, wenn ein Mitglied der Familien in ihre Nähe kam. Man konnte den Weg eines Aristokraten durch das Gedränge einfach verfolgen, wenn man nur auf die relative Stille der ihn umgebenden Menschen achtete.

Valentin Wolf schlenderte lässig durch die Massen. Er nahm nicht mehr Notiz von dem respektvollen Schweigen als von der Luft, die er atmete. Groß, feingliedrig und finster bot er nicht gerade einen beeindruckenden Anblick – trotzdem wagte niemand, ihn anzurempeln oder ihm den Weg zu versperren. Jedermann kannte die maskarageschminkten Augen und das purpurne Lächeln, wie man alle Clangesichter von Bedeutung kannte. Und niemand spürte den Wunsch, etwas zu tun, das der Wolf-Clan als Beleidigung aufnehmen könnte.

Und so schlenderte Valentin Wolf unbehelligt durch die Menge, die Gedanken unter der aufgemalten Maske verborgen und die Augen verschleiert und weit, weit weg. Er umgab sich niemals mit Leibwächtern. Manche sagten, er sei zu stolz dazu, aber die Wahrheit war, daß Valentin lieber mit seinen Gedanken allein blieb und Wächter ihn nur ablenkten.

Schließlich hielt er vor eine kleinen Konditorei an, nur ein paar Schritte abseits der ausgetrampelten Pfade, und betrachtete nachdenklich die wunderbaren Konfektkreationen in der Auslage. Valentin war gelegentlichen Gaumenfreuden nicht abgeneigt, aber das war nicht der Grund, der ihn hergeführt hatte. Der Eigentümer des Ladens, der einzigartige Georgios, versorgte Valentin regelmäßig mit Naschereien und Aromen, die weit süßer schmeckten als alles, was in seiner Auslage zu finden war. Georgios war der Endpunkt eines komplizierten Systems von Drogenkanälen, für dessen Aufbau Valentin Jahre benötigt hatte. In seiner Position konnte ein Mann durch bloßes Fragen beinahe alles bekommen, was er begehrte, aber Valentin zog es vor, seine Nöte und Vorlieben verborgen zu halten. Wissen bedeutete Macht. Und nebenbei waren einige der Dinge, die er begehrte, auch für jemanden seines Ranges tabu. Was zumindest teilweise der Grund war, aus dem er danach verlangte.

In der linken Ecke des Schaufensters stand eine einzelne schwarze Rose in einer schlanken Vase, und Valentin betrachtete die Blume nachdenklich. Die Rose war ein geheimes Zeichen, durch das Georgios ihm mitteilte, daß Valentins Bestellung bereitlag. Aber die Rose stand in der linken statt in der rechten Ecke der Auslage, und damit teilte Georgios ihm mit, daß irgendwas anderes nicht stimmte. Valentin lächelte leicht und überdachte seine Möglichkeiten. Er könnte einfach davonspazieren und allen Schwierigkeiten aus dem Weg gehen, was immer es auch sein mochte. Höchstwahrscheinlich irgendeine Art Falle. Wie alle, die beim großen Spiel der Ränke und Intrigen mitmischten, hatte auch Valentin eine nicht unbeträchtliche Menge von Feinden – und noch ein paar mehr.

Doch wenn er sich einfach davonmachte, würde er nie erfahren, wer ihm die Falle gestellt hatte und wie seine Gegner von Georgios erfahren hatten. Außerdem würde es bedeuten, daß er den netten Burschen im Stich ließ, und das könnte er sich nie verzeihen. Er durfte nicht zulassen, daß andere seine Freunde und Geschäftspartner bedrohten, oder er würde am Ende allein dastehen.

Und ein guter Geschäftspartner war verdammt schwer zu ersetzen.

Er stieß die Tür auf und schlenderte lässig in den Laden, als gäbe es überhaupt keine Sorgen in der Welt. Innen war es finster. Jemand hatte die Schaufenster polarisiert, um die Sonne draußen zu halten. Valentin ließ die Tür hinter sich ins Schloß gleiten und blieb bewegungslos stehen. Er konzentrierte sich auf eine bestimmte Art und Weise, und auf seinen mentalen Befehl hin öffneten sich tief in seinem Kreislauf gehorsam Drogenspeicher und entließen ihren Inhalt in seinen Körper. Frisches, sauerstoffangereichertes Blut strömte in seine Muskeln und ließ sie leicht anschwellen, bereit zum Handeln. Seine Sinne schärften sich, und die Schatten vor ihm begannen, ihre Geheimnisse zu enthüllen. Sie waren zu zwölft. Regungslos verharrten sie im hinteren Teil des Ladens. Zwei hatten Georgios gepackt und hielten ihm den Mund zu. Valentin roch Georgios’ Furcht und die Anspannung der anderen. Er konnte die leisen, unbewußten Bewegungen der anderen hören, die sich in der Finsternis sicher fühlten. Valentins Lächeln wurde ein wenig breiter. Es gab keine Sicherheit für seine Gegner. Sie waren schon tot. Alle.

Sie wußten es nur bis jetzt noch nicht. Er räusperte sich höflich.

»Hallo? Kann vielleicht jemand das Licht einschalten? Hier ist ein Freund. Wir können uns im Dunkeln nicht unterhalten.«

»Wie kommt Ihr darauf, daß wir uns mit Euch unterhalten wollen?« fragte eine Stimme, die sich – vergeblich – um kultivierten Klang bemühte.

»Wenn Ihr Assassinen wärt«, erwiderte Valentin ruhig,

»dann hättet Ihr mich in dem Augenblick ermordet, als ich den Laden betrat. Daher nehme ich an, Ihr habt etwas mit mir zu besprechen. Fangt also an. Ich bin in Eile. Ich habe eine Verabredung.«

Plötzlich flutete Licht durch den Laden, als eine der düsteren Gestalten die Fensterpolarisation abschaltete. Die hellen Sonnenstrahlen enthüllten ein Dutzend Ganoven, die Valentin aus dem hinteren Bereich des Ladens arrogant angrinsten. Ihre Oberkörper waren nackt, damit sie ihre schwellenden Muskeln und andere Aufrüstungen besser zur Schau stellen konnten, die sie in billigen Läden der dunklen Seitengassen der Stadt erstanden hatten. Sie hatten ihr Haut alle in dem gleichen, überwältigenden elektrischen Blau gefärbt, und um zu demonstrieren, zu welcher Bande sie gehörten, war auf jeder Brust ein leuchtend silberner Totenschädel eintätowiert. Es gab ein Dutzend weniger schmerzvoller Methoden, um sich die Brust zu verzieren, aber genau der Schmerz war es, worauf es ankam – eine Art Initiierungsritual, eine Demonstration von Mut und Hingabe. Tätowierungen hielten ein ganzes Leben. Genau wie die Zugehörigkeit zu einer Bande.

Valentin erkannte sie auf der Stelle. Es war, wie er vermutet hatte. Die Dämonen. Eine der größeren Straßenbanden, die in den dunkleren Bezirken der Stadt ihr Unwesen trieb. Es gab Tausende von Burschen in Hunderten von Banden; zu jung, zu ängstlich oder zu schlau, um sich von den Verlockungen der Arena verführen zu lassen, verdienten sie sich ihren Lebensunterhalt damit, daß sie sich an jeden verkauften, der Bedarf an Schlägern hatte. Wenn man genügend zahlte, machten sie auch andere Dinge. Die Banden kämpften ständig untereinander um Territorien, Frauen oder Ehre – was auch immer sie für Ehre hielten; wie oben, so auch unten: die niedrigeren Stände äfften die Noblen nach. Sie befaßten sich auch mit Schutzgelderpressungen und Taschenspielereien, wenn die Dinge ruhig waren, aber im allgemeinen hatten sie genug Verstand, um sich nicht mit den Familien anzulegen. Woraus Valentin schloß, daß jemand ein kleines Vermögen gezahlt hatte, um ihm diesen Hinterhalt zu legen. Was, wenn es schon zu nichts anderem gut war, wenigstens den Kreis der möglichen Urheber einengte.

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