Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Evangeline nickte schweigend, weil sie ihrer eigenen Stimme nicht vertraute, und betrat den Aufzug. Finlay folgte ihr, und die Türen glitten lautlos hinter ihnen zu. Evangeline hämmerte mit der Faust auf den ›Abwärts‹-Knopf, und der Lift setzte sich in Bewegung. Zum ersten Mal seit Finlays Auftauchen entspannte sie sich ein wenig. Jetzt gab es kein Zurück mehr.

»Unterwegs kommen wir an einem Versteck vorbei, wo wir uns umziehen und ein wenig frisch machen können«, sagte sie, ohne den Blick von den geschlossenen Türen abzuwenden. »Wir sehen beide nicht gerade salonfähig aus, oder? Bist du schwerverletzt? Es gibt eine Erste-Hilfe-Ausrüstung, aber das ist alles.«

»Mir fehlt nichts«, erwiderte Finlay. »Ich heile ziemlich schnell.«

Evangeline sah ihn fragend an. »Laß mich raten – ein weiteres Implantat?«

Er zuckte die Schultern. »So etwas Ähnliches. In der Arena muß man jeden noch so kleinen Vorteil ausnutzen. Die Regenerationsmaschine vollbringt wahre Wunder, aber man muß lange genug leben, um zu ihr zu kommen.«

»Die Spiegelkommode schiebt sich von alleine wieder an ihren Platz zurück, und niemand wird sich erklären können, wohin wir verschwunden sind. Papa wird überrascht sein, wenn er bemerkt, daß ich nicht auf ihn warte, aber bis dahin sollte dein Vetter Robert Adrienne schon erreicht haben.«

»Wird dein Vater sehr wütend sein?« fragte Finlay.

»O ja, sehr. Kann dein Vetter mit ein wenig Druck umgehen?«

»Sicher. Robert ist ein ganzes Stück härter geworden als damals, der arme Kerl. Was wird dein Vater sagen, wenn du wieder zurück bist?«

»Ich weiß noch nicht, ob ich zurückgehe. Du wirst meine Hilfe benötigen bei deinem neuen Leben im Untergrund. Und der liebe Papa kann sich meinetwegen zur Hölle scheren. Ich hätte mein Bündel schon lange gepackt und mich ganz in den Untergrund geflüchtet, wenn du nicht gewesen wärst. Und wenn ich nicht eine so nützliche Kontaktperson für den Untergrund gewesen wäre. Aber ich schätze, dieser Teil meines Lebens ist vorbei. Was von jetzt an auch geschehen mag, wir werden Zusammensein, du und ich. Und das ist alles, was wirklich zählt.«

Evangeline blickte noch immer unverwandt auf die Tür, aber ihre Hand war an der richtigen Stelle, als er die seine ausstreckte.

Die beiden Liebenden standen beieinander und fühlten sich durch die Gegenwart des anderen sicher und geborgen, während der Lift immer weiter in die Tiefe sank. Schließlich glitt die Tür wieder zur Seite und gab den Blick auf das Tiefgeschoß frei, einen leeren, kahlen Betonraum, der mit Abfällen und Müll übersät war. Evangeline rührte Finlay zu einer weiteren verborgenen Tür, und sie marschierten durch enge, niedrige Gänge und Tunnel in die Unterstadt, in die miteinander in Verbindung stehenden unterirdischen Systeme, in denen der Untergrund zu Hause war. Normalerweise verspürte Evangeline auf dem Weg nach unten ein Gefühl von Freiheit und Freude, weil sie ihre Rolle als brave Tochter mitsamt all ihren offiziellen Verpflichtungen hinter sich ließ, doch diesmal war es anders. Trotz all ihrer mutigen Worte wußte sie, daß sie mindestens noch ein einziges Mal in den Shreck-Turm würde zurückkehren müssen, um das Versprechen ihrem Vater gegenüber einzuhalten. Wenn sie das nicht tat, wenn sie sich statt dessen einfach bis ans Ende aller Tage unter der Stadt verbarg, wie sie es am liebsten getan hätte, dann würde er sich schrecklich an Adrienne und dem jungen Robert Feldglöck rächen und an all den schwächeren Feldglöcks, die er finden konnte. Sie hatte seine rasende Wut bereits erlebt. Niemand durchkreuzte je die Pläne des Shreck und kam ungeschoren davon. Und so schlimm war der Preis auch wieder nicht, den sie zu zahlen hatte. Schließlich hatte sie ihn schon oft genug gezahlt. Beim ersten Mal hatte sie noch gedacht, sich umbringen zu müssen, aber sie hatte es dann doch nicht getan. Sie war nicht stark genug gewesen. Finlay durfte es nie erfahren.

Zu seinem eigenen Besten.

Und wer wußte schon, was die Zukunft bringen würde?

Vielleicht würde sie eines Tages einen neuen Anfang machen können, zusammen mit Finlay, und sicher vor den kalten, feuchten Händen ihres Vaters. Evangeline lächelte verträumt.

Sie hatte jetzt soviel, dessentwillen sich das Leben lohnte.

Finlay, die Untergrundbewegung und vielleicht sogar die Gelegenheit zur Rache, irgendwann in ferner Zukunft…

Finlay betrachtete den Versammlungsort mit wachem Interesse. Eine verlassene Werkstatt, wie es den Anschein hatte, die mit halb zerlegten, überflüssigen Ersatzteilen vollgestopft war. Kabel baumelten von der hohen Decke herab, und verschlissene Bildschirme standen aufgereiht an den Wänden.

Sie knisterten vor Statik. Evangeline hatte ihrem Geliebten erzählt, daß sie hier die Anführer der Esper treffen würden, wo sie ihn einer Prüfung unterziehen und eine Entscheidung treffen konnten, aber Finlay erblickte nicht die kleinste Spur von ihnen, was er nur allzugut verstand. Der Ort war ein einziger Müllhaufen, und alles starrte vor Dreck. In ihm regte sich der starke Verdacht, er könnte sich allein durch seine bloße Anwesenheit bereits eine ansteckende Krankheit einfangen. Wenn das hier typisch war für die unterirdischen Anlagen, dann würde er sich zweimal überlegen, ob er blieb.

Alles hatte seine Grenzen.

Unvermittelt erschienen aus dem Nichts die Anführer der Esper in der Halle, und für einen Augenblick drohte Finlay die Fassung zu verlieren. Er starrte offenen Mundes und mit weitaufgerissenen Augen auf die Gestalten vor sich. Dann wurde ihm sein Benehmen bewußt, und er riß sich zusammen.

Finlay wußte, daß der erste Eindruck entscheidend war, und erinnerte sich an einen der Leitsätze der Aristokraten: Bewahre unter allen Umständen deine Würde . Er hoffte, daß niemand seinen Lapsus bemerkt hatte.

»Keine Angst«, flüsterte Evangeline neben ihm. »So geht es jedem, wenn er die Anführer zum ersten Mal zu Gesicht bekommt.«

Finlay konnte das gut verstehen. Ein Wasserfall schien gurgelnd und rauschend aus dem Nichts zu kommen und verschwand kurz über dem Torbogen genauso wieder. Dann erschien ein abstraktes Muster, das sich unendlich in sich selbst wiederholte, und ein gewaltiges Schwein, das größte, das Finlay je gesehen hatte, mit kleinen tückischen Augen und Blut an den Hauern. Und schließlich eine mehr als drei Meter

große Frau in einem Umhang aus schimmerndem Licht. Sie alle musterten ihn mit kaltem Desinteresse. Evangeline hatte Finlay gewarnt, daß die Anführer ihre wahre Identität aus Sicherheitsgründen hinter Illusionen verbargen, aber er hatte nicht erwartet, daß diese Illusionen so… so real sein könnten. Finlay schluckte mühsam und hielt den Kopf hoch erhoben.

»Interessante Freunde, die du da hast, Evie«, sagte er leichthin. »Normalerweise muß ich Valentin um ein paar seiner bunten Pillen bitten, wenn ich so etwas sehen will…«

»Halt den Mund, Finlay Feldglöck«, unterbrach Evangeline ihren Geliebten genauso energisch wie leise. »Du bist hier nur geduldet, vergiß das nicht. Der Untergrund hat nichts übrig für die Familien. Zu viele gute Männer und Frauen wurden in ihrem Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit von den Mächtigen getötet, und die Tatsache, daß ich bei dir bin, ist der einzige Grund, warum man dich nicht augenblicklich erschossen hat. Und sie haben nicht immer soviel Geduld mit mir. Also sei jetzt endlich still und laß mich versuchen, ein gutes Wort für uns beide einzulegen, ja?«

»Ich bin jetzt ein Gesetzloser«, erwiderte Finlay. »Und das bedeutet, daß sie mich aufnehmen müssen, oder etwa nicht?«

»Keineswegs«, meldete sich das riesige Schwein zu Wort.

»Nein, das bedeutet es nicht.« Seine Stimme war ein rumpelndes Dröhnen, das Finlay bis ins Mark drang. »Es gibt immer wieder Spione und Verräter, die versuchen, uns von innen her zu zersetzen.«

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