Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Evangeline machte sich fertig, um zu Bett zu gehen, obwohl es eigentlich noch früh war. Papa hatte sich zu einem seiner kleinen ›Besuche‹ angemeldet. Es war erst wenige Minuten her. Er meldete sich immer sehr kurzfristig an, damit sie sich keine Entschuldigungen ausdenken konnte. Andererseits genoß er es, wenn sie ein wenig auf seinen Besuch warten mußte. Dann konnte sie über das nachdenken, was auf sie zukam.

Und so saß sie in ihrem langen weißen Nachthemd vor ihrer Schminkkommode, bürstete lustlos das Haar und dachte

darüber nach, sich das Leben zu nehmen. Sie wußte, daß sie es nicht tun würde. Wenn man von Papa einmal absah, gab es eine ganze Menge, für das sich zu leben lohnte, und außerdem würde es Finlay sehr weh tun. Ihre depressive Stimmung würde wieder vergehen, wie schon so oft – doch im Augenblick brachte ihr der Gedanke Trost, alles hinter sich zu lassen und keine Sorgen mehr haben zu müssen. Keine Sorgen, daß man sie als Klon enttarnen könnte. Keine Sorgen, daß man ihre Verbindungen zum Untergrund entdeckte. Keine Angst, Finlay in der Arena sterben zu sehen. Nie wieder unter Papas kleinen ›Besuchen‹ leiden müssen. Es wäre so schön , so schön…

Evangeline stieß einen tiefen Seufzer aus, legte ihre Bürste auf die Kommode vor sich und betrachtete sie für ein paar Sekunden, als sei sie ein völlig fremder Gegenstand, den sie noch nie zuvor gesehen hatte. Wie konnte sie einfach hier sitzen und ihre Haare bürsten, eine derart banale, alltägliche Handlung, während ihr Leben doch ein solcher Alptraum war? Von Finlay abgesehen natürlich. Seine Liebe war alles, was sie noch aufrecht hielt. Selbst ihre Leidenschaft für den Kampf der Untergrundbewegung erlosch hin und wieder. Finlay gab ihr die Kraft, immer wieder weiterzumachen, selbst in Anbetracht von Papa und seiner klebrig-kalten Hände.

Der Shreck kam nicht in jeder Nacht. Manchmal konnte eine ganze Woche vergehen, ohne daß er ihr die Ehre seines Besuchs gewährte. Gregor Shreck grinsend, schwitzend, neben ihr im Bett selbstgefällige Reden haltend, wie er sie mit dem Namen ihrer Mutter anredete. Sie hatte Finlay nie davon erzählt, nie auch nur eine Andeutung gemacht. Bestenfalls hätte er Papa zu einem Duell herausgefordert und ihn getötet, und dann wäre Finlays geheime Identität als der Maskierte Gladiator ans Licht gekommen – zusammen mit der Tatsache, daß sie ein Klon war. Und schlimmstenfalls würde er sie nicht mehr mit den gleichen Augen sehen wie zuvor, wenn er erst wußte, wer sonst noch ihr Bett teilte.

Es lag in Gregor Shrecks bestem Interesse, das alles geheimzuhalten. Für das Klonen seiner toten Tochter drohte ihm eine schwere Strafe, aber Inzest? Der gesamte Adel würde sich von ihm abwenden. Die Gentechnologie hatte die Gefahren der Inzucht beseitigt, aber sie bildete trotzdem noch immer ein Tabu, und wenn nur aus dem Grund, daß selbst die Aristokratie ein paar Regeln benötigte, die sie nicht ungestraft brechen durfte. Inzest war ein geschmackloses Verbrechen.

Wenn die Gesellschaft das mit ihr und Papa herausfand, würde niemand ihn zur Rechenschaft ziehen, aber es würde auch keiner mehr mit ihm sprechen. Sie würden ihn schneiden, sogar im Clan und in der Familie, und das war für einen Aristokraten eine schlimmere Strafe als der Tod.

Sicher, wenn sie herausfanden, daß er seine Frau und seine Tochter ermordet hatte… Evangeline seufzte müde. So viele Geheimnisse in einer einzigen Familie. Unvermittelt aktivierte sich ihr Komm-lmplantat, und sie versteifte sich vor dem Spiegel der Kommode. Sie hatte alle öffentlich zugänglichen Kanäle abgeschaltet, und außer ihrem Vater kannte nur ein Mann ihren privaten Kode.

»Evangeline, hier ist Finlay. Ich stecke bis zum Hals in Schwierigkeiten. Kann ich zu dir kommen?«

»Natürlich.« Sie dachte nicht eine Sekunde daran, seine Bitte abzuschlagen. »Wo steckst du?«

»Direkt vor deinem Fenster. Machst du mir auf? Es ist verdammt kalt hier draußen.«

Sie sprang auf und rannte zu ihrem Fenster. Die Vorhänge zogen sich auf einen Wink hin zurück und enthüllten einen blutbesudelten Finlay auf einem Gravschlitten, der auf der anderen Seite des Panzerglases schwebte. Trotz der Überraschung seines unerwarteten Auftauchens und des Schrecks, den der Anblick seiner blutverschmierte Gestalt ihr einjagte, war ihr erster Gedanke, wie er es geschafft hatte, an den Sicherheitsleuten des Turms vorbeizukommen. Er hatte wahrscheinlich eine ganze Menge Alarme ausgelöst, indem er einfach nur da war, wo er nicht sein sollte. Bei aller Liebe zu Finlay – sie war schließlich immer noch eine Shreck.

Evangeline verdrängte den Gedanken und betätigte den Notschalter im Rahmen des gepanzerten Fensters. Die schwere Scheibe glitt zur Seite, und Finlay steuerte den Gravschlitten in ihr Zimmer. Das Gefährt nahm eine Menge Platz in Anspruch, und obwohl es noch immer ein paar Zentimeter über dem Boden schwebte und leicht zur Seite zu schieben war, mußte Evangeline sich dünn machen, um sich an ihm vorbei zum Fenster zu quetschen und es wieder zu schließen.

»Mach dir keine Sorgen wegen der Wachen«, sagte Finlay, als er vom Schlitten sprang. »Ich besitze ein kleines Gerät, das sich um derartige Dinge kümmert. Es hilft mir, meine Geheimnisse zu wahren. Die Wachen werden nie erfahren, daß ich überhaupt hier war.«

Evangeline zappelte ungeduldig. Ein Dutzend Fragen lagen ihr auf der Zunge, die ihr jedoch im Hals stecken blieben, als sie sah, wie Blut vom Schlitten auf ihre dicken Teppiche tropfte. Im ersten Augenblick dachte sie, daß er schlimmer verletzt war, als es ausgesehen hatte, aber dann fiel ihr Blick auf die zusammengekrümmte Gestalt, die in einer Ecke der Ladepritsche lag. Ihr Herz drohte auszusetzen, als sie erkannte, wer das war. Adrienne Feldglöck. Die Frau, die sie wahrscheinlich mehr haßte als jeden anderen Menschen auf der Welt, mit Ausnahme von Papa. Und Finlay brachte sie ausgerechnet zu ihr!

Finlay hob seine Frau unter angestrengtem Stöhnen auf die Arme, und das zeigte Evangeline mehr als alles andere, wie erschöpft und ausgebrannt er war. Er trug Adrienne zu Evangelines Bett und legte sie vorsichtig hinein. Dann setzte er sich neben sie. Der letzte Rest an Kraft schien ihn verlassen zu haben. Sein Kinn sank auf die Brust, und die Schultern hingen schlaff herab. Irgendwie ertappte sich Evangeline bei dem Gedanken, wie sie nur all das Blut je wieder aus ihren Teppichen und dem Bettzeug entfernen sollte, ohne ein Dutzend neuer Dienerinnen einzustellen. Aber dann riß sie sich zusammen und konzentrierte sich auf das, was im Augenblick wichtig war. Finlay brauchte ihre Hilfe. Sie eilte zum Barschrank, goß einen großen Cognac aus und brachte ihn zu ihrem Geliebten. Sie mußte das Glas in seine Hand drücken und ihn beinahe zum Trinken nötigen. Der Alkohol brachte wieder Farbe in sein Gesicht, und sein Blick wurde klarer. Evangeline kniete sich vor ihm auf den blutverschmierten Teppich.

»Was ist geschehen, Finlay? Warst du das?«

»Nein! Nein, das waren die Wolfs. Sie stirbt, Evangeline! Ich muß sie retten. Ich brauche die Regenerationsmaschine.«

»Ja, natürlich. Aber…«

»Ich weiß, was du denkst. Aber ich kann sie nicht einfach sterben lassen. Bitte, Evie.«

»Also gut. Ich tue es. Dir zuliebe.«

Evangeline erhob sich, ging zu der Spiegelkommode und schob sie zur Seite. Dann aktivierte sie die versteckten Kontrollen per Hand, indem sie sorgfältig einen geheimen Kode eingab. Ein Teil der Zimmerwand glitt zur Seite, und Finlays Regenerationsmaschine rollte aus der freigegebenen Nische.

Gregor war nicht der einzige Shreck, der Geheimnisse besaß.

Evangeline öffnete den langgestreckten, schmalen Apparat, der für ihren Geschmack zu sehr an einen Sarg erinnerte, und schob ihn hinüber zum Bett, wo Finlay bei seiner Frau saß. Er hob Adrienne sehr vorsichtig hoch und ließ sie in die Maschine gleiten, wobei er sich erneut über und über mit frischem Blut beschmierte. Der Verschluß senkte sich wie ein Sargdeckel auf Adrienne herab, und das war alles. Ihr Schicksal lag nun in den Händen der Maschine, und Finlay konnte nur noch abwarten und hoffen. Er zog einen Stuhl heran und fiel darauf wie eine Marionette, der man alle Fäden durchgeschnitten hat.

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