Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Ruby schloß zu ihm auf, um zu helfen. Owen war nicht gerade glücklich, daß die Kopfgeldjägerin so dicht neben ihm herging, mit gezückter Klinge in der Hand. Sie machte ihn irgendwie nervös. Ruby Reise war so kaltblütig wie ein Investigator, und sie besaß auch die entsprechende Boshaftigkeit.

Er bezweifelte keine Sekunde, daß sie ihn auf Nebelwelt getötet hätte, wenn sie die Gelegenheit gehabt hätte. Genauso, wie er sicher war, daß sie sich im gleichen Augenblick gegen ihn wenden würde, in dem sie daraus einen persönlichen Vorteil ziehen konnte. Sie hätte eine verdammt gute Aristokratin abgegeben. Er behielt sie jedenfalls wachsam im Auge, bis sie zu der Überzeugung gelangt war, genug geholfen zu haben, und sich wieder zu den anderen zurückfallen ließ. Owen atmete beinahe erleichtert auf, obwohl seine Nackenhaare sich noch immer ein wenig sträubten. Nach ein paar Augenblicken erschien Hazel an seiner Seite.

»Was hast du eigentlich für Probleme mit Ruby?« wollte sie wissen.

»Ich weiß nicht, wovon Ihr sprecht«, erwiderte er.

»Jetzt hör schon auf! Ich hab’ genau gesehen, wie mißtrauisch du sie die ganze Zeit über angestarrt hast! Vertraust du ihr nicht?«

»Selbstverständlich nicht! Sie ist eine Kopfgeldjägerin, und ich bin ein Gesetzloser, auf den ein Kopfgeld ausgesetzt ist.«

»Wir sind alle zusammen Gesetzlose, Aristo.«

»Aber einige von uns sind anscheinend gesetzloser als andere.«

»Sie ist meine Freundin, Mann! Sie hat mir ihr Wort gegeben«, sagte Hazel kühl. »Du kannst ihr genauso vertrauen wie mir auch.«

»Ganz genau das tue ich«, erwiderte Owen.

Hazel dachte einen Augenblick über die Bedeutung seiner Worte nach, dann musterte sie ihn mit einem vernichtenden Blick und schloß sich mit mürrischem Gesicht wieder den anderen an. Owen seufzte und ließ seine Wut an der wehrlosen Vegetation aus, die ihm den Weg versperrte. Es half nicht viel. Er mochte Hazel. Er bewunderte ihren Mut und ihren aufrechten Charakter, aber es schien, als könnte er mit ihr keine zwei Worte wechseln, ohne sich zu streiten. Schließlich schloß Jakob Ohnesorg zu ihm auf, und für eine Weile arbeiteten sie schweigend nebeneinander. Das einzige Geräusch war das Schneiden soliden Stahls durch dichtes Gestrüpp.

»Wenn ich Euch einen Rat geben darf«, begann Ohnesorg schließlich, »streitet Euch nie mit einer Frau. Und wenn Ihr Euch streitet, dann laßt sie wenigstens gewinnen. Sie verzeihen alles, nur nicht das.«

»Aber ich hab’ doch recht!« beschwerte sich Owen.

»Und was hat das damit zu tun?«

»Wir kommen gut voran«, wechselte Owen das Thema.

»Würdet Ihr vielleicht für eine Weile die Führung übernehmen?«

»Nein danke, junger Freund. Meiner Erfahrung nach hat der Mann an der Spitze immer die gefährlichste Arbeit, und meine Zeit ist vorüber. Macht nur ruhig weiter, wo Ihr seid.«

»Im Grunde genommen solltet Ihr der Anführer dieser Gruppe sein. Ich meine, immerhin seid Ihr Jakob Ohnesorg, oder?«

»Ich war einmal Jakob Ohnesorg, junger Freund. Vielleicht werde ich es wieder sein, wenn ich genügend Zeit finde. Aber im Augenblick bin ich nichts weiter als ein müder alter Mann, den man für einen letzten Kampf aus dem Ruhestand zurückgerufen hat. Ich habe noch einen weiten Weg vor mir, bis ich wieder weit genug bin, um etwas anderes als ein Selbstmordkommando anzuführen. Ihr macht weiter, Freund. Ihr seid ein guter Anführer.«

»Ich? Hazel und ich giften uns bei jeder Gelegenheit an, Mond jagt mir eine Heidenangst ein, und ich wage nicht, dieser Ruby Reise den Rücken zuzudrehen.«

»Und trotzdem haltet Ihr sie alle irgendwie beieinander, oder nicht? Ihr gebt ihrem Dasein einen Sinn, und Ihr zeigt ihnen, in welche Richtung es weitergeht. Mehr kann niemand von einem Anführer erwarten, wirklich nicht. Ich muß es schließlich wissen, junger Mann, glaubt mir.«

Ohnesorg grinste Owen aufmunternd zu, klopfte ihm anerkennend auf die Schulter und schloß sich wieder den anderen an. Owen wischte sich mit dem Ärmel den Schweiß aus der Stirn und drückte das Kreuz ein wenig mehr durch. Wenn Ohnesorg sagte, daß er seine Arbeit gut machte, dann war das wohl so. Er wollte sich gerade mit dem Gedanken anfreunden, als Mond neben ihm auftauchte.

»Ich habe eine Frage an Euch, Todtsteltzer. Wie wollt Ihr mich nach Haden bringen, wenn Ihr kein Schiff mehr besitzt?

Ihr habt versprochen, mich dorthin zu bringen. Ich habe Euer Wort.«

»Ich werde Euch nach Haden bringen.«

»Wie?«

»Ich denke darüber nach.«

Mond nickte und ließ ihn wieder alleine. Owen fluchte unterdrückt vor sich hin und zerhackte ein Geflecht aus herabhängenden Ranken. Er hatte das Gefühl, ein wenig Zeit zum Nachdenken zu benötigen. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund zeigten die Kreaturen im umgebenden Dschungel eine ganze Menge mehr Respekt als zu Beginn. Owen kam es noch immer verdächtig vor, aber er konnte damit leben.

Einige Zeit später wich der Dschungel unvermittelt vor der kleinen Gruppe zurück und gab den Blick auf eine gewaltige steinerne Burg frei, die sich im Zentrum einer riesigen Lichtung erhob. Owen hob den Arm vor die Augen. Das grelle Licht der Sonne schmerzte. Die Hitze hier draußen, außerhalb des schützenden Blätterdachs, war kaum zu ertragen, aber er wich nicht zurück. Er war einen weiten Weg gegangen, um hierherzugelangen, und außerdem tat es zur Abwechslung einmal gut, sich keine Gedanken machen zu müssen, aus welcher Richtung der nächste Angriff beginnen würde. Die Dschungelkreaturen waren immer in der Nähe, beobachteten sie und folgten ihnen. Owens Rücken schmerzte von der fortwährenden Anstrengung und der ständigen Drohung eines erneuten Überfalls. Er senkte sein Schwert und stützte sich dankbar auf die Waffe, während er die Burg in der Mitte der Lichtung musterte.

Es war ein enormes Bauwerk, hoch genug, um den Dschungel auf der gegenüberliegenden Seite zu verdecken, und es schien ganz aus beunruhigend großen, eintönig grauen Steinblöcken errichtet worden zu sein. Die Burg besaß schmale, hohe Türme mit spitzen Dächern, und auf den Mauern befanden sich Zinnen. Es gab keinerlei Anzeichen von Bewohnern oder auch nur Licht hinter den schmalen Fensterschlitzen. Das schwere Tor, der einzige erkennbare Zugang, war geschlossen. Außerdem schien die Burg ein wenig vor seinen Augen zu verschwimmen – ein Schutzschirm hüllte sie ein. Lange Zeit sprach niemand aus der kleinen Gruppe ein Wort. Owen blickte hinauf in den Himmel. Die Sonne war blutrot und bewegte sich zunehmend in Richtung der Baumwipfel. Es würde nicht mehr lange dauern bis zum Einbruch der Dunkelheit, und mit ihr würden sich neue Raubtiere auf sie stürzen.

»Das also ist die sagenhafte Todtsteltzer-Fluchtburg deines Vorfahren«, sagte Hazel schließlich. »Ich muß schon sagen – ich bin beeindruckt. Wie zur Hölle hat er es nur geschafft, so eine Burg auf einem Höllenplaneten wie diesem zu errichten?«

»Ehrlich gesagt – das habe ich nicht erwartet«, gestand Owen. »Er muß irgendwelche Hilfe gehabt haben.«

»Richtig«, meldete sich Jakob Ohnesorg. »Für den Fall, daß Ihr es noch nicht bemerkt habt: Die Ränder dieser Lichtung sind scharf umrissen. Was die Vermutung nahelegt, daß sie durch den Einsatz von Energiewaffen zustande gekommen sind. Aber das liefert noch immer keine Erklärung dafür, wo er all die Steine herhat.«

»Vielleicht gibt es irgendwo einen Steinbruch?« vermutete Owen.

»Und wer soll in diesem Steinbruch gearbeitet haben?«

Sie fielen wieder in Schweigen und starrten die Fluchtburg an.

»Den Schutzschirm habe ich ebenfalls nicht erwartet«, sagte Owen nach einer Weile. »Das macht die Sache noch schwieriger. Er kann nur von innen abgeschaltet werden, und wir haben keine Garantie, daß dort drinnen eine Menschenseele lebt. Aber da die Schilde noch arbeiten, können wir wohl davon ausgehen, daß zumindest die Maschinen noch arbeiten.

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