Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Owen marschierte immer weiter und gab sich die größte Mühe, seine Zuversicht nicht zu verlieren. Er hatte den starken Verdacht, daß es keinen Unterschied machte, selbst wenn er in Panik ausgebrochen wäre. Er befand sich in den Händen einer unbekannten Gewalt, ob gut oder böse, und daran war nichts zu ändern. Owen versuchte, seine Hand in der Nähe der Pistole zu halten, ohne allzuviel Verdacht zu erwecken.

Sie passierten Raum um Raum, alle gleich uninteressant und bar jeder persönlichen Note. Keinerlei Mobiliar oder Ausstattung, kein Komfort, nichts. Owen gelangte nach und nach zu der Überzeugung, daß in dieser Burg niemals ein Mensch gelebt hatte.

Bis sie am Ende in einem Saal herauskamen, der Owen sofort an ein Trophäenzimmer erinnerte. Im Gegensatz zu den anderen besaß dieser hier eine halbwegs beruhigende Größe, aber andererseits war sein Inhalt alles andere als beruhigend.

Ein großer Glaskasten von vielleicht drei Meter Kantenlänge nahm die gesamte Mitte des Raums ein, und in diesem Glaskasten standen wie Trophäen auf ihrem Sockel drei Männer in antiken, gepanzerten Kampfanzügen. Sie standen so regungslos da, daß Owen im ersten Augenblick glaubte, Modelle vor sich zu haben – doch als er vortrat und seine Nase an den Glaskasten preßte, gelangte er rasch zu der Überzeugung, daß es echte Menschen waren. Ihre Posen waren steif, ihre Gesichter leer, und in ihren Rüstungen fanden sich blutige Einschüsse.

»Sie sind tot, oder nicht?« fragte Hazel nach einer Weile.

»Ich dachte zuerst, sie befänden sich in Stasis, aber ich finde keine Spur von einem Projektor.«

»Sie wurden anscheinend auf irgendeine Art konserviert«, vermutete Ohnesorg. »Ich würde über Leichen gehen, um einen genaueren Blick auf sie zu werfen.«

»Kein Problem«, sagte Tobias Mond und zerschmetterte mit der Faust eine der Seiten wände des Kastens. Owen wirbelte herum, die Waffe in der Faust, jeden Muskel gespannt in Erwartung eines Angriffs, der nie kam. Als er erkannte, was geschehen war, entspannte er sich wieder und funkelte den Hadenmann zornig an.

»Mein lieber Mond, wenn ich unbedingt einen Herzanfall haben möchte, dann spiele ich mit einer voll geladenen Disruptorpistole russisches Roulett. Macht so etwas bitte nie wieder, ohne mich vorher zu warnen. Ihr hättet ein Sicherheitssystem auslösen können!«

»Wir benötigen Informationen«, erwiderte Mond ungerührt.

Der Ärger in Owens Stimme schien ihn vollkommen kalt zu lassen. Er trat durch die zerschmetterte Glaswand, und Splitter knirschten unter seinen Stiefeln. Dann untersuchte er die reglosen Gestalten aus der Nähe. Ohnesorg beeilte sich, dem Hadenmann zu folgen, und dahinter stritten sich Ruby und Hazel um die besseren Plätze. Owen beschloß, daß es wahrscheinlich sicherer war, wenn er nicht als einziger draußen stehen blieb, schüttelte resignierend den Kopf und trottete hinter den anderen her.

Aus der Nähe betrachtet sahen die drei Gestalten noch beunruhigender aus. Mond schubste eine mit dem Finger an. Sie wankte leicht.

»Was zur Hölle ist das?« fragte Hazel leise, als hätte sie Angst, die Statuen könnten sie hören. »Es ist jedenfalls kein Stasisfeld, soviel steht fest.«

»Sie sind konserviert«, sagte Mond. »Sie starben allem Anschein nach einen gewaltsamen Tod. Anschließend wurden ihre Innereien entfernt und ein konservierendes Material hineingepumpt.«

»Woher wollt Ihr das wissen?« fragte Ohnesorg mit Faszination in der Stimme.

»Ich kann die Chemikalien riechen«, erwiderte Mond. »Außerdem finden sich auf der Haut verräterische Spuren, wenn man weiß, wonach man suchen muß.«

Owen beschloß, den Hadenmann nicht zu fragen, wie diese Spuren aussahen. Er dachte nicht, daß er es wirklich wissen wollte.

»He, Todtsteltzer! Wer waren diese Männer deiner Meinung nach?« fragte Ruby.

»Nach den Familienchroniken«, begann Owen langsam, »wurde mein Vorfahr, der Erste Todtsteltzer, von dreien der gefürchtetsten Kopfgeldjäger und Mörder aller Zeiten hierher verfolgt, den berüchtigten Schattenmännern . Man hat nie wieder etwas von ihnen gehört oder gesehen. Anscheinend haben sie ihre vermeintliche Beute gestellt.«

»Du meinst, er hat sie umgelegt und anschließend als Trophäen für die Nachwelt konserviert, sozusagen als abschreckendes Beispiel?« Hazel verzog das Gesicht zu einer Grimasse. »Ekelhafter Sinn für Humor, den dein Vorfahr da an den Tag gelegt, hat, Owen. Oder war es vielleicht damals üblich, daß man besiegte Feinde ausstopfte?«

»Nein«, antwortete Owen. »Ganz und gar nicht.« Sie ließen den eingeschlagenen Glaskasten zurück und bewegten sich weiter, immer tiefer in die Burg hinein. Nach diesem Zwischenfall hatten alle ihre Waffen gezogen. Die Leere der Räume schien eine geheimnisvolle Bedeutung zu gewinnen, ja, bedrohlich zu werden. Es war, als würden sie durch eine gigantische Falle stapfen und darauf warten, den Auslöser zu aktivieren. Von Zeit zu Zeit tauchten jetzt mechanische Drohnen auf, schweigsame Apparate verschiedener Größen, die mit unbekannten Aufträgen durch die Stille der Säle glitten.

Sie ignorierten die menschlichen Eindringlinge völlig, welche ihnen ihrerseits geflissentlich aus dem Weg gingen. Die Drohnen variierten in ihrer Gestalt; jede Form war vertreten, von der einfachen Kugel, die auf scheinbar zufälligem Kurs über den makellosen Boden rollte, bis hin zu verblüffend menschenähnlichen Apparaten, die mit unmenschlicher Anmut einherschritten. Owen hatte inzwischen so häufig überrascht die Augenbrauen hochgezogen oder die Stirn gerunzelt, daß er mittlerweile Kopfschmerzen hatte, aber er konnte nicht anders. Niemand produzierte heutzutage noch Maschinen in menschlicher Gestalt. Nicht mehr seit der Rebellion der KIs.

Also mußten diese Androiden schon mehr als neunhundert Jahre durch diese Hallen wandeln und ihren jahrhundertealten Programmen folgen. Niemand konnte Maschinen herstellen, die so lange hielten. Es war eine vergessene Kunst. Zuerst die Portale und dann das hier. Wie viele verborgene Geheimnisse mochten im Herzen der Fluchtburg noch auf sie warten?

Die kleine Gruppe marschierte weiter, immer vorsichtiger, während die Portale sie von Saal zu Saal teleportierten.

Schließlich kamen sie in einer Halle voller Spiegel heraus.

Die Spiegel erstreckten sich vom Boden bis an die Decke und bildeten ein undurchdringliches Labyrinth. Sie bewegten sich ununterbrochen, bogen und drehten sich und reflektierten Licht in jede nur erdenkliche Richtung. Spiegelungen von Spiegelungen von Spiegelungen, und einige von ihnen schienen bis in die Unendlichkeit weiterzugehen. Andere schienen sich unabhängig von den Menschen zu bewegen, die sie verursachten. Owen machte ein paar zögernde Schritte vorwärts, ließ sich zwischen den Spiegeln dahintreiben und folgte Hinweisen und geflüsterten Worten und winkenden Gestalten. Er glaubte, seinen Vater zu sehen und seine lange tote Mutter, andere Gestalten aus seiner Vergangenheit und schließlich sich selbst, alt und gebeugt. Er beobachtete seine Hochzeit, neben sich eine verschleierte Braut, und dann wieder sah er sich kämpfend auf einem von Leichen und Blut übersäten Schlachtfeld. Owen schritt weiter durch das Labyrinth, getrieben von dem Wunsch, mehr zu erfahren, und plötzlich war Hazel neben ihm und legte ihre Hand auf seinen Arm.

»Los, komm weg hier, Owen. Hier sind wir nicht sicher.

Die Spiegel sind eine Falle; sie zeigen dir alles, was du sehen möchtest. Komm mit.«

Widerstrebend ließ Owen sich von ihr wegziehen, und die Gruppe blieb dicht beisammen, bis sie die Spiegelhalle durchquert hatten und auf der anderen Seite an einer weiteren Tür angelangt waren. Jeder hatte Dinge in den Spiegeln gesehen, über die er mit niemand anderem sprechen wollte. Sie betraten das nächste Portal und verschwanden, und niemand vermochte zu sagen, ob oder wie lange ihre Bilder noch in den Spiegeln spukten.

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