Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Owen kam als erster auf der anderen Seite hervor und fand sich in einer Welt aus Eis. Zehn Zentimeter hoher Schnee bedeckte den Boden, und lange Eiszapfen hingen von der Decke herab. Dicker Rauhreif bedeckte die Wände mit rätselhaft verschlungenen Mustern. Es war bitter kalt, und Owen erschauerte unwillkürlich. Er wickelte seinen Umhang fest um sich, verschränkte die Arme vor der Brust und beobachtete, wie sein Atem in der Luft kondensierte, während er versuchte, sein Zittern unter Kontrolle zu bringen. Hinter ihm trafen die anderen ein, und drängten sich auf der Suche nach Wärme dicht zusammen. Mit Ausnahme von Tobias Mond. Die Kälte schien ihn völlig unberührt zu lassen.

Langsam stieg in Owen die Erinnerung wieder hoch, aus welchem Grund er eigentlich hier war. Der Schock der unerwarteten Kälte hatte ihn einen Augenblick lang aus der Fassung gebracht, aber jetzt blickte er sich wachsam um. Die Luft war eisig, und ein wenig Dunst hing in ihr. Die Halle war im Vergleich zu einigen anderen, durch die sie bereits gekommen waren, nicht allzu groß, aber sie erweckte trotzdem den Eindruck von Riesenhaftigkeit, beinahe als wären die Wände nicht dick genug, um alles zu bewachen, was sich in ihr befand.

Mitten im Saal schien ein helles Licht von der Decke herab bis zum Boden, eine silberne Säule aus Helligkeit, und in dieser Säule stand ein Mann. Er stand unnatürlich still, wie die drei Schattenmänner in der zerschmetterten gläsernen Vitrine, festgehalten vom Licht, wie ein Schmetterling von Nadeln durchbohrt in seinem Glaskasten festgehalten wurde.

Owen setzte sich in Bewegung, angetrieben zum Teil von Neugier, zum anderen von Ehrfurcht. Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln, und ihm kam zu Bewußtsein, daß er der erste Mensch war, der über diesen Schnee ging, seit er vor mehr als neunhundert Jahren gefallen war. Owen fühlte sich auf eigenartige Weise, als wäre er in der Zeit zurückgereist, seit er diesen Raum betreten hatte, zurück in ein Zeitalter, in dem das Imperium noch jung und neu war, ein Produkt großer Männer und Frauen, mutig und verwegen geschnitzt aus der gefühllosen Leere des Weltalls. Schon in jenen Tagen hatte es Helden und Bösewichter gegeben – als die Ereignisse noch größer gewesen waren als das Leben selbst und alles eine andere Dimension besessen hatte. Damals wandelten Giganten auf der Bühne des Imperiums, und dieser hier war einer von ihnen gewesen. Owen blieb dicht vor der silbernen Säule stehen und musterte den Mann darin.

Er war so groß wie Owen, aber schmaler gebaut, obwohl seine Arme vor Muskeln nur so strotzten. Er schien Anfang Fünfzig zu sein, besaß ein hartes, zerfurchtes Gesicht, trug einen silbernen Kinnbart und langes, graues Haar, das hinter dem Nacken von einem Band gehalten wurde. Der Mann war in abgetragene, formlose Felle gekleidet, die ein breiter Ledergürtel vor der Brust hielt. Seine Füße steckten in ledernen Stiefeln, die sich an den Nähten auflösten. An den Handgelenken trug er dicke goldene Armbänder, und an den Fingern steckten schwere Ringe. Auf seinem Rücken hing ein langes Schwert in einer Lederscheide, und an dem breiten Ledergürtel baumelte in ihrem Halfter eine Pistole, wie sie Owen noch nie zu vor gesehen hatte. Die Gestalt vermittelte ganz den Eindruck gelassener Ruhe. Trotz ihrer geschlossenen Augen schien es beinahe, als würde sie nur für einen Augenblick nachdenken und könnte jederzeit wieder wach um sich blicken.

»Das ist er also«, sagte Hazel plötzlich neben ihm, und Owen machte einen erschrockenen Satz zur Seite. Er hatte nicht gehört, wie sie von hinten herangetreten war. Die anderen versammelten sich jetzt ebenfalls um die silberne Säule aus Licht, aber in gebührendem Abstand – nur für den Fall.

Sie schienen sehr beeindruckt von der Umgebung und erst recht von der Gestalt des Ersten Todtsteltzers. Owen zog in Gedanken unwillkürlich einen Vergleich mit einem in Bernstein eingeschlossenen Insekt.

»Das ist er«, antwortete er schließlich, sorgfältig darauf bedacht, seine Stimme ruhig und gleichgültig klingen zu lassen.

»Der Todtsteltzer. Der ursprüngliche Todtsteltzer. Der Gründer meines Clans. Wir singen noch immer Lieder über seine Tapferkeit und Heldentaten, obwohl das Imperium ihn damals verbannt hatte. Er ruht seit über neunhundert Jahren hier und wartet darauf, daß jemand kommt und ihn weckt. Wartet, während sich das Rad der Geschichte weiterdrehte und das Imperium sich ohne ihn entwickelte.«

»Er macht jedenfalls nicht besonders viel her«, brummte Ruby Reise. »Ich würde es jederzeit mit ihm aufnehmen.«

»Wollen wir ihn wirklich aufwecken?« fragte Jakob Ohnesorg. »Ich meine, er schläft schon seit so langer Zeit, und die Dinge haben sich geändert. Vielleicht würde es ihm schwerfallen, sich daran zu gewöhnen.«

»Er war ein Krieger«, erwiderte Owen. »Und einige Dinge ändern sich nie. Familie. Loyalität. Betrug und Verrat. Ich schätze, er wird sich ziemlich schnell anpassen. Und außerdem brauchen wir ihn.«

»Du hast recht«, stimmte ihm Hazel zu. »Manche Dinge ändern sich nie.«

Owen schwieg. Er trat einen weiteren Schritt vor und schob die Hand mit dem Ring seines Vaters in die silbern schimmernde Säule aus Licht. Plötzlich umgab ihn blendende Helligkeit, und er mußte den Kopf zur Seite drehen. Owen versuchte zurückzuweichen, doch seine Hand war unverrückbar in der Säule gefangen. Ein leises Brummen erfüllte den Raum, als würden unbekannte, uralte Maschinen zu neuem Leben erwachen, und der Boden schüttelte sich. Eiszapfen brachen von der Decke herab und krachten wie schwere Dolche zu Boden. Dann erlosch das blendende Licht mit einem Schlag, als hätte es nie existiert. Owen blickte wieder zu seinem Vorfahren und sah mit Erstaunen, wie sich die Brust des Mannes hob und senkte. Dann hob er den Kopf und öffnete die Augen.

Sie leuchteten in einem überraschend sanften Grau, doch sein Blick war fest und direkt. Er musterte Owen eine Weile, dann schüttelte er den Kopf.

»Ich kenne dich nicht, aber du trägst meinen Ring.« Seine Stimme klang ruhig und selbstsicher, die Stimme eines Mannes, der an Macht gewöhnt war. »Gehörst du zur Familie, Junge?«

»Jawohl, Sir. Mein Name ist Owen Todtsteltzer. Ich bin Euer Nachfahre. Ich bin das Oberhaupt des Todtsteltzer-Clans, obwohl die gegenwärtige Imperatorin mich ausgestoßen und für vogelfrei erklärt und versucht hat, mir meinen Titel zu nehmen. Ich brauche Eure Hilfe, Verwandter. Das Imperium hat sich gegen mich gewandt, genau wie es sich gegen Euch gewandt hat. Es ist an der Zeit, daß Ihr Euer Schwert wieder aufnehmt.«

»Vielleicht, Sohn, vielleicht«, sagte der Erste Todtsteltzer.

»Wie lange habe ich geschlafen?«

»Neunhundertdreiundvierzig Jahre, Verwandter.«

»Und haben sich die Dinge seit meinen Tagen sehr verändert?«

»Überraschend wenig, Verwandter. Im Grunde genommen ist immer noch alles wie zu Eurer Zeit. Ich habe die Vergangenheit des Imperiums studiert. Ich bin Historiker, müßt Ihr wissen.«

Der ältere Todtsteltzer musterte den jüngeren mit hartem Blick. »Was soll das denn für ein Beruf für einen Todtsteltzer sein? In welchen Schlachten hast du gekämpft? In wie vielen Kriegen?«

»Ehrlich gesagt, in keinem«, gestand Owen. »Ich bin kein Kämpfer, wißt Ihr?«

Der alte Todtsteltzer schüttelte langsam den Kopf. »Ich war wohl zu lange weg. Das Blut scheint dünn geworden zu sein.

Aber jetzt laß uns zusehen, daß wir hier rauskommen, Junge.

Mir wird allmählich kalt. Erinnert mich zu sehr an ein Grab. – Du kannst mich über den Stand der Dinge unterrichten, während wir gehen. Und noch etwas: Nenn mich Giles. So lautete mein Name, bevor ich den Clan der Todtsteltzer gründete.«

Er ging in Richtung des Ausgangs und ließ dem Rest von Owens Begleitern eben genug Zeit, zur Seite auszuweichen.

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