Terry Brooks - Die Elfensteine von Shannara
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Auf dem mit Büchern beladenen Tisch stand unbeachtet ein Tablett mit unberührten Speisen. Die Kerzen waren weit heruntergebrannt; ihr Wachs tropfte auf das glänzende Silber. Es war still in dem düsteren kleinen Raum; die Eichenregale und die mit Teppichen behangenen Wände bildeten einen Hintergrund aus verblichenen Farben und flackernden Schatten. In Stapeln lagen überall die Bücher, die Gael im Laufe des Tages aus dem Kellergewölbe herauf geschleppt hatte.
Der König wandte sich um und sah seinen Sohn an.
»Nichts?«
Andor schüttelte stumm den Kopf. Eventines Gesicht verriet gleichfalls Enttäuschung.
»Ich habe auch nichts gefunden.« Er zuckte die Schultern und wies auf das Buch, das aufgeschlagen auf dem Tisch lag. »Die letzte Hoffnung. Es enthält einen einzigen Hinweis auf das Samenkorn des Ellcrys und auf das Blutfeuer. Lies ihn selbst.«
Das Buch war einer der mehr als hundert Bände geschichtlicher Aufzeichnungen, die von den Elfenkönigen und ihren Schreibern seit den Tagen, in die sich Mythen und Legende verloren, geführt wurden. Es waren abgegriffene, alte Folianten mit schönen, sorgfältig gearbeiteten Einbänden aus Leder und Messing, in Hüllen eingeschlagen, die sie vor der Abnutzung durch die Zeit schützen sollten. Sie hatten die Großen Kriege überdauert sowie die Zerstörung der alten Menschenrasse. Sie hatten den ersten und den zweiten Krieg der Rassen überstanden. Sie hatten die Jahrhunderte von Leben und Tod überlebt, von deren Ereignissen sie Kunde überlieferten. Chroniken mit Tausenden und Abertausenden von Seiten, enthielten sie die vollständige, ihnen bekannte Geschichte des Elfenvolkes.
Andor beugte sich über das aufgeschlagene Buch; die Tinte hatte sich im Lauf der langen Zeit bräunlich verfärbt, altertümliche Schriftzeichen blickten ihn an. Doch die Worte waren klar und leicht zu enträtseln.
›Dann soll das eine Samenkorn jenem übergeben werden, der auserkoren ist. Und dieser soll das Samenkorn zu den Kammern des Blutfeuers tragen, wo es ins Feuer eingetaucht werden soll, um dann der Erde zurückgegeben zu werden. Darauf wird der Baum wiedergeboren werden, und der große Bann der Verfemung wird ewig währen. Also sprach der Hochzauberer zu seinen Elfen im Augenblicke seines Todes, auf daß dieses Wissen seinem Volk nicht verlorenginge.‹
Eventine nickte, als Andor wieder aufblickte.
»Ich habe jedes einzelne dieser Bücher durchgesehen und jeden Absatz, der in Betracht kam, genauestens studiert. Es gibt noch andere Hinweise — aber nirgends steht mehr als in dem Schriftsatz, den du soeben gelesen hast.«
Er begab sich zurück an das Lesepult und blieb dort stehen, während seine Finger zerstreut über die goldgeränderten Seiten strichen.
»Das hier ist das älteste Buch. In ihm steht vieles, was vielleicht nur in das Reich des Mythos fällt. Die Geschichte von dem gnadenlosen Kampf zwischen den guten und den bösen Mächten, die Namen der Helden, alle Einzelheiten, die zum Bannspruch führten. Aber nirgends wird das Wort Sichermal erwähnt, nirgends der Ort genannt, wo das Blutfeuer zu finden ist. Und es steht auch nichts über das Wesen der Zauberkraft darin, die den Ellcrys geschaffen und den Großen Bann verhängt hat.«
Das, dachte Andor, war nicht ungewöhnlich. Nur in Ausnahmefällen hatten die Alten die Geheimnisse ihrer Zauberkräfte schriftlich niedergelegt. Dieses kostbare Wissen wurde durch mündliche Überlieferung weitergegeben, damit es nicht den Feinden in die Hände fallen konnte. Und manche der Zauberkräfte sollten so mächtig sein, daß sie nur in einer ganz bestimmten Zeit und an einem ganz bestimmten Ort angewendet werden durften. Vielleicht hatte es auch diese Bewandtnis mit den magischen Kräften, die den Ellcrys geschaffen hatten.
Der König ließ sich wieder in seinen Sessel sinken, warf noch einen Blick in das alte Buch und schlug es dann wortlos zu.
»Wir werden uns eben auf das Wenige stützen müssen, was wir von dem Ellcrys erfahren haben«, sagte er leise. »Mit Hilfe dieser Kenntnisse müssen wir die Orte bestimmen, wo das Blutfeuer sich befinden kann, und dann jeden einzelnen aufsuchen.«
Andor nickte stumm. Es schien hoffnungslos. Es sprach kaum etwas dafür, daß sie Sichermal aufgrund dieser vagen Beschreibung jemals finden würden.
»Ich wollte, Arion wäre hier«, murmelte sein Vater unvermittelt.
Andor entgegnete darauf nichts. Er mußte sich eingestehen, daß der König guten Grund hatte, Arion herbeizuwünschen. Arion besaß die Führereigenschaften, die bei der Organisation und Leitung der Suchaktion vonnöten sein würden. Und seine Gegenwart hätte dem Vater einen gewissen Trost gespendet. Das war jedoch nicht der Zeitpunkt, dem Bruder dafür zu grollen.
»Ich finde, du solltest eine Weile schlafen, Vater«, schlug Andor nach einem Augenblick des Schweigens vor. »Du bedarfst der Ruhe, um für das gewappnet zu sein, was vor uns liegt.«
Der König erhob sich aus seinem Sessel und löschte die Kerzen auf dem Tisch.
»Gut, Andor«, erwiderte er und raffte sich zu einem mühsamen Lächeln auf. »Schick mir Gael herein. Aber auch du hast einen langen Tag gehabt. Auch du solltest dich niederlegen und versuchen zu schlafen.«
Andor kehrte in sein Häuschen zurück. Und er verfiel tatsächlich in einen tiefen Schlaf, so sehr ihn das am folgenden Morgen auch verwunderte. Während seine Gedanken sich wie Kreise drehten, überwältigte ihn die körperliche Erschöpfung. Einmal riß ihn mitten in der Nacht ein Alptraum von unbeschreiblicher Entsetzlichkeit aus seinem Schlummer, und er erwachte schweißgebadet. Doch schon Sekunden darauf glitt er wieder in tiefen Schlummer, der Traum war vergessen. Und danach schlief er ungestört.
Die Dämmerung des Tages zog schon herauf, als er wieder erwachte. Eilig sprang er von seinem Lager, um sich anzukleiden. Ein Gefühl neu belebter Entschlossenheit verlieh ihm Kraft, Stärke und Zuversicht. Irgendwo gab es einen Weg, der aus dieser schrecklichen Lage herausführte, eine Möglichkeit, Sichermal zu finden. Vielleicht barg der sterbende Ellcrys den Schlüssel. Vielleicht besaßen ihn die Erwählten. Auf jeden Fall mußte es ihn geben.
Während er den gekiesten Weg hinunterschritt, nahm er wahr, wie das Licht des frühen Morgens durch den dichten Vorhang der umliegenden Wälder sickerte. Zuerst wollte er zu den Erwählten gehen — sie mußten in den Gärten des Lebens zu finden sein, denn ihr Tag hatte ja schon begonnen. Vielleicht würde etwas Neues sich auftun, wenn er noch einmal mit ihnen sprach. Zweifellos hatten sie alle über ihr Gespräch mit dem Ellcrys nachgegrübelt, hatten es hin und her bedacht, und vielleicht war einem von ihnen noch etwas eingefallen. Oder vielleicht hatte der Ellcrys heute morgen noch einmal zu ihnen gesprochen.
Er machte einen Umweg zum Herrenhaus, wo Gael schon auf seinem Posten war. Doch der junge Elf hob einen Finger an die Lippen, um stumm zu bedeuten, daß der König noch schlief und nicht gestört werden sollte. Andor nickte und entfernte sich wieder. Er gönnte seinem Vater jeden Augenblick der Ruhe.
Tauperlen glitzerten noch auf den Rasenflächen, zwischen denen der Weg sich zum Tor hindurchschlängelte. Andor blickte sich erwartungsvoll um und war verwundert, Went nicht bei der Arbeit zu sehen. Noch mehr verwunderte es ihn, einige der Gartengeräte des alten Mannes achtlos hingeworfen am Rande eines der Rosenbeete hegen zu sehen. Feuchte Erde haftete noch an ihnen. Es war ganz und gar nicht Wents Art, eine angefangene Arbeit unbeendet liegen zu lassen. Andor warf einen letzten Blick auf die Blumenbeete und eilte weiter.
Minuten später schritt er an der von Efeu überwucherten Mauer der Gärten des Lebens entlang über den ausgetretenen Pfad, der zum Eingangstor führte. Von der Höhe des Carolan — der gewaltigen Felswand, die am Ostufer des Singenden Flusses jäh emporsprang und Arborlon hoch über die umliegenden Gebiete erhob — konnte er die Weiten von Westland überblicken, die sich zu seinen Füßen dehnten: im Osten und Norden die Türme und von Bäumen beschatteten Pfade der Elfenstadt, umgürtet vom dichten Grün des Waldlandes; im Süden die fernen, dunstgrauen Zacken des Steinkamms und des Pykon-Gebirges, durchwoben vom silberblauen Band des Mermidon-Flusses, der auf seinem langen Weg ins östliche Callahorn die uralten Felsen durchschnitt; im Westen, am Fuße des Carolan und jenseits der rasch sprudelnden Wasser des Singenden Flusses, das Tal des Sarandanon, die Kornkammer des Elfenreiches. Dieses gelobte Land, dachte Andor mit Stolz, war die Heimat der Elfen. Er mußte gemeinsam mit den Erwählten und seinem Vater einen Weg finden, es zu retten.
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