Terry Brooks - Die Elfensteine von Shannara
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- Название:Die Elfensteine von Shannara
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Im Augenblick jedoch war alles still. Hier und dort erloschen schon die ersten Lichter, Fenster verdunkelten sich, als die Bewohner der Häuser sich zum Schlaf niederlegten. Er beneidete sie. Es bestand kaum eine Aussicht, daß er — oder der König — in dieser Nacht Schlaf finden würde.
Wieder seufzte er. Hätte er doch seinem Vater nur irgendwie helfen können! Stets war Eventine sich seiner Sache so sicher gewesen, stets ruhig und gelassen im Vertrauen darauf, daß sich für jedes Problem eine Lösung finden ließ. Nun aber, nach zwei Besuchen von Andor, in denen dieser ihm nur Mißerfolge hatte melden können, erweckte der König den Eindruck, als habe er sich völlig in sich selbst zurückgezogen. Er hatte sich halbherzig bemüht, seinen Sohn nichts merken zu lassen, doch es war offensichtlich, wie verzweifelt er war und nur noch auf die Zerstörung all dessen wartete, worum er sein Leben lang sich gemüht hatte. Er sah sich vor eine Herausforderung gestellt, mit der er nicht fertig werden konnte. Kaum ein Wort wechselte er mit seinem Sohn, bis er ihn mit dem Auftrag wieder aussandte, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um doch noch Genaueres zu erfahren.
Das Unterfangen hatte sich als sinnlos erwiesen. Jeden einzelnen der Erwählten hatte Andor befragt, hatte sie dann alle gemeinsam um sich versammelt und nochmals ins Verhör genommen, um auf diesem Weg vielleicht auf einen Hinweis zu stoßen, der zum Sichermal führen würde. Doch er hatte nichts Neues erfahren.
Und auch ein Studium der sorgfältig aufbewahrten Aufzeichnungen ihres Ordens hatte nichts erbracht. Er hatte geschichtliche Zeugnisse durchgesehen, die Jahrhunderte alt waren, hatte geprüft und wieder geprüft. Wiederholt war er auf Hinweise auf das heilige Blutfeuer gestoßen, den Lebensquell ihrer Welt und alles Lebendigen auf ihr. Nirgends jedoch wurde jener geheimnisvolle Ort namens Sichermal erwähnt.
Und auch der Ellcrys selbst hatte ihnen nicht mehr weitergeholfen. Auf Andors Vorschlag waren die Erwählten noch einmal zu dem Baum gegangen, erst einzeln, dann gemeinsam, und hatten ihn angefleht, ihnen deutlichere Hinweise zu geben, damit sie seine Bilder verstehen könnten. Doch er sprach nicht zu ihnen. Er blieb stumm.
Als Andor sich dem Haus der Erwählten näherte, bemerkte er, daß die Lichter schon alle gelöscht waren. Offenbar hatte die tägliche Gewohnheit ihren Tribut gefordert, und die jungen Männer hatten sich zur üblichen Zeit, kurz nach dem Abendbrot, in ihre Schlafgemächer zurückgezogen. Er hoffte, sie würden im Schlaf Trost und Erleichterung finden.
Einem Fußpfad folgend, der zum Herrenhaus führte, eilte er lautlos an dem Haus vorüber, um seinem Vater einen letzten Bericht zu bringen, als ein dunkler Schatten unter einem niedrigen Baum neben dem Pfad hervortrat.
»Herr?«
»Lauren?« fragte er zurück. Als die Gestalt näher kam, erkannte er tatsächlich den jungen Elf. »Warum schläfst du denn noch nicht?«
»Ich habe es versucht, aber ich fand keinen Schlaf. Ich — ich sah Euch zu den Gärten hinaufgehen und hoffte, daß Ihr auf diesem Weg zurückkommen würdet. Prinz Andor, kann ich einen Augenblick mit Euch sprechen?«
»Aber du sprichst ja schon mit mir, Lauren«, versetzte Andor. Doch die scherzhaft gemeinte Bemerkung konnte den anderen nicht aufheitern. »Ist dir noch etwas eingefallen?«
»Ja, vielleicht. Es geht nicht um das, was der Ellcrys uns mitgeteilt hat; es ist etwas anderes, aber ich glaube, Ihr solltet es wissen. Darf ich Euch ein Stück des Wegs begleiten?«
Andor nickte zustimmend. Sie entfernten sich langsamen Schrittes vom Haus der Erwählten.
»Ich habe das Gefühl, als mußte ich dieses Problem lösen«, begann Lauren nach einer geraumen Weile des Schweigens. »Vielleicht kommt es daher, daß der Ellcrys zuerst zu mir gesprochen hat; es scheint mir jedenfalls so, als sei ich persönlich verpflichtet, Sichermal zu finden. Ich weiß, daß ich mir wahrscheinlich selbst damit zu hohe Bedeutung beimesse, aber das Gefühl bleibt trotzdem. Und auf keinen Fall möchte ich irgend etwas übersehen.« Er warf dem Prinzen einen Blick zu. »Könnt Ihr verstehen, was ich meine?«
»Ja, ich glaube schon. Haben wir denn etwas übersehen?«
»Ja, also mir ist etwas eingefallen. Und irgend jemandem wollte ich es wenigstens sagen.«
Andor verhielt den Schritt und sah den jungen Elf an.
»Dem König wollte ich davon nichts sagen.« Laurens Unbehagen wuchs. »Und zu den anderen auch nicht. Ich bin mir nicht sicher, wieviel sie eigentlich wissen — und wir sprechen nie von ihr…«
Seine Stimme verhallte in der Stille der Nacht. Andor wartete geduldig.
»Ich meine Amberle. Nach ihrer Erwählung hat sie viele Male mit dem Ellcrys gesprochen — es waren lange Gespräche.« Die Worte kamen langsam. »Bei ihr war alles ganz anders als bei uns. Ich weiß nicht, ob sie sich dessen je bewußt war. Wir haben eigentlich nie darüber gesprochen …«
Andor war mit einer heftigen Bewegung hochgefahren. Lauren fühlte die Reaktion und sprach eilig weiter.
»Vielleicht würde der Ellcrys wieder zu ihr sprechen. Vielleicht verstünde sie seine Botschaft auch besser. Es könnte doch möglich sein, daß sie von ihm etwas erfährt, was uns nicht zugänglich ist.«
Diesen Worten folgte ein langes Schweigen, während die beiden Männer einander stumm anblickten. Dann schüttelte Andor bekümmert sein Haupt.
»Amberle kann uns nicht helfen, Lauren. Sie hat uns verlassen. Nicht einmal ihre Mutter weiß, wohin sie gegangen ist. Wir haben keine Möglichkeit, sie so rasch zu finden, daß sie uns noch helfen könnte.«
Der junge Elf nickte bedrückt, während der letzte Hoffnungsschimmer auf seinem Gesicht erlosch.
»Es war nur so ein Gedanke«, sagte er schließlich und wandte sich zurück zum Haus. »Gute Nacht, Prinz Andor.«
»Gute Nacht, Lauren. Dank dir, daß du dich mir anvertraut hast.«
Noch einmal nickte der junge Mann, bevor er auf dem Fußpfad davonschritt. Seine weißen Gewänder raschelten leise, als die Dunkelheit der Nacht ihn aufnahm.
Das dunkle Gesicht gezeichnet von quälender Unruhe, blickte Andor ihm eine Weile nach. Alles, hatte sein Vater gesagt, auch das scheinbar Nichtigste sollte er erkunden, was vielleicht einen Hinweis darauf zuließ, wo Sichermal zu finden war. Doch es gab ja keine Hoffnung, Amberle aufzuspüren. Überall in den vier Ländern konnte sie sich aufhalten. Und dies war kaum der Zeitpunkt, Eventine an sie zu erinnern. Sie war sein Liebling gewesen, ihre Erwählung durch den Ellcrys hatte ihn mit Stolz und Freude erfüllt. Ihr Verrat an der ihr anvertrauten Aufgabe war für ihn viel schwerer zu ertragen gewesen als selbst der Tod ihres Vaters Aine.
Mutlos setzte Andor schweren Schrittes seinen Weg zum Herrensitz fort.
Gael tat noch immer Dienst. Sein Gesicht war grau vor Müdigkeit, seine Augen blickten sorgenvoll. Es war nicht zu vermeiden gewesen, daß er von dem drohenden Unheil erfahren hatte, das sie irgendwie abwenden mußten, doch man konnte sich darauf verlassen, daß er Stillschweigen darüber bewahrte. Er wollte aufspringen, als er des Prinzen ansichtig wurde, doch auf eine Geste von Andor ließ er sich wieder zurücksinken.
»Der König erwartet Euch«, meldete er. »Er ist in seinem Studierzimmer und lehnt es ab, sich schlafen zu legen. Wenn Ihr ihn überreden könntet, wenigstens ein paar Stunden lang zu ruhen…«
»Ich will sehen, was ich tun kann«, gab Andor bedrückt zurück.
Eventine Elessedil blickte auf, als sein Sohn das Studierzimmer betrat. Nur flüchtig forschten seine Augen in Andors Gesicht, lasen dort Enttäuschung und Mißerfolg. Dann schob er seinen Stuhl von dem Lesepult zurück, an dem er gesessen hatte, und rieb sich die müden Augen. Er erhob sich, streckte sich und schritt langsam zum Fenster. Durch die schweren Falten der Vorhänge spähte er hinaus in die Dunkelheit.
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