John Norman - Die Nomaden von Gor

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Tarl Cabot dringt in dem Machtbereich der Wagenvölker vor, den wilden Nomaden, die ihre riesigen Herden alljärlich über die unendlichen Prärien von Gor treiben. In der Obhut der Wagenvölker befindet sich das letzte Ei der Priesterkönige, von dem das Fortbestehen der mächtigen, hochentwickelten Rasse abhängt. Tarl Cabot hat den Auftrag, das Ei ausfindig zu machen und zu beschützen. Es gelingt ihm schließlich, den Respect der Nomaden zu erkämpfen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Bald stellt er fest, daß auch andere Mächte an dem Erbe der Priesterkönige interessiert sind, der steinreiche Saphrar von Turia etwa, der sein Vermögen und seine Heimatstadt aufs Spiel setzt, um das Ei in seinen Besitz zu bringen. Aber auch er ist nur eine Figur in dem gnadenlosen Spiel, im Hintergrund steht der „Graue“, der geheimnisvolle Mann, der die junge Amerikanerin Elisabeth nach Gor verschieppte, um Tarl Cabot zu vernichten, und der vor nichts zurückschreckt, um die Priesterkönige zu entmachten.

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Ich sah, wie die Lanze zitterte, bemerkte die Spannung der Krieger, die die Spitze nicht aus den Augen ließen. Bald mußte sie fallen.

Inzwischen waren die Herden nähergekommen; ich konnte schon die einzelnen Tiere erkennen, auch Reiter, die auf ihren schnellen Kaiila die Herden bewachten.

Bald würden die Tiere im Kreis geführt, bis sie zur Ruhe kamen und über Nacht friedlich grasen durften. Die Wagen folgten der Herde. Die Herde bildet einen schützenden Keil für die Wagen, von denen es zahllose geben soll, während die Herden selbst oft als unendlich groß bezeichnet werden. Aber beides stimmt nicht, denn die Ubar der Wagenvölker wissen sehr wohl die Zahl ihrer Wagen und der gekennzeichneten Tiere; jede Herde besteht übrigens aus mehreren kleineren Herden mit eigenen Reitergruppen. Ich roch jetzt die Tiere, diesen satten, frischen, durchdringenden Geruch, vermischt mit dem Duft zertrampelten Grases und aufgewühlter Erde, das Aroma des Dungs, Urins und Schweißes von über einer Million Tieren. Die großartige Vitalität dieses Geruchs, der manche Menschen abstößt, verblüffte und erregte mich — war mir ein Zeichen für das Pulsieren des Lebens, widerstandsfähig, grob, überschäumend, unbesiegbar, primitiv, schnaubend, animalisch — eine Lawine aus Gewebe und Blut, ein großartiger, unaufhaltsamer Katarakt des Atmens und Stampfens und Sehens und Fühlens auf der süßen, gewellten, windzerzausten Mutter Erde. Ich spürte in diesem Augenblick, was der Bosk den Wagenvölkern bedeutete.

»Ho!« hörte ich einen Aufschrei, und als ich herumfuhr, sah ich die schwarze Lanze fallen, die im nächsten Augenblick von der Faust des narbenbedeckten Tuchukkriegers umschlossen wurde.

4

Der Tuchukkrieger hob triumphierend die Waffe, griff gleichzeitig durch die Halteschlinge und riß sein Reittier herum. Die Kaiila stürmte auf mich zu, der Ritter hing tief im Sattel, hielt die Lanze gesenkt. Die schmale flexible Lanze traf meinen siebenschichtigen goreanischen Schild und ließ Funken aus der Metallumrandung sprühen. Ich selbst hatte meinen Speer nicht geworfen, denn ich wollte den Tuchuk nicht töten.

Trotz der Schnelligkeit des Angriffs hatte der Krieger kaum zwei Meter hinter mir sein Tier herumgerissen und gab nun seiner Kaiila die Zügel frei, damit mich das Tier mit seinen Fängen attackieren konnte.

Ich stieß mit dem Speer zu und versuchte, das zuschnappende Maul des kreischenden Tieres abzuwehren. Die Kaiila schlug zu, zog sich zurück und zuckte erneut zum Angriff vor. Die ganze Zeit über versuchte mich der Tuchuk mit seiner Lanze zu erreichen. Viermal wurde ich getroffen, doch den Stößen fehlte die Kraft, um mich entscheidend zu verletzen. Im nächsten Augenblick packte das Tier meinen Schild, zerrte ihn hoch und begann ihn zu zermalmen. Dann schleuderte es ihn zur Seite.

Der Tuchuk lachte. Ich machte meinen Speer wurfbereit.

Vorsichtig begann mich das Tier zu umkreisen. Ich sollte später erfahren, daß Kaiila darauf trainiert werden, einem geschleuderten Speer auszuweichen. Auch ohne das zu wissen, war ich zuversichtlich, mein Ziel auf so kurze Entfernung nicht zu verfehlen. Andererseits hatte ich nicht den Wunsch, das Tier oder seinen Reiter umzubringen.

Zur Verblüffung des Tuchuks und der anderen warf ich den Speer fort.

Mein Gegner nahm seine Lanze und schlug damit anerkennend gegen seinen Schild. Die anderen Krieger folgten seinem Beispiel. Dann trieb der Tuchuk seine Lanze in den Boden und hängte seinen schimmernden Schild daran. Ich sah, wie er eine der Quivas aus der Sattelscheide zog und die lange Bola mit den drei Gewichten zur Hand nahm. Zur Begleitung eines langsamen, gutturalen Kriegerliedes begann er die Bola zu schwingen. Diese Waffe besteht aus drei langen Lederschnüren, jede etwa anderthalb Meter lang, die am Ende in Ledersäcken mit runden Metallgewichten auslaufen. Geschickt geschleudert, kann sie fast jedes Opfer erlegen, das sie in Sekundenbruchteilen umwickelt. Der Krieger springt sodann blitzschnell von seiner Kaiila und vollendet sein Werk mit der Quiva.

Die Bola des Tuchuks wirbelte, der Krieger stieß einen Schrei aus und gab seiner Kaiila die Sporen — dann surrte die Bola los, fast unsichtbar in der Luft. Anstatt mich zu Boden zu werfen, trat ich der heranfliegenden Bola mit der Klinge eines korobanischen Kurzschwertes entgegen und durchschnitt mit einem blitzschnellen Hieb die gespannten Lederbänder, wodurch die Metallgewichte in allen Richtungen davonflogen. Als der Tuchuk von seinem Reittier sprang, die Quiva stoßbereit erhoben, sah er sich unerwartet einem kampfbereiten Krieger aus Ko-ro-ba gegenüber.

Die Quiva drehte sich so schnell, daß ich kaum merkte, wie der Arm zurückzuckte, um die scharfe Waffe zu schleudern.

Ich reagierte gerade noch rechtzeitig mit meinem Schwert und schlug das heranschwirrende Geschoß zur Seite.

Verblüfft stand der Tuchuk vor mir. Ich hörte die anderen Krieger anerkennend murmeln. Mein Gegner nahm seinen Helm ab und warf ihn ins Gras. Er riß seine Jacke auf und bot mir die nackte Brust. »Gut gemacht«, sagte er. Dann blickte er ein letztesmal zum Himmel auf.

Ich trat vor ihn hin und setzte ihm meine Schwertspitze auf die Brust. Er rührte sich nicht.

»Ich bin Tarl Cabot«, sagte ich. »Ich komme in Frieden.« Dann stieß ich meine Klinge zurück in die Scheide.

Einen Augenblick lang war der Tuchuk wie erstarrt. Er musterte mich ungläubig und warf dann plötzlich den Kopf zurück und lachte, bis ihm Tränen übers Gesicht liefen. Er sank zusammen und schlug sich mit den Fäusten auf die Knie. Schließlich richtete er sich wieder auf und wischte sich mit dem Handrücken die Tränen ab.

Er beugte sich nieder und nahm eine Handvoll Schmutz und Gras auf — das Land, auf dem die Bosks grasen, das Land, das den Tuchuks gehört. Der Krieger grinste und legte seine Hand unter die meine, so daß unsere beiden Hände, die Erde und Gras hielten, verschränkt waren.

»Ja«, sagte der Krieger, »komm in Frieden in das Land der Wagenvölker.«

5

Ich folgte dem Krieger Kamchak in das Lager der Tuchuks.

Dabei wurden wir fast von sechs Reitern auf Kaiilas umgeritten, die zwischen den dichtstehenden Wagen an uns vorüberdonnerten. Hier und dort liefen Kinder herum. Tuchukfrauen, ohne Schleier und in langen Lederkleidern, die Haare zu Zöpfen geflochten, kümmerten sich um riesige Kochtöpfe. Sie wiesen keine Narben auf, trugen jedoch durch die Nase einen Ring — wie die Bosk. Ich hörte einen Haruspex zwischen den Wagen singen. An einem Feuer tanzte ein Tuchuk, die Hände in die Hüften gestemmt.

Die Tuchuks und die anderen Wagenvölker verehren die Priesterkönige, aber im Gegensatz zu den Goreanern in den Städten vollzieht sich das nicht auf förmliche Art. Heilig sind dem Tuchuk auch viele andere Dinge — so der Bosk und die Geschicklichkeit mit den Waffen —, doch am meisten beeindruckt ihn der Himmel, der einfache riesige, schöne Himmel, von dem der Regen strömt, der nach den Mythen der Wagenvölker die Erde und die Bosks und die Tuchuks formte. Wenn der Tuchuk betet, betet er zum Himmel, fordert von ihm Sieg und Glück für sich und Niederlage und Elend für den Feind. Der Tuchuk betet übrigens nur, wenn er im Sattel sitzt und seine Waffen zur Hand hat — so wie ein Krieger zu seinem Ubar aufblickt. Die Frauen der Wagenvölker dürfen nicht beten; sie wenden sich dafür an die Haruspexe, die für annehinbare Preise Horoskope und Talismane feilbieten.

Als wir zwischen zwei Wagen durchkamen, schrak ich zurück. Ein sandfarbener Präriesleen warf sich neben mir gegen die Gitterstäbe seines Käfigs, fauchte und hieb mit seiner sechszackigen Klaue nach mir. Es waren weitere vier Sleens in dem Käfig, und sie wanderten unruhig hin und her. Sie werden bei Einbruch der Dunkelheit freigelassen, um die Herden zu bewachen. Sie werden auch eingesetzt, wenn ein Sklave entflieht, denn die Sleens sind geschickte, ausdauernde Spurensucher.

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