John Norman - Die Tänzerin von Gor
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- Название:Die Tänzerin von Gor
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Ich floh den hallenähnlichen Gang zurück zum Auskunftsschalter und blieb plötzlich, mit lautem Klingeln der Glöckchen kurz vor dem Ende des Gangs stehen. Gehetzt sah ich mich um. Ich hatte Angst, unversehens einem der Männer in die Arme zu laufen. Ich warf einen Blick über meine Schulter. Der Verfolger kam näher. Ich wandte mich nach rechts, wieder zum Haupteingang zurück. Vielleicht versperrte der erste Mann, den ich als ersten gesehen hatte, den ich kannte, ihn nicht mehr! Aber er war immer noch da! Ich schrie in meiner Not auf, rannte über die offene Fläche, am Auskunftsschalter und dem Büro vorbei, hinter die Zeitschriftenregale zum Lesesaal in Richtung der Haupthalle. Diese Tür war auch versperrt. Ich versuchte, einen der kleinen Sessel anzuheben, um ihn durch eines der hohen, schmalen Fenster zu werfen, aber er war zu schwer für mich und der Mann war außerdem jetzt dicht hinter mir. Selbst wenn ich den Sessel hätte hochheben können, hätte er mich eingeholt, bevor ich das rettende Fenster erreicht hätte.
Wieder rannte ich zurück zur Hauptabteilung der Bibliothek. Die Männer, so schien es, hatten keine Eile, mich einzufangen. Sie ließen mich rennen, vielleicht, um mich fühlen zu lassen, wie vergeblich das war. Ich überquerte die offene Fläche des Zentralabschnitts der Bibliothek und rannte die eiserne Treppe mit dem Holzgeländer hoch zur oberen Etage mit den Biographien und der Belletristik. Meine bloßen Füße machten ein seltsames Geräusch, als sie die Stufen berührten. Ich fragte mich, ob sie jemals mit bloßen Füßen erklommen worden waren. Ich glaubte es nicht. Die geriffelte Oberfläche der Stufen fühlte sich merkwürdig an.
Meine Sohlen erreichten die oberste Stufe. Hier begann wieder der Teppichboden. Ich floh den Gang hinunter. Ich hörte, wie ein Mann langsam hinter mir heraufkam und versteckte mich zwischen zwei Regalen, die quer zum Gang standen. Meine Knöchel bewegten sich leicht. Sofort war das leise Klingeln der Glöckchen zu hören. Das würde mich verraten! Ich musste weiter! Ich sprang hoch, schrie auf und flüchtete wieder, irrational, erschreckt, verzweifelt, weinend, mit jedem Schritt die Glöckchen zum Klingen bringend, dieses Mal weg vom Ende des Ganges, wo ich den Mann vermutete. Dann versteckte ich mich wieder zwischen zwei Regalen und versuchte fieberhaft in der Dunkelheit, die Glöckchen loszubinden. Es gelang mir nicht.
›Ich habe die Glöckchen zu gut befestigt.‹ dachte ich bitter.
Ich hatte die Glöckchen wie eine Sklavin umgetan, die weiß, dass sie gut befestigt werden mussten, erstens aus psychologischen Gründen, damit sie sich der erotischen und erniedrigenden Aspekte des ständigen Klingelns bewusst wurde und zweitens und drittens natürlich aus mechanischen Gründen, damit die Glöckchen jeden ihrer Schritte begleiteten, besonders die langsamen, subtilen Tanzschritte und sich bei schnellen Drehungen nicht lösen konnten.
Ich weinte leise. Ich konnte mich nicht von den Glöckchen befreien. Wenn ich es weiter versuchte, würden sie sogar dabei ihr leises Klingeln ertönen lassen. Ich versuchte, absolut still zu sein, hielt die Glöckchen mit beiden Händen und versuchte, meinen Knöchel völlig ruhig zu halten. Aber ich atmete schwer. Ich konnte mir nicht helfen. Tränen liefen meine Wangen hinunter.
Mein Atemgeräusch würde mich sicher verraten. Außerdem würden die Glöckchen bei der kleinsten Bewegung, sogar beim Atmen, klingeln. Ich sah hoch. Dort, wo meine Seitengang auf den Hauptgang stieß, zeichnete sich in der Dunkelheit ein Mann ab, der auf mich heruntersah. Es war einer der drei, die ich bisher gesehen hatte, er war mir die ganze Zeit lautlos und hartnäckig gefolgt, erst in die untere Etage, dann über die andere Treppe wieder hinauf, den hallenähnlichen Gang entlang über die offene Fläche der Vorhalle und nun die Treppe hinauf.
Ich sprang auf und floh vor ihm, huschte durch die enge Stelle zwischen dem Sicherheitsgeländer und den Regalen zur zweiten Treppe an der Ostseite der ersten Etage, die zum Hauptflur führte. Niemand war dort. Ich eilte die Treppen hinunter. Ich stürzte zwischen den Tischen in Richtung der Regale im Erdgeschoss, wo sich der Großteil unserer Nachlagewerke befand. Ich hörte ihn die Eisentreppe hinter mir herunterkommen und eilte zu einem der Gänge zwischen den Regalen der Nachschlagewerke. Dort kauerte ich mich am Ende des Gangs nieder und spähte zurück. Er hatte den Gang betreten. Mit einem verzweifelten Schrei sprang ich auf und floh zum Ende des Regalbereichs, drehte mich wild mit herumwirbelnden Rock und lautem Glöckchenklingeln, lief zu angrenzenden Gang und war gefangen!
Er hatte anscheinend an dieser Stelle gewartet. Seine Hände hielten meine Oberarme fest. Ich war hilflos wie ein Kind, ich war buchstäblich, ohne stoppen zu können, mit einem Verzweiflungsschrei gegen ihn gerannt. Es schien, als hätte ich mich in seine Arme geworfen. Er stieß mich ein wenig zurück und hielt mich dann an den Oberarmen fest, hilflos, seine Hände umklammerten wie Eisen meine Arme.
Es war der Mann, dem ich vor drei Monaten in der Bibliothek begegnet war, genau in diesem Gang, bei dem rätselhaften, beängstigenden Vorfall mit Harpers »Wörterbuch klassischer Literatur und Altertümer«. Minuten vorher, vor der Flucht, hatte ich ihn erkannt. Ich hatte ihn schon erkannt, bevor er etwas gesagt hatte. Ich hatte ihn sofort mit dem Herzen einer Frau erkannt, sogar im Dunklen.
Ich fürchtete ihn schrecklich. Jetzt hatte er mich im Griff. Er hob mich etwas hoch, so leicht, als wäre ich ein Kind. Ich wand mich hilflos. Nur meine Zehenspitzen berührten gerade noch den Boden. Er blickte mich an, sah mir in die Augen, seine Hände waren so fest auf meinen Armen. Ich begann zu zittern, konnte ihn nicht ansehen, war erschrocken und schwach. Dann ließ er mich herunter, so dass ich wieder hätte stehen können, aber ich konnte es nicht. Nur der Griff seiner Hände hielt mich auf meinen Füßen. Der andere Mann stand jetzt hinter mir. Dann ließ er meine Arme los und ich sank, schwach und ohne etwas dagegen tun zu können, vor ihm auf die Knie.
»Sieh hoch.«, sagte er.
Ich gehorchte.
»Du weißt natürlich, wo du bist.« stellte er dann fest.
»Ja.« antwortete ich.
Ich sah nach rechts. Dort, in der Dunkelheit, ich hätte es auf dem unteren Brett berühren können, stand Harpers »Wörterbuch klassischer Literatur und Altertümer«. Wahrscheinlich war es nicht angefasst worden, seit es vor Monaten seinen neuen Platz bekommen hatte. Ich sah wieder hoch zu dem Mann.
Ich befand mich an derselben Stelle, an der ich vor Monaten, in einer sehr unterschiedlichen Realität, vor diesem Mann gekniet hatte. Damals war ich freilich eine hilfsbereite Bibliothekarin gewesen, die pflichtbewusst und gehorsam die Wünsche eines gebieterischen Kunden erfüllt hatte. Es war ein heller Nachmittag gewesen. Ich war vollständig und unauffällig bekleidet gewesen. Ich hatte einfache, schlichte, gediegene Kleidung getragen, die keine Geräusche von sich gab, eine langärmlige Bluse, eine dunkle Strickjacke, einen glatten Rock, dunkle Strümpfe und Schuhe mit niedrigen Absätzen. Solche Kleidung wurde uns in unserer Kleiderordnung vorgeschrieben, die an der Wand unseres Aufenthaltsraums ausgehängt war.
Aber jetzt lagen die Dinge völlig anders. Es war nicht mehr heller Nachmittag. Es war spät in der Nacht. Niemand anderer war hier. Wir waren allein, völlig und erschreckend allein. Ich kniete jetzt nicht in Bluse, Pullover und Rock vor dem Mann. Ich kniete halbnackt vor ihm, mit Schmuck und mit einem seidenen Gewand bekleidet.
»Erinnerst du dich an Harpers ›Wörterbuch klassischer Literatur und Altertümer‹?« fragte er mich.
»Ja.«
»Erinnerst du dich an das Stück Papier in dem Buch?«
»Ja.«
»Was stand darauf?«
»›Ich bin eine Sklavin‹ stand darauf.«
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