John Norman - Die Tänzerin von Gor

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Die Tänzerin von Gor: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Bibliothek

Ich befestigte die Glöckchen über meinem Knöchel. Es war nach halb 11 und dunkel in der Bibliothek. Wir hatten vor mehr als einer Stunde geschlossen. Mein Erlebnis in der Abteilung für Nachschlagewerke, das in Verbindung mit Harpers »Wörterbuch klassischer Literatur und Altertümer« stand und mich so erschreckt hatte, war über drei Monate her. Ich hatte mich dabei zu Füßen eines Mannes befunden. Sicher, ich kniete nur nieder, um ein Buch zu holen. Ich war Bibliothekarin. Ich wollte nur helfen. Außerdem hatte ich vor dem Mann laut offenbart, dass ich eine Sklavin war. Aber das war sicher eine absurde Interpretation dessen, was geschehen war. Ich las nur vor, was auf einem Blatt Papier stand, das ich in dem Buch gefunden hatte. Das war alles.

Ich hatte das Stück Papier mit nach Hause genommen. Am nächsten Tag, nach einer aufwühlenden, unruhigen Nacht und Stunden voller Angst, Elend und Zaudern hatte ich es plötzlich wie im Fieberwahn verbrannt. Ich hoffte damit davonzukommen, doch die Sache war passiert, die Worte waren gesagt und ihre Bedeutung für solch einen Mann war nicht die, die ich ihnen jetzt inbrünstig zuschreiben wollte.

Das Verbrennen des Papiers war nicht mehr rückgängig zu machen. Der Vorfall hatte mich, wie Sie sich vorstellen können, verstört. Tagelang verfolgte er mich und beherrschte meine Gedanken. Dann, später, als ich allmählich verstand, wie töricht meine Ängste waren, konnte ich glücklicherweise zur Routine meines Alltags zurückkehren, zu meinen Pflichten in der Bibliothek, zum Lesen, Einkaufen und dem allen. Hin und wieder würden sich der Schreck dieses Vorfalls natürlich unerwartet wieder einstellen, aber im Ganzen, so schien es, könnte ich alles vergessen. Mein Verstand lehnte dies alles ab, was die gesündeste Art war, damit umzugehen. Die ganze Sache war einfach albern gewesen. Irgendwann fragte ich mich sogar, ob sie überhaupt geschehen war. Manchmal erinnerte ich mich gern an die Augen des Mannes. Seine Augen hatten mich, abgesehen von seiner Größe, seiner Kraft und seinem Furcht einflößenden Wesen, vielleicht am meisten beeindruckt. Sie waren nicht wie die Augen der Männer, die ich bisher kannte. In ihnen schimmerte eine unglaubliche Intelligenz, eine Wildheit und kompromisslose Heftigkeit. In diesen Augen, diesem Blick konnte ich keinerlei Vorbehalte, Hemmungen, Zweifel oder Schuldgefühle wahrnehmen. Er schien ein Mann zu sein, der tat, was ihm gefiel und sich nahm, was er wollte – der erste dieser Art, den ich bisher getroffen hatte. Wie einen Löwen schien ihn eine Aura der Macht zu umgeben. Ich hatte keinen Zweifel, dass er mir absolut überlegen war.

Indes gab es meiner Meinung nach eine klare Konsequenz aus diesem Vorfall. Er löste etwas aus, das mich dazu brachte, etwas zu tun, was von mir oder auch von anderen Frauen viel Mut erforderte: Ich begann mit meinen Übungen. Ich hatte schon seit Monaten, seit jener unglaublichen Nacht, als ich mich im Spiegel betrachtet hatte, die Idee, Tanzstunden zu nehmen. Ich starb fast am Telefon, als ich mich danach erkundigte und hängte mehr als einmal mitten im Gespräch mit purpurrotem Kopf plötzlich auf, ohne meinen Namen zu nennen. Ich hatte natürlich kein Interesse am Balletttanz. Ich wollte eine grundlegendere, weiblichere Form des Tanzes lernen. Die Form des Tanzes, an der ich interessiert war, und die meine Scheu und mein Zaudern verursachte, war ethnischer Tanz, oder, um es rundheraus zu sagen, Bauchtanz. Glücklicherweise waren nur Frauen am Telefon. Ich glaube nicht, dass ich es gewagt hätte, mit einem Mann über diese Dinge zu sprechen. Wie die meisten modernen Frauen war ich bemüht, meine sexuellen Bedürfnisse zu verbergen. Sie zu offenbaren, wäre entsetzlich peinlich gewesen. Welche Frau würde sich so vor einem Mann zeigen, sich in so aufreizender Weise vor ihm bewegen, dass er sie einfach begehren müsste und auch sie ihr Begehren zeigte und das Bemühen, ihm zu gefallen und ihn in jeder Weise zufrieden zu stellen? Sicherlich keine tugendhafte Frau, sondern nur eine verachtenswerte, sinnliche Hure, die hilflose Gefangene ihrer würdelosen und unwürdigen Leidenschaften.

Am Ende rief ich die erste Frau wieder an, bei der ich einige Tage vorher das Gespräch abgebrochen hatte.

»Haben Sie schon einmal Bauchtanz gemacht?« fragte sie.

»Nicht wirklich.« antwortete ich.

»Sie sind also Anfängerin?«

»Ja.«

Ich hatte nicht viel darüber nachgedacht, aber es schien bei diesem Tanz unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zu geben. Ich fand das faszinierend.

»Ich verstehe das als gute Übung.« bemerkte ich.

»Ja«, antwortete sie, »neue Lehrgänge beginnen am Montag, nachmittags und abends. Haben Sie Interesse?«

»Ja.«

Ich hatte »Ja« gesagt. Diese Bestätigung tat gut. Ich hatte öffentlich mein Interesse an dieser Sache bekundet. Irgendwie wurden die Dinge dadurch viel einfacher, viel leichter. Ich hatte meinen Ruf bei dieser Bewerbung verloren, er war jetzt geschädigt, und jetzt musste ich mir darum keine Sorgen mehr machen. Aber die Frau schien weder überrascht noch aufgebracht oder schockiert zu sein.

»Wie ist Ihr Name?« fragte sie.

Ich gab ihr meinen Namen. Ich war entschlossen. Ich hatte Stunden für fast drei Monate im voraus gebucht und in mehr als einem Lehrgang.

Ich verbarg meine neue Ausbildung oder, wenn Sie so wollen, mein neues Hobby vor meinen Kollegen in der Bibliothek und meinen Bekannten. Es mussten nicht alle wissen, dass ich ethnischen Tanz lernte. Sie sollten mich nur als Doreen kennen, ihre Kollegin oder Freundin, die ruhige Bibliothekarin. Sie mussten nicht wissen, dass manchmal, wenn wir andere Kostüme als unsere Trikots und Tücher überzogen, diese ruhige Doreen barfuss, mit Fußkettchen und Armbändern, mit wirbelnden Halsketten, mit nackten Hüften und Schenkeln, mit fransenbesetztem BH und schimmerndem Rock, mit lockenden Schleiern zu einer barbarischen Musik tanzte.

Ich glaube, ich war die Beste in meiner Klasse. Meine Lehrerin, mit der ich telefoniert hatte, schien mir eine unglaublich schöne Frau zu sein. Meine Fortschritte schienen sie zu freuen. Oft gab sie mir Extratipps. Ich war ihre Lieblingsschülerin. Und oft versuchte sie, mich für Auftritte auf Parties und in Clubs zu begeistern. So etwas schien für sie selbstverständlich zu sein. Ich lehnte natürlich jedes Mal ab.

»Aber Sie würden schön und fantastisch aussehen.« versuchte sie mich zu überreden.

»Nein«, lachte ich, »nein, nein! Ich wäre schrecklich!«

Eines der anderen Mädchen wurde dann gefragt und sie nahmen gewöhnlich an. Manche von ihnen fand ich wundervoll. Frauen sind so schön. Aber ich würde niemals den Mut aufbringen, öffentlich zu tanzen. Das schien auch niemand von mir zu erwarten. Sicher hatte mein Tanz seine lieblichen Seiten, was auch immer seine bewussten oder unbewussten Beweggründe waren. Ich kam mir schlanker und gepflegter vor als vorher und vitaler. Außerdem bewegte der Tanz etwas in mir, wenn ich auch nicht wusste, was es war. Vielleicht half er mir, mich meiner Weiblichkeit anzunähern. Sicher machte er mich manchmal traurig, als ob er irgendwie unvollständig wäre, nur ein Teil eines Ganzen, ein reizvoller Teil, der mir nicht völlig zugänglich war.

»Natürlich würde es helfen«, meinte meine Lehrerin, »wenn Sie auftreten würden. Tanz muss gesehen werden. Sie wissen nicht wirklich, wie Sie tanzen, bevor Sie nicht aufgetreten sind.«

»Ich fürchte mich vor einem Auftritt.«, sagte ich.

»Warum?«

Ich senkte meinen Kopf, wollte nicht antworten.

»Weil Männer dabei sind?« fragte sie.

Ich sah auf.

»Ja.«

»Glauben Sie etwa, diese Tänze richten sich an Frauen?« fragte sie. »Das wäre ihr Zweck?«

»Bitte …«, protestierte ich.

»Und wäre nur ein Mann hier, ein richtiger Mann«, fuhr sie fort, »der Sie sehen könnte, halbnackt, mit Ihrem Schmuck und Ihren Schleiern, er würde Sie sofort in Ketten legen und besitzen wollen.«

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