Robert Silverberg - Kinder der Retorte

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Am Anfang war Krug
und er sprach: »Es seien Retorten«, und da waren Retorten.
Und Krug betrachtete die Retorten und fand sie gut.
Und Krug sprach: »Es seien Nukleotiden in den Retorten.« Und die Nukleotiden wurden in die Retorten gegossen, und Krug mischte sie, bis sie sich miteinander verbanden.
Und die Nukleotiden bildeten die großen Moleküle, und Krug sprach: »Es werde der Vater und werde die Mutter in den Retorten, und es teilen sich die Zellen, und Leben entsteht in den Retorten.«
Und es ward Leben, denn da war Reproduktion.
Und hierfür sei Krug gepriesen.

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Auf der Party dieses Abends trug sie einen einmaligen Schatz, ein Halsband aus tropfenförmigen, rußfarbenen Glasperlen. Eine Sonde der ›Krug Enterprises‹ hatte sie als Materialprobe aus einer Entfernung von 7½ Lichtjahren von dem ausgeglühten und sterbenden Stern Volker mitgebracht. Krug hatte sie ihr zur Hochzeit geschenkt. Welche andere Frau trug ein Halsband aus Klumpen von einem dunklen Stern? Doch Wunder wurden als selbstverständlich hingenommen in Clarissas gesellschaftlichen Kreisen. Keiner von den Dinnergästen nahm Notiz von dem Halsband. Manuel und Clarissa blieben auf der Party bis spät nach Mitternacht Hongkonger Zeit, so daß, als sie nach Mendocino zurückkehrten, in Kalifornien bereits die Sonne schien. Nachdem sie acht Stunden Schlaf für sich programmiert hatten, verschlossen sie ihr Schlafzimmer. Manuel hatte das Gefühl für die Zeit verloren, doch er argwöhnte, daß er mehr als vierundzwanzig Stunden hintereinander wach gewesen war. Manchmal ist es schwer, mit dem Transmatleben fertig zu werden, dachte er, und verdunkelte die Fenster.

8

18. Oktober 2218

Der Turm hat die Höhe von 280 Meter erreicht und wächst sichtlich mit jeder Stunde. Bei Tage funkelt und glänzt er selbst im bleichen Licht der arktischen Sonne und sieht aus wie ein schimmernder Speer, den ein Riese in die Tundra gestoßen hat. Bei Nacht leuchtet er noch greller, denn er reflektiert das Licht der Myriaden Scheinwerfer, in deren Licht die Nachtschichten arbeiten.

Seine wirkliche Schönheit wird sich erst später offenbaren. Was bis jetzt existiert, ist notwendigerweise die breite und dickwandige Basis. Justin Maledettos Plan sieht einen sich elegant nach oben verjüngenden Turm vor, einen schlanken Glasobelisken, der bis in die Stratosphäre ragen soll, und die Linie der Verjüngung wird eben erst sichtbar, um schließlich in einer dünnen Spitze auszulaufen.

Obwohl er erst weniger als ein Fünftel seiner vorgesehenen Höhe erreicht hat, ist Krugs Turm bereits das höchste Gebäude in den nordwestlichen Territorien und wird nördlich des sechzigsten Breitengrades nur von dem 320 Meter hohen Chase/Krug-Building in Fairbanks übertroffen und der alten 300 Meter hohen, die Behringstraße überschauenden Kotzebue-Nadel. Die Nadel wird in einem Tag oder zwei überholt werden, das Chase/Krug-Gebäude wenige Tage später. Ende November wird der Turm mit 500 Metern das höchste Gebäude im Sonnensystem sein. Und selbst dann wird er erst ein Drittel seiner vorgesehenen Höhe erreicht haben.

Die Trupps von Androiden arbeiten planmäßig und emsig. Bis auf die unglückliche Panne im September hat es bis jetzt keine tödlichen Unfälle gegeben. Die Technik des Befestigens der großen Glasblöcke an den Greifern der Aufzüge und ihres Hochhievens zur Spitze des Turms ist für sie Routine geworden. Auf allen acht Seiten steigen gleichzeitig Blocke hoch, werden gemäß Bauplan verlegt, während die nächste Serie von Blöcken bereits in die Aufzüge verladen wird.

Der Turm ist nicht länger eine hohle Schale. Der Innenausbau hat bereits begonnen – die Unterteilung in die Räume für den Tachyonstrahlsender, mittels dem, mit einer Geschwindigkeit, welche die des Lichts weit übersteigen wird, Botschaften zu dem planetarischen Nebel NGC 7293 gefunkt werden sollen. Justin Maledettos Plan sieht horizontale Unterteilungen in Abständen von jeweils zwanzig Meter vor, ausgenommen in fünf Bereichen des Turmes, wo die Größe der Sendeanlagen es erfordert, daß die Fußböden in Abständen von 60 Metern eingezogen werden, die fünf untersten Räume sind weitgehend fertig, die Tragbalken für den sechsten, siebten und achten Abschnitt bereits montiert.

Die Zwischendecken des Turms bestehen aus dem gleichen klaren Glas, das für die Außenmauern verwendet wird. Nichts darf die Durchsichtigkeit des Gebäudes beeinträchtigen. Maledetto hat ästhetische Gründe, hierauf zu bestehen; die Tachyonstrahl-Fachleute teilen die Forderung des Architekten nach freiem Durchgang des Lichts aufgrund wissenschaftlicher Überlegungen.

Wenn man den unvollendeten Turm jetzt aus einer Entfernung von etwa einem Kilometer betrachtet, ist man betroffen von dem Eindruck der Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit, den er macht. Man sieht die Strahlen der funkelnden Morgensonne durch die Mauern tanzen und springen wie durch das Wasser eines seichten, kristallklaren Sees, man kann die winzigen dunklen Gestalten der Androiden ausmachen, die sich wie Ameisen auf den fast unsichtbaren Zwischendecken bewegen, man hat das Gefühl, ein plötzlicher scharfer Windstoß von der Hudson Bay her könnte den Turm in einer Sekunde in einen Splitterhaufen verwandeln. Erst wenn man näher kommt, wenn man erkennt, daß diese unsichtbaren Zwischendecken dicker sind, als ein Mann groß ist, wenn man sieht, wie massiv die äußere Haut des Turmes in Wirklichkeit ist, wenn man das unvorstellbare, auf dem gefrorenen Grund lastende Gewicht des Kolosses ahnt, hört man auf, an tanzende Sonnenstrahlen zu denken und begreift, daß Simeon Krug das mächtigste Bauwerk in der Geschichte der Menschheit errichtet.

9

Krug wußte es. Er empfand kein besonderes Gefühl des Stolzes bei dem Gedanken. Der Turm würde so groß werden, nicht weil sein Ego es verlangte, sondern weil die Gleichungen der Tachyonwellenphysik es erforderten. Gewaltige Energie wurde gebraucht, um die Lichtgeschwindigkeitsbarriere zu durchbrechen, und diese Energie wurde nicht erreicht, ohne die entsprechende Größe der Glasnadel.

»Seht«, sagte Krug, »ich bin nicht interessiert an Monumenten. Die habe ich. Was ich will, ist Kontakt.«

Er hatte an diesem Nachmittag acht Personen zur Besichtigung des Turmes eingeladen; Vargas, Spaulding, Manuel, fünf von Manuels Freunden. Manuels Freunde, bemüht, Komplimente zu machen, sprachen davon, wie künftige Zeitalter den Turm allein seiner Größe wegen verehren würden. Krug mißfiel diese Auffassung. Es war in Ordnung, wenn Niccolò Vargas von dem Turm als von der ersten Kathedrale des galaktischen Zeitalters sprach. Das hatte symbolische Bedeutung; das war nichts anderes als ein Ausdruck der Tatsache, daß der Turm wichtig war, weil er die Eröffnung einer neuen Phase in der Entwicklung der Menschheit kennzeichnete. Aber den Turm zu loben, nur weil er groß war? Was war das für ein Lob? Wer brauchte Größe? Wer wollte Größe? Nur kleine Menschen waren vernarrt in Größe.

Er fand es schwer, Worte zu finden, die den Zweck seines Turms erklärten.

»Manuel, erkläre du es ihnen«, sagte er. »Mache ihnen klar, daß der Turm nicht nur ein großer Haufen Glas ist. Die Größe an sich ist nicht wichtig, sie ist notwendig. Du verstehst das. Du hast die Worte, es auszudrücken.«

Manuel sagte: »Das technische Hauptproblem besteht hier darin, eine Nachricht auszusenden, deren Geschwindigkeit größer ist als die des Lichts. Wir müssen dies tun, weil Dr. Vargas festgestellt hat, daß die galaktische Zivilisation, zu der wir sprechen wollen, dreihundert Lichtjahre entfernt ist, was bedeutet, daß eine von uns gesendete, gewöhnliche Radiobotschaft ihre Adressaten erst im 26. Jahrhundert erreichen würde und daß wir eine Antwort erst etwa um 2850 erhielten, und mein Vater kann nicht so lange warten, um zu erfahren, was sie uns zu sagen haben. Mein Vater ist ein ungeduldiger Mensch. Um nun etwas zu haben, das schneller ist als Licht, müssen wir die sogenannten Tachyonstrahlen erzeugen, über die ich ihnen nur sagen kann, daß sie um ein Vielfaches schneller als Licht sein werden, und daß es ungeheurer Energien bedarf, sie zu erzeugen. Aus physikalischen Gründen ist es notwendig, einen Sendeturm aus Glas zu bauen, der etwa 1500 Meter hoch sein muß, weil…«

Krug schüttelte unmutig den Kopf, während Manuel weitersprach. Es war ein leichter ironischer Unterton in Manuels Stimme, den er verachtete. Warum konnte der Junge nichts ernst nehmen? Warum konnte er sich nicht begeistern für die Abenteuerlichkeit und das Wunder des Turms, des ganzen Projekts? Warum klang Spott in seiner Stimme? Warum drang er nicht bis zum Herzen des Unternehmens vor, bis zu seiner wahren Bedeutung?

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