Robert Silverberg - Kinder der Retorte

Здесь есть возможность читать онлайн «Robert Silverberg - Kinder der Retorte» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1975, ISBN: 1975, Издательство: Wilhelm Heyne, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Kinder der Retorte: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Kinder der Retorte»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Am Anfang war Krug
und er sprach: »Es seien Retorten«, und da waren Retorten.
Und Krug betrachtete die Retorten und fand sie gut.
Und Krug sprach: »Es seien Nukleotiden in den Retorten.« Und die Nukleotiden wurden in die Retorten gegossen, und Krug mischte sie, bis sie sich miteinander verbanden.
Und die Nukleotiden bildeten die großen Moleküle, und Krug sprach: »Es werde der Vater und werde die Mutter in den Retorten, und es teilen sich die Zellen, und Leben entsteht in den Retorten.«
Und es ward Leben, denn da war Reproduktion.
Und hierfür sei Krug gepriesen.

Kinder der Retorte — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Kinder der Retorte», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Sein Begehren nach ihr übermannte ihn wieder, Ihn schwindelte. Er schob sich keuchend auf sie, drang tief in sie ein. Ihre Fersen hämmerten wild auf seine Waden. Das Tal ihres Geschlechts zuckte, schloß sich dem Rhythmus seiner Bewegungen an. Stöhnend und zuletzt schreiend, erstürmten sie den Gipfel ihrer gemeinsamen Lust.

Als es vorüber war, als sie sich beide fallen ließen, sagte sie: »Das war abscheulich von mir.«

»Was war abscheulich?«

»Die Szene, die ich dir gemacht habe. Als ich versuchte, dir zu sagen, was meiner Meinung nach in dir vorging.«

»Vergiß es, Lilith.«

»Du hast recht gehabt. Ich nehme an, ich habe meine eigenen Zweifel in dich projiziert. Vielleicht fühle ich mich schuldig, weil ich die Mätresse eines Menschen bin. Vielleicht will ich mich für etwas halten, das aus Gummi gemacht ist. So fühle ich mich wahrscheinlich irgendwo tief in mir.«

»Nein. Nein.«

»Wir können uns nicht dagegen wehren. Wir atmen es immerzu ein. Wir werden tausendmal am Tag daran erinnert, daß wir nicht wirklich sind.«

»Du bist so wirklich wie jede, die ich zuvor gekannt habe. Wirklicher als die meisten von ihnen.« Er fügte nicht hinzu, ›wirklicher als Clarissa‹. »Du warst noch nie so leidenschaftlich wie heute, Lilith. Was ist los mit dir?«

»Es ist dein Besuch in der Fabrik«, antwortete sie. »Bis heute war ich immer sicher, daß du anders bist. Daß du dir nie eine Sekunde lang Gedanken darüber gemacht hast, wie oder wo ich geboren wurde, oder ob etwas Unrechtes daran ist, was wir beide tun. Aber ich hatte Angst, daß du dich ändern würdest, wenn du einmal die Fabrik gesehen, den ganzen Prozeß in seinen klinischen Details verfolgt hast… und dann, als du heute abend hereinkamst, war etwas Fremdes an dir, etwas Frostiges, das ich zuvor nie an dir beobachtet hatte…« Sie zuckte die Achseln. »Vielleicht habe ich es mir eingebildet. Ja, ich habe es mir eingebildet. Du bist nicht wie die anderen, Manuel. Du bist ein Krug. Du bist wie ein König. Du brauchst deinen Status nicht zu erhöhen, indem du andere Menschen erniedrigst. Du teilst die Welt nicht ein in Menschen und Androiden. Du hast es nie getan. Und ein einziger Blick in die Brutbottiche konnte das nicht ändern.«

»Natürlich nicht«, sagte er mit ernster Stimme, und seine Lüge ging ihm überraschend leicht über die Lippen. »Androiden sind Menschen, und Menschen sind Menschen, und ich habe nie anders gedacht und werde nie anders denken. Und du bist schön, und ich liebe dich leidenschaftlich. Und jeder, der glaubt, Androiden seien von minderer Rasse, ist ein arroganter Idiot.«

»Du unterstützt also die volle bürgerliche Gleichheit für Androiden?«

»Selbstverständlich.«

»Du meinst natürlich Alpha- Androiden?« sagte sie schelmisch.

»Ich… nun…«

»Alle Androiden sollen den Menschen gleich sein. Doch Alphas sollen gleicher sein als die anderen.«

»Du Hexe. Spielst du wieder dein Spielchen?«

»Ich trete ein für die Vorrechte der Alphas. Kann eine unterdrückte ethnische Gruppe nicht ihre eigene interne Klassenunterscheidung etablieren? Oh, ich liebe dich, Manuel. Nimm mich nicht immer ernst.«

»Ich kann nicht anders. Ich bin nicht sehr klug, und ich weiß nicht, wann du scherzt.« Er küßte ihre Brustwarzen. »Ich muß jetzt gehen.«

»Du bist ja erst gekommen!«

»Es tut mir leid, ich muß wirklich.«

»Du bist spät gekommen, wir haben die Hälfte unserer Zeit mit dummem Streit vergeudet. Bleib noch eine Stunde, Manuel!«

»Ich habe eine Frau, die in Kalifornien auf mich wartet«, sagte er. »Die wirkliche Welt erhebt ihre Ansprüche von Zeit zu Zeit.«

»Wann werde ich dich wiedersehen?«

»Bald. Bald. Bald.«

»Übermorgen?«

»Ich glaube nicht. Aber bald. Ich werde vorher anrufen.« Er zog sich an. Ihre Worte knisterten In seinem Geist. Du bist nicht wie die anderen, Manuel. Du teilst die Welt nicht ein in Menschen und Androiden. War es so? Konnte es so sein? Er hatte sie angelogen; er war voller Vorurteile, und sein Besuch in Duluth hatte eine Giftschleuse in ihm geöffnet. Aber vielleicht konnte er solche Gedanken durch einen Willensakt überwinden. Was würde man sagen, wenn der Sohn von Simeon Krug sich für die explosive Sache der Androidengleichheit einsetzen würde? Manuel, der Tunichtgut, der Müßiggänger, der Playboy, verwandelt in Manuel, den Kreuzfahrer? Er spielte mit dem Gedanken. Vielleicht. Vielleicht. Er bot eine angenehme Möglichkeit, das Stigma der Oberflächlichkeit abzuschütteln. Eine Sache, für die man eintreten konnte! Eine Sache, die vielleicht Erfüllung brachte. Lilith folgte ihm zur Tür, und sie küßten sich wieder. Seine Hände berührten noch einmal ihren Körper, und er schloß die Augen. Zu seiner Bestürzung erglühte die Halle der Zuchtbottiche hinter seinen Lidern, und Nolan Bompensiero erklärte mit leiser Stimme, wie frisch geborene Androiden in der Kunst der Kontrolle ihrer Schließmuskeln unterwiesen wurden. In quälendem Widerstreit machte er sich von Lilith frei. »Auf bald. Ich werde anrufen«, sagte er und ging.

* * *

16.44 Uhr, Kalifornien. Er trat aus der Transmatkabine in das mit Schiefer gepflasterte Atrium seines Hauses. Die Nachmittagssonne stand schon tief über dem Pazifik. Drei seiner Androiden traten zu ihm mit Kleidern zum Wechseln, einem Tablett mit Erfrischungsgetränken und einer Zeitung. »Wo ist Mrs. Krug?« fragte er. »Schläft sie noch?«

»Sie ist am Strand«, erklärte ihm ein Beta-Hausdiener.

Manuel zog sich rasch um, nahm ein Erfrischungsgetränk zu sich und ging hinaus zum Strand. Clarissa watete etwa einhundert Meter entfernt in der Brandung; drei langbeinige Strandvögel rannten in wilden Kreisen um sie herum, und sie rief ihnen zu, lachte, klatschte in die Hände. Er war fast bei ihr, bevor sie ihn bemerkte. Nach Liliths wollüstiger Üppigkeit wirkte sie mit ihrem kindlichen Körper noch unreifer als sonst: schmale Hüften, flacher Knabenhintern, die Brüste einer Zwölfjährigen. Das dunkle haarige Dreieck zwischen ihren Leisten paßte nicht dazu. Wie zum Hohn, dachte er kopfschüttelnd. Ich mache Kinder zu meinen Frauen, und Plastikweiber zu meinen Mätressen. »Clarissa?« rief er.

Sie fuhr herum. »Oh! Du hast mich zu Tode erschreckt!«

»Vergnügst du dich im Wasser? Ist es nicht zu kalt für dich?«

»Es ist nie zu kalt für mich. Das weißt du, Manuel. Hat es dir gefallen in der Androidenfabrik?«

»Es war interessant«, antwortete er. »Wie geht es dir? Ich sehe, du fühlst dich besser.«

»Besser? War ich krank?«

Er sah sie befremdet an. »Als wir am Turm waren… warst du, nun, außer Fassung…«

»Ach das! Ich hatte es fast vergessen. Gott, es war schrecklich, nicht wahr? Wieviel Uhr ist es, Manuel?«

»16.48 Uhr, eine Minute mehr oder weniger.«

»Dann ziehe ich mich besser gleich um. Wir müssen zu dieser frühen Dinnerparty in Hongkong.«

Er bewunderte ihre Fähigkeit, Traumata abzustreifen. Er sagte: »Es ist jetzt erst Morgen in Hongkong. Kein Grund zur Eile.«

»Nun, dann willst du vielleicht mit mir schwimmen? Das Wasser ist nicht so kalt wie du denkst. Oder…« Sie unterbrach sich. »Du hast mich noch nicht zur Begrüßung geküßt.«

»Hallo«, sagte er.

»Hallo. Ich liebe dich.«

»Ich liebe dich«, sagte er. Er küßte sie. Es war ihm, als küsse er Alabaster. Der Geschmack von Lilith war noch immer auf seinen Lippen. Welche ist die lebendigere Frau? fragte er sich. Welche das kalte, künstliche Ding? Während er seine Frau umarmte, hatte er keinerlei Empfindungen. Er löste sich von ihr. Sie packte ihn am Handgelenk, zog ihn mit sich in die Brandung, und sie schwammen eine Weile. Er kam fröstelnd aus dem Wasser. Im Abendzwielicht tranken sie Cocktails im Atrium. »Du wirkst so abgespannt«, sagte sie. »Das kommt von diesem Transmatspringen. Es nimmt einen mehr mit, als die Ärzte wahrhaben möchten.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Kinder der Retorte»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Kinder der Retorte» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Robert Silverberg - Der Held des Universums
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Das Land der Lebenden
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Jenseits der Zeit
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der neutrale Planet
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Das Buch der Veränderungen
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Die Welt der Adaptierten
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Der alte Mann
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Das Urteil der Fremden
Robert Silverberg
Robert Silverberg - Flucht aus der Zukunft
Robert Silverberg
Отзывы о книге «Kinder der Retorte»

Обсуждение, отзывы о книге «Kinder der Retorte» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.