Stanislaw Lem - Transfer

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Transfer: краткое содержание, описание и аннотация

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„Ja. Mit Arder.“

„Warum seid ihr nicht zusammen geflogen?“

„In einer Rakete? Weil das die Chance verringert.“

„Wieso?“

„Die Sonde ist die Kühlung, weißt du. Sie ist wie — wie ein fliegender Kühlschrank. Sovi el Platz nur, daß man sitzen kann. Man steckt in einem Eispanzer. Dieses Eis taut von außen her und erstarrt wieder auf den Röhren. Die Kompressoren können kaputtgehen. Es reicht ein Augenblick, ein Verschlucken, denn außerhalb gibt es acht-, zehn-, oder gar zwölftausend Grad. Wenn diese Vorrichtungen also in einer Doppelrakete aussetzen, dann müssen zwei umkommen. Und so — nur einer. Verstehst du?“

„Ja, ich verstehe.“ Sie hielt ihre Hand an die gefühllose Stelle auf meiner Brust. „Ist das… dort geschehen?“

„Nein. Eri… vielleicht erzähle ich dir etwas anderes?“

„Gut.“

„Denk bloß nicht… Dies weiß ja niemand.“

„Dies?“

Die Narbe veränderte sich unter der Wärme ihrer Finger — als ob sie wieder zu leben anfing. „Ja.“

„Wie ist denn das möglich? Und Olaf?“

„Auch Olaf nicht. Niemand. Ich habe sie belogen. Eri. Jetzt muß ich es dir schon erzählen, habe ich mich zu weit vorgewagt. Eri…

dies war im sechsten Jahr. Wir kamen schon zurück, aber innerhalb einer Wolke kommt man nicht schnell voran. Es ist ein herrliches Bild: je schneller das Schiff, desto heftiger wird die Lumineszenz der Wolke — hinter uns zog sich ein Schweif, nicht wie ein Kometenschweif, eher wie das Polarlicht, zerweht auf beiden Seiten und in die Tiefe des Himmels, zu Eridan-Alpha über tausend und aber tausend Meilen… Arder und Ennesson gab es schon nicht mehr. Venturi lebte auch nicht. Ich wachte immer um sechs Uhr früh auf, das Licht veränderte sich dann und wurde weiß statt blau. Ich hörte die Stimme von Olaf, er sprach von der Steuerkabine. Er hatte etwas Interessantes bemerkt. Ich ging hinunter. Der Radar zeigte einen kleinen Fleck, etwas abseits vom Kurs. Für einen Meteor war er zu groß, außerdem sind Meteore nie allein. Thomas kam auch hinzu, und wir überlegten, was es wohl sein könnte. Auf alle Fälle verminderten wir die Geschwindigkeit noch mehr. Das weckte die anderen. Als auch sie kamen, scherzte Thomas, das weiß ich noch, daß es wohl ein Schiff sein. Man sprach da oft so. Im Weltall mußte es Schiffe anderer Systeme geben, aber eher würden schon zwei Mücken zusammentreffen, die von den entgegengesetzten Seiten der Erdkugel angeflogen kamen. Wir waren schon beim Ende dieser kalten Nebelwolke, der Staub wurde so dünn, daß man mit dem bloßen Auge die Sterne sechster Größe sah. Dieser kleine Fleck erwies sich als ein Planetoid. So etwas wie Vesta. Ungefähr eine Viertelbillion von Tonnen, vielleicht mehr. Außergewöhnlich regelmäßig, fast kugelförmig. Das ist selten. Wir hatten ihn am Bug m zwei Milliparsek. Er ging die Kosmische — wir hinterher. Thurber fragte, ob wir näher kommen könnten. Ich sagte ja, auf ein Viertel Nanoparsek.

Wir kamen auch näher. Im Teleskop sah das Ding wie ein Igel aus — eine Kugel mit Nadeln gespickt. Eine Sehenswürdigkeit.

Fast museumsreif. Thurber stritt mit Biel, ob sie wohl tektonischer Herkunft sei. Thomas fügte hinzu, daß man es feststellen könnte. Kein Energieverlust dabei, weil wir noch keinen richtigen Anlauf hatten. Er fliegt hin, nimmt ein paar Krümel davon und kommt zurück. Gimma war unentschlossen. Mit der Reserve an Zeit reichte es — wir hatten sie immer noch. Endlich stimmte er zu. Wohl deshalb, weil ich dabei war. Obwohl ich kein Wort sprach. Aber vielleicht gerade deswegen. Denn unsere Beziehungen waren so geworden… aber darüber ein anderes Mal. Wir stoppten; ein solches Manöver dauert schon etwas; das winzige Planetchen entfernte sich in dieser Zeit, aber wir hatten es ja auf den Radarschirmen. Ich war unruhig, denn seit Beginn unserer Rückkehr hatten wir lauter Pech. Ganz dumme, aber schwer zu beseitigende Havarien — und das auch noch ohne einen vernünftigen Grund. Ich halte mich nicht für abergläubisch, obwohl ich an das Gesetz der Serie schon glaube. Am Ende fehlten mir da aber Argumente. Es sah wie ein Kinderspiel aus — trotzdem überprüfte ich selbst den Motor von Thomas und sagte ihm, daß er achtgeben sollte. Auf den Staub.“ „Auf was?“

„Auf den Staub. Innerhalb einer kalten Wolke wirken nämlich die Planetoiden wie Staubfänger, weißt du? Sie holen den Staub aus dem Raum, in dem sie kreisen, und Zeit haben sie dazu genug.

Der Staub setzt sich auf ihnen schichtweise ab, derart, daß er sie in der Größe verdoppeln kann. Aber es genügt, mit dem Auspuff zu pusten oder gar etwas fester aufzutreten, und schon erhebt sich eine Staubwolke und bleibt einfach hängen. Eine Kleinigkeit, scheinbar, aber dann sieht man ja nichts. Also sagte ich es ihm.

Er wußte es übrigens auch selbst, genauso wie ich. Dann schoß ihn Olaf von der Bordrampe ab, und ich ging nach oben, in den Meßraum, und fing an, ihn zu führen. Ich sah ihn herankommen, manövrieren, das Geschoß auf den Planetoiden herabgleiten.

Dann, natürlich, verlor ich ihn aus den Augen. Es waren doch immerhin, nach der irdischen Skala, an die drei Meilen…“

„Hast du ihn auf dem Radar gesehen?“

„Nein, auf der Optischen, das heißt durch das Fernrohr. Infrarotes. Aber ich sprach mit ihm die ganze Zeit. Per Funk. Und in dem Moment, als ich dachte, schon lange beim Thomas eine derart sorgfältige Landung nicht gesehen zu haben — wir alle fingen an, irgendwie aufmerksamer zu werden, als die Rückkehr begann… — , sah ich ein kleines Aufleuchten und einen dunklen Fleck, der auf der Scheibe des Planetoiden zu zerfließen begann.

Gimma, der neben mir stand, stieß einen Schrei aus. Er dachte, Thomas hätte im letzten Augenblick, um seinen Fall zu bremsen, mit der Flamme zugeschlagen. So nennt man es nämlich, weißt du. Man gibt einen einzigen Düsenschlag, selbstverständlich aber nicht unter diesen Umständen. Und ich wußte auch, daß Thomas es nie getan hätte. Es mußte ein Blitz gewesen sein.“ „Ein Blitz? Dort?“

„Ja. Denn — siehst du, jeder Körper, der sich mit einer großen Geschwindigkeit in einer Wolke bewegt, wird durch die Reibung mit statischer Elektrizität aufgeladen. Zwischen dem „Prometheus“ und dem Kleinplaneten herrschte ein Unterschied der Potentiale. Es konnten Milliarden von Volt sein. Sogar noch mehr.

Als Thomas landete, da sprang ein Funke über. Das war dieses Aufleuchten: Von der plötzlichen Hitze kam der Staub hoch, und nach einer Minute war die ganze Scheibe durch die Wolke verdeckt. Wir hörten ihn nicht mehr — sein Radio knatterte nur. Ich war stockwütend, am meisten gegen mich selbst, daß ich das zu wenig beachtet habe. Die Rakete hatte besondere, spitzenförmige Blitzableiter, und die elektrische Ladung hätte ganz leise wie Elmsfeuer abfließen müssen. Tat es aber nicht. Übrigens kommen da schon Entladungen vor, aber nicht solche. Diese war von einer ungewöhnlichen Stärke. Gimma fragte mich nach meiner Meinung, wenn sich wohl die Wolke legen würde. Thurber stellte keine Fragen, es war ja klar, daß Tage vergehen mußten.

Und Nächte.“

„Tage und Nächte?“

„Ja. Denn die Gravitation ist äußerst gering. Ein aus der Hand losgelassener Stein fällt manchmal einige Stunden lang. Und erst der Staub, der Hunderte von Metern hochgewirbelt wurde! Ich sagte Grimma, er solle sich um seinen eigenen Kram kümmern, wir müßten warten.“

„Und konnte man da nichts tun?“

„Nein. Das heißt, hätte ich mit Sicherheit annehmen können, daß Thomas in der Rakete steckte, dann konnte ich etwas riskieren. Ich konnte den „Prometheus“ dann wenden und aus nächster Nähe mit vollem Schub so blasen, daß sich dieser ganze Dreck auf die gesamte Galaxis verteilt hätte. Aber diese Gewißheit hatte ich eben nicht. Und ihn suchen?… Die Oberfläche dieses Miniplaneten glich ihrer Größe nach der von — weiß ich — vielleicht von Korsika. Außerdem konnte ich in der Staubwolke ganz nah an ihm vorbeigehen, ohne ihn überhaupt gesehen zu haben. Es gab nur eine Lösung. Sie lag in seiner Hand. Er konnte starten und zurückkehren.“

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