Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Wo sind meine Leute, jetzt, wo ich sie brauche? dachte Kynes. Er konzentrierte sich auf die ausgestreckte Hand und bewegte einen Finger. Der ihm am nächsten stehende Vogel machte sofort einen Satz rückwärts und flatterte mit den Schwingen, als sei er bereit, sofort die Flucht zu ergreifen.

»Unser Zeitplan wird zu einem Naturphänomen heranwachsen«, sagte sein Vater. »Das Leben eines Planeten besteht aus einer Unzahl kleiner, miteinander verwobener Faktoren. Aufgrund von Manipulationen an pflanzlichem und tierischem Leben werden sich die ersten Veränderungen ergeben. Sobald sie sich der Natur angepaßt haben, wird es unsere Aufgabe sein, die von ihnen hervorgerufenen Einflüsse auf die Umwelt zu kontrollieren. Wir werden damit fertigwerden. Und vergiß niemals, daß wir lediglich drei Prozent der Oberflächenenergie — nur drei Prozent! unter Kontrolle zu haben brauchen, um die gesamte Struktur einer Welt dahingehend zu beeinflussen, daß sie aus eigenen Kräften ein System schafft, das sich selbst weiterentwickelt.«

Warum hilfst du mir nicht? fragte sich Kynes. Es ist immer dasselbe: Wenn ich dich am meisten brauche, verläßt du mich. Er wollte den Kopf drehen, wollte in die Richtung sehen, aus der die Stimme zuletzt gekommen war, aber die Muskeln gehorchten seinen Anweisungen nicht mehr.

Kynes sah, wie sich der erste Falke bewegte. Er ging auf die Hand zu, während die anderen beiden in sicherer Entfernung zurückblieben. Einen Schritt davor blieb der Vogel stehen.

Eine plötzliche Klarheit machte sich in Kynes' Kopf breit. Er sah zum erstenmal ein Potential für Arrakis, das seinem Vater entgangen war. Die Wahrscheinlichkeiten, die sich längs dieses Pfades ergaben, durchfluteten ihn.

»Es könnte deinem Volk nichts Schlimmeres geschehen, als in die Hände eines Helden zu fallen«, sagte sein Vater.

Meine Gedanken lesen! durchzuckte es Kynes. Nun … laß ihn. Die Botschaften sind bereits zu meinen Sietch-Dörfern unterwegs, dachte er. Nichts kann sie jetzt mehr aufhalten. Wenn der Sohn des Herzogs noch am Leben ist, werden sie ihn finden und beschützen, so, wie ich es ihnen aufgetragen habe. Sie werden vielleicht nichts für seine Mutter tun, aber alles für den Jungen.

Mit einem letzten Hüpfer erreichte der Vogel Kynes' ausgestreckten Arm und streckte den Kopf vor, um das Fleisch zu untersuchen. Plötzlich streckte sich seine gefiederte Gestalt, riß den kleinen Schädel hoch und warf sich mit einem warnenden, schrillen Schrei in die Lüfte. Mit einem erschreckten Flattern folgten ihm die anderen.

Sie sind da! dachte Kynes. Meine Fremen haben mich gefunden! Dann hörte er das Geräusch, das jeder Fremen kannte, und das sich von den Geräuschen, die ein sich nähernder Wurm oder jegliches anderes Wüstenleben erzeugte, unterschied. Irgendwo unter ihm hatte die Vorgewürzmasse genügend Wasser in sich aufgenommen. Sie hatte das kritische Stadium wilden Wachsens erreicht. Eine gigantische Blase aus Kohlendioxid formte sich unter dem Sand und zielte nach oben. Das, was sich tief unter Kynes im Sand entwickelt hatte, würde nach oben kommen, die Oberfläche aufwirbeln und ihn in die Tiefe ziehen.

Über seinem Kopf zogen die Falken schreiend ihre Kreise. Sie wußten, was jetzt geschehen würde, und die empörten Ausrufe auf ihren Kehlen spiegelten überdeutlich ihre Frustration über die entgangene Beute wider. Sie wußten genau Bescheid, wie jede andere Kreatur der Wüste ebenfalls.

Ich bin ein Geschöpf der Wüste, dachte Kynes. Hörst du mich, Vater? Ich bin ein Geschöpf der Wüste.

Er fühlte, wie die Blase platzte, wie sie nach oben griff, ihn umfaßte und in die kühle Dunkelheit hinabzog. Einen Moment lang empfand er die Kühle und Feuchtigkeit als Segen. Dann, als der Wüstenplanet ihn tötete, erschien es Kynes, daß sein Vater und all die anderen Wissenschaftler im Unrecht gewesen waren, daß die Grundprinzipien des Universums auf Zufällen und Irrtümern beruhten.

Selbst die Falken konnten sich dieser Tatsache nicht verschließen.

9

Prophezeiung und Vorhersehung — wie kann man sie angesichts unbeantworteter Fragen deuten? Zu wieviel Teilen bestehen sie aus Vorherbestimmung, und zu wieviel Teilen ist der Prophet selbst an der Formung der Zukunft beteiligt? Welche Harmonien müssen im Einklang mit der Vorhersage stehen? Sieht der Prophet die Zukunft klar vor sich, oder vielmehr eine Reihe sich schwach abzeichnender Linien, die er mit Worten verbindet?

›Private Reflexion über Muad'dib‹, von Prinzessin Irulan.

»Nimm ihr Wasser« , hatte der Mann aus der Dunkelheit der Nacht gerufen. Paul kämpfte seine Angst nieder, sah zu seiner Mutter hinüber und stellte fest, daß sie ebenfalls kampfbereit dastand.

»Es wäre bedauerlich, müßten wir euch gleich auf der Stelle umbringen«, sagte die Stimme über ihnen.

Das ist der Mann, der zuerst zu uns sprach, dachte Jessica. Sie sind also mindestens zu zweit — einer rechts und einer links von uns.

»Cignoro hrobosa sukares hin mange la pchagavas doi me kamavas na beslas lele pal hrobas!«

Der Mann zu ihrer Rechten rief etwas über das Tal hinweg. Während Paul nichts davon verstand, waren die Worte für Jessica klar. Die Sprache war Chakobsa, eine der frühen Jagdsprachen, und der Mann über ihnen hatte damit ausgedrückt, daß sie wahrscheinlich die beiden Personen seien, die sie suchten.

In der plötzlichen Stille, die diesem Ausruf folgte, glitt der zweite Mond, matt leuchtend in seiner blauen Farbe über die Felsen. Das Tal wurde in einen hellen Schein getaucht, und aus allen Ecken erklangen leise, raschelnde Geräusche, wie von Männern, die aus der Finsternis der Felsschründe heraus offenes Gelände betraten. Paul sah eine Reihe von Schatten und dachte: Ein ganzer Trupp!

Ein hochgewachsener Mann, der in einen Burnus gekleidet war, kam auf sie zu und blieb vor Jessica stehen. Er hatte das Tuch, das sein Gesicht vor dem Sand schützte, zur Seite geschoben, so daß sein dichter, schwarzer Bart zu sehen war. Augen und Nase blieben weiterhin unter dem Schatten der Kapuze verborgen.

»Was haben wir hier?« fragte er. »Djinn oder Mensch?«

Als Jessica die Beruhigung ausstrahlende Stimme des Fremden hörte, schöpfte sie wieder schwache Hoffnung. Aber sie klang auch befehlsgewohnt. Dies war der Mann, der sie als erster aus dem Dunkel heraus angerufen hatte.

»Mensch, nehme ich an«, beantwortete der Mann seine eigene Frage.

Jessica fühlte das unter seiner Robe verborgene Messer mehr, als daß sie es sah. Es war ein bitteres Gefühl für sie, zu wissen, daß weder Paul noch sie über Körperschilde verfügten.

»Könnt ihr auch sprechen?« fragte der Mann.

Jessica konzentrierte alle verfügbare Arroganz in Stimme und Gebahren. Obwohl sie der Meinung war, daß es die Lage dringend erforderte, eine Antwort zu geben, war sie sich noch nicht klar darüber, wie sie den Mann zu packen hatte und wo seine Schwächen lagen.

»Wer macht sich hier wie eine Bande von Kriminellen in der Nacht an uns heran?« verlangte sie zu wissen.

Der von seiner Kapuze verborgene Kopf ihres Gegenübers zuckte zurück, fing sich aber rasch wieder. Der Mann hatte sich gut unter Kontrolle.

Um ein schwierigeres Ziel zu bieten, entfernte sich Paul unauffällig etwas von seiner Mutter, wissend, daß es ihnen, falls es zu einem Kampf kommen sollte, bessere Chancen einräumen würde.

Der Kopf des Mannes drehte sich und wandte sich Paul zu. Das Mondlicht zeigte jetzt ein Teil des Gesichts. Jessica sah eine scharfgeschnittene Nase und ein glitzerndes Auge — Es ist dunkel, völlig dunkel und ohne das geringste Weiß — schwere Augenbrauen und einen gesträubten Schnauzbart.

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