Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Eine andere, diesmal von links kommende Stimme sagte: »Mach es schnell, Stil. Nimm ihr Wasser und dann gehen wir weiter. Bis zum Tagesanbruch haben wir nicht mehr viel Zeit.«

Paul, der weniger konditioniert war als seine Mutter, registrierte, daß er drauf und dran war zu fliehen, daß er wie gelähmt dastand und gegen eine plötzliche Panik anzukämpfen hatte. Er zwang sich dazu, die Verhaltensweisen auszuführen, die sie ihn einst gelehrt hatte: die Muskulatur zu entkrampfen, die Situation zu entwirren, in der er sich befand, und schließlich alle Kräfte auf den Gegner zu konzentrieren.

Aber immer noch war Furcht in ihm. Und er wußte auch, worauf sie zurückzuführen war. Hier war jene dunkle Stelle der Zukunft, die er noch nie gesehen hatte … und sie waren umgeben von wilden Fremen, für die nichts anderes an ihnen von Interesse war als das Wasser ihrer ungeschützten Körper.

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Die religiöse Adaption der Fremen ist der Ursprung dessen, was wir jetzt als die ›Säulen des Universums‹ erkennen, deren Qizara Tafwid mit all ihren Zeichen, Prüfungen und Prophezeiungen unter uns sind. Und sie sind es, die uns die mystische, arrakisische Verbindung nahebringen, deren profunde Schönheit sich mit der ergreifenden Musik, die aus einer Synthese aus alten Formen und dem Neuen Erwachen besteht, ausdrückt. Wer hat des ›Alten Mannes Lied‹ noch nicht gehört, ohne davon tief bewegt zu werden?

Meine Füße bewegten den Wüstensand,
Am Horizont verheißendes Spiegeln.
Begierig nach Ruhm, der Gefahr wohl bewußt,
Durchstreifte ich das Land al-Kulab.
Behielt im Auge die unendlichen Berge,
Die suchten nach mir und hungerten.
Die Sperlinge kamen ganz plötzlich heran,
Mutiger als der heranstürmende Wolf.
Sie besetzten den Baum meiner Jugend,
Und schrien in den Zweigen.
Ihren Schnäbeln und Klauen
Konnte ich nicht entgehn.

Aus ›Arrakis erwacht‹, von Prinzessin Irulan.

Der Mann kroch über den Dünenkamm. Unter den Strahlen der Mittagssonne war er nicht mehr als ein Insekt in der zerfetzten Kleidung eines ehemaligen Djubba-Umhanges, dessen zahlreiche Löcher seinen Körper erbarmungslos der Hitze aussetzten. Der Mann besaß keine Kapuze mehr und hatte sich aus einem abgerissenen Fetzen seines Umhangs einen notdürftigen Turban um den Kopf gewunden. Die Haare waren von Sand durchsetzt und standen wirr — wie auch sein Bart und die buschigen Augenbrauen — vom Kopf ab. Unterhalb der völlig blauen Augen deuteten verwischte Spuren darauf hin, daß Tränen seine Wangen hinabgelaufen waren. Eine eingedrückte Stelle seines Schnauzbartes ließ erkennen, wo der Schlauch verlaufen war, der von der Fangtasche seines Destillanzuges bis zu seinem Nacken und von dort zu seinem Mund geführt hatte.

Der Mann taumelte über den Dünenkamm hinweg. Auf seinen Händen und Füßen war eingetrocknetes Blut, das sich mit Sand vermischt hatte. Er fiel wieder hin, stützte sich auf die Arme, rappelte sich auf und blieb unsicher stehen. Man konnte anhand seiner Bewegungen erkennen, daß er noch nicht völlig gebrochen war.

»Ich bin Liet-Kynes«, sagte er zu sich selbst und dem weit entfernten Horizont mit einer Stimme, die nur noch eine Karikatur einstiger Stärke vermittelte. »Ich bin der planetare Ökologe Seiner Majestät.« Seine Stimme wurde zu einem Flüstern. »Der planetare Ökologe von Arrakis. Der Verwalter dieses Landes.«

Er strauchelte, fiel seitwärts und seine Hände krallten sich hilflos in den rieselnden Sand.

Ich bin der Verwalter dieses Landes, dachte er.

Er machte sich klar, daß er sich in einem Halbdelirium befand. Es würde das beste sein, wenn er sich in den Sand eingrub und sich in der relativen Kühle verbarg. Aber er konnte immer noch den vagen, halbsüßen Geruch einer Vorgewürzmasse unter dem Sand riechen. Er hatte in dieser Beziehung sogar eine bessere Nase als die Fremen. Wenn er die Vorgewürzmasse roch, bedeutete das, daß die Gase unter der sandigen Oberfläche beinahe unter einem gerade explosiven Druck standen. Er mußte weg von hier.

Erneut machten seine Hände schwache Bewegungen. Ihm fiel etwas ein, und der Gedanke war klar und deutlich: Der wirkliche Reichtum eines Planeten liegt in seiner Landschaft verborgen, und in der Art, in der wir die Basis jeder Zivilisation — die Agrikultur — einsetzen.

Und er dachte, wie einfach das doch war, und fragte sich, warum das niemand begreifen wollte. Die Soldaten der Harkonnens hatten ihn hier ohne Wasser und ohne Destillanzug zurückgelassen. Sie rechneten damit, daß er einem Wurm zum Opfer fiel, wenn ihn schon nicht die Wüste fertigmachte. Möglicherweise hatten sie sich darüber lustig gemacht, daß er, eng an den Planeten gepreßt, aus dem er etwas hatte machen wollen, sterben würde.

Es war für die Harkonnens schon immer schwer, einen Fremen zu töten, dachte er. Wir sind nicht leicht umzubringen. Ich sollte eigentlich schon tot sein. Aber auch wenn ich bald sterben werde — ich kann nicht aufhören, als Ökologe zu denken.

»Die höchste Funktion der Ökologie ist es, die Konsequenzen zu verstehen.«

Die Stimme, die er jetzt hörte, schockierte ihn deswegen, weil er wußte, daß ihr Besitzer nicht mehr lebte. Es war die Stimme seines Vaters, jenes Mannes, der vor ihm der planetare Ökologe auf Arrakis gewesen war.

»Du hättest dir bewußt machen sollen, mein Sohn«, fuhr die Stimme fort, »was es für Konsequenzen nach sich zieht, dem Sohn des Herzogs zu helfen.«

Ich befinde mich im Delirium, dachte Kynes.

»Je mehr Leben es innerhalb eines Systems gibt«, fuhr die Stimme seines Vaters fort, »desto mehr Nischen existieren auch für das Leben.« Die Stimme kam jetzt von links, aber so sehr Kynes sich auch bemühte: er sah nichts als den großen hellen Ball der Sonne.

Warum wechselt er jedesmal die Position? dachte er. Will er nicht, daß ich ihn sehe?

»Das Leben veredelt die Kapazität der Umgebung, um es auch weiterhin zu erhalten«, sagte sein Vater. »Es ruft immer weitere Nährstoffe hervor und führt dem System dadurch immer weitere chemische Stoffe zu.«

Warum beißt er sich an diesem Thema fest? fragte Kynes sich. All das habe ich schon gewußt, bevor ich zehn Jahre alt war.

Wüstenfalken, die, wie die meisten Geschöpfe des Planeten, Aasfresser waren, begannen über ihm ihre Kreise zu ziehen. Kynes sah, wie ein Schatten über seine Hand fiel und versuchte den Kopf zu heben.

Die Vögel waren wie dunkle Flecken vor einem blausilbernen Himmel; kleine Punkte, die über ihm schwebten.

»Wir sind Generalisten«, fuhr die Stimme seines Vaters fort. »Du kannst nicht an Symptomen kurieren.«

Was versucht er mir beizubringen? fragte sich Kynes. Habe ich irgendeine Konsequenz übersehen?

Sein Kopf fiel in den Sand zurück, und er schmeckte unter der Vorgewürzmasse das Aroma heißen Gesteins. In irgendeiner Ecke seines Gehirns formte sich der Gedanke: Es sind Aasfresser, die über mir dahinfliegen. Vielleicht ziehen sie die Aufmerksamkeit meiner Fremen auf sich.

»Die wichtigsten Werkzeuge eines Planetologen«, sagte die Stimme jetzt, »sind menschliche Wesen. Es ist wichtig, daß du den jungen Menschen beibringst, was Kultivierung bedeutet. Nur aus diesem Grunde habe ich diese völlig neue Form einer ökologischen Methode entwickelt.«

Er wiederholt nur Dinge, die ich schon seit meiner Kindheit weiß, dachte Kynes.

Ihm wurde plötzlich kalt, aber der Rest von Logik, der in seinem Innern zurückgeblieben war, sagte: Die Sonne steht genau über dir. Du hast keinen Destillanzug, also ist dir heiß. Die Sonne zehrt an deiner Körperflüssigkeit.

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