Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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»Der Herzog«, fuhr sie fort, »bietet ein attraktives Ziel, daran zweifelt niemand. Aber mit der Ausnahme von Paul ist niemand von besseren Leibwächtern umgeben. Also zielt man auf mich, obwohl ich durch meine Fähigkeiten ebenfalls kein leichtes Ziel biete. Also verfällt man auf eine ganz andere Methode und sucht sich ein ungeschützteres Ziel, einen Menschen, für den das Mißtrauischsein so natürlich ist, wie für andere das Atmen. Jemanden, dessen ganzes Leben daraus besteht, sich auf mysteriöse Dinge zu konzentrieren.« Sie zeigte mit der rechten Hand auf Hawat.

»Sie!«

Hawat machte Anstalten, aus dem Sessel zu springen.

»Ich habe Sie nicht zum Gehen aufgefordert, Thufir!« explodierte sie.

Die Muskeln des alten Mentaten versagten so plötzlich, daß er beinahe in seinen Sessel zurückfiel.

Jessica lächelte ohne Herzlichkeit.

»Jetzt wissen Sie zumindest einiges von dem, was man uns beigebracht hat«, meinte sie.

Hawat schien krampfhaft zu schlucken. Ihr Befehl sitzen zu bleiben hatte ihn so überrascht, daß er unfähig gewesen war, dagegen anzugehen: sein Körper hatte ihr gehorcht, bevor er überhaupt darüber nachgedacht hatte. Nichts hätte seine Reaktion verhindern können, weder Logik noch die aufgestaute Wut. Das, was sie mit ihm angestellt hatte, zeugte von einer geradezu ungeheuren Kenntnis des Körpers desjenigen, den sie unter ihre Kontrolle gezwungen hatte. Und die Kontrolle war so stark gewesen, daß sie für einen Mann wie ihn geradezu unvorstellbar war.

»Ich habe vorhin zu Ihnen gesagt, daß wir versuchen sollten, einander zu verstehen«, fuhr Jessica fort. »Ich meinte damit, daß Sie versuchen sollten, mich zu verstehen. Ich habe Sie bereits verstanden. Und ich sage Ihnen jetzt, daß einzig und allein Ihre Loyalität dem Herzog gegenüber Ihre Sicherheit vor mir garantiert.«

Hawat starrte sie an und befeuchtete die Lippen mit der Zunge.

»Wenn ich Wert darauf legte, eine Marionette zu dirigieren: der Herzog würde mich heiraten«, erklärte sie ihm. »Und selbst dann würde er noch im Glauben sein, dies aus eigenem Willen zu tun.«

Hawat senkte den Kopf und schaute durch zusammengekniffene Augen auf. Es war lediglich die stärkste Selbstkontrolle, die ihn daran hinderte, die Wache zu alarmieren. Und die Ahnung daß diese Frau ihn nicht so weit gehen lassen würde. Als er daran dachte, wie sie ihn erledigt hatte, bekam er eine Gänsehaut. Sie hätte ihn ohne weiteres töten können!

Hat jeder Mensch diese schwache Stelle? fragte er sich. Kann jeder von uns zu einer Tat gezwungen werden, bevor er Widerstand leistet? Dieser Gedanke lähmte ihn beinahe. Wer war in der Lage, einen Menschen mit solchen Kräften aufzuhalten?

»Sie haben nur einen sehr kleinen Teil der Kraft einer Bene Gesserit zu spüren bekommen«, sagte Jessica. »Die wenigsten überleben das. Und was ich mit Ihnen tat, war eine sehr leichte und einfache Sache. Glauben Sie nicht, daß Sie jetzt das volle Ausmaß meiner Kräfte kennengelernt haben. Denken Sie daran.«

»Warum gehen Sie nicht hinaus und vernichten die Feinde des Herzogs?« fragte er.

»Was wollen Sie denn, das ich zerstöre?« gab sie zurück. »Wollen Sie, daß ich einen Schwächling aus ihm mache? Einen Mann, der sich auf ewig schutzsuchend an mich wendet?«

»Aber mit solch einer Macht …«

»Macht ist ein zweischneidiges Schwert, Thufir«, erwiderte Jessica. »Sie denken jetzt: ›Wie leicht wäre es doch für sie, die Handlungen auch der Gegner zu beeinflussen.‹ Sicher, Thufir, aber auch die Ihren. Wenn alle Bene Gesserit dies täten, würde uns das nicht verdächtig machen? Wir wollen das nicht tun, Thufir. Wir haben nicht vor, uns selbst zu vernichten.« Sie nickte. »Wir existieren wirklich nur, um anderen zu dienen.«

»Ich kann Ihnen darauf keine Antwort geben«, sagte Hawat. »Sie wissen, daß ich das nicht kann.«

»Sie werden auch nichts über das sagen, was heute nacht hier vorgefallen ist, Thufir. Dafür kenne ich Sie.«

»Mylady …« Wieder versuchte Hawat mit trockener Kehle zu schlucken. Er dachte: Sie verfügt über eine ungeheure Macht, ja. Aber würde nicht gerade dies sie zu einem noch interessanteren Werkzeug für die Harkonnens machen?

»Der Herzog könnte ebenso schnell von seinen Freunden vernichtet werden wie von seinen Gegnern«, meinte Jessica. »Ich nehme an, daß Sie den Grund Ihres Mißtrauens noch einmal genauestens überprüfen und dann vergessen werden.«

»Wenn es wirklich grundlos ist«, sagte Hawat.

» Wenn «, fauchte Jessica.

»Ja, wenn«, wiederholte Hawat.

»Sie sind zäh«, stellte sie fest.

»Vorsichtig«, verbesserte Hawat, »und eventuellen Fehlern immer wachsam gegenüberstehend.«

»Dann will ich Ihnen eine andere Frage stellen: Was bedeutet es für Sie, daß jemand vor Ihnen steht, der sie völlig in der Gewalt und entwaffnet hat; der Ihnen eine Klinge an die Kehle setzt und Sie dennoch nicht tötet, sondern Ihnen im Gegenteil die Fesseln wieder abnimmt und ein Messer reicht, das Sie benutzen können, wie es Ihnen beliebt?«

Sie stand auf und drehte ihm den Rücken zu. »Sie können nun gehen, Thufir.«

Der alte Mentat erhob sich, zögerte und tastete mit der Hand nach der unter seiner Tunika verborgenen tödlichen Waffe. Er erinnerte sich an die Arena und an Letos Vater (der ein tapferer Mann gewesen war, egal, was man sonst gegen ihn einwenden mochte) und den längst vergangenen Tag der Corrida : Das schreckliche schwarze Ungetüm hatte dagestanden, den Kopf gesenkt, unbeweglich und verwirrt. Der alte Herzog hatte den Hörnern seinen Rücken zugedreht, während die Capa über seinem Arm lag und die Zuschauer in lautes Beifallsgeschrei ausgebrochen waren.

Ich bin der Stier, dachte er, und sie der Matador. Als er die Hand von der Waffe nahm, sah er, daß sie naß vom Schweiß war. Und ihm wurde klar, daß, egal wie sich die Dinge entwickeln mochten, er niemals seinen Respekt vor Lady Jessica verlieren würde.

Leise wandte er sich ab und verließ den Raum.

Jessica löste sich vom Anblick der das Licht reflektierenden Fensterscheiben und starrte auf die geschlossene Tür.

»Jetzt wird es erst richtig losgehen«, flüsterte sie.

18

Du kämpfst mit den Träumen? Du ringst mit den Schatten? Du bewegst dich in einer Art Schlaf? Die Zeit ist dir entwichen. Dein Leben gestohlen. Lappalien halten dich auf, Opfer deiner Torheit.

Grabgesang für Jamis, aus ›Lieder des Muad'dib‹, von Prinzessin Irulan.

Leto stand im Foyer seines Hauses und studierte im Licht einer einzigen Suspensorlampe eine Botschaft. Der Morgen würde erst in einigen Stunden grauen, und er fühlte seine Müdigkeit. Ein Kurier der Fremen hatte die Nachricht einem der Außenposten gegeben, nachdem der Herzog von der Kommandozentrale zurückgekehrt war.

Die Botschaft lautete: »Am Tag eine Säule aus Wolken, in der Nacht eine aus Feuer.«

Sie trug keine Unterschrift.

Was hat das zu bedeuten? fragte er sich.

Der Kurier war verschwunden, bevor man ihn danach fragen konnte. Er hatte auch nicht auf Antwort gewartet, sondern war wie ein rauchiger Schatten in der Nacht untergetaucht.

Leto steckte die Nachricht in die Tasche seiner Tunika und nahm sich vor, sie später Hawat zu zeigen. Müde strich er sich das Haar aus der Stirn und holte tief Luft. Die Aufputschtabletten begannen jetzt ihre Nebenwirkung zu zeigen. Er hatte jetzt seit mehr als zwei Tagen keine Stunde geschlafen.

Über allen militärischen Problemen stand jetzt die Sache mit Jessica, von der Hawat ihn unterrichtet hatte.

Soll ich sie wecken? fragte er sich. Es gibt nun keinen Grund mehr, die Geheimniskrämerei weiterzuführen. Oder doch?

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