Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Sie ging zu einem tiefen, altmodischen Armsessel hinüber und rückte ihn in eine Position, die es ihr ermöglichte, die Tür im Auge zu behalten. Plötzlich wurde sie sich wieder des Crysmessers bewußt, das an ihrem Oberschenkel in seiner Scheide stak, löste es und befestigte es an ihrem Arm. Dann warf sie einen erneuten Blick durch den Raum und prägte sich für einen eventuellen Notfall die Einrichtung ein: das Sofa in der Ecke, die Stuhlreihe entlang der Wand, die beiden flachen Tische und die an der Wand abgestellte Zither neben der Tür zu ihrem Schlafraum.

Die Suspensorlampen spendeten blasses Licht. Jessica stellte sie noch weiter herunter und setzte sich in den Armsessel. Ihre Finger glitten über den weichen Bezug.

Jetzt soll er kommen, dachte sie. Und wir werden erfahren, was wir erfahren sollen. Sie bereitete sich auf das Zusammentreffen vor, wie es die Art der Bene Gesserit war, indem sie sich in völliger Ruhe sammelte und ihre Kräfte konzentrierte.

Schneller als sie zu erwarten gehofft hatte, hörte sie das Geräusch der sich öffnenden Tür. Hawat trat ein.

Ohne sich von ihrem Sessel zu erheben, beobachtete Jessica seine Bewegungen, die davon zeugten, daß seine Energie möglicherweise irgendwelchen Drogen zu verdanken war. Sie sollten seine Müdigkeit vertuschen. Hawats rheumatische Augen glitzerten, und unter der Beleuchtung erschien seine Haut ledrig und gelb. Auf dem Ärmel seines Messerarms befand sich ein feuchter Fleck.

Es roch nach Blut.

Sie deutete auf einen der übrigen Sessel und sagte: »Rücken Sie ihn her, und nehmen Sie vor mir Platz.«

Hawat verbeugte sich und gehorchte. Dieser versoffene Narr von Idaho! dachte er. Er musterte Jessicas Züge und fragte sich, wie er aus dieser Situation wieder herauskommen konnte.

»Ich finde, daß es allmählich an der Zeit ist, die Lage zwischen uns zu klären«, begann Jessica.

»Was meinen Sie, Mylady?« fragte er, nahm Platz und legte beide Hände in den Schoß.

»Spielen Sie nicht Katz und Maus mit mir«, fauchte Jessica. »Wenn Yueh Ihnen nicht schon gesagt hat, weshalb ich Sie habe rufen lassen, wird es schon irgendein anderer Ihrer Spitzel unter meinem Personal getan haben. Sollten wir nicht zumindest so aufrichtig miteinander sein?«

»Wie Sie wünschen, Mylady.«

»Zuerst werden Sie mir folgende Frage beantworten«, fuhr Jessica fort. »Stehen Sie nun auf den Lohnliste der Harkonnens?«

Hawat erhob sich halb aus seinem Sessel. Mit vor Zorn rotem Gesicht keuchte er: »Sie wollen mich also beleidigen?«

»Setzen Sie sich«, entgegnete Jessica. »Sie haben mich beleidigt.«

Langsam sank Hawat zurück.

Jessica, die in seinem Gesicht genau das zu lesen verstand, was sie wollte, atmete erleichtert auf. Es ist nicht Hawat.

»Ich weiß jetzt, daß Sie meinem Herzog treu ergeben sind«, fuhr sie fort. »Und ich bin bereit, deswegen Ihren Affront mir gegenüber zu vergeben.«

»Ist hier überhaupt etwas zu vergeben?«

Jessica dachte finster: Soll ich meinen Trumpf jetzt ausspielen? Soll ich ihm von der Tochter des Herzogs erzählen, die ich seit Wochen in mir trage? Nein … Leto weiß selbst noch nichts davon. Wenn er es wüßte, würde dies sein Leben nur noch mehr komplizieren. Es würde ihn nur von wichtigeren Dingen, die uns das Überleben sichern, ablenken. Es ist noch genügend Zeit.

»Eine Hellseherin wäre in der Lage, das zu klären«, erwiderte sie. »Aber über eine solche verfügen wir leider nicht.«

»Ganz recht. Wir haben keine Hellseherin.«

»Gibt es einen Verräter unter uns?« fragte sie. »Ich habe unsere Leute mit größter Sorgfalt studiert. Wer könnte es sein? Gurney? Nein. Sicher auch nicht Duncan. Und deren persönliche Adjutanten haben nicht genügend Befugnisse, um sie für die Gegenseite gewinnbringend zu verwenden. Und Sie sind es auch nicht, Thufir. Paul kann es nicht sein. Und ich weiß, daß ich es nicht bin. Vielleicht Dr. Yueh? Soll ich ihn rufen lassen und einem Test unterziehen?«

»Sie wissen, daß das nur leeres Gerede ist«, erwiderte Hawat. »Er ist konditioniert worden. Und das weiß ich ziemlich sicher.«

»Und nicht zu vergessen, daß seine Frau eine Bene Gesserit war, für deren Tod die Harkonnens verantwortlich sind.«

»Also das war es«, nickte Hawat.

»Ist Ihnen niemals aufgefallen, mit welcher Verachtung er den Namen Harkonnen ausspricht?«

»Sie wissen, daß ich nicht das Ohr habe, solche Untertöne zu hören«, entgegnete Hawat.

»Und wieso konzentrierte sich Ihr Mißtrauen gegen mich?« fragte Jessica.

Hawat zuckte die Achseln. »Mylady bringen Ihren Untertan in eine unmögliche Situation. Meine Loyalität gehört in erster Linie dem Herzog.«

»Gerade wegen dieser Loyalität bin ich bereit, eine Menge zu vergeben.«

»Und ich muß erneut fragen: Gibt es überhaupt etwas zu vergeben?«

»Also eine Sackgasse. Für uns beide.«

Hawat hob die Schultern.

»Dann lassen Sie uns für eine Weile über etwas anderes unterhalten«, schlug Jessica vor. »Sprechen wir über Duncan Idaho, den verehrenswerten Kämpfer, dessen Fähigkeiten so gerühmt werden. Heute abend hatte er einige Schwierigkeiten mit einem Getränk, das man Gewürzbier nennt. Ich habe gehört, daß bereits andere unserer Leute diesem Gebräu verfallen sind. Stimmt das?«

»Sie haben Ihre Informationen, Mylady.«

»Die habe ich. Und sie sehen in diesem Trinken kein Symptom, Thufir?«

»Mylady sprechen in Rätseln.«

»Richten Sie Ihre Mentatkräfte darauf«, fauchte sie zurück. »Unter welchem Problem leiden Duncan und die anderen? Ich kann es in vier Worten ausdrücken: Sie haben kein Zuhause.«

Hawat deutete zu Boden. »Arrakis ist ihr Zuhause.«

»Arrakis ist eine Unbekannte! Caladan war ihre Heimat, aber wir haben die Männer entwurzelt. Sie haben kein Zuhause mehr. Und dazu fürchten sie noch, daß der Herzog versagen könnte.«

Hawat versteifte sich. »Solche Worte aus dem Mund eines der Männer wäre ein Grund zur …«

»Ach, hören Sie doch auf, Thufir! Ist es ein Zeichen von Defätismus oder Verrat, wenn ein Arzt eine korrekte Diagnose stellt? Die einzige Absicht, die ich damit hege, ist, diese Krankheit zu heilen.«

»Der Herzog gewährt mir jede nur denkbare Unterstützung in diesen Dingen.«

»Aber Sie werden verstehen, daß auch ich ein legitimes Interesse für das Fortschreiten dieser Krankheit habe«, fuhr Jessica fort. »Und Sie werden verstehen, daß ich über sichere Fähigkeiten verfüge, um das zu erkennen.«

Ist es meine Bestimmung, ihn jedesmal einem Schock auszusetzen? fragte sie sich. Dieser Mann muß aufgerüttelt werden. Er muß aus seiner Routine heraus!

»Man könnte es auf vielerlei Arten interpretieren, wenn Sie das meinen«, sagte Hawat achselzuckend.

»Dann glauben Sie also, mich bereits überführt zu haben?«

»Natürlich nicht, Mylady. Es ist nur so, daß ich es mir nicht leisten kann, irgendwelche Möglichkeiten außer acht zu lassen jedenfalls nicht in der momentan herrschenden Situation.«

»Nachdem Sie dieses Haus überprüft hatten, wurde ein Anschlag auf meinen Sohn verübt«, entgegnete Jessica. »Wer hat mit dieser Möglichkeit gerechnet?«

»Ich habe dem Herzog meinen Rücktritt angeboten«, erklärte Hawat finster.

»Haben Sie das auch mir angeboten? Oder Paul?«

Jetzt war Hawat offensichtlich wütend, obwohl er versuchte, sein hastiges Atmen zu verbergen. Seine Nasenflügel vibrierten seine Halsschlagader pochte aufgeregt.

»Ich bin ein Mann des Herzogs«, sagte er aufgebracht.

»Es gibt keinen Verräter«, erwiderte Jessica. »Die Bedrohung kommt von ganz anderer Seite. Vielleicht hat es etwas mit den Lasguns zu tun. Vielleicht riskieren sie es doch, ein paar Lasguns einzuschmuggeln, die ferngesteuert oder sonstwie gegen den Hausschild eingesetzt werden sollen. Vielleicht …«

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