Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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»Das ist eine überflüssige Frage, junger Herr«, erwiderte der Mann. »Ich sagte nur, daß die Vögel Blut trinken. Und das muß nicht unbedingt beinhalten, daß es das Blut ihrer eigenen Art ist, oder?«

»Es war keine überflüssige Frage«, sagte Paul, während Jessica in seinem Tonfall eine Intensität bemerkte, die sich nur auf sein Bene-Gesserit-Training zurückführen ließ. »Meistens wissen gebildete Menschen, daß die schlimmste potentielle Konkurrenz für jeden jungen Organismus aus ihren eigenen Reihen kommen kann.« Nachdenklich senkte er seine Gabel auf den Teller seiner Nachbarin, spießte etwas auf und aß es. »Sie essen aus der gleichen Schale. Sie haben die gleichen Grundbedürfnisse.«

Der Bankmann erstarrte und warf dem Herzog einen finsteren Blick zu.

»Sie sollten nicht den Fehler begehen, meinen Sohn für ein Kind zu halten«, sagte der Herzog und lächelte.

Jessica, die einen raschen Blick über die Tafel warf, sah daß Bewts Miene sich aufhellte. Kynes und Tuek, der Schmuggler, grinsten sogar.

»Es ist ein Gesetz der Ökologie«, warf Kynes ein, »und der junge Herr scheint es sehr gut zu verstehen. Der Kampf zwischen den Lebenselementen ist der Kampf um die freie Energie eines Systems. Und Blut ist eine effiziente energetische Kraft.«

Der Bankmann legte seine Gabel nieder und erwiderte mit einem gereizten Unterton: »Nicht das Blut, Sir. Das Wasser eines Menschen gehört letztlich seinem Volk — seinem Stamm. Und wenn man am Rande der Großen Wüste leben will, ist das eine Notwendigkeit. Das Wasser ist kostbar dort, und der Körper eines Menschen ist nun einmal zu siebzig Prozent aus Wasser zusammengesetzt. Das ist eine Flüssigkeitsmenge, mit der ein toter Mensch nichts mehr anfangen kann.«

Der Bankmann umklammerte die Tischplatte mit einer solchen Intensität, daß Jessica sich fragte, ob er nun in Rage aufstehen und den Speisesaal verlassen würde.

Kynes musterte sie und sagte: »Verzeihen Sie mir, Mylady, bei Tisch über solch häßliche Dinge zu sprechen. Aber ich wollte verhindern, daß man Sie falsch informierte. Nur deswegen erfolgte meine Klarstellung.«

»Sie stecken bereits so lange mit den Fremen zusammen, daß Ihnen alle Sinne für Sensibilität verlorengegangen sind«, knurrte der Vertreter der Gildenbank.

Kynes sah ihn kühl an, musterte sein blasses, zuckendes Gesicht. »Versuchen Sie mich zu provozieren, Sir?«

Der Bankmann zuckte zurück. Er schluckte und sagte dann ziemlich steif: »Natürlich nicht. Und ich hatte auch nicht die Absicht, unsere Gastgeber zu beleidigen.«

Jessica hörte die Angst in der Stimme des Mannes und sah sie in seinem Gesicht — in der Art wie er atmete und in den Bewegungen, die seine Halsschlagader machte. Er schien eine schreckliche Angst vor Kynes zu haben!

»Unsere Gastgeber sind sehr wohl allein in der Lage, zu entscheiden, wann sie sich beleidigt fühlen wollen und wann nicht«, führte Kynes aus. »Sie sind tapfere Leute, die wissen, wie man die eigene Ehre verteidigt. Wir alle hier sollten sie zu der Courage beglückwünschen, die sie aufbringen … hier auf Arrakis.«

Jessica merkte, daß Kynes Worte Leto gefielen. Die meisten der anderen schienen diese Ansicht jedoch nicht zu teilen. Sie saßen um den Tisch herum, als bereiteten sie sich insgeheim auf eine rasche Flucht vor, und hielten die Hände versteckt. Die beiden einzigen Ausnahmen waren Bewt, der offen über das, was der Bankmann einstecken mußte, grinste, und der Schmuggler Tuek, der den Eindruck machte, als sähe er Kynes als Gegner an. Als sie Pauls Blick suchte, stellte sie fest, daß der Junge Kynes ziemlich bewundernd ansah.

»Nun?« meinte Kynes.

»Ich wollte nicht unhöflich sein«, murmelte der Bankmann. »Sollte dennoch der Eindruck entstanden sein, bitte ich um Entschuldigung.«

»Freundlichst akzeptiert«, erwiderte Kynes und lächelte Jessica zu. Dann beschäftigte er sich weiter mit seinem Mahl, als sei nicht das geringste geschehen.

Jessica sah, daß auch der Schmuggler sich entspannte. Ihr wurde klar, daß der Mann die ganze Zeit auf dem Sprung gewesen war, Kynes zu Hilfe zu eilen. Es mußte also irgendeine Art Vereinbarung zwischen den beiden geben.

Leto, der mit seiner Gabel spielte, schaute forschend auf den Planetologen. Die Art, in der er sich soeben gezeigt hatte, deutete einen Positionswechsel in bezug auf das Haus Atreides an. Während ihres Ausflugs über die Wüste war der Mann ihm kälter erschienen.

Jessica gab das Signal zum nächsten Gang. Bedienstete erschienen und servierten langues de lapins de garenne und Rotwein mit Pilzsauce.

Langsam wurde die Konversation an der Tafel wiederaufgenommen, wenn für Jessica die dumpfe Stimmung unübersehbar blieb. Der Bankvertreter aß in brütender Schweigsamkeit. Kynes hätte ihn ohne Zögern umgebracht, dachte sie. Aber dann wurde ihr klar, daß die ganze Erscheinung dieses Mannes so etwas nicht zuließ. Wenn er jemand tötete, dann nicht mit Vorbedacht, und dies schien auch auf die Fremen zuzutreffen.

Sie wandte sich dem Destillanzugfabrikanten zu ihrer Linken zu und sagte: »Ich finde es immer wieder unglaublich, wie wichtig das Wasser auf Arrakis ist.«

»Sehr wichtig«, stimmte der Mann ihr zu. »Aber was habe ich hier auf diesem Teller? Es schmeckt vorzüglich!«

»Wildkaninchenzunge in Spezialsauce«, erklärte sie ihm. »Ein sehr altes Rezept.«

»Ich muß es haben«, meinte der Fabrikant.

Jessica nickte. »Ich werde dafür sorgen, daß Sie es bekommen.«

Kynes sah sie an und meinte: »Jeder Neuankömmling auf Arrakis unterschätzt im allgemeinen die Wichtigkeit des Wassers. Man geht in der Regel davon aus, daß man nur ein Minimum hat.«

Sie hörte die prüfende Absicht hinter seinen Worten und erwiderte: »Wachstum ist begrenzt von der Notwendigkeit, die gegenwärtig die Gesamtsumme ergibt. Und — natürlich kontrolliert letztlich die Umwelt die Wachstumsrate.«

»Es kommt selten vor, daß man Mitglieder eines Hohen Hauses kennenlernt, die sich derart Gedanken über planetologische Probleme machen«, sagte Kynes. »Das Wasser ist das lebenswichtigste Element auf diesem Planeten. Und man sollte nie außer acht lassen, daß das Wachstum selbst dazu führen kann, die Lebensqualität herabzusetzen, wenn es nicht in vernünftiger Weise gelenkt wird.«

Jessica vermutete eine geheime Botschaft hinter Kynes' Worten, aber sie wurde ihr noch nicht recht klar. »Wachstum«, entgegnete sie. »Meinen Sie damit, daß Arrakis fähig wäre, einen Zyklus zu finden, der dem Planeten und seine Bewohnern ein Leben unter besseren Bedingungen garantiert?«

»Unmöglich!« brüllte der Wassermagnat.

Jessica sah Bewt an. »Unmöglich?«

»Jedenfalls auf Arrakis«, erwiderte der Mann. »Verschwenden Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht an diesen Träumer. Alle bisherigen Laborergebnisse haben gegen ihn gesprochen.«

Kynes musterte Bewt, und im gleichen Moment wurde Jessica bewußt, daß die allgemeine Konversation durch diesen zweiten Zwischenfall erneut ins Stocken geraten war.

»Die Laborergebnisse«, sagte Kynes, »machen uns einer ganz simplen Tatsache gegenüber blind. Und diese Tatsache lautet: Wir unterhalten uns hier über Dinge, die sich draußen befinden, dort, wo die Pflanzen und Tiere in einer normalen Weise existieren.«

»Normal!« schnaubte Bewt. »Auf Arrakis ist überhaupt nichts normal!«

»Ganz im Gegenteil«, widersprach Kynes. »Man könnte ohne weiteres eine Harmonie mit der Natur eingehen, wenn man die Möglichkeiten zu einem sich selbst weiterentwickelnden ökologischen Programm hätte. Und alles, was man dazu braucht, ist die Erkenntnis der Grenzen, die uns der Planet setzt, und der Druck, der auf ihm lastet.«

»Dazu wird es niemals kommen«, erwiderte Bewt.

Der Herzog gelangte zu einer plötzlichen Erkenntnis, die er auf das veränderte Verhalten zurückführte, das Kynes an den Tag gelegt hatte, als Jessica über die Treibhauspflanzen sprach.

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