Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Ihre Hauptaufmerksamkeit war allerdings auf Kynes gerichtet. Der Planetologe zögerte zunächst, es den anderen gleichzutun dann jedoch leerte er seine Flasche in einen Hohlraum unter seinem Jackett. Als er bemerkte, daß Jessica ihn dabei ansah, lächelte er und hob die Flasche in ihre Richtung, als wolle er ihr stumm zuprosten. Er machte überhaupt nicht den Eindruck, als fühle er sich auf frischer Tat ertappt.

Noch immer beherrschte Hallecks Musik die Versammlung. Allerdings hatte er jetzt eine andere Tonart angeschlagen. Die von ihm erzeugten Klänge waren heller und irgendwie fröhlicher geworden, so als beabsichtige er, dadurch die Stimmung zu heben.

»Das Dinner möge beginnen«, sagte der Herzog und setzte sich.

Er ist aufgebracht und verunsichert, dachte Jessica. Der Verlust des Ernters hat ihn tiefer getroffen, als man annehmen konnte. Aber es scheint mehr dahinterzustecken als nur dieser Verlust. Er benimmt sich wie jemand, der verzweifelt ist. Sie hob ihre Gabel, als könnte sie mit dieser Bewegung ihre eigene plötzliche Bitterkeit hinwegwischen. Er ist wirklich verzweifelt.

Zunächst zögernd, dann jedoch gelöster, begannen die Gäste mit dem Essen. Der Fabrikant, der Destillanzüge herstellte, beglückwünschte Jessica zu ihrem Koch und dem Wein.

»Wir haben beide von Caladan mit hierhergebracht«, erwiderte sie.

»Exquisit!« versicherte der Fabrikant. »Wirklich ganz exquisit!« Er kostete das Chukka. »Und es ist nicht das kleinste Melangekörnchen darin. Das Zeug kann einem wirklich über werden, wenn man es in allem und jedem serviert bekommt.«

Der Vertreter der Gildenbank schaute über den Tisch hinweg Kynes an. »Ich habe gehört, Dr. Kynes«, meinte er, »daß schon wieder ein Sandkriecher durch einen Wurm verlorenging.«

»Neuigkeiten gehen schnell herum«, warf der Herzog ein.

»Dann stimmt es also?« fragte der Bankmann, der seine Aufmerksamkeit nun Leto zuwandte.

»Natürlich stimmt es!« sagte der Herzog unwirsch. »Der verflixte Carryall tauchte nicht auf. Ich verstehe überhaupt nicht, wie eine solch große Maschine so einfach verschwinden kann!«

»Als der Wurm auftauchte«, sagte Kynes, »gab es nichts mehr, mit dem wir den Ernter hätten retten können.«

»Es dürfte einfach nicht möglich sein!« wiederholte der Herzog.

»Und niemand sah, wie der Carryall verschwand?« fragte der Bankvertreter.

»Die Späher sind allgemein dazu verpflichtet, die Augen auf den Boden zu richten«, sagte Kynes. »Ihr Hauptinteresse hat den Wurmzeichen zu gelten. Die Mannschaft eines Carryall besteht üblicherweise aus vier Männern — zwei Piloten und zwei Reisebegleitern. Wenn einer — oder sogar zwei — dieser Leute von den Gegnern des Herzogs bestochen wurden …«

»Oh, ich verstehe«, erwiderte der Bankvertreter. »Werden Sie, als Schiedsmann von Arrakis, Anklage erheben?«

»Ich werde meine Position mit aller Vorsicht abwägen müssen«, gab Kynes zurück. »Und natürlich bin ich keinesfalls bereit, das bei einem Dinner zu diskutieren.« Er dachte: Du falscher Hund! Als wüßtest du nicht genau, daß es sich hier um eines der Ereignisse handelt, das man zu ignorieren mich aufgetragen hat.

Der Bankmann beschäftigte sich lächelnd mit dem Essen.

Jessica fiel plötzlich eine Lektion ein, die sie während ihrer Zeit auf der Bene-Gesserit-Schule gelernt hatte. Das Thema war damals das der Spionage und Gegenspionage gewesen, und die Unterrichtsstunde war von einer dicklichen, lächelnden Ehrwürdigen Mutter gehalten worden, deren freundliche Stimme so gar nicht zu diesem Thema passen wollte.

»Bei jeder Art von schulischer Auseinandersetzung im Bereich der Spionage und/oder Gegenspionage ist die reaktive Grundeinstellung aller Teilnehmer von besonderer Wichtigkeit. Jede Disziplin beeinflußt die Verhaltensmuster der Schüler. Und dieses Verhaltensmuster ist empfänglich für Analysen und Voraussagen. Diese Verhaltensmuster sind ähnlich den motivierenden Verhaltensmustern von Spionen. Man kann sagen, daß es sichere Ähnlichkeiten in der Motivation gibt, auch wenn die Schulen differieren oder sogar entgegengesetzte Ziele verfolgen. Zuerst werden Sie erfahren, wie man diese Elemente zwecks Analyse zu trennen hat. Anfangs dadurch, daß man Verhaltensmuster während eines Verhörs entwickelt, die die innere Orientierung des Fragers verwirren; dann, indem sie mit Hilfe der Analyse das Sprech- und Denkverhalten ihres Gegners lokalisieren und daraus Nutzen ziehen. Es wird Ihnen schließlich nicht mehr schwerfallen, aus dem Sprachduktus und der Stimmlage Ihres Gegenübers einen Extrakt zu ziehen.«

Jetzt, wo sie mit ihrem Sohn, ihrem Herzog und den Gästen an einem Tisch saß, spürte Jessica die frostige Kälte der Wirklichkeit. Die Stimme des Bankvertreters sagte ihr klar: Der Mann war ein Harkonnen-Agent. Sein Sprachmuster entsprach dem von Giedi Primus. Auch wenn er sich alle Mühe gab, es zu verschleiern. Es war dem Spion unmöglich, sich vor Jessicas geistiger Wachsamkeit zu verbergen.

Bedeutet das, daß die Gilde sich nun auch gegen das Haus Atreides gestellt hat? fragte sie sich. Der Gedanke schockierte sie, so daß sie die plötzliche Gefühlsaufwallung dadurch zu unterbinden versuchte, indem sie einen neuen Gang verlangte. Keine Sekunde gestattete sie es sich, wegzuhören. Ihre ganze Konzentration gehörte diesem Mann, der sich alle Mühe gab, seine wirklichen Ziele hinter harmlosem Geplauder zu verbergen. Er wird versuchen, die Konversation auf irgend etwas Unverfängliches zu bringen, sagte sie sich. Das entspricht genau seinem Verhaltensmuster.

Der Bankmann schluckte, trank einen Schluck Wein und lächelte einer Dame zu, die etwas zu ihm gesagt hatte. Einen Moment lang schien er einem anderen Gast zu lauschen, der vom unteren Ende der Tafel aus dem Herzog gerade erklärte, daß die einheimischen Pflanzen von Arrakis in der Regel dornenlos seien.

»Es macht mir Spaß, die Flüge arrakisischer Vögel zu beobachten«, sagte er plötzlich Jessica zugewandt. »Sie sind ausnahmslos Aasfresser, und da sie weitgehend ohne Wasser existieren, trinken sie Blut.«

Die Tochter des Fabrikanten, die am anderen Ende des Tisches zwischen Paul und seinem Vater saß, verzog ihr hübsches Gesicht zu einer Grimasse und sagte: »Oh, Soo-Soo , Sie schießen mal wieder jeden Vogel ab.«

Der Bankmann lächelte. »Sie nennen mich hier Soo-Soo , weil ich die Funktion des Beraters der Gewerkschaft der Wasserverkäufer bin.« Als Jessica ihn ohne Erwiderung ansah, fügte er hinzu: »Wegen des Rufes, den sie ausstoßen, wenn sie Wasser zum Verkauf anbieten, wissen Sie? Soo-Soo-Sook! « Er imitierte diesen Ausruf mit einer solchen Echtheit, daß am gesamten Tisch lautes Gelächter ausbrach.

Jessica hörte nicht nur den prahlerisch klingenden Ausruf; ihr war in der gleichen Sekunde aufgefallen, daß die junge Dame dem Bankmann ein Stichwort geliefert hatte. Mit ihrer Bemerkung hatte sie die Möglichkeit provoziert, ihn das sagen zu lassen, was er sagen wollte und gesagt hatte. Sie warf einen Blick auf Lingar Bewt. Der Wassermagnat wirkte finster und konzentrierte sich ganz auf sein Essen. Und Jessica fiel ein, daß der Vertreter der Gildenbank irgendwann gesagt hatte: »Und ich kontrolliere auch den wichtigsten Machtfaktor auf Arrakis: das Wasser.«

Paul, dem es ebenfalls nicht verborgen geblieben war, daß seine Tischnachbarin sich mit falschen Untertönen artikulierte, stellte fest, daß seine Mutter der Konversation in einer Weise beiwohnte, die nur bedeuten konnte, daß sie die Bene-Gesserit-Kräfte eingesetzt hatte. Einem plötzlichen Impuls folgend, entschloß er sich, dem Spiel ein Ende zu machen. Er wandte sich an den Vertreter der Gildenbank und fragte: »Bedeutet das, daß diese Vögel Kannibalen sind, Sir?«

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