Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Unter diesen beiden Talismanen glänzte weißes Leinen auf der blankpolierten Tischplatte der Tafel. Das Familiensilber der Atreides war in einem sorgfältigen Arrangement ausgebreitet. Das Porzellan, die Kristallgläser, die Bestecke — alles wirkte wie eine Reihe kleiner Inseln in einem weißen Ozean. Schwere, hölzerne Stühle standen vor der Tafel. Der uralte Kandelaber war noch nicht angeschaltet, und in der Mitte des Tisches stand der tragbare Giftschnüffler.

Der Herzog blieb auf der Schwelle stehen und hielt für einen Moment inne. Sorgfältig überprüfte sein Blick das Arrangement auf dem Tisch. Als er den Giftschnüffler wahrnahm, dachte er: Alles geht nach einem bestimmten Ritual vor sich. Man kann uns schon aufgrund unserer Sprache sondieren. Daß wir solche Geräte überhaupt besitzen, zeigt an, daß wir von Geburt an von Mord und Intrigen umgeben sind. Wird heute abend jemand versuchen, uns mit Chaumurky zu vergiften? In einem Getränk? Oder mit Chaumas, in der Nahrung?

Er schüttelte den Kopf. Neben jedem Teller entdeckte er ein kleines Fläschchen Wasser. Alles zusammengerechnet ergab es sicherlich genug, um eine arme Familie auf Arrakeen ein Jahr lang am Leben zu halten.

Neben der Eingangstür standen breite Bassins, verziert mit zierlichen gelben und grünen Kacheln. Und neben jedem dieser Bassins hingen mehrere Handtücher. Es sei, so hatte die Haushälterin ihm erklärt, eine alte Sitte, daß jeder Gast, der das Speisezimmer betrat, sich zeremoniell die Fingerspitzen in einem der Bassins wusch und danach die Hände an den Handtüchern abtrocknete. Nach dem Essen versammelten sich regelmäßig die Bettler vor dem Haus, denen man die Handtücher überließ, damit sie sie auswringen und auskauen konnten.

Wie typisch das alles doch für die Harkonnens ist, dachte der Herzog. Es gibt doch wirklich keine Erniedrigung, die ihnen nicht eingefallen wäre. Als er fühlte, wie die aufkeimende Wut ihm Magenschmerzen verursachte, holte er tief Luft.

»Diese Sitte schaffen wir ab!« knirschte er.

Eine der Bediensteten, die die Haushälterin ihnen empfohlen hatte — eine der vertrocknet und alt aussehenden Frauen aus der Stadt -, erschien zögernd in der gegenüberliegenden Tür, die zur Küche führte. Mit einem Handzeichen winkte der Herzog sie heran. Sie kam aus dem Schatten heraus, umrundete den Tisch. Er musterte ihr lederiges Gesicht und die völlig blauen Augen.

»Mylord wünschen?« Sie hielt den Kopf gesenkt, sah ihn nicht an.

Er deutete nach hinten. »Die Bassins und Handtücher werden sofort entfernt.«

»Aber … Euer Hochwohlgeboren …« Sie schaute auf, mit offenem Mund.

»Ich kenne diese Sitte!« sagte der Herzog barsch. »Diese Bassins werden an der Eingangstür aufgestellt, und jeder Bettler, der während des Essens erscheint, bekommt einen vollen Becher Wasser. Ist das klar?«

Der Ausdruck ihres Gesichts war zwiespältig. Es zeigte Unwillen und Bestürzung zugleich.

Mit plötzlicher Klarheit wurde Leto bewußt, daß sie geplant hatte, die beschmutzten Handtücher und die darin enthaltene Flüssigkeit zu verkaufen. Möglicherweise war das ebenfalls eine Sitte, daß diejenigen, die bittend an das Tor kamen, einige Kupferstücke dafür zu zahlen hatten.

Seine Züge verhärteten sich, und er knurrte: »Ich werde einen Wachtposten aufstellen, um sicherzugehen, daß meine Anweisungen buchstabengetreu ausgeführt werden.«

Er wandte sich auf dem Absatz um und kehrte den Weg zur Großen Halle zurück. Erinnerungen rasten durch sein Gehirn wie das Gemurmel zahlloser Klatschweiber. Er dachte an Seen und Wellen, an saftige Wiesen, und an freundliche Sommer, die nun hinter ihm lagen und nie wieder zurückkehren würden.

All das war vorbei.

Ich werde alt, dachte er. Für einen Moment habe ich die kalte Hand meiner Sterblichkeit gefühlt. Und worin? In der Habgier einer alten Frau.

Jessica befand sich inmitten einer gemischten Gruppe in der Großen Halle vor dem Kamin. Ein offenes Feuer brannte, und sein Schein ließ Juwelen, Vorhänge und bestickte Kleider in einem unirdischen Licht erstrahlen. Er erkannte in der Gruppe einen Fabrikanten von Destillanzügen aus Carthag, einen Importeur für elektronische Geräte, einen Wassertransporteur, dessen Sommerhaus sich in der Nähe seiner Fabrik in der Polregion befand, einen Vertreter der Gildenbank, der hager und überlegen auf ihn wirkte, einen Händler, der Ersatzteile für Gewürzabbaugeräte herstellte und eine dürre und hartgesichtige Frau, die offiziell einen Eskortendienst für Touristen unterhielt, sich in Wahrheit ihr Vermögen durch Schmuggel- und Spitzeldienste, gelegentlich aber auch durch Erpressungen zusammengerafft hatte.

Die meisten der in der Halle anwesenden Frauen wirkten kühl und dekorativ, als seien sie einfach nur da, um eine Staffage abzugeben.

Selbst wenn Jessica nicht in der Position der Gastgeberin gewesen wäre, hätte sie in dieser Runde dominiert. Sie trug keine Juwelen, aber dafür leuchtete ihre Kleidung in warmen Farben: ein langes Kleid, das wie der Schatten des offenen Feuers war und ein erdbraunes Band schlang sich durch ihr bronzenes Haar.

Er wertete dies als hintergründigen Spott und als Reaktion auf sein unterkühltes Verhalten. Natürlich wußte sie, daß er sie am liebsten in Farben dieser Art mochte, wenngleich auch nicht in dieser Gesellschaft.

In der Nähe, etwas losgelöst von der Gruppe, stand Duncan Idaho in seiner glitzernden Paradeuniform, das widerspenstige Haar beinahe gezähmt. Sein Gesicht zeigte keine Emotion. Man hatte ihn von den Fremen zurückgeholt, mit dem von Hawat ausgegebenen Befehl »unter dem Vorwand sie beschützen zu sollen, Lady Jessica keine Sekunde aus den Augen zu lassen.«

Der Herzog blickte sich um.

In einer Ecke sah er Paul, umgeben von einer Gruppe jüngerer Arrakisbewohner, unter denen sich auch drei Angehörige der Hoftruppen befanden. Der Herzog nahm die jungen Damen in Augenschein und gelangte zu dem Schluß, daß die Chancen für einen herzoglichen Erben hier nicht schlecht standen. Paul behandelte eine wie die andere mit zurückhaltender Höflichkeit.

Er wird seinem Titel Ehre machen, dachte der Herzog und registrierte im gleichen Moment, daß auch dieser Gedanke seinen Tod beinhaltete.

Paul sah seinen Vater, als er die Türschwelle überschritt und schaute in eine andere Richtung, maß der Reihe nach die anwesenden Gästetrauben, die juwelenverzierten, gläserhebenden Hände (und die heimlichen Untersuchungen ihres Inhalts mit winzigen Giftschnüfflern). Das Geschwätz der Leute stieß ihn ab. Er registrierte ihre aufgesetzten Masken und die dahintersteckenden, bereits vorbereiteten Gedanken. Ihre Stimmen sorgten dafür, daß das Gefühl der Leere in seiner Brust sich nur noch vergrößerte.

Ich bin nicht in bester Stimmung, dachte er und fragte sich, was Gurney wohl von dieser Versammlung halten würde.

Aber er wußte auch, warum er sich so fühlte. An sich hatte er keine Lust dazu gehabt, diese Funktion auszuüben, aber gegen die Strenge seines Vaters war er nicht angekommen. »Du hast deinen Platz«, hatte er gesagt, »eine Position, die du wahrnehmen mußt. Du bist alt genug dafür, diese Pflicht zu erfüllen. Du bist fast ein Mann.«

Paul sah, wie sein Vater den Raum durchquerte, einen abschätzenden Blick in die Runde warf und sich schließlich der Gruppe um Lady Jessica anschloß.

In dem Moment, als Leto Jessica erreichte, fragte der Wassertransporteur gerade: »Stimmt es, daß der Herzog eine Wetterkontrolle einrichten will?«

Im Rücken des Mannes stehend, erwiderte Leto: »So weit sind unsere Pläne noch nicht gediehen, Sir.«

Der Mann wandte sich um, zeigte ein fleischiges, rundes Gesicht. »Ah, der Herzog«, meinte er. »Wir haben Sie bereits vermißt.«

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