Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Ein grimmiges Lächeln zog sich um die Mundwinkel des Herzogs. Wie er sich nur aufgeführt hatte. Und als er ihn aufgefordert hatte, an diesem Gesellschaftsabend teilzunehmen, hatte Hawat den Kopf geschüttelt. »Ich habe ein schlechtes Gefühl dabei, Mylord«, waren seine Worte gewesen. »Das geht mir alles zu rasch.«

Paul ging an seinem Vater vorbei und führte dabei eine junge Frau, die einen halben Kopf größer war als er selbst. Er warf ihm einen säuerlichen Blick zu, nickte aber gleich darauf, als die junge Frau etwas zu ihm sagte.

»Ihr Vater ist Hersteller von Destillanzügen«, sagte Jessica. »Und außerdem habe ich erfahren, daß sich nur Narren mit von ihm hergestellten Anzügen in die Wüste hinauswagen.«

»Wer ist der Mann mit dem narbigen Gesicht, direkt vor Paul?« fragte der Herzog. »Ich kann ihn nirgendwo unterbringen.«

»Er wurde als Letzter unserer Gästeliste zugefügt«, erwiderte sie. »Es geschah auf Gurneys Wunsch. Ein Schmuggler.«

»Und Gurney hat das arrangiert?«

»Auf meinen Wunsch hin. Ich habe die Sache mit Hawat abgeklärt, obwohl er nicht sonderlich begeistert davon war. Der Schmuggler nennt sich Tuek, Esmar Tuek. Er ist kein Niemand unter den Leuten seines Schlages. Die Leute hier kennen ihn alle. Er hat für viele der Häuser gearbeitet.«

»Und warum ist er hier?«

»Das wird sich sicher jeder fragen«, erwiderte sie. »Tuek wird allein durch seine Anwesenheit schon Zweifel und Mißtrauen unter ihnen säen. Außerdem wird man vermuten, daß du darauf vorbereitet bist, der Korruption an den Kragen zu gehen. Unter diesem Gesichtspunkt war Hawat schließlich damit einverstanden, Tuek heute zu laden.«

»Ich bin nicht sicher, daß ich damit einverstanden bin.« Er nickte einem weiteren Paar zu und stellte fest, daß sich nur noch wenige der Gäste hinter ihnen befanden. »Warum hast du nicht dafür gesorgt, daß einige Fremen eingeladen wurden?«

»Kynes ist da«, erwiderte Jessica.

»Ja, Kynes«, meinte Leto. »Hast du vielleicht noch einige andere kleine Überraschungen für mich parat?« Er geleitete sie an das Ende der Prozession.

»Alles andere ist durchaus nicht ungewöhnlich«, sagte Jessica. Sie dachte: Verstehst du denn nicht, daß diese Schmuggler über schnelle Schiffe verfügen, mein Liebling? Daß dieser Tuek käuflich ist? Wir müssen uns doch einen Weg offenhalten, einen Weg in die Freiheit, wenn Arrakis uns keine Rettung mehr bietet.

Als sie den Speisesaal betraten, zog sie ihren Arm zurück und wartete, bis Leto sie zu ihrem Stuhl geleitete. Dann begab er sich an das andere Ende des Tisches. Einer seiner Leute rückte ihm den Stuhl zurecht. Auch die anderen nahmen nun Platz und erzeugten das Geräusch rückender Stühle und raschelnder Kleider, während der Herzog als letzter stehenblieb. Auf ein von ihm gegebenes Signal hin zogen sich die uniformierten Bediensteten einen Schritt zurück und nahmen Habachtstellung ein.

Eine unheilschwangere Stille legte sich über den Raum.

Jessica blickte zum anderen Ende der Tafel hinunter und sah mit einem Blick, daß Letos Mundwinkel verhalten zitterten. Die Art, in der er atmete, wies darauf hin, daß er stark erregt war. Was ist der Grund seines Ärgers? fragte sie sich. Doch nicht etwa die Einladung dieses Schmugglers?

»Einige unter Ihnen fragen sich, was ich mit der Entfernung der Waschbassins beabsichtige«, begann Leto. Und er fuhr fort: »Es ist das erste Anzeichen dafür, daß sich hier in nächster Zeit noch viel mehr ändern wird.«

Niemand sagte etwas.

Sie nehmen an, daß er betrunken ist, dachte Jessica.

Leto nahm die bauchige Wasserflasche, die vor ihm stand, hob sie hoch und sagte: »Als Kavalier des Imperiums erweise ich Ihnen meine Ehre.«

Sofort griffen alle Anwesenden zu den vor ihnen stehenden Flaschen und führten sie zum Mund. In der plötzlichen Bewegungslosigkeit leuchtete der Strahl einer Suspensorlampe aus der Richtung des Kücheneingangs. Schatten spielten über die raubvogelhaften Züge des Herzogs.

»Hier bin ich, und hier bleibe ich!« brüllte Leto. »Und der Toast, den ich Ihnen erweise, symbolisiert eine Maxime, die unser Herz erfreut: ›Das Geschäft belebt den Fortschritt! Man muß das Geld nur von der Straße auflesen.‹«

Er trank das Wasser.

Die anderen taten es ihm gleich. Fragende Blicke trafen sich.

»Gurney!« rief der Herzog.

Aus der Richtung des hinter Letos Rücken liegenden Alkovens erklang Hallecks Stimme. »Hier bin ich, Mylord.«

»Spiel uns etwas vor, Gurney.«

Ein sanfter Akkord erklang aus dem Alkoven. Bedienstete begannen damit, Platten aufzutragen — geröstete Wüstenhasen in Sauce Cepeda, sirianische Aplomage, Chukka unter Glas, Kaffee mit Melange (ein schwerer Zimtgeruch schwebte durch den Raum), und ein echtes Pot-a-oie, serviert mit sprudelndem caladanischem Wein.

Immer noch hatte der Herzog sich nicht gesetzt.

Während die Gäste, ihre Aufmerksamkeit gleichzeitig auf den Herzog und die reichhaltigen Speisen gerichtet, warteten, sagte Leto: »In alten Zeiten war es die Pflicht des Gastgebers, seine Gäste mit seinen eigenen Talenten zu unterhalten.« Er umschloß die Wasserflasche so fest mit der Hand, daß seine Knöchel weiß hervortraten. »Ich bin kein Sänger, aber ich lasse euch teilhaben an der Kunst Gurney Hallecks. Betrachten Sie es als eine weitere Ehrung; eine Ehrung für all diejenigen, die dafür gestorben sind, um uns hierher zu bringen.«

Erregtes Gemurmel klang auf.

Jessica lockerte ihren Schleier und musterte die Leute in ihrer absoluten Nähe. Da war der rundgesichtige Wassertransporteur mit seiner Frau, der bleiche und unnahbare Vertreter der Gildenbank (er erschien ihr wie ein hungriger Aasgeier und schien seinen Blick von Leto nicht lösen zu können) — und der derbgesichtige und narbenbedeckte Tuek, der seine melangegebläuten Augen niedergeschlagen hielt.

»Seht zurück, Freunde, auf die Truppen, die längst vergangen sind«, intonierte der Herzog, »und deren Schicksal untertan war dem Geld. Zu ihrem Andenken tragen wir unsere silbernen Ketten, von denen jedes Glied einen Mann ohne die Maske der Arglist symbolisiert. Blickt zurück, Freunde, auf die Truppen, die längst vergangen sind. Mit ihnen ging der Köder des Glücks. Und wenn man uns das falsche Lächeln zeigt, endet auch unsere Zeit.«

Der letzte Satz kam lauter als die anderen. Dann nahm der Herzog einen tiefen Zug aus seiner Wasserflasche und stellte sie mit einem lauten Knall auf den Tisch zurück. Wassertropfen spritzten über den Rand und benetzten das Tischtuch.

Die anderen tranken in verlegenem Schweigen.

Der Herzog hob die Flasche erneut an, aber diesesmal leerte er den verbliebenen Rest auf den Fußboden. Er wußte, daß den anderen nichts anderes übrig bleiben würde, als es ihm gleich zu tun.

Jessica war die erste, die seinem Beispiel folgte.

Bevor die anderen diese Geste nachvollzogen, herrschte ein Augenblick frostiger Kälte. Jessica registrierte wie Paul, der in der Nähe seines Vaters saß, daß er die ihn umgebenden Reaktionen eingehend studierte. Und ihr erging es nicht anders. Es war irgendwie mit einer Faszination vergleichbar, zuzusehen, wie ihre Gäste sich offenbarten, speziell die Frauen. Immerhin handelte es sich um sauberes, trinkbares Wasser — und nicht um die Feuchtigkeit, die man in ein Handtuch wischte, wenn man die Hände trocknete. In den zitternden Händen der Gäste zeigten sich nahezu alle Gefühlsabstufungen, von resignierender Unterwerfung bis zum offenen Widerwillen. Die Situation wurde von verzögertem Handeln und nervösem Lachen beherrscht — aber auch von unterdrückter Wut und der gehorsamen Einsicht in die Notwendigkeit. Eine der anwesenden Damen verschloß ihre Flasche, bevor sie sie nach unten hielt. Sie sah verlegen weg, als ihr Tischnachbar es entdeckte und den Verschluß wieder löste.

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