Frank Herbert - Der Wüstenplanet

Здесь есть возможность читать онлайн «Frank Herbert - Der Wüstenplanet» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1978, ISBN: 1978, Издательство: Wilhelm Heyne Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Wüstenplanet: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Wüstenplanet»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

Der Wüstenplanet — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Wüstenplanet», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Während sie sich dem wartenden Ornithopter genähert hatten, hatte Leto den Mann eingehend betrachtet: Kynes war groß, mager, trug wüstenfeste Kleidung unter der Robe — einen Destillanzug und hohe Stiefel. Er hatte die Kapuze zurückgezogen und zeigte das sandfarbene Haar und einen schütteren Bart. Seine Augen waren Blau in Blau, seine Brauen stark. Die Rückstände einer dunklen Schminke bedeckten noch sein Gesicht.

»Sie sind der Ökologe«, stellte der Herzog fest.

»Wir bevorzugen den alten Titel, Mylord«, erwiderte Kynes. »Planetologe.«

»Wie Sie wünschen«, sagte der Herzog und sah auf Paul hinunter. »Dies, mein Sohn, ist der Schiedsmann, der Streitschlichter, der Mann, dessen Aufgabe es ist, darüber zu wachen, daß die Formen gewahrt werden und wir auf unserem Lehen nicht die Bestimmungen verletzen.« Er schaute Kynes an. »Und dies ist mein Sohn.«

»Mylord«, nickte Kynes.

»Sie sind ein Fremen?« fragte Paul.

Kynes lächelte. »Ich bin im Dorf und im Sietch gleichermaßen zu Hause, junger Herr. Aber ich bin ein Bediensteter Seiner Majestät, der Kaiserliche Planetologe.«

Paul nickte. Die Ausstrahlung des Mannes beeindruckte ihn. Halleck hatte bereits, als sie noch am Fenster des Administrationsgebäudes gestanden hatten, auf Kynes hingewiesen: »Es ist der Mann in der Fremen-Kleidung neben dem Ornithopter.«

Paul hatte ihn eine kurze Weile mit einem Feldstecher beobachtet und schon dabei waren ihm die hohe Stirn und der Strenge ausdrückende Mund des Besuchers aufgefallen. Und Halleck hatte in Pauls Ohr geflüstert: »Ein seltsamer Kerl. Er hat eine ungewöhnliche Ausdrucksweise und spricht beinahe druckreif. Alles an ihm ist ohne Ecken und Kanten.«

Hinter ihnen hatte der Herzog gesagt: »Ein typischer Wissenschaftler.«

Jetzt, wo Paul Kynes nur wenige Schritte entfernt gegenüberstand, wurde er sich der Macht gewahr, die dieser Mann ausstrahlte. Er wirkte wie jemand von königlichem Blut, wie ein Mensch, der dazu geboren war, Befehle zu erteilen.

»Ich weiß, daß wir Ihnen dafür zu danken haben, daß Sie uns mit diesen Destillanzügen und Umhängen versorgten«, sagte der Herzog.

»Ich hoffe, sie erfüllen ihren Zweck, Mylord«, gab Kynes zurück. »Sie entstammen der Produktion der Fremen. Ich erhielt Ihre Körpermaße von Ihrem Mann Halleck.«

»Es hat mich ein wenig verwirrt, daß Sie uns nur unter der Bedingung, daß wir diese Kleidung tragen, in die Wüste hinaus begleiten wollten«, sagte der Herzog. »Es wäre kein Problem für uns gewesen, genügend Wasser mitzunehmen. Außerdem beabsichtigten wir sowieso nicht, länger draußen zu bleiben. Und einen Schutz aus der Luft haben wir auch. Sehen Sie die Eskorte dort hinten? Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß wir …, daß uns etwas Unvorhergesehenes zur Landung zwingt.«

Kynes starrte ihn an. Sein ganz besonderes Augenmerk richtete er dabei auf die im Gegensatz zu allen anderen Bewohnern von Arrakis nicht vertrocknet wirkende Haut des Herzogs.

Kalt erwiderte er: »Auf Arrakis sprechen Sie besser nicht von Wahrscheinlichkeiten. Das einzige, was hier zählt, sind Möglichkeiten.«

Hallecks Gestalt versteifte sich. »Sie haben den Herzog mit ›Mylord‹ oder ›Sire‹ anzureden!«

Leto gab Halleck einen heimlichen Wink, um ihn zum Verstummenzubringen und sagte: »Was uns anbetrifft, so sind wir ziemlich unerfahren, Gurney. Wir müssen unsere Erfahrungen schon selber machen.«

»Wie Sie meinen, Sire.«

»Wir stehen in Ihrer Schuld, Dr. Kynes«, wiederholte Leto. »Und wir werden uns an Ihre Freundlichkeit zu erinnern wissen.«

Wie von selbst schien ein Zitat aus der O.-K.-Bibel in Pauls Gedächtnis auf. Er sagte: »Die Gabe ist ein Segen für den Gebenden.«

In der herrschenden Stille klangen seine Worte lauter, als er beabsichtigt hatte. Die Leibwächter, die Kynes mitgebracht hatte, und die sich bisher im Schatten des Verwaltungsbaus aufgehalten hatten, sprangen plötzlich auf und begannen mit einer erregt wirkenden Diskussion. Einer der Männer rief laut: »Lisan al-Gaib!«

Kynes wirbelte herum, gab ihnen ein wütendes Handzeichen und scheuchte die Männer davon. Sie zogen sich wieder in den Gebäudeschatten zurück, murmelten unverständliche Worte und verschwanden hinter der nächsten Ecke.

»Sehr interessant«, stellte Leto fest.

Kynes starrte ihn und Paul mit einem kalten Blick an und erwiderte: »Die meisten dieser Wüstenleute sind ungeheuer abergläubisch. Sie sollten nicht darauf achten. Jedenfalls sind sie nicht gefährlich.« Und insgeheim fielen ihm wieder die Worte aus der Legende ein: »Sie werden dich mit heiligen Worten begrüßen, und ihre Gaben werden ein Segen sein.«

Letos Einschätzung von Kynes (die auf einem kurzen mündlichen Bericht Hawats basierte, der voll von Mißtrauen gewesen war) kristallisierte sich plötzlich zu einer Erkenntnis: dieser Mann war ein Fremen. Er war mit einer Fremen-Eskorte angekommen, was natürlich auch nur bedeuten konnte, daß die Fremen den Versuch unternehmen wollten, die neue Art von Freiheit dadurch einem Test zu unterziehen, daß sie ihren Fuß auf bisher verbotene Gebiete setzten. Aber die Eskorte hatte eher wie eine Ehrengarde gewirkt. Und auf seine Art war Kynes ein stolzer Mann, das freie Leben gewöhnt und kompromißlos das aussprechend, was er für richtig hielt.

Kynes war zu einem Eingeborenen geworden.

»Sollten wir nicht aufbrechen, Sire?« fragte Hawat.

Der Herzog nickte. »Ich werde meinen Thopter selbst fliegen. Kynes kann neben mir Platz nehmen, um mir die Richtung zu weisen. Du und Paul geht nach hinten.«

»Einen Moment bitte«, warf Kynes ein. »Mit Ihrer Erlaubnis, Sire, werde ich zuvor die Funktion unserer Anzüge prüfen.«

Obwohl der Herzog etwas erwidern wollte, fiel Kynes ihm ins Wort: »Das soll nicht nur Ihrer, sondern auch meiner Sicherheit dienen, Mylord. Ich weiß sehr wohl, wer dafür verantwortlich gemacht würde, sollte Ihnen in meiner Begleitung etwas zustoßen.«

Der Herzog runzelte die Stirn und dachte: Ausgerechnet in diesem Moment! Wenn ich mich weigere, beleidigt ihn das bestimmt. Und dieser Mann könnte zu wichtig für mich sein, als daß ich das in Kauf nehmen kann. Trotzdem … kann ich ihn durch meinen Schild greifen lassen? Soll ich mich von ihm berühren lassen, wo ich noch so wenig über ihn weiß?

Die Gedanken zuckten durch sein Gehirn, aber schließlich gab er sich einen Ruck. »Wir übergeben uns Ihrer Hand«, sagte er, machte einen Schritt nach vorn und öffnete seine Robe. Aus den Augenwinkeln sah er, wie Halleck Kynes überwachte, scharfäugig und mißtrauisch, ohne sich von der Stelle zu rühren. »Wenn Sie so freundlich sein würden«, fuhr Leto fort, »ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir die Funktionsweise dieser Anzüge erklären könnten.«

»Sicher«, erwiderte Kynes. Er tastete nach den Schulterverschlüssen und sprach, während er den Anzug untersuchte, weiter.

»Der Anzug gleicht im Prinzip einem Mikro-Sandwich — ein hochwirksames Filter- und Wärmeaustauschsystem.« Er justierte die Schulterverschlüsse. »Die erste Schicht, die unmittelbar auf der Haut liegt, ist porös. Der Schweiß durchdringt sie, nachdem er den Körper gekühlt hat … ein fast normaler Verdunstungsprozeß. Die beiden nächsten Schichten …« Kynes schnallte das Brustband enger, »… enthalten Wärmeaustauscher und Salzentzieher. Das Salz wird zurückgehalten und wieder verwendet.«

Der Herzog hob beide Arme und sagte: »Sehr interessant.«

»Tief einatmen«, sagte Kynes.

Der Herzog gehorchte.

Kynes überprüfte die Unterarmverschlüsse und stellte einen davon neu ein. »Körperbewegungen, besonders die Atmung«, führte er aus, »und die dabei stattfindende Osmose sorgen für den nötigen Druck zur Wasserförderung.« Er löste das Brustband um eine Spur. »Das wiedergewonnene Wasser fließt in die Fangtaschen, aus dem man es durch einen Schlauch saugt, der über die Schulter an den Mund heranreicht.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Wüstenplanet»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Wüstenplanet» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Frank Herbert - The Godmakers
Frank Herbert
Frank Herbert - The Green Brain
Frank Herbert
Frank Herbert - High-Opp
Frank Herbert
Frank Herbert - Les enfants de Dune
Frank Herbert
Frank Herbert - Les yeux d'Heisenberg
Frank Herbert
Frank Herbert - Il cervello verde
Frank Herbert
Frank Herbert - Dune (Tome 1)
Frank Herbert
Frank Herbert - Children of Dune
Frank Herbert
Frank Herbert - Oczy Heisenberga
Frank Herbert
libcat.ru: книга без обложки
Frank Herbert
libcat.ru: книга без обложки
Frank Herbert
libcat.ru: книга без обложки
Frank Herbert
Отзывы о книге «Der Wüstenplanet»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Wüstenplanet» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.