Frank Herbert - Der Wüstenplanet

Здесь есть возможность читать онлайн «Frank Herbert - Der Wüstenplanet» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1978, ISBN: 1978, Издательство: Wilhelm Heyne Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Wüstenplanet: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Wüstenplanet»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

Der Wüstenplanet — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Wüstenplanet», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Im Osten wandelte sich die Nacht zu einem dunstigen Grau. Das Licht näherte sich dem Horizont.

Es war eine Szene von solch beeindruckender Schönheit, daß er ihr alle Aufmerksamkeit zuwandte.

Manches hier ähnelt Caladan doch, dachte er.

Er hätte sich niemals vorzustellen vermocht, daß es auf Arrakis etwas so Schönes geben konnte wie diesen zersplitterten roten Horizont mit seinen purpurnen und ockerfarbenen Klippen. Jenseits des Landefeldes, wo der matte Tau der Nacht der Saat Leben eingehaucht hatte, sah er riesige rote Blütenfelder und dazwischen vereinzelte Felder von dunklem Violett, wie die Fußspuren eines Riesen.

»Ein herrlicher Morgen, Sire«, sagte der Wachtposten.

»Das ist es wirklich.«

Der Herzog nickte und dachte: Vielleicht wird dieser Planet noch über sich hinauswachsen. Vielleicht wird er doch noch eine Heimat für meinen Sohn.

Er sah menschliche Gestalten, die zu den Blumenfeldern hinübergingen. Sie schwangen seltsame Behälter, die sie als Tausammler auswiesen. Auf Arrakis war die Feuchtigkeit so kostbar, daß man sogar den Tau sammelte.

Aber er könnte sich auch als Ort des Schreckens erweisen.

14

Es gibt möglicherweise keine schrecklichere Entdeckung, als die, daß auch dein Vater nur ein Mensch ist — und menschliche Empfindungen hat.

Aus ›Gesammelte Weisheiten des Muad'dib‹, von Prinzessin Irulan.

Der Herzog sagte: »Paul, ich bin im Begriff, etwas Abscheuliches zu tun, aber es muß sein.«

Er stand neben dem tragbaren Giftschnüffler, den man zum Frühstück in den Konferenzraum gebracht hatte. Die Sensorarme der Maschine hingen schlaff auf der Tischplatte und erinnerten Paul an ein verendetes Insekt.

Der Herzog sah aus dem Fenster, starrte hinaus auf das Landefeld und die trübe Staubwolke, die den Morgenhimmel verdeckte.

Vor Paul lag der Betrachter, in dem sich der Filmclip über die Religionspraktiken der Fremen befand. Einer von Hawats Leuten hatte das Material zusammengestellt, und Paul war nicht wenig überrascht, daß ein Großteil des Materials sich mit seiner Person auseinandersetzte.

»Mahdi!«

»Lisan al-Gaib!«

Wenn er die Augen schloß, kehrten die Rufe der Menge sofort zu ihm zurück. Also darauf hoffen sie, dachte er. Und ihm fiel ein, was die Ehrwürdige Mutter zu ihm gesagt hatte: Kwisatz Haderach. Die Erinnerungen, die in ihm hochkamen, stürzten ihn im Zusammenhang mit dieser seltsamen Welt in ein Dilemma, dem er sich nicht gewachsen glaubte.

»Eine verwerfliche Sache«, sagte der Herzog.

»Was meinen Sie, Sire?«

Leto wandte sich Paul zu und sah ihn an. »Die Harkonnens glauben mich dadurch konfus machen zu können, indem sie versuchen, in mir Mißtrauen gegenüber deiner Mutter zu erwecken. Sie können sich nicht vorstellen, daß ich eher bereit wäre, mir selbst nicht über den Weg zu trauen.«

»Ich verstehe nicht, Sire.«

Wieder sah Leto aus dem Fenster. Die weiße Sonne hatte ihre Morgenposition eingenommen. Sie beleuchtete den Schildwall mit milchigem Licht, und die vielen Schluchten und Klippen.

Langsam und mit leiser Stimme, um seinen Ärger zu verbergen, klärte der Herzog Paul über die mysteriöse Botschaft auf.

»Genausogut könntest du mir mißtrauen«, sagte Paul, nachdem er fertig war.

»Sie müssen glauben, daß sie mit diesem Trick Erfolg bei mir haben«, erwiderte der Herzog. »Sie müssen mich für einen ausgemachten Narren halten. Es muß realistisch wirken. Selbst deine Mutter darf nicht erfahren, was hier gespielt wird.«

»Aber, Sire! Weshalb?«

»Die Reaktion deiner Mutter darf nicht gespielt wirken. Oh, ich weiß, daß sie sich, würde ich sie einweihen, gut genug verstellen könnte … aber zuviel hängt davon ab. Ich glaube, daß wir auf diese Weise den wirklichen Verräter zu einem Fehler verleiten können. Deshalb muß es so aussehen, als sei ich wirklich auf dieses Komplott hereingefallen. Und sie wird diese Last ertragen müssen, damit es nicht noch zu einem größeren Schmerz kommt.«

»Warum erzählst du mir das, Vater? Befürchtest du nicht, ich könnte es ihr weitererzählen?«

»Du unterliegst keiner Beobachtung«, erwiderte der Herzog. »Und du wirst dieses Geheimnis bewahren. Du mußt es einfach.« Er ging zu den Fensterscheiben und redete, ohne sich umzudrehen, weiter. »Sollte mir etwas passieren, kannst du ihr die Wahrheit sagen. Und sage ihr, daß ich ihr niemals mißtraut habe, niemals, verstehst du? Ich möchte, daß sie das erfährt.«

Paul erkannte die Todessehnsucht in den Worten seines Vaters und sagte rasch: »Es wird Ihnen nichts geschehen, Sire. Die …«

»Sei still, Junge.«

Paul starrte auf den Rücken seines Vaters, sah die müde Haltung seines Kopfes, die herabgefallenen Schultern, seine langsamen Bewegungen.

»Du bist nur müde, Vater.«

»Ich bin wirklich müde«, gab der Herzog zu. »Oder besser gesagt: Ich bin fertig. Möglicherweise hat nun die melancholische Degeneration der Hohen Häuser auch auf mich übergegriffen. Und dabei waren wir einst ein starkes Volk.«

In plötzlich aufwallender Wut sagte Paul: »Unser Haus ist nicht degeneriert!«

»Tatsächlich nicht?«

Der Herzog musterte seinen Sohn, und Paul sah die dunklen Schatten unter seinen Augen. Um seinen Mund lag ein zynischer Ausdruck. »Ich sollte deine Mutter heiraten, sie zu meiner Herzogin machen. Und doch … mein Junggesellenstatus läßt einige andere Häuser immer noch hoffen, sich mit mir zu verbünden, indem sie mich mit einer ihrer ledigen Töchter verbinden.« Er zuckte die Achseln. »Deshalb …«

»Mutter hat mir das erklärt.«

»Nichts bringt einem Führer mehr Loyalität ein als sein persönlicher Wagemut«, sagte der Herzog. »Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig, als das mir anhaftende Draufgängertum so lange wie möglich zu erhalten.«

»Du führst gut«, protestierte Paul. »Und du regierst gut. Die Männer lieben dich und folgen deinen Anweisungen willig.«

»Eine meiner besten Einheiten ist die Propagandaabteilung«, erklärte der Herzog. Er wandte sich erneut der Ebene zu. »Es gibt auf Arrakis für uns mehr Möglichkeiten, als das gesamte Imperium jemals vermutet hat. Und doch denke ich manchmal darüber nach, ob wir nicht fliehen sollten — abtrünnig werden. Manchmal wünsche ich mir, ob es nicht besser gewesen wäre, zurückzusinken in die Anonymität des einfachen Volkes …«

»Vater!«

»Ja, ich bin wirklich müde«, wiederholte der Herzog. »Weißt du eigentlich, daß wir die Rückstände des Gewürzes dazu benutzen, um aus ihnen Filme herzustellen?«

»Bitte?«

»Wir müssen verhindern, daß uns das Filmmaterial ausgeht«, fuhr der Herzog fort. »Wie sollten wir sonst den Leuten in den Dörfern und Städten unsere Informationen zuleiten? Die Leute müssen darüber informiert werden, wie gut ich sie leite. Und wie sollten sie das erfahren, wenn wir es ihnen nicht erzählen?«

»Du solltest dich schlafen legen«, sagte Paul.

Wieder sah der Herzog seinen Sohn an. »Arrakis verfügt noch über einen weiteren Vorteil, den ich noch nicht erwähnte. Das Gewürz ist alles hier. Du atmest es ein und ißt es in nahezu jeder Speise. Ich bin sicher, daß jeder Körper dadurch gewisse Abwehrstoffe gegen die gebräuchlichen Gifte aus dem Handbuch der Assassinen erzeugt. Und die Notwendigkeit, auf jeden Tropfen Wasser sorgfältig zu achten hat ebenfalls seine Auswirkungen auf die Nahrungsproduktion. Die Hefekulturen, die gesamte Hydroponik — alles unterliegt einer strengen Überwachung. Es dürfte unmöglich sein, größere Teile unserer Bevölkerung zu vergiften und deshalb ist es auch kaum möglich, uns auf diese Weise anzugreifen. Arrakis sorgt dafür.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Wüstenplanet»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Wüstenplanet» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Frank Herbert - The Godmakers
Frank Herbert
Frank Herbert - The Green Brain
Frank Herbert
Frank Herbert - High-Opp
Frank Herbert
Frank Herbert - Les enfants de Dune
Frank Herbert
Frank Herbert - Les yeux d'Heisenberg
Frank Herbert
Frank Herbert - Il cervello verde
Frank Herbert
Frank Herbert - Dune (Tome 1)
Frank Herbert
Frank Herbert - Children of Dune
Frank Herbert
Frank Herbert - Oczy Heisenberga
Frank Herbert
libcat.ru: книга без обложки
Frank Herbert
libcat.ru: книга без обложки
Frank Herbert
libcat.ru: книга без обложки
Frank Herbert
Отзывы о книге «Der Wüstenplanet»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Wüstenplanet» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.