Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Es ist gesagt worden, daß Herzog Leto alle auf Arrakis herrschenden Gefahren ignorierte; daß er kopflos in die aufgestellte Falle lief. Wäre es nicht eher möglich, daß sein ständigen Todesgefahren ausgesetztes Leben ihn so gefangennahm, daß die Erhöhung einer Gefahrenintensität für ihn einfach nicht mehr vorstellbar war? Oder ist es möglich, daß er bewußt einen Opfergang antrat, um seinem Sohn ein Leben ohne Schwierigkeiten zu ermöglichen? All diese Eindrücke können nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Herzog nicht leicht zu narren war.

Aus ›Bemerkungen zur Familie des Muad'dib‹, von Prinzessin Irulan.

Herzog Leto Atreides lehnte an der Brüstung des Ladekontrollturms außerhalb von Arrakeen. Der erste Mond, eine leuchtende Silbermünze, hing voll am nächtlichen Himmel des südlichen Horizonts. Darunter leuchteten die Klippen des Schildwalls wie bizarre Gletscherformationen durch eine Nebelwand. Links von ihm leuchteten die Lichter der Stadt: gelb … weiß … blau.

Er dachte an die Proklamationen, die jetzt an allen öffentlichen Plätzen des Planeten ausgehängt wurden und seine Unterschrift trugen: ›Unser Erhabener Imperator hat mich dazu ausersehen, Arrakis zu übernehmen und alle herrschenden Streitigkeiten zu beenden.‹

Der rituelle Formalismus dieser Worte erfüllte ihn mit Einsamkeit. Wer würde sich schon von diesen lächerlichen Phrasen beeinflussen lassen? Ganz bestimmt nicht die Fremen. Und erst recht nicht die Kleinen Häuser, die den Binnenhandel von Arrakis kontrollierten … und die bis zum letzten Mann auf der Harkonnen-Seite standen.

Sie haben versucht, meinen Sohn zu ermorden!

Er konnte seine Wut nur mühsam beherrschen.

Von Arrakeen her tauchten die Lichter eines herankommenden Fahrzeugs auf. Möglicherweise war es der Wagen, der Paul brachte. Die Verzögerung war ärgerlich, obwohl er wußte, daß es nur an den Sicherheitsvorkehrungen gelegen hatte, die Hawats Leutnant einzuhalten hatte.

Sie haben versucht, meinen Sohn zu ermorden!

Als wollte er die pochende Wut aus dem Kopf vertreiben, schüttelte Leto Atreides den Kopf. Er sah auf das Landefeld hinaus, wo fünf seiner eigenen Fregatten wie monolithische Figuren aufgereiht standen.

Besser eine Verzögerung, als …

Er erinnerte sich daran, daß der Leutnant ein fähiger Mann war. Er würde ihn bald befördern, das gebot die Loyalität.

›Unser Ehrhabener Imperator …‹

Er wünschte sich, die Einwohner dieser verstaubten Garnisonsstadt könnten den Brief sehen, den er an seinen ›Edlen Herzog‹ geschickt hatte. Er war voll mit verächtlichen Anspielungen auf die verschleierten Männer und Frauen: »… was kann man schon von diesen Barbaren erwarten, die offenbar der Meinung sind, nichts im Leben sei wichtiger als die Ablehnung der einer Ordnung unterworfenen Sicherheit der Faufreluches?«

Es wurde ihm plötzlich bewußt, daß es in diesem Moment sein größter Wunsch war, alle Klassenunterschiede zu beseitigen und sich nie wieder mit dieser tödlichen Ordnung zu beschäftigen. Er hob den Kopf, sah zu den Sternen auf und dachte: Um eines dieser kleinen Lichter kreist Caladan … aber ich werde meine Heimat nie wiedersehen. Die Einsamkeit und das Heimweh erzeugte Schmerzen in seiner Brust. Er hatte das untrügliche Gefühl, daß diese Pein nicht aus ihm selbst kam, sondern von Caladan aus bis zu ihm herüber drang. Er zweifelte daran, daß er fähig war, in Arrakis jemals seine Heimat zu sehen.

Aber ich darf mir nichts anmerken lassen, dachte er. Allein schon wegen des Jungen. Wenn er jemals eine Heimat haben soll, muß es diese sein. Auch wenn Arrakis für mich die Hölle ist, durch die vor meinem Tod ich noch zu gehen habe: er soll das hier finden, was ihn inspiriert. Irgend etwas muß es hier für ihn geben.

Eine Welle von Selbstmitleid, für die er sich selbst schämte durchrollte ihn, und nicht ohne Grund fielen ihm zwei Zeilen eines Gedichtes ein, das Gurney Halleck ihm oft vorgetragen hatte:

»Meine Lungen schmecken den Wind der Zeit …
der weht über gefallenem Sand …«

Nun, Gurney würde hier große Mengen gefallenen Sandes finden. Das zentrale Ödland hinter den mondbeschienenen Klippen bestand aus Wüste, kahlen Felsen, Dünen und wehenden Staubfontänen. Eine unkartographierte, trockene Wildnis, an deren Rand es da und dort einige Fremen gab. Wenn überhaupt jemand in der Lage war, für die Zukunft der Atreides' zu garantieren, dann sie.

Vorausgesetzt, die Harkonnens hatten nicht auch sie mit dem schleichenden Gift der Korruption verseucht.

Sie haben versucht, meinen Sohn zu ermorden!

Das Geländer, gegen das Leto Atreides lehnte, vibrierte plötzlich. Stahlschotten klappten herab, um die Aussichtsterrasse vor den Feuerstrahlen der Triebwerke zu schützen. Die Fähre landet wieder, dachte er. Zeit, hinunter und an die Arbeit zu gehen. Er ging zu den Treppenstufen hinüber und bemühte sich, so kühl wie möglich zu wirken, damit niemand bemerkte, in welcher Gefühlsverfassung er wirklich war.

Sie haben versucht, meinen Sohn zu ermorden!

Die Männer trafen bereits vom Landefeld her ein, als er den verqualmten Aufenthaltsraum betrat. Sie trugen ihre Raumsäcke auf den Schultern und begrüßten sich mit der Lautstärke von Soldaten, die soeben aus dem Urlaub zurückgekommen sind.

»He! Das'n Gefühl unter'n Galoschen, was!«

»Das nennt man hier Schwerkraft, Mann!«

»Wieviel Gravos ham'wer denn hier? Fühlt sich nach mächtig viel an.«

»Na komm, 's sind nur neun Zehntel von 'nem richtigen Ge.«

Ein Durcheinander von Worten erfüllte den Raum.

»Hast du das Kaff da unten schon in Augenschein genommen? Da frag' ich mich direkt, wo die ganze Beute geblieben ist, die man da rausgepreßt hat!«

»Das haben die Harkonnens alles auf Seite geschafft.«

»Ich wär' für 'ne heiße Dusche und 'n weiches Bett!«

»Hast du das noch nicht mitgekriegt, du Depp? Hier gibt's keine Duschen. Und deinen Arsch muß du mit Sand abwischen.«

»He! Der Herzog!«

Als der Herzog den Raum betrat, herrschte plötzlich absolute Stille.

Gurney Halleck, der im Mittelpunkt der Menge stand, den Raumsack über der Schulter und das Baliset in der Hand, sah ihn an. Er hatte lange Finger und große Daumen, die sich ungeheuer schnell bewegen konnten, wenn es darum ging, die neun Saiten des Instruments zum Schwingen zu bringen.

Der Herzog musterte Halleck. Er fühlte sich von der Häßlichkeit dieses Mannes, von seinem scharfen Blick, der Glas zum Zerspringen bringen konnte, angezogen. Er war ein Mensch, der außerhalb der Faufreluches stand und doch jeder ihrer Vorschriften gehorchte. Wie hatte Paul ihn noch genannt? Gurney, der Tapfere.

Gurneys wuscheliges Haar zog sich über mehrere öde Flächen seines Kopfes dahin. Sein großer Mund hatte sich zu einem freundlichen Lächeln verzogen, und die Narbe, die eine Inkvinepeitsche hinterlassen hatte, schien mit eigenem Leben erfüllt. Er strahlte eine schulterklopfende Herzlichkeit aus, als er auf den Herzog zuschritt und sich verbeugte.

»Gurney«, sagte Leto.

»Mylord!« Gurney deutete mit dem Baliset auf die im Raum verstreut stehenden Männer. »Dies sind die letzten. Ich wollte eigentlich mit der ersten Welle kommen, aber …«

»Wir haben noch ein paar Vasallen der Harkonnens für dich übriggelassen«, sagte der Herzog. »Komm mit, wir haben etwas zu besprechen.«

»Wie Sie befehlen, Mylord.«

Sie traten in die Nische neben dem Münzwasserautomaten zurück, während die anderen Männer, sich unterhaltend, zurückblieben. Halleck warf seinen Raumsack in eine Ecke, behielt sein Baliset jedoch in der Hand.

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