Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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»Ich habe euch beide beobachtet«, fuhr Harah fort. »Die Art, in der ihr euch berührt. Und Alia steht mir sehr nahe, weil sie die Schwester eines Mannes ist, der zu mir ist wie ein Bruder. Ich habe auf sie achtgegeben und sie beschützt, seit sie ein Säugling war, seit jener Razzia, nach der wir hierher fliehen mußten. Und ich habe viel über sie herausgefunden.«

Jessica nickte und fühlte, wie das Unbehagen in der neben ihr sitzenden Alia wuchs.

»Du weißt, was ich meine«, fuhr Harah fort. »Sie hat von Anfang an jedes Wort verstanden, das man ihr sagte. Hat es jemals ein anderes Baby gegeben, das in so jungen Jahren schon die Regeln der Wasserdisziplin einhalten konnte? Und was sind in der Regel die ersten Worte, die ein Kind derjenigen, die es aufzieht, entgegenbringt? Etwa ›Ich liebe dich, Harah‹?«

Harah starrte Alia an. »Weswegen, glaubst du, nehme ich all ihre Beleidigungen hin? Weil ich weiß, daß dahinter keine Bösartigkeit steckt.«

Alia schaute zu ihrer Mutter auf.

»Ja, ich bin durchaus fähig, aus meinen Beobachtungen die richtigen Schlüsse zu ziehen, Ehrwürdige Mutter«, sagte Harah. »Aus mir hätte eine Sayyadina werden können. Ich weiß, daß ich das, was ich gesehen habe, gesehen habe.«

»Harah …« Jessica hob die Schultern. »Ich weiß nicht, was ich darauf sagen soll.« Und sie stellte überrascht fest, daß das der Wahrheit entsprach. Es war überraschend.

Alia reckte sich. Es war offensichtlich, daß das, worauf sie gewartet hatte, eingetreten war.

»Wir haben einen Fehler gemacht«, sagte das Kind. »Wir brauchen Harah jetzt.«

»Es ist bei der Zeremonie geschehen«, sagte Harah, »während du das Wasser des Lebens verändertest, Ehrwürdige Mutter — und Alia noch nicht geboren war.«

Wir brauchen Harah? fragte sich Jessica.

»Wer sonst kann zu den Leuten reden und ihnen beibringen, mich zu verstehen?« fragte Alia.

»Was willst du, das sie tut?« fragte Jessica zurück.

»Sie weiß bereits, was sie tun muß«, erwiderte Alia.

»Ich werde ihnen die Wahrheit sagen«, sagte Harah. Ihr Gesicht erschien plötzlich älter und trauriger als je zuvor. »Ich werde ihnen sagen, daß Alia nur vorgibt, ein kleines Mädchen zu sein, obwohl sie es in Wirklichkeit niemals gewesen ist.«

Alia senkte den Kopf. Tränen liefen über ihre Wangen, und Jessica fühlte eine Welle der Traurigkeit in ihrer Tochter.

»Ich weiß, daß ich eine Mißgeburt bin«, flüsterte das Kind. Die erwachsene Schlußfolgerung hörte sich aus ihrem Mund an wie eine bittere Bestätigung.

»Du bist keine Mißgeburt!« sagte Harah schroff. »Wer wagt es, so etwas zu behaupten?«

Erneut wunderte sich Jessica, wieso sich Harah derart beschützend vor ihre Tochter stellte. Und ihr wurde klar, daß Alia sie richtig beurteilt hatte. Sie brauchten Harah ebenso wie ihre Worte und Gefühle. Es war offensichtlich, daß sie Alia liebte, als sei sie ihr eigenes Kind.

»Wer sagt das?« wiederholte Harah.

»Niemand.«

Alia ergriff den Saum von Jessicas Aba, und sie wischte sich damit die Tränen aus dem Gesicht. Dann glättete sie den Stoff wieder.

»Dann sage du es auch nicht«, befahl Harah.

»Ja, Harah.«

»Und jetzt«, fuhr Harah fort, »erzähle mir alles, damit ich weiß, wie ich bei den anderen vorzugehen habe. Erzähle mir, was mit dir geschehen ist.«

Alia schluckte und sah ihre Mutter an.

Jessica nickte zustimmend.

»Eines Tages wachte ich auf«, sagte Alia. »Es war, als erwachte ich von einem Schlaf, aber ich konnte mich nicht erinnern, schlafen gegangen zu sein. Ich befand mich an einem warmen, dunklen Platz. Und ich fürchtete mich.«

Während sie dem halb lispelnden Tonfall ihrer kleinen Tochter horchte, erinnerte sich Jessica an jenen Tag in der großen Höhle.

»Und als ich mich fürchtete«, berichtete Alia weiter, »versuchte ich irgendwohin zu entkommen. Aber es gab keinen Ausweg.

Dann sah ich einen Funken … das heißt, ich sah ihn nicht, es war eine andere Form des Sehens. Er war bei mir, und ich fühlte seine Emotionen … er streichelte mich und sagte mir, daß alles in Ordnung gehen würde. Es war meine Mutter.«

Harah rieb sich die Augen und lächelte Alia zu. Aber es blieb ein Ausdruck in ihren Augen, der zeigte, daß die Fremen-Frau nicht nur mit ihren Ohren, sondern auch mit dem Blick die Worte des Mädchens zu verstehen suchte.

Und Jessica dachte: Was wissen wir wirklich darüber, wie solche Frauen denken? Nach allem, was sie uns voraushaben?

»Und kaum fühlte ich mich sicher und beschützt«, fuhr Alia fort, »stellte ich fest, daß sich bei uns ein dritter Funke befand … und dann geschah alles auf einmal. Der andere Funke war die alte Ehrwürdige Mutter. Sie war dabei … ihr Leben mit meiner Mutter zu teilen … ihr alles zu geben. Und ich war dabei, mit ihnen zusammen, und sah und hörte alles. Und als es vorüber war, war ich sie. Und sie waren ich. Es hat lange gedauert, bis ich mich selbst wiederfand.«

»Es war eine schreckliche Erfahrung«, sagte Jessica. »Kein Wesen sollte auf diese Weise ein Bewußtsein erlangen. Es ist ein Wunder, daß du all dies aufnehmen konntest.«

»Ich konnte nichts dagegen tun!« sagte Alia heftig. »Ich wußte einfach nicht, wie ich mein Bewußtsein gegen die Informationsflut schützen oder abblocken konnte. Es passierte einfach … es geschah.«

»Das wußten wir nicht«, murmelte Harah. »Als wir deiner Mutter das Wasser gaben, wußten wir nicht, daß du bereits in ihr existiertest.«

»Mache dir deswegen keine Vorwürfe, Harah«, erwiderte Alia. »Ich habe ja auch keinen Grund, deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben. Und außerdem gibt es mindestens einen Grund, sich glücklich zu fühlen: Auch ich bin eine Ehrwürdige Mutter. Der Stamm hat also jetzt zwei …«

Sie brach ab und lauschte.

Harah stieß sich mit den Füßen ab und rutschte auf ihrem Sitzkissen etwas zurück. Sie starrte zuerst Alia an, dann ihre Mutter.

»Hast du das nicht schon vermutet?« fragte Jessica.

»Pschscht«, machte Alia.

Aus der Ferne hörten sie einen rhythmischen Singsang, der lauter und lauter wurde, durch die Vorhänge in die Räume der Sietch-Gemeinschaft drang und den Menschen Aufmerksamkeit abverlangte: »Ya! Ya! Yawm! Ya! Ya! Yawm! Mu zein, Wallah! Ya! Ya! Yawm! Mu zein, Wallah!«

Die Singenden schritten nun am äußeren Eingang von Jessicas Räumlichkeiten vorbei, und für einen Moment waren ihre Stimmen in aller Deutlichkeit zu hören. Aber sie gingen weiter und ihre Worte verschwammen in der Ferne.

Als der Gesang nur noch ein leises Summen war, begann Jessica das Ritual mit trauriger Stimme: »Es war Ramadhan und April auf Bela Tegeuse.«

»Meine Familie saß in ihrem Garten«, sagte Harah. »Und sie badete in der Flüssigkeit, die ein Springbrunnen in die Luft warf. In ihrer Nähe war ein Portygulbaum, rund und dunkel in der Farbe. Und ein Korb mit Mishmish und Baklawa — alle Arten guter Dinge, die man essen kann. In unserem Garten herrschte Frieden, wie auch den anderen Ländern.«

»Das Leben war voller Glück, bis die Fremden kamen«, sagte Alia.

»Unser Blut erstarrte, als wir die Schreie unserer Freunde hörten«, sagte Jessica. Und sie fühlte, wie sie die Erinnerungen aller Bewußtseine durchdrangen, die sich jetzt in ihr befanden.

»La, la, la, weinten die Frauen«, sagte Harah.

»Sie kamen durch das Mushtamal und fielen über uns her. Und das Blut unserer Männer färbte ihre Schwerter rot«, sagte Jessica.

Die Stille, die sich jetzt über sie herabsenkte, war jetzt auch in allen anderen Räumen des Sietch. Es war die Stille der Erinnerung, die geweihte Minute, die dazu diente, all diese Erinnerungen wachzuhalten.

Es war Harah, die das Ritual ganz plötzlich abbrach. Sie gab ihren Worten eine Härte, die Jessica fremd war.

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