Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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»Wir werden niemals vergeben und niemals vergessen.«

In der nachdenklichen Stille, die nun folgte, ertönte das Gemurmel von Menschen und das Rascheln mehrerer Roben. Jessica spürte, daß jemand vor dem Eingang ihres Ruheraums stand und darauf wartete, eingelassen zu werden.

»Ehrwürdige Mutter?«

Eine Frauenstimme. Jessica erkannte sie sofort. Es war Tharthar, eine der Frauen Stilgars.

»Was gibt es, Tharthar?«

»Ärger, Ehrwürdige Mutter:«

Jessica fühlte am Schlage ihres Herzens, daß sie sich plötzlich Sorgen um ihren Sohn machte. »Paul …«, keuchte sie.

Tharthar zerteilte den Vorhang und kam herein, dann fiel der Vorhang wieder. Sie schaute Tharthar an, eine kleine, dunkle Frau in einem rötlichen Sackgewand mit schwarzer Ornamentik. Sie sah in völlig blaue Augen, die sie nicht aus dem Blick ließen.

»Was gibt es?« wollte Jessica wissen.

»Es gibt eine Botschaft aus der Wüste«, sagte Tharthar. »Usul wird einen Bringer treffen … heute. Die jungen Männer sagen, daß es unmöglich ist, daß er versagt. Daß er ein Sandreiter sein wird, bevor es Nacht wird. Und sie verlangen nach einer Razzia. Sie wollen nach Norden eilen und Usul dort treffen. Und sie wollen den Kriegsruf ausstoßen. Sie sagen, sie wollen ihn auffordern, Stilgar in einem Zweikampf zu besiegen und anschließend die Macht über alle Stämme übernehmen.«

Das Wasseransammeln, das Dünenbefestigen, die langsame, aber ständige Veränderung ihrer Welt genügt ihnen nicht mehr, dachte Jessica. Die kleinen, ungefährlichen Aktionen bisher — sie genügen ihnen, nach dem, was Paul und ich ihnen alles beigebracht haben, nicht mehr. Sie spüren jetzt, wie stark sie sind und wollen kämpfen.

Tharthar verlagerte ihr Gewicht von einem Fuß auf den anderen. Sie räusperte sich.

Wir wissen, daß wir noch warten müßten, dachte Jessica, aber uns ist ebenfalls klar, daß die lange Wartezeit der Kern unserer Frustrationen ist. Und wir wissen außerdem, daß allzulanges Warten unseren Kräften schadet. Je länger wir warten, desto energieloser werden wir.

»Die jungen Männer sagen, daß Usul Stilgar herausfordern muß, wenn er nicht als Feigling gelten will«, sagte Tharthar.

Sie ließ ihren Schleier sinken.

»Also so ist es«, murmelte Jessica und dachte: Nun, ich habe es kommen sehen. Und Stilgar auch.

Wieder räusperte Tharthar sich. »Selbst mein Bruder Shoab vertritt diese Ansicht«, fügte sie hinzu. »Sie werden Usul gar keine andere Wahl lassen.«

Dann muß es also so sein, dachte Jessica. Und Paul wird damit allein fertigwerden müssen. Die Ehrwürdige Mutter darf nicht in eine solche Angelegenheit verwickelt werden.

Alia löste ihre Hand aus der ihrer Mutter und sagte: »Ich werde mit Tharthar gehen und mir anhören, was die jungen Männer sagen. Vielleicht gibt es einen Ausweg.«

Jessicas Blick richtete sich auf Tharthar, als sie ihrer Tochter erwiderte: »Dann geh. Und berichte mir so schnell du kannst.«

»Wir wollen nicht, daß es dazu kommt, Ehrwürdige Mutter«, sagt Tharthar.

»Wir wollen es nicht«, stimmte Jessica ihr zu. »Der Stamm braucht all seine Kraft.« Sie sah Harah an. »Willst du mit ihnen gehen?«

Harah beantwortete den unhörbaren Teil ihrer Frage. »Tharthar wird dafür sorgen, daß Alia nichts zustößt. Sie weiß, daß wir bald Frauen sein werden, die zusammengehören, die sich den selben Mann teilen. Wir haben darüber gesprochen, Tharthar und ich.« Sie schaute erst Tharthar an, dann Jessica. »Wir sind uns in jeder Beziehung einig.«

Tharthar streckte eine Hand nach Alia aus und sagte: »Wir müssen uns beeilen. Die jungen Männer werden sehr bald aufbrechen.«

Sie zwängten sich durch die Vorhänge und die dort wartenden Frauen. Obwohl die erwachsene Frau das Kind an der Hand hielt, sah es so aus, als würde Alia sie führen.

»Wenn Paul-Muad'dib Stilgar tötet, wird dies dem Stamm keinen Dienst erweisen«, sagte Harah. »Früher hat man auf diese Art die Nachfolge geregelt. Aber die Zeiten haben sich geändert.«

»Sie haben sich genauso geändert für dich«, sagte Jessica.

»Glaube nicht, daß ich am Ausgang eines solchen Kampfes zweifle«, erwiderte Harah. »Usul würde den Kampf in jedem Falle gewinnen.«

»Das ist auch meine Meinung«, sagte Jessica.

»Aber du glaubst, daß meine persönlichen Gefühle meine Urteilskraft beeinflussen«, meinte Harah. Sie schüttelte den Kopf, und die Wasserringe klingelten. »Das ist falsch. Und du bist der Meinung, ich könnte es nicht überwinden, daß Usul mich nicht vorgezogen hat, daß ich eifersüchtig auf Chani bin.«

»Du wirst deine eigene Wahl treffen, sobald du dazu reif bist«, sagte Jessica.

»Chani tut mir leid«, stellte Harah fest.

Jessica zuckte zusammen. »Wie meinst du das?«

»Ich weiß, was du von Chani hältst«, sagte Harah. »Du bist der Ansicht, sie sei nicht die richtige Frau für deinen Sohn.«

Jessica sank zurück und entspannte sich auf ihrem Sitzkissen. Achselzuckend gab sie zu: »Vielleicht.«

»Du könntest recht haben«, sagte Harah. »Und wenn du das wirklich hast, wirst du über einen ungewöhnlichen Verbündeten verfügen: Chani selbst. Sie will nur das, was für ihn gut ist.«

Jessica schluckte. Ihre Kehle schien sich auf einmal zu verengen. »Chani ist sehr lieb zu mir«, sagte sie. »Sie könnte keinen solchen …«

»Deine Teppiche«, wechselte Harah das Gesprächsthema, »sind ziemlich schmutzig.« Sie warf einen Blick auf den Fußboden, um so Jessicas Augen zu entgehen. »Es laufen zu viele Leute hier herum, die zu viel Schmutz mit hereintragen. Du solltest sie öfter ausklopfen lassen.«

5

Selbst als Mitglied einer orthodoxen Religion kann man dem Ränkespiel der Politik nicht entgehen. Ein Machtkampf dieser Art erfordert die Ausbildung, Bildung und Diszipliniertheit der orthodoxen Gemeinschaft. Und gerade wegen dieses Drucks müssen die Führer solcher orthodoxer Gemeinschaften sich den ultimaten inneren Fragen stellen: entweder dem völligen Opportunismus als dem Preis der Selbstbehauptung zu unterliegen — oder das eigene Leben für die Sache der orthodoxen Ethik einzusetzen.

Aus ›Muad'dib: Die religiöse Konsequenz‹, von Prinzessin Irulan.

Paul stand im Sand und wartete auf den gigantischen Wurm, der sich jetzt näherte. Ich darf nicht hier stehen wie ein Schmuggler, dachte er, ungeduldig und nervös. Ich muß ein Teil der Wüste werden.

Das Ding war jetzt nur noch Minuten entfernt und erfüllte den Morgen mit dem Zischen seiner Bewegung. Die großen Zähne innerhalb des heranrasenden Sandhügels erschienen ihm wie eine riesige, sich aufblätternde Blume. Der Gewürzduft beherrschte die gesamte Umgebung.

Der Destillanzug, den er trug, war leicht, und Paul war sich der Nasenfilter kaum bewußt. Ebensowenig der Atemmaske. Stilgars Worte, die Erinnerung an die harten Ausbildungsstunden in der Wüste, überschatteten sein gesamtes Denken.

»Wie weit außerhalb des Aktionsradius' eines Bringers mußt du im Sand stehen?« hatte Stilgar ihn gefragt.

Und er hatte richtig geantwortet: »Einen halben Meter für jeden Meter vom Durchmesser des Bringers.«

»Und warum?«

»Um dem Wirbel zu entgehen, den er aufwirft und um genügend Zeit zu haben, auf ihn zu zu rennen und ihn zu besteigen.«

»Du hast bereits die Kleinen geritten«, hatte Stilgar gesagt. »Aber bei der Prüfung wird ein wilder Bringer auf dich zukommen, ein alter Mann der Wüste. Du solltest ihm den nötigen Respekt erweisen.«

Das Geräusch des Plumpsers schien nun vom Zischen des Wurmes verschluckt zu werden. Paul atmete tief ein und schmeckte die Bitterkeit des Sandes sogar durch die Nasenfilter. Der wilde Bringer, der alte Mann der Wüste, näherte sich seinem Standort immer noch. Seine Frontsegmente schoben eine Sandwelle vor sich her, die Paul bis zu den Füßen reichte.

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