Frank Herbert - Der Wüstenplanet

Здесь есть возможность читать онлайн «Frank Herbert - Der Wüstenplanet» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1978, ISBN: 1978, Издательство: Wilhelm Heyne Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Wüstenplanet: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Wüstenplanet»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

Der Wüstenplanet — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Wüstenplanet», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Am wichtigsten ist es, daß du einen auftauchenden Bringer gut beobachtest«, hatte Stilgar ihm auseinandergelegt. »Du mußt nahe genug bei ihm stehen, so daß du, sobald er an dir vorbeizieht, aufspringen kannst, aber dennoch nicht so nah, daß er dich zermalmen kann.«

Mit einem plötzlichen Entschluß löste Paul die Sperre. Das Gerät begann sofort zu arbeiten und schickte das Geräusch aus, das den Wurm anlocken würde.

Rumms! Rumms! Rumms!

Paul reckte sich, suchte den Horizont ab und erinnerte sich an Stilgars Worte: »Achte darauf, aus welcher Richtung der Wurm sich nähert. Denke daran, daß er nur selten tief unter der Oberfläche herankommt. Und höre! Meistens hört man ihn schon, bevor man ihn gesehen hat.«

Und dann drangen die ängstlichen Worte Chanis in sein Gedächtnis, die sie ihm in einer Nacht, als ihre Angst um ihn sie überkommen hatte, zuflüsterte: »Wenn du dich auf dem Pfad eines Bringers aufhältst, mußt du völlig bewegungslos dastehen. Du mußt sogar denken wie ein Sandhügel. Verstecke dich hinter deinem Umhang und werde mit jeder Faser deines Körpers zu einer kleinen Düne.«

Aufmerksam suchte Paul den Horizont ab. Er lauschte und achtete auf die Zeichen, die man ihn zu erkennen gelehrt hatte.

Es kam von Südosten, ein fernes Zischen, als begänne der Sand zu flüstern. Paul erkannte die Spur des Machers und stellte anhand ihrer Größe fest, daß er noch nie zuvor in seinem Leben einem Exemplar solchen Formats begegnet war. Das Geschöpf schien fast anderthalb Kilometer lang zu sein, und die Sandwelle, die es mit seinem Kopf erzeugte, hatte Ähnlichkeit mit einem kleinen Berg.

Ich habe dies weder in meinem Leben noch in einer meiner Visionen vorhergesehen, sagte er sich. Dann rannte er auf den Pfad zu, den der Wurm erzeugte und bereitete sich darauf vor, seinen Platz einzunehmen. Dann hatte er keine Zeit mehr, an etwas anderes zu denken.

4

»Kontrolliert die Währung und die Produktionsmittel — und überlaßt den Rest dem Pöbel.« Das ist die Anweisung des Padischah-Imperators an euch. Und außerdem sagte er: »Wenn ihr Profite wollt, müßt ihr herrschen.« Obwohl eine Art von Wahrheit in diesen Worten steckt, frage ich: »Wer ist der Pöbel — und wer sind die Beherrschten?«

Muad'dibs Geheimbotschaft an den Landsraad aus ›Arrakis erwacht‹, von Prinzessin Irulan.

Ein Gedanke, der sich nicht verdrängen ließ, kehrte in Jessicas Bewußtsein immer wieder zurück: Paul wird sich in diesem Moment seiner Sandreiter-Prüfung unterziehen. Sie versuchen, diese Tatsache vor mir zu verbergen, aber sie ist offensichtlich.

Und Chani hat sich auf eine undurchschaubare Weise entfernt.

Jessica saß in ihrem Ruheraum, um sich vor Beginn der abendlichen Unterweisungen zu entspannen. Das Zimmer war hübsch eingerichtet, obwohl es nicht die Dimensionen dessen aufweisen konnte, der ihr vor der Flucht vor dem Pogrom im Sietch Tabr zur Verfügung gestanden hatte. Immerhin war er mit dicken Teppichen, weichen Vorhängen, einem niedrigen Kaffeetisch und vielfarbigen Wandbehängen ausgestattet. Leuchtgloben beschienen die Szenerie mit gelbem Licht. Und auch hier spürte sie all die Gerüche, die die Unterkünfte der Fremen kennzeichneten. Sie signalisierten beinahe Geborgenheit.

Trotzdem wußte sie, daß das Gefühl, sich an einem fremden Ort aufzuhalten, sie nicht loslassen würde. Und daran war hauptsächlich die Herbheit schuld, die die Vorhänge und Teppiche ausstrahlten.

Ein leises Klingelgeräusch, von Trommeln untermalt, drang zu ihr herein. Jessica brachte es mit einer Geburtszeremonie in Zusammenhang, möglicherweise der, die Subiay erwartete. Ihre Zeit war gekommen. Und Jessica wußte, daß sie bald das Baby sehen würde — einen blauäugigen Engel, den man der Ehrwürdigen Mutter präsentierte, damit sie ihn segnete. Und sie wußte auch, daß ihre Tochter Alia der Zeremonie beiwohnte und später einen Bericht liefern würde.

Aber es war noch nicht Zeit für das nächtliche Gebet der Teilung. Es war undenkbar, daß man eine Geburtszeremonie zum gleichen Zeitpunkt ansetzte wie das allgemeine Gedenken an die Sklavenabschlachtungen von Poritrin, Bela Tegeuse, Rossak oder Harmonthep.

Jessica seufzte. Ihr wurde klar, daß sie mit diesen Gedanken lediglich die Sorgen um ihren Sohn zu verdrängen versuchte, der in diesem Augenblick möglicherweise einer tödlichen Gefahr ins Auge blickte — den Fallgruben, in denen vergiftete Pfeile auf einen Unvorsichtigen warteten oder plötzlichen Harkonnen-Überfällen, obwohl die letzteren seltener wurden, seit die Fremen sich besser im Luftverkehr auskannten und Pauls neue Kampfmethoden einsetzten. Aber es gab außerdem noch die natürlichen Gefahren der Wüste — die Bringer, den Durst und die Sandklüfte.

Sie überlegte sich, ob sie nach Kaffee rufen sollte, und mit diesem Gedanken kam sie zu dem immerwährenden Paradox der Wachsamkeit, unter dem die Fremen lebten: es ging ihnen, verglichen mit jenen, die den Graben bevölkerten, gut; trotz allem, was sie unter der ständigen Präsenz der Harkonnen-Söldner zu ertragen hatten.

Eine dunkelhäutige Hand schob sich durch einen Vorhang neben Jessica, setzte eine Tasse auf dem Tisch ab und zog sich zurück. Das Aroma des Gewürzgetränks war stark.

Eine Aufmerksamkeit der Teilnehmer der Geburtszeremonie, dachte Jessica.

Sie nahm die Tasse an sich, trank einen Schluck und lächelte. In welcher anderen Gesellschaft unseres Universums, dachte sie, könnte eine Person meines Status' ein anonymes Geschenk so einfach annehmen und trinken, ohne dabei Angst zu haben? Natürlich wäre es leicht für mich, jedes Gift wirkungslos zu machen, aber davon weiß der anonyme Schenker nichts.

Sie trank jetzt mit großen Schlucken und fühlte heiß und schmackhaft die Energie und Erhebungskraft des Tasseninhalts in sich hineinströmen.

Und sie fragte sich weiterhin, welche andere Gesellschaft Individuen hervorbringen konnte, die zwar ein Geschenk brachten, aber dennoch darauf verzichteten, den Beschenkten in seinen Meditationen zu stören. Respekt und Liebe waren für das Geschenk verantwortlich — und nur ganz am Rande ein klein wenig Ehrfurcht.

Ein weiteres Element der Gegenwart drängte sich in Jessicas Bewußtsein: Sie hatte an Kaffee gedacht, und er war plötzlich dagewesen. Natürlich hatte das nichts mit Telepathie zu tun, sondern war auf das Tau zurückzuführen, das Einssein einer Sietch-Gemeinschaft, einer Verhaltensweise, die durch die ihnen allen zu eigene Gewürzdiät hervorgerufen wurde. Die große Masse der Leute konnte nicht verstehen, welche Art der Erleuchtung das Gewürz gerade Jessica brachte; sie waren weder dazu ausgebildet noch darauf vorbereitet worden. Ihr Bewußtsein lehnte unverständliche Dinge in der Regel ab. Und dennoch fühlten und reagierten sie manchmal wie ein einziger Organismus.

Ohne es zu bemerken.

Ob Paul die Prüfung des Sandes schon überstanden hat? fragte sich Jessica. Er ist fähig, aber der Zufall kann auch den Fähigsten zum Straucheln bringen.

Das Warten.

Es ist die Einsamkeit, dachte sie. Man kann lange aushalten und warten. Bis die Einsamkeit einen überkommt.

Das ganze Leben schien nur aus Warten zu bestehen.

Wir sind jetzt schon seit über zwei Jahren hier, dachte sie, und es wird mindestens noch doppelt so lange dauern, bis wir daran denken können, Arrakis von diesem Gouverneur von Harkonnens Gnaden zu befreien. Mudir Nahya. Rabban, das Ungeheuer.

»Ehrwürdige Mutter?«

Die Stimme, die von außen durch den Vorhang drang, gehörte Harah, der zweiten Frau aus Pauls Familie.

»Ja, Harah.«

Der Vorhang teilte sich und Harah glitt zu ihr herein. Sie trug Sietch-Sandalen, ein rotgelbes Wickelkleid, das ihre Arme bis zu den Schultern freiließ; ihr Haar war in der Mitte gescheitelt und fiel in weichen Wellen nach hinten über ihren Nacken. Über ihren Zügen lag ein besorgter Ausdruck.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Wüstenplanet»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Wüstenplanet» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Frank Herbert - The Godmakers
Frank Herbert
Frank Herbert - The Green Brain
Frank Herbert
Frank Herbert - High-Opp
Frank Herbert
Frank Herbert - Les enfants de Dune
Frank Herbert
Frank Herbert - Les yeux d'Heisenberg
Frank Herbert
Frank Herbert - Il cervello verde
Frank Herbert
Frank Herbert - Dune (Tome 1)
Frank Herbert
Frank Herbert - Children of Dune
Frank Herbert
Frank Herbert - Oczy Heisenberga
Frank Herbert
libcat.ru: книга без обложки
Frank Herbert
libcat.ru: книга без обложки
Frank Herbert
libcat.ru: книга без обложки
Frank Herbert
Отзывы о книге «Der Wüstenplanet»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Wüstenplanet» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.