Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Hinter ihr erschien Alia, das Mädchen von zwei Jahren.

Jessica fühlte sich ganz plötzlich an Paul erinnert, der in diesem Alter ganz ähnlich ausgesehen hatte. Auch Alia hatte diesen schweifenden, ernsten Blick, der ständig zu fragen schien, das dunkle Haar und einen festen Mund. Aber es gab auch einige Unterschiede zwischen Alia und Paul — und sie waren es, die die anderen Erwachsenen beunruhigten. Das Mädchen — kaum dem Krabbelalter entwachsen — bewegte sich mit einer Selbstsicherheit und Kühle, die ungewöhnlich war. Und am meisten schockierte es die Leute, daß die Kleine in der Lage war, sexuelle Anspielungen und Witze zu verstehen und darüber zu lachen. Und sie machte selbst Bemerkungen in ihrer halb lispelnden Sprache, die ihnen deutlich zeigte, daß sie nicht die Phase, in der sich Kinder ihrer Altersgruppe zu befinden pflegten, durchlief, sondern geistig längst alle Gleichaltrigen hinter sich gelassen hatte.

Harah ließ sich seufzend auf ein Sitzkissen fallen und sah das Kind mit gerunzelter Stirn an.

»Alia.« Jessica winkte ihre Tochter heran.

Das Kind durchquerte den Raum, kletterte auf ein neben Jessica stehendes Sitzkissen, schwang sich hinauf und grabschte nach ihrer Hand. Der körperliche Kontakt führte zu der geistigen Wachsamkeit, die sie beide bereits geteilt hatten, bevor Alia das Licht der Welt erblickt hatte. Es hatte nichts mit gemeinsam gedachten Gedanken zu tun, wie es während der Zeremonie, bei der Jessica das Gewürzgift einer anderen Bestimmung zugeführt hatte, passiert war. Es war etwas Größeres, das sie jetzt verband, die Gewißheit der Anwesenheit eines anderen Lebewesens, mit dem man total eins war.

In der formalen Weise, die einer Angehörigen des Haushalts ihres Sohnes zukam, sagte Jessica: »Subakh al kuhar, Harah. Dieser Abend findet dich wohl?«

Mit dem gleichen traditionellen Formalismus erwiderte Harah: »Subakh un nar. Mir geht es gut.«

Ihre Worte waren ohne Betonung. Und wieder stieß Jessica einen Seufzer aus.

Alia schien amüsiert zu sein.

»Die Ghanima meines Bruders ärgert sich über mich«, sagte sie in ihrem Halblispeln.

Jessica registrierte das Wort, mit dem Alia Harah belegt hatte: Ghanima. In der Umgangssprache der Fremen bezeichnete man damit einen »in einer Schlacht erbeuteten Gegenstand«, allerdings mit dem Gesichtspunkt, daß dieser nicht mehr seiner ursprünglichen Bedeutung gemäß verwendet wurde. Etwa wie eine Speerspitze, die man dazu benutzte, einen Vorhang zu beschweren.

Harah warf Alia einen finsteren Blick zu. »Versuche nicht, mich zu beleidigen, Kind. Ich weiß, wo ich hingehöre.«

»Was hast du diesmal wieder angestellt, Alia?« fragte Jessica.

Harah erwiderte: »Sie hat sich nicht nur geweigert, heute mit den anderen Kindern zu spielen, sondern sie versuchte auch noch in den Raum einzudringen, in dem …«

»Ich habe mich hinter einem Vorhang verborgen und zugesehen, wie Subiays Kind geboren wurde«, erklärte Alia. »Es ist ein Junge, und er schrie und schrie immerzu. Muß der große Lungen haben! Und als er eine ganze Weile geschrien hatte …«

»… kam sie heraus und berührte ihn«, schloß Harah. »Und da hörte er auf zu schreien. Obwohl jeder weiß, daß ein Fremen-Kind nach der Geburt so lange schreien soll, wie es kann, weil es im späteren Leben niemals wieder Gelegenheit dazu erhält, weil es sonst unseren Hajr verhindert.«

»Er hatte genug geschrien«, entschied Alia. »Ich wollte nur sein Zipfelchen berühren und sein Leben fühlen. Das ist alles. Und als er mich fühlte, wollte er einfach nicht mehr schreien.«

»Es wird nur dazu herhalten, daß die Leute noch mehr über dich reden werden«, sagte Harah.

»Ist Subiays Junge gesund?« fragte Jessica. Sie glaubte zu erkennen, daß irgend etwas Harah Sorgen bereitete und sie verwirrte.

»So gesund, wie es sich eine Mutter nur wünschen kann«, erwiderte Harah. »Sie wissen, daß Alia ihm nicht weh getan hat. Sie schienen nicht einmal etwas dagegen zu haben, daß sie ihn berührt hat. Er war sofort ruhig und schien glücklich zu sein. Es war …« Harah zuckte die Achseln.

»Es ist die Fremdartigkeit des Verhaltens meiner Tochter, nicht wahr?« warf Jessica ein. »Es liegt daran, daß sie über Dinge spricht, die Kinder ihres Alters gemeinhin noch nicht wissen. Dinge aus der Vergangenheit.«

»Woher kann sie wissen, wie die Kinder auf Bela Tegeuse ausgesehen haben?« wollte Harah wissen.

»Es stimmt aber!« rief Alia aus. »Subiays Junge sieht aus wie der Junge, den Mitha bekam — vor der Teilung.«

»Alia!« sagte Jessica. »Ich habe dich gewarnt.«

»Aber, Mutter, ich sah es, und es stimmt, und …«

Jessica schüttelte den Kopf und sah die Anzeichen der Verwirrung in Harahs Gesicht. Was habe ich da geboren? fragte sie sich. Eine Tochter, die bereits bei der Geburt das gleiche Wissen besaß wie ich … und noch mehr: sie weiß auch alles, was die Ehrwürdigen Mütter, deren Wissen in mir ist, gewußt haben.

»Es geht nicht nur um die Dinge, die sie sagt«, wandte Harah ein. »Auch die Übungen, die sie macht: die Art, in der sie dasitzt und einen Felsen anstarrt und nur einen einzigen Nasenmuskel bewegt. Oder einen Fingermuskel oder …«

»Dabei handelt es sich um das Bene-Gesserit-Training«, erklärte Jessica. »Das weißt du, Harah. Würdest du meiner Tochter dieses Erbe verweigern?«

»Ehrwürdige Mutter, du weißt, daß diese Dinge mich persönlich nicht stören«, verteidigte sich Harah. »Aber es geht hier um die Leute und die Art, in der sie sich das Maul zerreißen. Ich sehe darin eine Gefahr. Sie sagen, deine Tochter sei ein Dämon, weil andere Kinder sich weigern, mit ihr zu spielen. Sie sei ein …«

»Sie hat eben keine Gemeinsamkeiten mit den anderen Kindern«, sagte Jessica. »Und sie ist kein Dämon. Es ist nur ein …«

»Natürlich ist sie das nicht!«

Jessica fühlte sich von der Stärke in Harahs Tonfall ziemlich überrascht und schaute kurz Alia an. Das Kind erschien ihr im Moment gedankenverloren und strahlte etwas aus, das nach … Abwarten aussah. Dann sah sie wieder Harah an.

»Ich respektiere die Tatsache, daß du ein Mitglied des Haushalts meines Sohnes bist«, erklärte sie (Alia drückte gegen ihre Hand). »Und du kannst offen über alles sprechen, was dir Sorgen bereitet.«

»Ich werde bald kein Mitglied des Haushalts deines Sohnes mehr sein«, erwiderte Harah. »Ich habe nur deswegen so lange bei ihm gelebt, weil er für meine Söhne sorgte und ihnen eine Ausbildung ermöglichte, die eben nur die Kinder eines Usul erhalten. Mehr konnte ich ihnen leider nicht geben, denn jedermann weiß, daß ich nicht das Bett deines Sohnes teile.«

Erneut regte sich Alia neben ihr, halb schlafend und warm.

»Du wärest dennoch eine gute Gefährtin für meinen Sohn geworden«, sagte Jessica. Und tief in ihrem Innern fügte sie für sich selbst hinzu: Gefährtin … aber keine Gemahlin. Ein Schicksal, das sie selbst geteilt hatte. Und das führte sie zum Hauptproblem, zu dem, was man bereits seit längerem im Sietch erzählte: daß Paul mit Chani zusammen war und ob sie seine Frau werden würde.

Ich liebe Chani, dachte Jessica, aber sie dachte im gleichen Atemzug daran, daß auch die Liebe im Leben eines Adeligen eine Nebenrolle zu spielen hatte. Hochzeiten zwischen Adeligen hatten andere Gründe, Liebe kam dabei nicht vor.

»Glaubst du, ich wüßte nicht, welche Pläne du mit deinem Sohn hast?« fragte Harah.

»Was meinst du damit?« wollte Jessica wissen.

»Du planst, die Stämme unter seiner Führung zu vereinigen«, erwiderte Harah.

»Und was ist schlecht daran?«

»Ich sehe Gefahren für ihn … Und Alia ist ein Teil dieser Gefahr.«

Alia schmiegte sich enger an ihre Mutter, öffnete die Augen und sah Harah aufmerksam an.

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