Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Das dritte wirbelnde Partikel kam näher. Es kostete Jessica einige Überwindung, es zu berühren.

Das Entsetzen drohte sie zu überwältigen.

Sie kämpfte es nieder und benutzte dazu die einzige Methode, die sie kannte: »Ich werde mich nicht fürchten. Die Furcht tötet das Bewußtsein …«

Die Litanei gab ihr wieder Selbstvertrauen. Das andere Partikel lag zitternd in ihrer Nähe.

Worte allein genügen nicht, wurde Jessica klar.

Sie reduzierte ihre Gedanken auf einfachste Gefühlsbewegungen, strahlte Liebe und Geborgenheit aus und mütterliche Besorgtheit.

Das Entsetzen schwand.

Erneut nahm sie die Anwesenheit der Ehrwürdigen Mutter in sich wahr. Sie bildeten nun eine dreifache Person, in der zwei aktiv waren, während die dritte lediglich schweigend dahintrieb und aufnahm.

»Die Zeit wird knapp«, begann die Ehrwürdige Mutter. »Ich habe dir viel mitzugeben, aber ich weiß nicht, ob deine Tochter das alles wird ertragen können. Aber es muß sein. Der Stamm hat absoluten Vorrang.«

»Was …?«

»Sei still und nehme auf!«

Erfahrungen liefen vor Jessica ab. Sie fühlte sich an einen der Lernprojektoren in der Bene-Gesserit-Schule erinnert. Aber es war schneller … unglaublich viel schneller.

Und dennoch deutlich.

Jedes der Erlebnisse, die sich vor ihrem inneren Auge abspielten, war ihr bekannt: der Geliebte, ein schlanker und bärtiger Fremen mit dunklen Augen. Jessica erkannte seine Kraft und Zärtlichkeit durch die Erfahrungen der Ehrwürdigen Mutter.

Es gab keine Zeit, um darüber nachzudenken, was der weibliche Fötus dabei empfand. Jessica konnte lediglich aufnehmen, registrieren und speichern. Die Erfahrungen füllten sich an: Geburt, Leben, Tod — wichtige und unwichtige Dinge nebensächliche Kleinigkeiten aus dem Leben der Ehrwürdigen Mutter.

Weshalb erinnert sie sich an den Sandrutsch von dieser Klippe? fragte sich Jessica. Zu spät erkannte sie, was geschah: die alte Frau lag im Sterben und schüttete in diesem Moment alle Erinnerungen in einem Guß in ihr Bewußtsein wie Wasser in eine Tasse. Während Jessica sie beobachtete, kehrte das andere Partikel in ein Stadium zurück, den es vor der Geburt innegehabt hatte. Und als die Ehrwürdige Mutter starb, hatte sie Jessica alle Erfahrungen und Erinnerungen hinterlassen.

»Ich habe lange auf dich gewartet«, sagte sie. »Hier hast du mein Leben.«

Und dann war es da, eingekapselt, alles, was sie hatte.

Und dann: der Moment des Todes.

Jetzt, dachte Jessica, bin ich die Ehrwürdige Mutter.

Im gleichen Augenblick wurde ihr klar, daß sie es wirklich war; daß die Droge sie verändert hatte. Sie war eine Ehrwürdige Mutter der Bene Gesserit.

Ebenfalls wußte sie, daß dies nicht der Weg war, auf dem man an der Schule vorgegangen war. Obwohl ihr niemand je gesagt hatte, wie die Zeremonie vor sich ging, wußte sie mit Bestimmtheit, daß dieser Weg ein anderer war als der beabsichtigte.

Aber das Endergebnis war das gleiche.

Jessica spürte das Tochterpartikel allmählich verblassen, und ein entsetzliches Einsamkeitsgefühl blieb in ihr zurück, als sie darüber nachdachte, was mit ihr geschehen war. Ihr eigenes Leben erschien wie ein verlangsamtes Muster, während um sie herum das Leben wieder schneller zu pulsen begann.

Das Gefühl der eigenen Spannung schwand jetzt, und obwohl das Tochter-Partikel kaum noch zu spüren war, wußte Jessica, daß er in ihr steckte und fühlbar war. Vorsichtig tastete sie danach. Sie spürte ein Schuldgefühl, weil sie etwas zugelassen hatte, was sie eigentlich hätte verhindern sollen.

Ich habe es getan, meine arme, ungeformte, liebe kleine Tochter. Ich habe dich diesem Universum ausgesetzt und all seinen Zufällen, ohne daß du eine Möglichkeit besaßest, dich dagegen zu wehren.

Das winzige Partikel schien jetzt einen kleinen Teil der von ihr ausgestrahlten Zuneigung zurückzugeben.

Bevor Jessica darauf reagieren konnte, drängte sich ihr eine Erinnerung auf. Da war etwas, das getan werden mußte. Sie versuchte danach zu greifen und stellte fest, daß es die Droge war, die ihre weiteren Überlegungen behinderte.

Ich könnte sie verändern, dachte sie. Ich könnte die Wirkung der Droge wirkungslos machen. Aber gleichzeitig verstand sie, daß dies falsch war. Die Veränderung ist noch nicht abgeschlossen.

Dann wußte sie, was sie zu tun hatte.

Sie öffnete die Augen und deutete auf den Wassersack, den Chani hoch in den Händen hielt.

»Es ist gesegnet«, sprach Jessica. »Vermischt das Wasser und laßt die Veränderung zu allen kommen, damit das Volk schaut und der Segnung teilhaftig wird.«

Der Katalysator soll nun seine Arbeit beginnen, dachte sie. Die Leute sollen davon trinken und sich für eine Weile besser erkennen. Die Droge ist jetzt ungefährlich … nachdem die Ehrwürdige Mutter sie neutralisiert hat.

Immer noch wirkte die fordernde Erinnerung auf sie ein. Es gab noch eine andere Sache, die sie erledigen mußte, wurde ihr klar, aber es war schwierig, unter den Nachwirkungen der Droge zu handeln.

Ah … die alte Ehrwürdige Mutter.

»Ich habe die alte Ehrwürdige Mutter Ramallo getroffen«, sagte sie. »Sie hat uns verlassen, aber ihr Geist wird immer unter uns sein. Laßt uns die Erinnerung an sie in den Riten ehren.«

Woher habe ich die Kenntnis dieser Worte? fragte sich Jessica.

Sie erkannte, daß diese Worte aus einem anderen Leben stammten; aus einem Leben, das ihr geschenkt worden war, mit all seinen Erfahrungen, seinem Glück und seinem Leid. Und jetzt war es ein Teil von ihr, auch wenn es noch irgendwie unvollständig schien.

»Laß sie eine Orgie feiern« , sagte das andere Gedächtnis in ihr. »Ihr Leben ist hart, und sie haben nicht viel von ihm. Ja, und wir beide — du und ich — brauchen etwas Zeit, um miteinander bessere Kontakte zu knüpfen, bevor ich mich in deine Gedankenwelt begebe und mit ihr verschmelze. Bereits jetzt bin ich ein Teil von dir. Ah, dein Bewußtsein enthält viele interessante Dinge. Dinge, die ich mir noch nicht einmal vorstellen konnte.«

Und das andere Gedächtnis öffnete sich vor Jessica und erlaubte ihr einen Blick in einen langen Korridor, der zu einer anderen Ehrwürdigen Mutter führte, und dann zu einer weiteren und zu einer weiteren und zu einer weiteren. Es schien kein Ende zu geben.

Jessica zog sich zunächst zurück. Sie hatte die unbestimmte Vorahnung, sich in diesem absoluten Einssein zu verlieren. Aber der Korridor blieb weiterhin für sie geöffnet. Er symbolisierte die Tatsache, daß die Kultur der Fremen weitaus älter war, als sie bisher angenommen hatte.

Es hatte Fremen auf Poritrin gegeben, stellte sie fest; Leute, die auf diesem herrlichen Planeten verweichlicht worden waren und den Imperialen Truppen keinerlei nennenswerten Widerstand bieten konnten, als diese über sie herfielen und sie nach Bela Tegeuse und Salusa Secundus verschleppten, auf denen die ersten menschlichen Kolonien gegründet wurden.

Oh, das Wehklagen, das sie in diesem Zerreißen eines Volkes wahrnahm.

Von irgendwoher aus der Tiefe des Korridors rief eine körperlose Stimme: »Sie haben uns die Hadj verweigert!«

Jessica sah die Sklavenbergwerke von Bela Tegeuse am Ende des inneren Korridors und die brutalen Auswahlmethoden, mit denen man die Männer nach Rossak und Harmonthep verschleppte. Es öffnete sich vor ihr die Blende eines Objektivs. Es war schrecklich.

Und sie sah, daß die Szenen der Vergangenheit von Sayyadina zu Sayyadina weitergegeben worden waren, zunächst nur durch mündliche Überlieferungen und in den geheimen Texten der Sandlieder, dann durch die Erinnerungen der Ehrwürdigen Mutter, nachdem man die giftige Droge auf Rossak entdeckt hatte, deren Wirkung auf Arrakis durch das Wasser des Lebens verstärkt wurde.

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